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Gegen die Sanierung der Steinach sind mehrere Einsprachen eingegangen

Дата публикации: 04-07-2026 03:00:00

Bis Ende Juni lag das Sanierungsprojekt für die Steinach öffentlich auf. Gegen das 30-Millionen-Vorhaben haben mehrere Parteien Einsprachen erhoben.

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30-Millionen-Projekt

Gegen die Sanierung der Steinach sind mehrere Einsprachen eingegangen

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04.07.2026, 05.00 Uhr

Bis Ende Juni lag das Sanierungsprojekt für die Steinach öffentlich auf. Gegen das 30-Millionen-Vorhaben haben mehrere Parteien Einsprachen erhoben.

Heute ist die Steinach schnurgerade. Die Sanierung soll den natürlichen Bachverlauf wieder herstellen.

Heute ist die Steinach schnurgerade. Die Sanierung soll den natürlichen Bachverlauf wieder herstellen.

Bild: Ralph Ribi

Bis an der Steinach die Bagger auffahren, fliesst wohl noch einiges an Wasser den Bach hinunter. Die Gemeinde will den natürlichen Verlauf des Bachs wiederherstellen, damit den Hochwasserschutz verbessern und der Bachforelle den Weg zu ihren Laichplätzen erleichtern. Den Kredit von neun Millionen Franken genehmigten die Steinacherinnen und Steinacher vor zwei Jahren mit knapp 55 Prozent Ja-Stimmen . Insgesamt kostet das Projekt rund 30 Millionen Franken, Bund und Kanton übernehmen etwa drei Viertel der Kosten.

Nun ist das Projekt vom 1. bis 30. Juni öffentlich aufgelegen. Während dieser Zeit sind sieben Einsprachen gegen das Vorhaben eingegangen, wie der Steinacher Gemeindepräsident Michael Aebisegger auf Anfrage sagt. «Ich habe mit mehr Einsprachen gerechnet.»

Umweltverbände haben auf Einsprache verzichtet

Die einsprechenden Parteien seien alle vom Projekt betroffen. Keine der Einsprachen stamme von einem Naturschutzverband. Von Umweltverbänden erntete die Gemeinde bei der Ausarbeitung der Sanierungspläne Kritik. Der Vertreter der Umweltverbände WWF, Pro Natura und Aquaviva verliess die Begleitgruppe und kritisierte das Vorgehen der Gemeinde . Sie würde bei der Sanierung umweltrelevante Aspekte zu wenig berücksichtigen. Der Umweltvertreter kündigte an, die Pläne während der öffentlichen Auflage genau anzuschauen. Offenbar haben die Unterlagen in Sachen Ökologie überzeugt.

Nun werde der Gemeinderat die Einsprachen «möglichst zeitnah» beurteilen und beantworten, sagt Gemeindepräsident Aebisegger. Was die Einsprachen für den Zeitplan des Projekts bedeuten, sei schwierig abzuschätzen. Gehe ein Einsprecher bis vor Bundesgericht, rechnet der Gemeindepräsident mit einem Baustart in frühestens fünf Jahren.

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