Zehn Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren sowie zwei Lehrerinnen haben sich mit Bus und Bahn auf die knapp 2000 Kilometer lange Reise gemacht.
Mit neuen Ratingen-Käppis ausgestattet, versammelte sich die ukrainische Schülergruppe mit ihren Lehrerinnen sowie den Betreuern.
Foto: Stadt RatingenRatingen · Zehn Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren sowie zwei Lehrerinnen haben sich mit Bus und Bahn auf die knapp 2000 Kilometer lange Reise gemacht.
Zum zweiten Mal hat die Stadt Ratingen eine Schülergruppe aus der Ukraine zu einem mehrtägigen Aufenthalt eingeladen. Zehn Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 15 Jahren sowie zwei Lehrerinnen haben sich mit Bus und Bahn auf die knapp 2000 Kilometer lange Reise gemacht, um sich ein paar Tage von den Belastungen des Krieges in ihrer Heimat erholen zu können.
Der stellvertretende Bürgermeister Michael Droste begrüßte die Gruppe im Ratssaal des Rathauses und hieß sie in Ratingen herzlich willkommen. „Wir freuen uns sehr über diese besonderen Gäste im Jahr unseres Stadtjubiläums und hoffen, dass die Kinder tolle und unbeschwerte Tage genießen können.“ Im Gepäck hatte Droste nicht nur für jedes Kind eine kleine Geschenktasche mit Souvenirartikeln, sondern auch frischen Kuchen aus der eigenen Backstube. „Zwei meiner Mitarbeiterinnen sind aus der Ukraine, sie haben den Kuchen heute extra für euch gebacken“, erklärte Droste.
Die Schülerinnen und Schüler stammen aus der ukrainischen Stadt Wassylkiw, rund 30 Kilometer südwestlich von Kiew. Während ihres Aufenthalts erwartet die Gruppe ein abwechslungsreiches Programm. Montag, am Ankunftstag, ging es direkt ins Freibad und zum Pizzaessen. Nach dem Rathaus-Empfang am Dienstag standen noch eine Stadtführung in Ratingen und ein Besuch in Düsseldorf samt Schiffstour auf dem Rhein auf dem Programm. Zudem sind Ausflüge zum Moviepark und ins Aqualand geplant. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen Erholung und gemeinsame Erlebnisse, um in einem sicheren Umfeld für einige Tage den belastenden Alltag hinter sich lassen zu können.
Auch der zweite Besuch ist auf Initiative der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Nadine Mauch zustande gekommen. Sie sagt: „Europa ist unser aller Heimat, und wir alle hoffen so sehr, dass dieser Krieg bald zu Ende ist.“ Die Betreuung der ukrainischen Gruppe vor Ort hat erneut der Ratinger Verein Bona Mente übernommen.
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