Eine Supermarktangestellte in den USA hat hunderte Rubbellose ihres Arbeitgebers entwendet. Mit der Beute strich sie einen massiven Gewinn ein, bevor sie aufflog.
Eine Supermarktangestellte in den USA hat hunderte Rubbellose ihres Arbeitgebers entwendet. Mit der Beute strich sie einen massiven Gewinn ein, bevor sie aufflog.
In Florida droht einer Angestellten der US-Supermarktkette Winn-Dixie eine jahrzehntelange Haftstrafe. Die 45-jährige Frau soll in ihrer Filiale mehr als 900 Rubbellose entwendet und die Gewinne im Wert von fast 40.000 Dollar (34.000 Euro) selbst eingestrichen haben. Wie das US-Nachrichtenportal „The Palm Beach Post“ berichtet, wurde die Beschuldigte am 23. Juni festgenommen.
Die Beute stammte teils direkt aus dem Verkaufsbereich und teils aus einem Tresor im Büro der Geschäftsleitung. Mithilfe einer Lotterie-App auf ihrem Smartphone überprüfte die Tatverdächtige die Lose systematisch auf Gewinne, behielt die Siegerkarten und entsorgte die Nieten.
Nach Angaben von „The Palm Beach Post“ flog der Diebstahl schließlich durch die Auswertung von Überwachungskameras auf. Als ein Vorgesetzter sie mit den Vorwürfen konfrontierte, flüchtete die Frau aus dem Geschäft und rief ihm lediglich zu: „Tun Sie, was Sie tun müssen.“
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Nun muss sich die US-Amerikanerin unter anderem wegen schweren Diebstahls und organisierten Betrugs vor Gericht verantworten. Ein Richter setzte die Kaution auf 20.000 Dollar (rund 17.500 Euro) pro Anklagepunkt fest und verhängte ein striktes Hausverbot für alle Filialen der betroffenen Supermärkte.
Während die Supermarktangestellte in den USA mit einer langen Haftstrafe rechnen muss, kam ein Mann in Deutschland mit einem milderen Urteil davon. Der Tankstellenmitarbeiter aus Grasbrunn bei München versuchte, den Lottogewinn eines Kunden in Höhe von 1,5 Millionen Euro zu stehlen. Wie der BR berichtet, täuschte er dem Spieler vor, der Schein sei wertlos, behielt ihn und ließ ihn später von einem Kollegen einlösen.
Der Betrug flog jedoch auf, da Mitarbeiter nicht selbst Lotto spielen dürfen. Der 31-Jährige wurde wegen versuchten Betrugs zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. Der eigentliche Gewinner blieb unauffindbar und ging somit leer aus.