KTM erweitert sein Supermoto-Angebot um die neue 390 SMC R. Wir haben getestet, wie sich das 161-kg-Leichtgewicht auf kurvigen Landstraßen schlägt.
KTM darf als Pionier im Segment der Supermotos bezeichnet werden, immerhin haben die Österreicher schon 1994 mit der Duke 620 ihr erstes serienmäßiges Supermoto-nahes Motorrad auf den Markt gebracht. Seitdem haben sie die Sparte konsequent weiter ausgebaut, der jüngste Streich ist die 390 SMC R. Sie soll vor allem auf kurviger Landstraße Freude bereiten. Wir haben die adrette Supermoto auf kleinen Fluchten aus dem Alltag getestet.
Die 390 SMC R sieht ausgesprochen schick aus und dürfte nicht nur die Herzen jugendlicher Nachwuchsdrifter höher schlagen lassen. KTM reduziert die kleine Supermoto auf das Wesentliche, schließlich spielt geringes Gewicht eine entscheidende Rolle in dem Segment. Rank und schlank steht sie da auf ihren 17-Zoll-Drahtspeichenrädern und den langen Federwegen. Die KTM scheint schon mit den Reifen zu scharren, dass sie sich endlich auf kurviger Strecke austoben darf.
(Bild:
Sebastian Bauer
)Doch zunächst noch einen Blick auf die Technik. Sie basiert auf der bekannten und bewährten 390 Duke, die seit Jahren einer der Bestseller im Programm von KTM ist. Gitterrohrrahmen und Motor sind identisch, beim Rest hat KTM aber viel Aufwand betrieben, um aus ihr eine ernsthafte Supermoto zu machen. Sie hat eine eigene Schwinge bekommen, der Auspuff und die Kunststoffteile unterscheiden sich vom Naked Bike. Vor allem hat sie längere Federwege, mit 230 mm vorne wie hinten überbietet sie die 390 Duke um 80 mm. Zum Glück wuchs die Sitzhöhe nur um 40 auf 860 mm, was es Fahrern ab 1,80 m erlaubt, problemlos beide Füße auf den Boden zu bekommen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Motorrad KTM 390 SMC R im Test: Reduktion auf das Wesentliche". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.