Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt? Viele sehen darin eine Bedrohung. Ein Solinger Dienstleister verdient mit KI Geld – indem er für seine Kunden möglichst ungekürzten Schadenersatz bei Kfz-Versicherungen durchsetzt. Mitgründer Pierantonio Tassone über Bedeutung und Grenzen von KI für das Geschäftsmodell von „Unfallnavi“.
Autoreparatur in einer Kfz-Werkstatt (Symbolbild): Nach einem Unfall wollen Kfz-Versicherungen mitunter nicht die von der Werkstatt veranschlagten Reparaturkosten übernehmen. Ein Solinger Dienstleister bietet hier mit „Unfallnavi“ KI-gestützte Hilfe an.
Foto: dpa/Julian StratenschulteInterview | Solingen · Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt? Viele sehen darin eine Bedrohung. Ein Solinger Dienstleister verdient mit KI Geld – indem er für seine Kunden möglichst ungekürzten Schadenersatz bei Kfz-Versicherungen durchsetzt. Mitgründer Pierantonio Tassone über Bedeutung und Grenzen von KI für das Geschäftsmodell von „Unfallnavi“.
Manch einem geht Wochen nach einem Auto-Unfall noch mal die Pumpe: Dann nämlich, wenn ihm die Kfz-Haftpflicht des schuldigen Unfallgegners einen Teil der Reparaturkosten vorenthalten will. Mal ist angeblich die Lackierung, mal die ganze Werkstatt zu teuer – und der Kostenvoranschlag des Geschädigten wird in Teilen zurückgewiesen. Viele ärgern sich darüber – und schlucken trotzdem, dass sie mit ein paar hundert Euro weniger auskommen sollen, als ihre Werkstatt es ihnen ausgerechnet hat. Hier setzt das Produkt „Unfallnavi“ des Solinger Unternehmens Legal-Navi/Le-Na GmbH an. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle. Firmen-Mitgründer Pierantonio Tassone (33) erklärt, warum.