BMW verliert in China fast jeden vierten Käufer. Weltweit sinkt der Absatz um 6,3 Prozent. Elektroautos und die Neue Klasse sollen die Krise stoppen.
BMW verliert in China fast jeden vierten Käufer. Weltweit sinkt der Absatz um 6,3 Prozent. Elektroautos und die Neue Klasse sollen die Krise stoppen.
BMW gerät auf dem wichtigen chinesischen Automarkt zunehmend unter Druck. Der Münchner Autobauer hat im dritten Quartal weltweit 551.072 Fahrzeuge ausgeliefert und damit 6,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Besonders dramatisch fiel der Einbruch in China aus: Dort sackten die Verkäufe um 24,8 Prozent auf 114.355 Fahrzeuge ab.
Der zunehmende Wettbewerb durch heimische Hersteller und der aggressive Preiskampf setzen den deutschen Premiumanbietern weiter zu.
Während China das Geschäft belastet, entwickelt sich die Nachfrage in anderen Regionen deutlich besser.
In Europa steigerte BMW die Auslieferungen um 2,7 Prozent, in den USA legte der Absatz um 2,5 Prozent zu. Besonders erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit vollelektrischen Fahrzeugen.
Weltweit stiegen die Auslieferungen batterieelektrischer Modelle um 7,2 Prozent. Die steigende Nachfrage nach Elektroautos kann den massiven Absatzrückgang in China bislang allerdings nicht ausgleichen.
BMW steht mit dieser Entwicklung nicht allein da. Auch die deutschen Konkurrenten Volkswagen, Mercedes-Benz und Porsche meldeten für das dritte Quartal rückläufige Auslieferungen. Besonders stark trifft die Hersteller der zunehmende Konkurrenzdruck in China.
ANZEIGE
ANZEIGE
Volkswagen verzeichnete dort einen Absatzeinbruch von 38,5 Prozent, während die weltweiten Auslieferungen um 14,3 Prozent zurückgingen. Die Zahlen verdeutlichen, wie stark die deutschen Autobauer auf ihrem einstigen Wachstumsmarkt inzwischen unter Druck stehen.
Für BMW kommt die Absatzschwäche zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Konzern hatte seine Jahresprognose bereits gesenkt und erwartet für 2026 eine operative Marge im Autogeschäft von nur noch ein bis drei Prozent. Hoffnung macht die Modelloffensive mit der sogenannten Neuen Klasse, mit der BMW seine Wettbewerbsfähigkeit insbesondere bei Elektroautos verbessern will.
Bis 2027 sollen mehr als 40 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt kommen. Für die BMW-Aktie dürfte entscheidend sein, ob die neuen Fahrzeuge den Absatz in China stabilisieren und die Profitabilität wieder verbessern können. Weitere Aufschlüsse sollen die Quartalszahlen am 4. November liefern.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | BMW: Absatz in China sinkt um fast ein Viertel – Elektroautos stützen Europa | 0 | 8.21 | 13-10-2026 |
| 2 | BMW: Absatz in China bricht um 30 Prozent ein | 0 | 8.4 | 10-07-2026 |
| 3 | Krise der Autoindustrie: BMW-Absatz sinkt um 4,9 Prozent | 0 | 7 | 10-07-2026 |
| 4 | BMW: Gewinn bricht um mehr als ein Drittel ein | 0 | 7.48 | 30-07-2026 |
| 5 | BMW: Zweistelliges Absatzminus in China – BMW setzt auf neuen iX3 | 0 | 11.75 | 14-04-2026 |
| 6 | BMW: Autohersteller kappt Prognosen deutlich – Aktie fällt | 0 | 8.26 | 16-06-2026 |
| 7 | BMW: China-Schwäche lässt Gewinn im ersten Quartal einbrechen | 0 | 15.07 | 07-05-2025 |
| 8 | VW, Mercedes und BMW auf den hinteren Plätzen: Analyse zeigt Absturz der deutschen Autobauer | 0 | 7.79 | 21-09-2026 |
| 9 | Продажи автомобилей в Китае обвалились | 0 | 10 | 18-08-2026 |