Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Speicherkrise: Budget-Smartphones werden für Hersteller unrentabel

Дата публикации: 09-07-2026 12:52:00

Steigende DRAM- und NAND-Preise setzen Smartphone-Hersteller unter Druck. Besonders Geräte unter 400 US-Dollar werden zunehmend unrentabel.

Основное содержимое страницы с новостью.

Budget-Smartphones rechnen sich für Hersteller offenbar nicht mehr. Ursache hierfür sind die weiterhin steigenden Speicherpreise. Wie unter anderem aus einer Studie des Analystenhauses Omdia hervorgeht, sind sie zu einer erheblichen Belastung für Smartphones der mittleren und unteren Preisklasse geworden. Auch Omdia schließt sich der Beobachtung an, dass die Preise für Arbeitsspeicher (DRAM) und NAND-Flash (etwa als Universal Flash Storage, UFS) in den letzten Quartal stark gestiegen sind. Diesen Trend bestätigte kürzlich bereits das Start-up Nothing, das auf die Einführung eines Smartphones unter 300 Euro verzichtete.

Budget-Smartphones bringen kaum Marge

Wie Omdia vorrechnet, haben die hohen Speicherpreise zu einem Rückgang von über 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf dem Markt für Smartphones unter 400 US-Dollar beigetragen. So betrug der Anteil der Materialkosten (Bill of Materials, BOM) im ersten Quartal 2026 für Flash-Speicher und DRAM bei Geräten dieser Preiskategorie nahezu 60 Prozent. Im dritten Quartal 2025 waren es noch etwa 32 Prozent. Der Kostenanteil habe sich damit in diesem Zeitraum nahezu verdoppelt. Im Bereich der Smartphones unter 99 US-Dollar lag der Anteil gar bei 64 Prozent.

Um den Druck durch steigende Speicherpreise zu reduzieren oder auszugleichen, versuchen Smartphone-Hersteller, die Materialkosten für andere Komponenten wie Bildschirme oder Kamerasensoren zu senken, bei denen keine Knappheit herrsche. Allerdings seien Smartphones in den unteren Preisklassen hinsichtlich der Komponenten weitgehend so zusammengestellt, dass Hersteller kaum noch Spielraum haben, günstigere Lösungen zu finden. Um überhaupt eine geringe Gewinnspanne zu halten, sähen Hersteller sich dazu gezwungen, die Preise ihrer Geräte zu erhöhen. Wie sich zeigt, trifft es dabei nicht nur kleinere Unternehmen wie Nothing, sondern auch große wie Apple oder Xiaomi, die durch ihre Größe und Absatzmenge in der Regel günstigere Preise mit ihren Zulieferern aushandeln können.

Der Studie zufolge dürften die steigenden Preise in der Preisklasse „zu einem deutlichen Nachfragerückgang führen, da Verbraucher im Niedrigpreissegment sehr preissensibel sind“. Im Lichte der weiteren Entwicklung der Speicherpreise in den kommenden Quartalen würden Produkte im Niedrigpreissegment unrentabel. Zudem bestehe durch die steigenden Preise ein hohes Risiko einer sinkenden Nachfrage. Als Folge prognostiziert Omdia, dass sich die Smartphone-Hersteller im Laufe dieses Jahres weiter aus dem Niedrigpreissegment zurückziehen könnten.

Teure Geräte, höhere Marge

Weniger stark mache sich der teurere Speicher bei Oberklasse- oder High-End-Geräten bemerkbar, so Omdia. Bei diesen Smartphones seien die Margen höher – für Smartphones oberhalb der Marke von 600 bis 800 US-Dollar weist Omdia für Speicher einen Anteil von 28 respektive 26 Prozent an den Gesamtmaterialkosten aus. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 12 beziehungsweise 11 Prozent. In diesem Bereich können Hersteller die höheren Speicherkosten durch den Umstieg auf preiswertere Komponenten und weniger Kapazität zumindest teilweise kompensieren.

Es deutet sich jedoch an, dass Smartphone-Hersteller auch die Preise ihrer Premium-Geräte erhöhen. Durchgesickerte Details für die Pixel-11-Serie zeigen einen Preisanstieg von 100 Euro pro Gerät, wobei der Standardspeicher von 128 auf 256 GByte angehoben werden könnte. Auch Samsung scheint seine im Juli erwarteten Foldables höher als bisher einzupreisen. Apple hat derweil „nur“ seine Macs und iPads teurer gemacht, während die aktuellen iPhones noch stabil sind; im Zuge der Einführung der iPhone-18-Serie im September könnte sich das jedoch auch ändern. Ein Ende der Krise ist nicht klar absehbar. Marktforschern zufolge hält sie mindestens bis Ende 2027 an.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(afl)

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Эпоха дешевых смартфонов кончилась. Их стало невыгодно производить-2608-07-2026
2Дешевые смартфоны стали слишком дорогими. Xiaomi, Oppo и Vivo почти перестали покупать из-за высоких цен-2614-07-2026
3Рост цен на смартфоны Samsung назвали неизбежным0503-07-2026
4Становится только хуже. Производители смартфонов начали отменять выпуск новых моделей из-за высоких цен на память-5622-06-2026
5Preisspirale: Samsung strebt weitere Preiserhöhung um 20 % an0507-07-2026
6Intel готовит новый рецепт бюджетных ноутбуков: в дело пойдут технологии смартфонов0511-06-2026
7Золотая эра PlayStation 5 – почему $1500 за Steam Machine лишь цветочки накануне RAMageddon0527-06-2026
8Рост цен на память замедляется на фоне ограниченного спроса со стороны потребителей0504-07-2026
9Produkte werden bis zu 58 Prozent teurer: Apples Preisanstieg ist nur ein Vorgeschmack-2630-06-2026
10Стоимость компонентов iPhone 18 Pro Max может вырасти на $300 по сравнению с iPhone 17 Pro Max0509-07-2026

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: -3. Информативность: 7. Источник: www.heise.de.