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Frischer Wind beim VfR Aalen: Auftakt, Ansagen, Ambitionen

Дата публикации: 29-06-2026 04:00:00

Vor 300 Fans startet der VfR Aalen in die Regionalliga-Saison – mit klaren Worten, viel Energie und neuen Gesichtern.

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Stand: 29.06.2026, 06:00 Uhr

Von: Max Wanner

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Die Spieler bedanken sich nach einer schweißtreibenden ersten Trainingseinheit in der Centus-Arena bei den etwa 300 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Die Spieler bedanken sich nach einer schweißtreibenden ersten Trainingseinheit in der Centus-Arena bei den etwa 300 Zuschauerinnen und Zuschauer. © Oliver Giers

Vor 300 Fans startet der VfR Aalen in die Regionalliga-Saison – mit klaren Worten, viel Energie und neuen Gesichtern.

Aalen. Mit einem Lacher und sichtlicher Freude eröffnete Beniamino Molinari am Sonntag die Pressekonferenz des VfR Aalen. „Ich war im Urlaub mit meiner Frau – was den Urlaub noch schöner gemacht hat. Habe ich das richtig gesagt“, fragte er seine Frau und sorgte direkt bei zahlreichen Fans, die dieser Pressekonferenz lauschen wollten. Nach der Rückkehr sei die Energie zurück: „Ich bin voller Vorfreude, jetzt wieder mit der Mannschaft zu arbeiten, der Akku ist voll.“

Neue Gesichter, hungrige Mannschaft

Rund 300 Fans begrüßten das Team in der Centus Arena, das sich mit fünf Neuzugängen prominent verstärkt hat. Michael Kleinschrodt (Großaspach), Lasse Jürgensen (Illertissen), Gianluca Gaudino (Aachen), Tom Barth (Düsseldorf II) und Sean Seitz (Trier) sollen dem VfR mehr Qualität verleihen. „Das wichtigste Ziel ist es, die Neuzugänge schnell zu integrieren. Aber ab morgen sind das keine Neuzugänge mehr, sondern Teil von uns“, betont Molinari. „Wir müssen wieder eine demütige Art in die Kabine bekommen.“

Sportchef Marc Elser sieht die Kaderplanung noch nicht als abgeschlossen an: „Wir haben aktuell 18 Feldspieler und drei Torhüter, aber wir sind im Zeitplan. Mindestens zwei weitere Spieler werden noch kommen. Wir wollen jede Position doppelt besetzen.“ Auch im Trainer- und Funktionsteam gebe es noch Lücken, die geschlossen werden sollen.

Ambitionierte Ziele und realistische Einschätzung

Der Blick auf die Saison ist trotz Aufstieg von Demut geprägt. „Wir sind Aufsteiger“, stellt Molinari klar. „Wenn man sieht, wie viele Teams aus der Oberliga direkt wieder abgestiegen sind, muss das eine Warnung sein. Natürlich wollen wir es wie Großaspach machen, aber realistisch betrachtet ist das wichtigste Ziel, am 34. Spieltag über dem Strich zu stehen.“

Dennoch bleibt Molinari seiner Linie treu: „Seit ich da bin, steht die Entwicklung über den Ergebnissen. Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, ist mir wichtiger als die Ergebnisse. Ich bin verrückt genug zu glauben, dass wir mit unserer Art auch in der Regionalliga bestehen können. Die Zuschauer sollen nach Hause gehen und sagen: Das ist mein VfR Aalen.“

Molinari ergänzt: „Wir fahren gut damit, bescheiden zu bleiben. Wir wissen, wie viel Arbeit nötig war, um zurück in die Regionalliga zu kommen. Und wir wissen, wie viel Arbeit jetzt vor uns liegt.“

Intensive Vorbereitung und harte Tests

Das Auftakttraining bei hochsommerlichen Temperaturen meisterte die Mannschaft mit Bravour. „Im Training selbst habe ich die Hitze kaum wahrgenommen“, so Molinari, „und auch die Jungs waren im Fokus.“ Die Leistungsdiagnostik mit der AOK bestätigte: „Die Jungs sind alle im Soll. Nur Thomas Geyer fehlte krankheitsbedingt.“

Die Vorbereitung sieht Elser als wichtigen Gradmesser: „Wir wollen uns mit jedem Testspiel steigern. Das Programm ist gut abgestimmt – vom Verbandsligisten bis zu drei Drittligisten ist alles dabei.“

Einige Abgänge – alle gewollt

Auch auf der Abgangsseite hat sich einiges getan: Steffen Kienle (Dorfmerkingen) und Tarik Schwinger (Essingen) haben klare neue Ziele, während Luigi Campagna, Oleksii Ohurtsov, Paul König und Jason Prodanovic den Verein bislang ohne neues Ziel verlassen haben.

Pokal-Start und eine offene Frage

Im WFV-Pokal hat der VfR in der ersten Runde ein Freilos und steigt erst in Runde zwei ein. Am Wochenende der 1. Runde spielt der VfR dann seinen letzten Test gegen Saarbrücken. Zum Thema Stadionname hält sich Elser bedeckt: „Fakt ist, wir haben einen Plan, darauf können sich alle verlassen. Mehr kann ich noch nicht verraten.“

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