Der Euro fällt auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Frankreichs Staatsfinanzen und die politische Unsicherheit setzen die Gemeinschaftswährung unter Druck.
Der Euro fällt wegen politischer und fiskalischer Risiken in Europa auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Gleichzeitig gewinnt der US-Dollar deutlich an Stärke.
Der Euro startet mit deutlichen Verlusten in die Woche. Wachsende politische Unsicherheit und Sorgen über die Staatsfinanzen in mehreren europäischen Ländern veranlassen Investoren, sich aus der Währung zurückzuziehen.
Im asiatischen Handel verlor der Euro am Montag zeitweise 0,8 Prozent und fiel auf 1,1161 US-Dollar. Damit erreichte der Euro den niedrigsten Stand seit Mai 2025.
Im Mittelpunkt der Sorgen steht Frankreich. Die politische Unsicherheit nimmt vor der Präsidentschaftswahl 2027 zu, während gleichzeitig Zweifel wachsen, ob Paris seine angespannte Haushaltslage unter Kontrolle bekommt.
Die Nervosität zeigt sich bereits deutlich am Anleihemarkt. Der Renditeaufschlag französischer Staatsanleihen gegenüber vergleichbaren deutschen Bundesanleihen erreichte am Freitag den höchsten Stand seit 2011.
Zusätzliche Unsicherheit bringt die politische Lage vor der Wahl. Oppositionsparteien zeigen bislang wenig Bereitschaft, Kompromisse mit dem scheidenden Lager von Präsident Emmanuel Macron einzugehen. Eine jüngste Umfrage sieht Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon als mögliche Kandidaten für die Stichwahl.
Die Sorgen beschränken sich jedoch nicht auf Frankreich. Berichte, wonach sich Regierungsvertreter in Spanien auf mögliche vorgezogene Neuwahlen vorbereiten, verstärken die politische Unsicherheit innerhalb der Eurozone.
ANZEIGE
ANZEIGE
Investoren blicken daher zunehmend auf die Finanzlage hoch verschuldeter Euro-Staaten. Neue politische Spannungen könnten notwendige Haushaltsreformen erschweren und die Risikoaufschläge weiter steigen lassen.
Strategen von JPMorgan warnen, dass der Euro die Verschlechterung am französischen Anleihemarkt bislang noch nicht vollständig widerspiegele. Damit könnte der Druck weiter anhalten.
Besonders gegenüber dem Schweizer Franken und dem japanischen Yen sehen die Experten weiteres Abwärtspotenzial. Gegenüber dem Franken fiel der Euro am Montag bereits den dritten Handelstag in Folge.
Gegenwind für den Euro kommt auch vom starken US-Dollar. An den Märkten wird mit drei weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve bis Juli gerechnet, um die Inflation einzudämmen. Der US-Dollar-Index (DXY) legt am Montag um 0,47 Prozent auf 102,37 Punkte zu und erreicht damit den höchsten Stand seit April 2025.
Von Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Курс евро на Мосбирже опускался ниже 59 рублей впервые с 25 мая | 0 | 0 | 14-06-2022 |
| 2 | Курс евро опустился ниже 81 рубля впервые с июля 2020 года | 0 | 0 | 25-10-2021 |
| 3 | Курс евро опустился ниже 75 рублей | 0 | 0 | 24-01-2019 |
| 4 | Курс евро опустился ниже 91 рубля | 0 | 0 | 21-10-2020 |
| 5 | Курс евро опустился ниже 75 рублей впервые с 23 ноября | 0 | 0 | 14-12-2018 |
| 6 | Курс юаня за 2025 год снизился до 11,22 рубля | 0 | 0 | 30-12-2025 |
| 7 | Курс евро опустился ниже 90 рублей | 0 | 0 | 28-04-2021 |
| 8 | Доллар и евро на межбанке опустились ниже 75 рублей и 87 рублей впервые с 2023 года | 0 | 0 | 10-07-2025 |
| 9 | Курс евро на Мосбирже опустился ниже 57 рублей впервые с 4 июля | 0 | 0 | 15-07-2022 |
| 10 | Lehman Brothers, 18 ans après : la France n'a pas vécu le début d'une crise, mais sa bascule | 0 | 14.79 | 21-10-2026 |