Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Radsport: Solosieg und Sturzmitleid: Pogacar-Show in den Pyrenäen

Дата публикации: 09-07-2026 15:22:13

Die erste echte Berg-Herausforderung bei der Tour hat es in sich. Ausnahmefahrer Pogacar zeigt mal wieder seine Klasse. Der Konkurrent im Gelben Trikot stürzt auf der Abfahrt vom legendären Tourmalet.

Основное содержимое страницы с новостью.

Nach seinem famosen Solo-Sieg und den Denkzetteln für die Konkurrenz dachte Rad-Superstar Tadej Pogacar an seinen Vorgänger im Gelben Trikot. „Ich habe gehört, dass Torstein gestürzt ist. Ich hoffe, dass es ihm gut geht. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte das Trikot behalten“, sagte er.

So gönnerhaft gibt sich der langjährige Tour-Dominator freilich nur am Mikrofon. Auf dem Rad nahm Pogacar bei seiner atemberaubenden Pyrenäen-Show nicht nur dem Überraschungs-Führenden Torstein Traeen das gelbe Leibchen wieder ab. Er demoralisierte auch seine direkten Rivalen. Als diese noch haderten, wurde Pogacar bei der Siegerehrung vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron beklatscht. Die beiden Männer hielt einen kleinen Plausch.

Pogacar ist wieder der klare Spitzenreiter der 113. Tour de France - und das schon nach der sechsten Etappe. Der Weltmeister siegte bei der Bergankunft nach der ersten Hochgebirgsetappe und samt souveräner Überquerung des ikonischen Col du Tourmalet nach 186,2 Kilometern zwischen Pau und Gavarnie-Gédre mit 2:38 Minuten Vorsprung auf seinen Dauerrivalen Jonas Vingegaard. Teamkollege Isaac del Toro wurde Dritter. 

Pogacar: Einer der „süßesten“ Siege

Nachdem Pogacar mit Blick auf das spektakuläre Bergpanorama den Schlussanstieg hochgeprescht war, riss er im Zielbereich beide Arme in die Höhe und verneigte sich. Der überraschend zwei Tage in Gelb fahrende Traeen konnte schon viel früher nicht mehr folgen. Zu allem Übel stürzte der Norweger bei einer Abfahrt und musste behandelt werden. Er konnte zwar weiterfahren. Am Abend aber folgte nach Untersuchungen die Diagnose: Traeen erlitt mehrere Rippenbrüche und eine Gehirnerschütterung. Seine Tour ist vorbei.

„Ein unglaublicher Sieg, einer der süßesten“, sagte Pogacar nach dem Rennen. Er gehöre zu den Top fünf bei seinen Auftritten an der Frankreich-Rundfahrt. „Es ging mir nicht um Sekunden in den Gedanken“, sagte er hinsichtlich des vergrößerten Abstands. „Ich wollte einfach voll durchfahren.“

Lipowitz Sechster

Der deutsche Star Florian Lipowitz wurde Tages-Sechster und konnte zeigen, dass er bei langen Anstiegen im Vergleich zu Teamkollege Remco Evenepoel stärker ist. Evenepoel schloss allerdings später auf und kam als Vierter vor Lipowitz ins Ziel. Die Zusammenarbeit mit dem belgischen Olympiasieger habe gut geklappt, sagte er. „Ich glaube, wir können zuversichtlich sein“, meinte er. 

„Ich denke, ich kann ganz happy sein“, sagte Lipowitz. Der Blick des 25-Jährigen richtet sich nicht in Richtung Pogacar. Dieser fahre einfach in einer anderen Liga. „Bei der Performance kann man nicht viel machen. Ich denke, wir müssen jetzt um Platz drei fahren. Jonas war halt auch super stark.“ Der Kampf werde „super hart“. 

Lipowitz musste beobachten, wie der 27 Jahre alte Pogacar alle seine direkten Konkurrenten mit einer explosiven Attacke knapp 45 Kilometer vor dem Ziel am Tourmalet und einer langen Solo-Fahrt abwatschte.

In der Gesamtwertung liegt Pogacar 2:42 Minuten vor dem Dänen Vingegaard. Auf dem dritten Rang steht nun der Mexikaner del Toro mit einem Abstand von 3:27 Minuten auf Pogacar. Lipowitz verbesserte sich vom elften auf den siebten Rang - genau vier Minuten hinter Pogacar. 

Sprinter am Freitag gefordert

Die Radprofis hatten mit dem Col d'Aspin auf 1489 Metern und dem Tourmalet - einem Anstieg der höchsten Kategorie mit durchschnittlich 7,3 Prozent Steigung auf 17,1 Kilometern - zwei anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern. „Mit über 4000 Höhenmeter ist die Etappe natürlich ein Brett“, sagte Pogacar-Kollege Nils Politt der ARD. Sein Kapitän war offensichtlich nicht beeindruckt.

Am Freitag sind wieder die Sprinter unter den Tour-Profis gefragt. Von Hagetmau fährt das Fahrerfeld 175,1 Kilometer über die flache Strecke in die Weinmetropole Bordeaux. Es werden mit bis zu 40 Grad wieder extreme Temperaturen erwartet.

© dpa-infocom, dpa:260709-930-360777/4

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Unglaubliche Attacke bei der Tour de France: Pogacar fackelt nicht lange und lässt Vingegaard am Tourmalet stehen5709-07-2026
2Pogacar despedaza el Tour en el Tourmalet8709-07-2026
3Radsport: Erst in Gelb, dann der Sturz: Norweger Traeen bei Tour raus-2609-07-2026
4Tour de France 2026 : Tadej Pogacar a ruiné l’espoir des baroudeurs, en s’imposant avec facilité aux Angles et en chipant le maillot jaune à Jonas Vingegaard2606-07-2026
5Tadej Pogacar, comme une évidence7807-07-2026
6Tour de France : victime d'une lourde chute, l'ancien porteur du maillot jaune souffre d'une côte cassée (VIDEO)-2609-07-2026
7Tour de France: Evenepoel sauer auf Lipowitz: „Hat mich geärgert“-2309-07-2026
8Tadej Pogacar frappe un grand coup lors de la 6e étape du Tour de France en s’imposant à Gavarnie-Gèdre8709-07-2026
9Tour de France: Kanter trotz Rempler noch Vierter: „Ticken zu weit hinten“0510-07-2026
10¿Es Pogacar el ciclista más grande de la historia?5709-07-2026

Классификация: Спорт. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 5. Информативность: 7. Источник: www.tagesspiegel.de.