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Sainz kassiert kurioseste Strafe der Saison

Дата публикации: 07-07-2026 12:40:46

Die Formel 1 hat bekanntlich einen kompletten Strafenkatalog zur Verfügung, um die Fahrer und auch Teams vor, während und nach einer Session zu sanktionieren. Was Carlos Sainz nach dem Rennen in Silverstone widerfuhr, dürften viele Fans allerdings noch nie gesehen haben.

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Die Formel 1 hat bekanntlich einen kompletten Strafenkatalog zur Verfügung, um die Fahrer und auch Teams vor, während und nach einer Session zu sanktionieren. Was Carlos Sainz nach dem Rennen in Silverstone widerfuhr, dürften viele Fans allerdings noch nie gesehen haben.

Williams-Pilot Carlos Sainz hat nach dem Ende des Großen Preises von Großbritannien eine Strafe der außergewöhnlichen Art kassiert. Sie sorgte dafür, dass der Spanier im Endklassement von Platz zwölf noch auf Rang 17 zurückgestuft wurde. 

Verhängt wurde gegen Sainz aber nicht etwa eine traditionelle Zeit- oder auch Durchfahrtsstrafe, sondern eine Strafrunde. Heißt: Nach dem Zieleinlauf wurde ihm eine vollständige Runde von der Rennleitung abgezogen. 

Williams-Box pennt, die Technik versagt

Wie konnte das passieren? Als in Runde 48 das Safety Car auf die Strecke geschickt wurde, zählte Sainz schon lange zu den Überrundeten. In Runde 51 bekamen die Überrundeten die Anweisung, sich zurückzurunden - der übliche Vorgang. Die Namen aller überrundeten Fahrer tauchten auf dem Monitor auf, der von Sainz aber fehlte. In der Williams-Garage fiel das gar nicht auf.

Also scherte Sainz gemeinsam mit den anderen Überrundeten einfach aus und überholte das Safety Car, um sich zurückzurunden. Das durfte er in diesem Fall aber nicht, weil ihn das System nicht mehr als überrundeten Fahrer anzeigte. Weil er sich so eine Runde "klaute", wurde sie ihm nach Rennende wieder aberkannt. 

Die entscheidende Frage ist an dieser Stelle, wieso das System Sainz gar nicht erst als überrundeten Fahrer erkannte. Hier ist die Streckenführung in der Boxengasse von Silverstone die Ursache. 

Silverstone wird zum Problem

In Silverstone sparen die Fahrer bei einem Boxenstopp viele Meter gegenüber dem Weg auf der Strecke. Sainz stoppte in der Safety-Car-Phase und lag bei der Zeitnahme durch diese Abkürzung plötzlich vor Charles Leclerc, dem Führenden des Rennens. Für die Technik war die Sache damit klar: Sainz hat sich schon zurückgerundet, weil er die 50. Runde vor Leclerc beendet hatte. In Wirklichkeit war dem aber nicht so. 

Die ungewöhnliche Technik-Panne und die Unaufmerksamkeit der Williams-Box sorgten schließlich dafür, dass Sainz eine Strafe kassierte, die in der Formel 1 alles andere als alltäglich ist.

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