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Edeka-Chef schreibt wegen Klauwelle Wutbrief an Eltern

Дата публикации: 13-07-2026 13:56:00

Sachbeschädigung, Pöbeleien und Diebstähle. Ein Supermarkt-Chef aus Bayern macht seinen Ärger in einem Wutbrief an die Erziehungsberechtigten Luft.

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Sachbeschädigung, Pöbeleien und Diebstähle. Ein Supermarkt-Chef aus Bayern macht seinen Ärger in einem Wutbrief an die Erziehungsberechtigten Luft.

In der Nähe von München, genauer in Germering, kocht die Wut bei einem Edeka-Chef hoch.

Edeka-Chef schreibt Wutbrief an Eltern von klauenden Jugendlichen

Sein Appell startet mit den Zeilen „Liebe Germeringer, liebe Eltern – wir müssen reden“, gefolgt von der unmissverständlichen Botschaft: „Langsam reicht es.“

Der Zorn des Marktbetreibers ist nachvollziehbar, blickt man auf die Geschehnisse: Eine Kühltruhe wurde mutwillig ausgesteckt, wodurch ein Verlust von 1200 Euro entstand. Obendrein verschwinden Produkte. Es werden jeden Tag Spielsachen im Wert von bis zu 200 Euro demoliert.

In Edeka-Markt patrouilliert jetzt sogar Security

Gashi macht jetzt eine klare Ansage zu den Folgen: Es wird nicht nur jede Tat zur Anzeige gebracht, sondern auch verdeckte Security-Kräfte werden im Laden und im Parkhaus patrouillieren.

Wer sich danebenbenimmt, fliege raus und erhalte ein Hausverbot. Sogar junge Leute, die ohne ersichtlichen Grund im Parkhaus herumhängen, müssen mit Polizeikontrollen zur Identitätsfeststellung rechnen. Gashi sieht insbesondere die Erziehungsberechtigten in der Verantwortung, doch seine Erlebnisse sind frustrierend. „Wenn wir die Eltern anrufen, ist es oft so, dass wir angegangen werden“, klagt er.

Polizei plant keine Maßnahmen: „Passiert jeden Sommer“

Online erntet der Supermarkt-Chef für seine Aktion breite Zustimmung. In der Facebook-Community „Coole Germeringer“ wird teilweise sogar die Einschaltung des Jugendamtes gefordert. Die Polizei vor Ort gab bekannt, dass sie den Bereich am Bahnhof zwar beobachten werde, aber keine speziellen Schritte plane, weil solche Vorkommnisse „jeden Sommer bei uns auftauchen“.

Das heißt für Gashi: Die Ausgaben für das Sicherheitspersonal muss er aus eigener Tasche zahlen – Mittel, die er eigentlich für Spenden an Kindergärten vorgesehen hatte. (red)

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