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Täter war in psychiatrischer Behandlung

Дата публикации: 08-07-2026 15:00:00

In Schongau im westlichen Oberbayern läuft ein Polizeieinsatz an einem Gymnasium. Es gibt mehrere Verletzte, ein Verdächtiger wurde festgenommen. Es gibt laut Polizei Hinweise auf eine Amoktat.

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In Schongau im westlichen Oberbayern läuft ein Polizeieinsatz an einem Gymnasium. Es gibt mehrere Verletzte, ein Verdächtiger wurde festgenommen. Es gibt laut Polizei Hinweise auf eine Amoktat.

Täter war in psychiatrischer Behandlung

Der festgenommene Täter war nach Worten von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung. Das sagte Herrmann der Deutschen Presse-Agentur in München. Weitere Hintergründe und Details könne man aber noch nicht nennen, das werde nun alles sorgfältig recherchiert. Zudem sagte Herrmann, es gebe Hinweise darauf, dass es sich bei dem Täter um einen ehemaligen Schüler handelt. Das sei aber noch nicht gesichert. 

Ob es eine wie auch immer geartete Beziehung zwischen dem Täter und den beiden schwer verletzten Mädchen gab, war zunächst ebenfalls offen. Herrmann sagte, dafür gebe es im Moment keine Hinweise. Es müsse nun geklärt werden, ob es da „irgendeinen besonderen Bezug gegeben hat zu den Opfern oder ob das eher zufällig diejenigen waren, die ihm da begegnet sind“.

Nach Angaben Herrmanns hat der 16-Jährige die kroatische Staatsbürgerschaft und wohnte zuletzt bei seinen Eltern.

Amoklage in Schongau: Was wir wissen

  • Vorfall: Am Welfen-Gymnasium in Schongau hat es nach Angaben der Polizei einen Vorfall gegeben, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden.
  • Amoklage: Nach dem Vorfall deutet laut einem Polizeisprecher vieles auf eine Amoklage hin.
  • Täter: Der mutmaßliche Täter ist nach dem Vorfall festgenommen worden. Der Mann ist nach Angaben einer Polizeisprecherin 16 Jahre alt. Einen weiteren Täter gibt es nach Angaben von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nach derzeitigem Stand nicht. Zeitweise habe es entsprechende Gerüchte gegeben, sagte Herrmann. Dafür gebe es jedoch keine belastbaren Hinweise. Der Täter war in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung. Es gibt Hinweise darauf, dass er ein ehemaliger Schüler der Schule ist. Er hat die kroatische Staatsbürgerschaft.
  • Tatwaffe: Nach ersten Erkenntnissen war der Täter laut Herrmann mit Messer und auch einer Schusswaffe bewaffnet. Zunächst wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur jedoch keine Schusswaffe gefunden, wohl aber Munition. 
  • Verletzte: Laut einer Polizeisprecherin wurden mindestens zwei Mädchen schwer verletzt. Sie seien ins Krankenhaus gebracht worden. Laut einem Polizeisprecher sind sie außer Lebensgefahr. Nach ersten Erkenntnissen handle es sich um Schülerinnen des Gymnasiums. 
  • Einsatz: Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass sie mit zahlreichen Beamten am Gymnasium im Einsatz sei. Menschen vor Ort wurden aufgerufen, das Areal zu meiden.
  • Rettungshubschrauber: Laut einem Sprecher der ADAC-Luftrettung sind insgesamt sechs Rettungshubschrauber im Einsatz, vier davon vom ADAC. Einer der vier ADAC-Helikopter sei zur Versorgung von Verletzten genutzt worden.
  • Ort: Das Welfen-Gymnasium liegt in Schongau, eine Kleinstadt am Ufer des Lechs im westlichen Oberbayern mit mehr als 12.000 Einwohnern. Die Schule liegt nur wenige Hundert Meter von Altstadt und Lech entfernt.
  • Schule: Laut Internetseite werden am Welfen-Gymnasium etwa 800 Schüler von mehr als 80 Lehrkräften unterrichtet. In direkter Nachbarschaft gibt es auch eine Grund-, Mittel- und Realschule.
  • Anlaufstelle: Für Angehörige und Eltern von Schülerinnen und Schülern wurde eine Anlaufstelle am Feuerwehrhaus eingerichtet.

Was wir nicht wissen

  • Weitere Verletzte: Ob es neben den zwei schwer verletzten Mädchen weitere Verletzte gibt, ist noch unklar. Ein Polizeisprecher sprach zunächst von einer einstelligen Zahl.
  • Genauer Ablauf: Unklar ist, wie sich der Vorfall am Gymnasium genau abgespielt hat.
  • Details zum Täter und Motiv: Weitere Angaben zum festgenommenen 16-Jährigen machte die Polizei bislang nicht. Offen bleibt etwa, aus welchem Motiv der mutmaßliche Täter handelte.

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