Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Die Lage im Überblick: Israels Armee: Lockdown im Westjordanland am Wahltag

Дата публикации: 25-10-2026 03:16:06




Israels Armee setzt ihre Offensive im Westjordanland fort. An Israels Wahltag wird es Zugangssperren für Palästinenser geben. In Israel kommt es derweil zu Massenprotesten gegen die rechte Regierung.



Основное содержимое страницы с новостью.

Die Lage im Überblick Israels Armee: Lockdown im Westjordanland am Wahltag

Tel Aviv · Israels Armee setzt ihre Offensive im Westjordanland fort. An Israels Wahltag wird es Zugangssperren für Palästinenser geben. In Israel kommt es derweil zu Massenprotesten gegen die rechte Regierung.

25.10.2026 , 04:16 Uhr

4 Bilder

Israels Armee: Lockdown im Westjordanland am Wahltag

4 Bilder

Foto: Mahmoud Illean/AP/dpa/Mahmoud Illean

Israels Armee wird nach eigenen Angaben während der Parlamentswahl am Dienstag einen Lockdown über das besetzte Westjordanland verhängen. Wie die Armee weiter mitteilte, werde palästinensischen Arbeitern bereits heute und Montag der Zugang zu israelischen Siedlungen im Westjordanland und Jordantal verwehrt. Ausnahme seien Industriezonen und eine „begrenzte Zahl“ genehmigter Bereiche. 

Hintergrund ist Israels andauernder Militäreinsatz im Westjordanland, nachdem es am Freitag einen tödlichen Angriff bewaffneter Palästinenser nahe der Stadt Hebron gegeben hatte. Dabei waren nach Armeeangaben zwei Soldaten getötet und drei weitere verletzt worden. Die zwei mutmaßlich palästinensischen Täter aus Hebron wurden demnach getötet. 

Rund 2.000 Palästinenser aus Häusern in Hebron vertrieben

Israels Verteidigungsminister Israel Katz bestätigte unterdessen, dass rund 2.000 Palästinenser aus ihren Häusern in Hebron vertrieben wurden. „Ausgewählte Armee-Einheiten sind derzeit dort im Einsatz“, sagte er dem israelischen Sender Kan. Die rund 2.000 Betroffenen dürften nicht eher in ihre Viertel zurück, „bis wir alle Probleme mit der Hamas in Hebron gelöst haben.“

Der Bürgermeister von Hebron, Jussef al-Dschabari, hatte bereits zuvor dem arabischen Nachrichtenkanal Al Jazeera gesagt, seit Beginn der israelischen Razzien am Freitag seien 2.200 Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden. Die palästinensische Autonomiebehörde rief die internationale Gemeinschaft zum Eingreifen auf. Die Vertreibung von Anwohnern, der Abriss von Häusern und Gebäuden sowie die Abriegelung von Städten stelle eine Kollektivstrafe dar. Diese Eskalation werde niemandem Sicherheit oder Frieden bringen, sondern weitere Spannungen schüren, warnte die Autonomiebehörde.

Israels Armee meldet Dutzende Festnahmen 

Nach Angaben der israelischen Armee führten ihre Soldaten zusammen mit der israelischen Grenzpolizei und dem Geheimdienst Anti-Terror-Einsätze in rund 40 Gebieten und an 400 Orten im Westjordanland durch. Die Einsatzkräfte hätten rund 40 Verdächtige festgenommen, darunter Mitglieder der islamistischen Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad, hieß es.

Vor diesem Hintergrund habe Israels politische Führung die Empfehlung des Verteidigungsministeriums gebilligt, während Israels Parlamentswahl am Dienstag ein Einreiseverbot für palästinensische Arbeiter in alle Siedlungen und Industriegebiete zu verhängen, hieß es. Alle Landübergänge zwischen dem Westjordanland und Israel für Palästinenser sollen geschlossen werden.

Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert und hält dieses Gebiet seither besetzt. Dort leben heute inmitten von drei Millionen Palästinensern rund 700.000 israelische Siedler. Die Lage im Westjordanland hat sich seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg weiter verschärft.

Massenprotest in Israel gegen Netanjahu-Regierung

Aber auch die Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen Palästinenser hat stark zugenommen. Der Konflikt mit den Palästinensern ist in Israel ein wichtiges Wahlkampfthema vor der Parlamentswahl am Dienstag. Rechte Politiker versprechen ein hartes Vorgehen gegen palästinensische Gewalt. Die Gewalt israelischer Siedler im Westjordanland thematisieren sie dagegen kaum.

Laut Umfragen könnte es sowohl für das Lager von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu als auch für die Opposition schwierig werden, sich bei der Wahl eine Mehrheit zu sichern. Am Samstagabend demonstrierten laut Augenzeugen Zehntausende gegen Netanjahus rechtsgerichtete Regierung. In Tel Aviv forderten ehemalige Geiseln und Angehörige der Hinterbliebenen eine staatliche Untersuchungskommission zum Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Sie riefen unter anderem: „Wir vergessen nicht, wir vergeben nicht.“

© dpa-infocom, dpa:261025-930-888858/3

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Nahost: Israel will Westjordanland nach Angriff abriegeln011.4323-10-2026
2ЦАХАЛ закрыл контрольно-пропускные пункты на Западном берегу перед выборами010.4225-10-2026
3Israel to close all land crossings with West Bank on election day07.7325-10-2026
4Nahost: Tödliche Auseinandersetzung im Westjordanland mit Folgen07.924-07-2026
5 Westjordanland: Israelische Siedler belagern weiter Häuser in Nablus 013.6913-08-2026
6Wahlen in Israel: Arabische Parteien zur Wahl zugelassen010.402-10-2026
7Israël imposera un bouclage de la Cisjordanie mardi, en raison des élections législatives09.625-10-2026
8Netanyahu orders blockade of West Bank012.0323-10-2026
9Один палестинец погиб в стычках с израильскими военными на севере Иерусалима0028-06-2019
10Il voto che può cambiare Israele: ecco la posta in gioco e i protagonisti015.0426-10-2026

Классификация: Международные. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.09. Источник: www.saarbruecker-zeitung.de.