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Unzureichende Antworten auf Extremwetter: Die Hitze ist politisch

Дата публикации: 26-06-2026 16:46:00




Die Hitze setzt den Menschen enorm zu, der Umgang damit schlägt auf die Politik direkt durch. Während die AfD noch immer den menschengemachten Klimawandel leugnet, reichen die Maßnahmen der politisch Verantwortlichen nicht aus. Die Kommunen brauchen Hilfe.



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Unzureichende Antworten auf Extremwetter Die Hitze ist politisch

Meinung · Die Hitze setzt den Menschen enorm zu, der Umgang damit schlägt auf die Politik direkt durch. Während die AfD noch immer den menschengemachten Klimawandel leugnet, reichen die Maßnahmen der politisch Verantwortlichen nicht aus. Die Kommunen brauchen Hilfe.

Ein Mann geht bei hohen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein durch einen begehbaren Brunnen in der Innenstadt von Duisburg.

Ein Mann geht bei hohen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein durch einen begehbaren Brunnen in der Innenstadt von Duisburg.

Foto: Christoph Reichwein/dpa/Christoph Reichwein

Die massivste Hitzewelle seit Beginn der Messungen lastet auf Deutschland und großen Teilen Europas. Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke über Tage hinweg und das im Frühsommer – das gab es noch nicht. Überraschend kommt das aber auch nicht. Seit Jahren warnen Klimaforscher vor genau solchen Phänomenen als Folge des menschengemachten Klimawandels. Und weil die Auswirkungen einer solchen Hitzewelle so massiv und für viele Menschen gar gefährlich sind, sind die Hitze und der Umgang mit ihr politisch höchst relevant. Erst recht im Superwahljahr 2026.

Mehrere Wahlen in Ostdeutschland stehen noch aus, wo die AfD viel Zulauf bekommt – die den menschengemachten Klimawandel in weiten Teilen leugnet. Wie zynisch und im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich die Politik der Rechtsradikalen auch mit Blick auf Klimaanpassungen ist, sollte langsam jedem bekannt sein. Sämtliche Klimaschutzmaßnahmen zu stoppen, wie es die AfD will, ist sicher nicht die richtige Antwort auf Hitzewellen, Überflutungen, schwere Stürme und andere Extremwetterphänomene, die sich immer mehr häufen werden im Zuge der Erderwärmung.

Was die Parteien, die in den vergangenen Jahren Regierungsverantwortung in Bund und Ländern hatten, für die Klimaanpassungen getan haben, genügt aber auch noch nicht. Den Kommunen steht es bislang frei, was sie für Hitzeschutz tun. Viel ist schon passiert, aber da braucht es mehr Verpflichtungen und gleichzeitig eine gesicherte Finanzierung durch Bund und Länder. Der Schutz der Menschen darf nicht an den klammen Kassen in Rathäusern scheitern. Es gibt positive Beispiele in Europa, etwa die Maßnahmen zur Klimaanpassung in Kopenhagen oder das französische Hitzewarnsystem. An vielen Stellen kann Deutschland noch dazulernen.

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