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Ostschweizer Kultur-News vom 8. September bis 13. Oktober 2026

Дата публикации: 13-10-2026 09:45:22

In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Rückmeldungen und Infos an: ostschweizerkultur@chmedia.ch

11:35 UhrDienstag, 13. OktoberKomikerin Jane Mumford tritt in Bürglen auf

Die Zürcher Komikerin Jane Mumford bringt ihr erfolgreiches Soloprogramm in den Thurgau.Die Zürcher Komikerin Jane Mumford bringt ihr erfolgreiches Soloprogramm in den Thurgau.

Bild: zvg

In ihrer Jugend war die Zürcher Komikerin Jane Mumford eine stepptanzende Gothic-Rockerin. Von ihren ungewöhnlichen Teenagerjahren erzählt sie in ihrem Soloprogramm «Leben!». Das Stück, mit dem sie einen Swiss Comedy Award gewann, zeigt sie am Samstag, 17. Oktober, im Kulturrausch Bürglen.

Der Anlass beginnt um 20.15 Uhr, Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Tickets und weitere Informationen unter kulturrausch.ch . (pd/lgr)

09:40 UhrDienstag, 13. OktoberDie Lage im Nahen Osten: Vortrag in Speicher

Nahostkorrespondent Michael Wrase (mit der Sonnenbrille) war Mitte der 1980er-Jahre als Reporter im iranisch-irakischen Krieg.Nahostkorrespondent Michael Wrase (mit der Sonnenbrille) war Mitte der 1980er-Jahre als Reporter im iranisch-irakischen Krieg.

Bild: Michael Wrase

Am kommenden Wochenende hält der erfahrene Nahostkorrespondent Michael Wrase einen Vortrag im kulinarischen Theater «Kultur auf der Vögelinsegg» in Speicher. Im Zentrum steht der israelisch-amerikanische Krieg gegen den Iran. Wie Wrase in einer Mitteilung schreibt, ist der Anlass am Samstag, 17. Oktober, bereits ausverkauft, weshalb am Sonntag, 18. Oktober, eine Wiederholung stattfindet.

Wrase arbeitet seit mehr als 40 Jahren als Nahostkorrespondent für Tageszeitungen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Luxemburg. Ab 1980 berichtete er aus Bagdad und Basra über den irakisch-iranischen Krieg. Von 1982 bis 1987 lebte er für seine Arbeit in Libanon. Als dort die Sicherheitslage für Journalisten prekärer wurde, verlegte er seinen Wohnsitz ins nahegelegene Zypern, wo er bis heute lebt. Seit 17 Jahren hält er in Speicher jeweils einmal im Jahr einen Vortrag über die Lage im Nahen Osten. (pd/lgr)

Sonntag, 18. Oktober: Türöffnung mit Bar und Suppe: 16 Uhr, Beginn: 17 Uhr

17:30 UhrMontag, 12. OktoberFilmabend in St.Gallen über Frauen im Handwerk

Die «Erfreuliche Universität» zeigt diesen Dienstag den Dokumentarfilm «Frauen am Bauen» der Schweizer Filmemacherin Ginger Hobi-Ragaz im Palace. Der Film begleitet vier Frauen, die in unterschiedlichen Lebenssituationen stehen, aber dasselbe Ziel verfolgen: Sie wollen im Bauhandwerk Fuss fassen. Filmstart ist um 19.30 Uhr, Türöffnung um 19 Uhr.

Der Film begleitet vier Frauen, die im Bauhandwerk Fuss fassen wollen.Der Film begleitet vier Frauen, die im Bauhandwerk Fuss fassen wollen.

Symbolbild: Severin Bigler

Im Zentrum des Films stehen Fragen rund um Berufswahl und Geschlecht, Solidarität unter Frauen sowie die Herausforderungen in einer nach wie vor stark männlich geprägten Arbeitswelt. Er blickt zudem auf die US-amerikanische Organisation Sisters-helping-Sisters, die Frauen mit Werkzeug, Wissen und gegenseitiger Unterstützung den Einstieg ins Handwerk erleichtert.

Im Anschluss an die Ausstrahlung findet ein Gespräch mit Regisseurin Ginger Hobi-Ragaz, Seraina Rohner vom Verein «Gemeinsam bauen wir neu», Hanna Zürcher von «Frauen Bauen» und Zimmerfrau Delia Dällenbach statt. Moderiert wird die Runde von Judith Grosse vom Archiv für Frauen- und Sozialgeschichte Ostschweiz. (pd/arc)

Eintritt: 10 Franken. Inhaberinnen und Inhaber einer Kultur-Legi sowie Schülerinnen, Schüler, Studenten und Studentinnen geniessen freien Eintritt.

16:30 UhrMontag, 12. OktoberCine Wil und Kinok St.Gallen zeigen Dokumentarfilm über Kunst und Schizophrenie

Matthias Noser (links), Protagonist von «Rockstar Matthias», und der Filmemacher Christoph Rahm.Matthias Noser (links), Protagonist von «Rockstar Matthias», und der Filmemacher Christoph Rahm.

Bild: Elizabeth Desintaputri

Kunst, Freundschaft, Schizophrenie. Das sind die Themen des Dokumentarfilms «Rockstar Matthias» , der heute um 19.30 Uhr im Kino Wil vorgeführt wird. Nach der Spezialvorführung sind sowohl der Filmemacher Christoph Rahm als auch der Protagonist Matthias Noser für ein Gespräch vor Ort.

Laut Medienmitteilung gewährt der Film Einblick in Matthias Nosers Leben. Er hat eine Leidenschaft für Musik und Kunst. Seit er 15 Jahre alt ist, prägt eine chronische psychische Erkrankung sein Leben. Während langer stationärer Psychiatrieaufenthalte lernte er Christoph Rahm kennen, der damals Psychiatriepfleger war, und aus der Bekanntschaft wurde mit der Zeit eine Freundschaft.

Der Film ist unter anderem auch im St.Galler Kinok zu sehen: Am Dienstag, 20. Oktober, um 18 Uhr, am Freitag, 23. Oktober, um 15:40 Uhr und am Donnerstag, 29. Oktober, um 18:30 Uhr. Am Dienstag gibt es auch im Kinok ein Filmgespräch. (pd/lgr)

14:00 UhrMontag, 12. Oktober2027 wird ein Jubeljahr für die St.Galler Kunstszene

Die St.Galler Kunstszene hat im kommenden Jahr gleich doppelt Grund zum Feiern: Der Kunstverein St.Gallen wird 200 Jahre alt , das Kunstmuseum blickt auf sein 150-jähriges Bestehen zurück. Zum Doppeljubiläum planen die beiden Institutionen ein gemeinsames Programm mit vier Projekten. Das vollständige Programm wird im November bekannt gegeben.

Feiert kommendes Jahr sein 150-jähriges Bestehen: das St.Galler Kunstmuseum.Feiert kommendes Jahr sein 150-jähriges Bestehen: das St.Galler Kunstmuseum.

Bild: Sebastian Stadler/zvg

Ein Teil des Programms führt über die Stadt hinaus. Unter dem Titel «Sammlung auf Reisen» werden Werke des Kunstmuseums in Partnerinstitutionen im Kanton St.Gallen und im Appenzellerland gezeigt. Die Präsentationen entstehen gemeinsam mit den jeweiligen Häusern und sollen die Werke in neue Zusammenhänge stellen sowie die Kulturorte der Region stärker miteinander verbinden.

Auch beim Kunstmuseum im Stadtpark tut sich etwas. Für das Projekt «We Are Open» entwickelt der japanische Künstler Tadashi Kawamata eine begehbare Holzskulptur. Sie führt vom Stadtpark direkt ins Museumscafé und schafft damit einen neuen Zugang zum Haus. Ein Geburtstagsfest sowie Workshops, Gespräche und weitere Angebote sollen insbesondere auch Personen ansprechen, für die Museumsbesuche bisher nicht selbstverständlich sind.

Die grosse Jubiläumsausstellung widmet sich derweil der Geschichte des Kunstvereins und des Kunstmuseums. Kunstwerke werden darin mit historischen Dokumenten und persönlichen Erinnerungen verbunden. Im Zentrum stehen unter anderem Erwerbungen, prägende Ausstellungen und Personen, welche die Entwicklung der Institutionen beeinflusst haben.

Für das Jubiläum werden zudem die Archive von Kunstverein und Kunstmuseum digitalisiert und erschlossen. Jahresberichte, Ausstellungskataloge und weitere Quellen sollen künftig über interaktive Rechercheoberflächen zugänglich werden. Mithilfe künstlicher Intelligenz soll das Publikum eigene Fragestellungen verfolgen und Zusammenhänge im historischen Material entdecken können, wie das Kunstmuseum mitteilt. (pd/arc)

12:00 UhrMontag, 12. OktoberMobiles Kino in St.Gallen und im Thurgau

Im November zeigt Roadmovie in Langrickenbach den Film «Ewigi Liebi» mit Luca Hänni und Elena Flury.Im November zeigt Roadmovie in Langrickenbach den Film «Ewigi Liebi» mit Luca Hänni und Elena Flury.

Bld: zvg

Das mobile Kino Roadmovie kommt nach St.Gallen und in den Thurgau. Seit 23 Jahren fährt das Kino durch alle Sprachregionen der Schweiz und macht Halt in den Gemeinden, die kein Kino haben. Laut Medienmitteilung werden dabei Turnhallen oder Gemeindesäle vorübergehend zu Kinos.

Hier macht Roadmovie in der Ostschweiz Halt:

  • Montag, 19. Oktober: Wildhaus-Alt St.Johann, «Die Vorkosterinnen»
  • Dienstag, 20. Oktober: Braunau, «Die Vorkosterinnen»
  • Montag, 23. November: Langrickenbach, «Ewigi Liebi»

An den Vorführungen in Wildhaus-Alt St.Johann und Braunau wird auch die Schauspielerin Esther Gemsch dabei sein. Sie hat im gezeigten Film «Die Vorkosterinnen» mitgespielt und erzählt nach den Filmvorführungen von dessen Entstehung.

Vorführbeginn und Adressen sind auf www.roadmovie.ch ersichtlich. (pd/lgr)

10:35 UhrMontag, 12. OktoberFührungen durch den neuen Spiegelraum in St.Gallen

Ab heute können online Tickets für Führungen durch den neuen Ausstellungsbereich «Mensch und Universum» im Naturmuseum St.Gallen  gebucht werden. Der grösste Spiegelraum der Schweiz wird am Wochenende vom 14. und 15. November eröffnet. Das Naturmuseum feiert dann das zehnjährige Bestehen des Neubaus an der Rorschacher Strasse.

Der Spiegelraum wird in gut einem Monat eröffnet.Der Spiegelraum wird in gut einem Monat eröffnet.

Visualisierung: zvg

Die halbstündigen Führungen finden an beiden Tagen jeweils am Morgen und am späten Nachmittag statt. Die Platzzahl ist beschränkt, der Zugang nur mit einem Online-Ticket möglich. Zum Jubiläumsprogramm gehören ausserdem Führungen zu besonderen Museumsobjekten, Experimente für Kinder, virtuelle Reisen ins Universum mittels VR-Brille und ein Pub-Quiz. Für Erwachsene beträgt der Eintrittspreis 10 Franken, Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt. (arc)

Das Jubiläumsprogramm kann online eingesehen werden.

17:00 UhrFreitag, 9. OktoberAusstellung in ehemaliger Confiserie Pfund St.Gallen

Das Schaufenster der ehemaligen Confiserie Pfund in St.Gallen zieht die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden auf sich. Ab morgen ist hier eine Ausstellung des Künstlers Marc Hansjörg Lieberherr zu sehen.Das Schaufenster der ehemaligen Confiserie Pfund in St.Gallen zieht die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden auf sich. Ab morgen ist hier eine Ausstellung des Künstlers Marc Hansjörg Lieberherr zu sehen.

Bild: Michel Canonica

Die ehemalige Confiserie Pfund am Marktplatz 10 zeigt ab morgen, Samstag, eine Ausstellung des St.Galler Künstlers Marc Hansjörg Lieberherr . «Bow down to it, drown to it» feiert am 10. Oktober von 18 bis 21 Uhr Eröffnung. Für die kulinarische Begleitung sorgt «homeofficekitchen» . Die Ausstellung ist bis zum 24. Oktober zu sehen. Die Finissage am letzten Samstag beginnt ebenfalls um 18 Uhr. (pd/lgr)

15:15 UhrFreitag, 9. OktoberIn Flawil werden 13 Flaggen zum Klimawandel gehisst

Das Künstlerduo Paul Lipp (rechts) und Reto Leuthold gestaltet eine der 13 Flaggen.Das Künstlerduo Paul Lipp (rechts) und Reto Leuthold gestaltet eine der 13 Flaggen.

Bild: Patrick Huerlimann (06.08.2021)

Unter dem Titel «Flimmern, Solastalgie» setzen sich 13 Kunstschaffende aus dem deutschsprachigen Raum mit den Folgen des Klimawandels auseinander. Am Donnerstag, 15. Oktober, zwischen 15 und 18 Uhr, werden 13 von ihnen gestaltete Flaggen an der Ruhbergstrasse 21 in Flawil gehisst.

Laut Medienmitteilung steht der Begriff «Solastalgie» im Zentrum: Er beschreibt das Gefühl, die eigene Heimat zu vermissen, obwohl man sich noch immer dort befindet – etwa weil sich die vertraute Landschaft durch den Klimawandel verändert.

Die Flaggentaufe wird von einer Live-Klanglandschaft des Klangkünstlers Mischa Stiefenhofer begleitet. Kuratiert wird das Projekt vom Flawiler Künstlerpaar Hoa Luo und Patrik Muchenberger . Die Ausstellung soll zum Nachdenken und zum Austausch über klimabedingte Veränderungen der eigenen Lebenswelt anregen. (pd/lgr)

14:00 UhrFreitag, 9. OktoberStück zu Jugendlichen und Sexismus im Theater Konstanz

Sylvana Schneider ist eine der drei Frauen, die für das Stück «unreif» auf der Bühne stehen.Sylvana Schneider ist eine der drei Frauen, die für das Stück «unreif» auf der Bühne stehen.

Bild: Ilja Mess

Das Theater Konstanz bringt am Samstag, 10. Oktober, um 20 Uhr das Stück «unreif» in der Spiegelhalle zur Uraufführung. Im Zentrum stehen drei Freundinnen, gespielt von Luise Hipp, Maria Lehberg und Sylvana Schneider, die sich an sexistische Erfahrungen und Catcalling in ihrer Jugend erinnern und die Situationen auf der Bühne neu durchspielen.

Wie das Theater in einer Medienmitteilung schreibt, führte Autorin Lena Riemer im Vorfeld Gespräche mit mehr als 50 Jugendlichen zwischen elf und 16 Jahren. Deren Erfahrungen mit Sexismus und unangemessenem Verhalten von Erwachsenen ihnen gegenüber flossen in das Stück ein. «unreif» thematisiert damit alltäglichen Sexismus gegenüber Jugendlichen – online wie offline – und fragt, warum die Gesellschaft sie nicht besser davor schützt. Weitere Vorstellungen finden am 22. Oktober und 8. November statt. Mehr Informationen und Tickets auf www.theaterkonstanz.de . (pd/lgr)

11:40 UhrFreitag, 9. OktoberIn St.Gallen trifft Orgel auf Alphorn

Lisa Stoll (links) und Fabienne Romer treten am Samstag gemeinsam in St.Gallen auf.Lisa Stoll (links) und Fabienne Romer treten am Samstag gemeinsam in St.Gallen auf.

Bild: zvg

In der Kirche St.Maria Neudorf in St.Gallen treffen diesen Samstag Orgel und Alphorn aufeinander. Am Konzert treten die Alphornsolistin Lisa Stoll und die Organistin und Pianistin Fabienne Romer gemeinsam auf. Ab 19.15 Uhr stehen Kompositionen für Alphorn, Orgel und Stimme auf dem Programm – darunter bekannte Melodien sowie neue Stücke, die eigens für diese ungewöhnliche Besetzung komponiert wurden. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.

Kennengelernt haben sich die beiden Musikerinnen im Herbst 2020 bei einem Konzert im Zürcher Oberland. Seither treten sie regelmässig zusammen auf. (pd/arc)

08:40 UhrFreitag, 9. OktoberGottlieben sucht 777 Schlüssel für ein Schloss

Das Schloss Gottlieben ist seit vielen Jahren teilweise wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.Das Schloss Gottlieben ist seit vielen Jahren teilweise wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bild: Michel Canonica

2028 feiert die Thurgauer Gemeinde Gottlieben ihr 777-jähriges Bestehen. Im selben Jahr feiert auch das damals erbaute Schloss Gottlieben. Viele Jahre war es unmöglich, einen Blick ins Innere des sagenumwobenen Anwesens zu erhaschen. Doch die neuen Eigentümer machen es für Anlässe teilweise öffentlich zugänglich.

Tatjana Gazdik und Thomas Huber sind seit 2024 die Besitzer von Schloss Gottlieben.Tatjana Gazdik und Thomas Huber sind seit 2024 die Besitzer von Schloss Gottlieben.

Bild: Michel Canonica

So kann die Gemeinde ihr langjähriges Bestehen im Schloss feiern – gemeinsam mit dem Theater Jetzt und dem Stück «1 Schloss – 777 Schlüssel». Die Premiere liegt zwar noch weit in der Zukunft, doch das Theater arbeitet bereits am Bühnenbild. Dafür braucht es 777 alte Schlüssel, 600 hat es bereits gesammelt. Wie das Theater auf der Website schreibt: «Egal, ob alt oder neu, ob mit Bart, gestanzt, gefräst oder verrostet», wer nicht mehr gebrauchte Schlüssel loswerden wolle, könne diese auf der Gemeindekanzlei Gottlieben vorbeibringen oder sich per Mail bei thejetzt@hotmail.com melden. (pd/lgr)

17:30 UhrDonnerstag, 8. OktoberCaro Fioras neue Single handelt von der Suche nach Freiheit

Caro Fioras neuer Song handelt von der Freiheit jenseits gesellschaftlicher Normen.Caro Fioras neuer Song handelt von der Freiheit jenseits gesellschaftlicher Normen.

Bild: Andri Kaufmann (17.11.2023)

Die Ostschweizer Musikerin Caro Fiora hat ihre neue Single «caves not cages» veröffentlicht. Im Zentrum des Songs steht der Wunsch, sich von gesellschaftlichen Erwartungen und erlernten Mustern zu lösen und den eigenen Weg zu gehen. Caro Fiora, die bürgerlich Carole Brunner heisst, kommt ursprünglich aus Uzwil.

Wie Caro Fiora in der Vorschau schreibt, greift sie in der neuen Single das Bild der Höhle als Gegenentwurf zum Käfig auf: «Meine Songs sollen kein Käfig sein, in dem klar vorgegeben ist, was ihr heraushören müsst. Sie sollen vielmehr eine Höhle sein, in die ihr euch ganz natürlich zurückziehen könnt.» Die Rückbesinnung auf Tiere, Instinkte und etwas Ungezähmtes steht dabei für ein Leben, das laut der Musikerin «roh, unperfekt und echt» sein darf. (pd/lgr)

15:35 UhrDonnerstag, 8. OktoberLiterarische Familienwanderung entlang des Bodensees

Die Familienwanderung verläuft entlang des Bodensees bei Überlingen. Auf dem Bild: Der Bodensee beim Arboner Hafen.Die Familienwanderung verläuft entlang des Bodensees bei Überlingen. Auf dem Bild: Der Bodensee beim Arboner Hafen.

Bild: Benjamin Manser

Landschaft und Literatur verbinden sich am Samstag, 10. Oktober, bei einer Familienwanderung am Überlinger See. Laut Vorschau führt die Route ab 10 Uhr von Dingelsdorf über Uferwege und den Aussichtspunkt Purren bis zum Fuchshof. Unterwegs liest die Konstanzer Autorin Linda Lengler aus ihrem neu erschienenen Wanderführer «Kleine Füsse, grosse Abenteuer – Gemeinsam am Bodensee unterwegs» und erzählt Wissenswertes über die Region und die Geschichten hinter den besuchten Orten.

Die Wanderung dauert bis etwa 14 Uhr, ist kinderwagentauglich und für Familien mit Kindern jeden Alters geeignet. Ein Exemplar des Wanderführers ist im Teilnahmepreis enthalten. Die Veranstaltung findet nur bei geeignetem Wetter statt, eine Anmeldung per E-Mail an lindalengler@gmx.net ist erforderlich. (pd/lgr)

14:10 UhrDonnerstag, 8. OktoberHanna Scheuring und Harald Schmidt über Gott und die Welt

Die Schauspielerin Hanna Scheuring und der Entertainer Harald Schmidt zeigen im Verrucano Mels ein ungeprobtes Tischgespräch.Die Schauspielerin Hanna Scheuring und der Entertainer Harald Schmidt zeigen im Verrucano Mels ein ungeprobtes Tischgespräch.

Bild: zvg

Die Zürcher Schauspielerin Hanna Scheuring und der deutsche Entertainer Harald Schmidt laden am Freitag, 16. Oktober, um 20 Uhr im Verrucano Mels zum «ungeprobten Tischgespräch». Bei «Hanna & Harald» stellt Scheuring die Fragen, während die Schmidt über Gott und die Welt spricht.

Laut Medienmitteilung reicht das Themenspektrum vom aktuellen Weltgeschehen über Schlafverhalten und Älterwerden bis hin zu Gurken zum Frühstück und persönlichen Macken. Organisiert wird der Abend vom Alten Kino Mels. Weitere Informationen sind unter www.alteskino.ch zu finden. Tickets gibt es ebenfalls online.  (pd/lgr)

09:15 UhrDonnerstag, 8. OktoberOST-Tagung mit Fokus auf Klimagerechtigkeit

An der Sozialraumtagung der OST sprechen Expertinnen und Experten über Klimagerechtigkeit.An der Sozialraumtagung der OST sprechen Expertinnen und Experten über Klimagerechtigkeit.

Bild: zvg

Was geschieht mit bezahlbarem Wohnraum, wenn Quartiere aufgewertet werden? Wer kann über die Nutzung von Boden und öffentlichen Räumen mitentscheiden? Solchen Fragen widmet sich die Sozialraumtagung der Ostschweizer Fachhochschule OST am Mittwoch, 11. November, im Palace St.Gallen.

Wie es in einer Medienmitteilung lautet, bringt das IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume der OST unter dem Titel «Wer darf hier gut leben? – Wege zu mehr Solidarität und Klimagerechtigkeit» Fachpersonen aus Praxis, Verwaltung und Wissenschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft und Kultur zusammen. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Hitze, bezahlbarem Wohnraum, öffentlichen Räumen und gesellschaftlicher Teilhabe.

Die Tagung inklusive Workshops und Exkursionen dauert von 9.30 bis 17.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 180 Franken, für Studierende und Personen mit Kulturlegi 70 Franken. Anmeldungen sind bis 21. Oktober über die Website der OST möglich. (pd/lgr)

17:00 UhrMittwoch, 7. OktoberDeutsche und finnische Lesung im «Øya»

Die finnische Autorin Helena Väisänen liest am Sonntag im «Øya» in St.Gallen.Die finnische Autorin Helena Väisänen liest am Sonntag im «Øya» in St.Gallen.

Bild: Nik Roth (24.06.2020)

Das «Øya» in St.Gallen lädt am Sonntag zum Literatursonntag mit der Autorin Helena Väisänen. Der Anlass beginnt um 14.15 Uhr und wird von der schweizerischen Vereinigung der Freunde Finnlands präsentiert.

Die in der Schweiz lebende finnische Autorin Helena Väisänen gibt am Sonntag Einblick in ihre Schreibarbeit und liest aus ihren Kriminalromanen «Supercomplication» (Deutsch) und «Koston kasvot» (Finnisch). Im Mittelpunkt ihrer Krimireihe steht die Kriminalinspektorin Saara Joho, die zwischen ihrer neuen Heimat Schweiz und ihren finnischen Wurzeln lebt.

Helena Väisänen lebt seit über 30 Jahren in der Schweiz. Ihre beruflichen Erfahrungen als Physiotherapeutin und Craniosacral-Therapeutin sowie ihr Interesse an emotionaler Intelligenz und der menschlichen Psyche prägen ihre Geschichten. Die Bücher können vor Ort erworben und signiert werden. Die Platzzahl ist begrenzt. (pd/arc)

14:30 UhrMittwoch, 7. OktoberKinderjury zeichnet St.Galler Kinderbuchautor mit Sonderpreis aus

Für sein neustes Kinderbuch «Ich seh in dir, was du nicht siehst» erhält der St.Galler Autor Martin Fontanellaz den Sonderpreis «Lesen macht Kinder stark».Für sein neustes Kinderbuch «Ich seh in dir, was du nicht siehst» erhält der St.Galler Autor Martin Fontanellaz den Sonderpreis «Lesen macht Kinder stark».

Bild: Niklas Thalmann

Der St.Galler Autor Martin Fontanellaz erhält beim Deutschen Kinderbuchpreis 2026 einen Sonderpreis für sein Buch «Ich seh in dir, was du nicht siehst». Gemeinsam mit Illustratorin Anna Horak wird er mit dem erstmals vergebenen Preis «Lesen macht Kinder stark» ausgezeichnet.

Das Kinderbuch erzählt von Tove, der glaubt, im Gegensatz zu anderen Kindern kein besonderes Talent zu besitzen. Im Laufe eines abenteuerlichen Nachmittags entdeckt er, dass Stärken ganz unterschiedlich aussehen können und nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind.

Das Kinderbuch handelt von den fünf Freunden Tove, Helin, Antonio, Cleo und Dani und ihrer suche nach versteckten Talenten.Das Kinderbuch handelt von den fünf Freunden Tove, Helin, Antonio, Cleo und Dani und ihrer suche nach versteckten Talenten.

Bild: Niklas Thalmann

Der Sonderpreis würdigt Bücher, die Kinder in ihrer persönlichen, emotionalen und sozialen Entwicklung stärken. Über die Auszeichnung entschied eine Kinderjury. Den mit dem ersten Platz ausgezeichneten Deutschen Kinderbuchpreis 2026 erhält der deutsche Autor Christian Wichmann für «Eine Oma für alle Fälle». (pd/lgr)

12:00 UhrMittwoch, 7. OktoberDer Comedian Rolf Schmid gastiert in Herisau

Auf seiner Abschiedstournee ist der Comedian Rolf Schmid in Herisau zu Gast.Auf seiner Abschiedstournee ist der Comedian Rolf Schmid in Herisau zu Gast.

Bild: zvg

Das Comedy-Urgestein Rolf Schmid tritt mit seinem neuen Programm «I mag eifach nüma!» am Donnerstag, 22. Oktober, im Casino Herisau auf. Nach über drei Jahrzehnten voller Pointen, Programme und als Publikumsliebling hört der Bündner Entertainer und Comedian auf, wie es in einer Mitteilung heisst. Tickets für die Abschiedstournee sind ab sofort auf www.ticketcorner.ch erhältlich. (pd/cal.)

09:50 UhrMittwoch, 7. OktoberEngel und Dämonen in der Frauenfelder Shedhalle

Tim Hergersberg bei seiner Ausstellung «Sternensaat» im Jahr 2023 in Härkingen, Solothurn.Tim Hergersberg bei seiner Ausstellung «Sternensaat» im Jahr 2023 in Härkingen, Solothurn.

Bild: Bruno Kissling

Der deutsche Künstler Tim Hergersberg eröffnet am Freitag, 9. Oktober, um 19 Uhr seine Ausstellung «Guardians of the Threshold» in der Shedhalle des Eisenwerks Frauenfeld . Laut Vorschau lässt er in seinen Plastiken Geist- und Fabelwesen wie Engel, Dämonen und archetypische Figuren entstehen und verbindet dabei Bildhauerei mit Elementen der Zeremonie. Alte Mythen und Legenden überführt Hergersberg in zeitgenössische Zusammenhänge; seine filigranen, farbigen Arbeiten aus Glas und Keramik bewegen sich zwischen Sinnlichem und Übersinnlichem.

Zur Vernissage zeigt der Künstler eine Performance. Am 15. Oktober folgt ein Künstlergespräch, am 29. Oktober die Finissage. Die Ausstellung ist bis zum 29. Oktober jeweils donnerstags und freitags, von 19 bis 21 Uhr, und samstags, von 16 bis 20 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist frei. (pd/lgr)

17:25 UhrDienstag, 6. OktoberWorkshop zu alten Handschriften im Toggenburger Museum

Bericht über die schreckliche Hungersnot von 1816/1817.Bericht über die schreckliche Hungersnot von 1816/1817.

Bild: zvg

Das Toggenburger Museum in Lichtensteig lädt zu einem Workshop zum Thema alte Handschriften ein. Interessierte haben an drei Abenden (23. und 30. Oktober sowie 20. November, 18 bis 21 Uhr) die Gelegenheit, unter Anleitung alte Handschriften zu lesen und mit Gleichgesinnten zu besprechen.

Der Historiker Bruno Wickli und die Kuratorin Christelle Wick teilen ihre Erfahrungen anhand von Toggenburger Manuskripten aus der Dokumentationsstelle des Museums. Sie freuen sich auf den regen Austausch in der Lesegruppe und auf neue Erkenntnisse.

Die Platzzahl ist beschränkt, es wird ein Unkostenbeitrag von 30 Franken erhoben. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Anmeldung unter: info@toggenburgermuseum.ch . (pd)

15:45 UhrDienstag, 6. OktoberPreisgekrönter Jazz im Schloss Wartegg

Die ausgezeichnete Pianistin Fabienne Ambuehl tritt am kommenden Sonntag im Schloss Wartegg auf.Die ausgezeichnete Pianistin Fabienne Ambuehl tritt am kommenden Sonntag im Schloss Wartegg auf.

Bild: zvg

Die Schweizer Pianistin, Sängerin und Komponistin Fabienne Ambuehl gastiert am Sonntag, 11. Oktober, um 17 Uhr im Schloss Wartegg in Rorschacherberg. Ihr aktuelles Album «Thrive» wurde bei den Presto Music Awards 2025 als «Jazz Recording of the Year» ausgezeichnet. Darin beschäftigt sich die in London lebende Musikerin mit der Frage nach dem Platz des Menschen in einer von der Kraft der Natur geprägten Welt und verbindet lyrischen Jazz mit Einflüssen aus Natur und Poesie.

Begleitet wird Ambuehl am Konzert im Schloss Wartegg von Simon Iten am Bass, Tom Ollendorff an der Gitarre und Lukas Gasser am Schlagzeug. Um den Anlass zu besuchen, ist eine Reservation notwendig. Diese können unter www.wartegg.ch getätigt werden. (pd/lgr)

13:20 UhrDienstag, 6. OktoberLanges Kunst- und Musikwochenende in Winterthur

Während vier Tagen präsentiert Jungkunst in Winterthur 22 Kunstpositionen und Performances sowie drei Konzerte.Während vier Tagen präsentiert Jungkunst in Winterthur 22 Kunstpositionen und Performances sowie drei Konzerte.

Grafik: zvg/Soma und Imma

Jungkunst bringt vom 22. bis 25. Oktober erneut junge Schweizer Kunst in die Halle 710 in Winterthur. An der diesjährigen Ausgabe sind Kunstschaffende aus verschiedenen Teilen der Schweiz mit Malerei, Installationen, Performances und Videoarbeiten vertreten.

Aus der Ostschweiz ist gemäss Vorschau der St.Galler Künstler Marc Hansjörg Lieberherr dabei. Er verbindet konzeptuelle Kunst mit szenografischen und räumlichen Ansätzen und versucht, abstrakte Ideen in visuelle und räumliche Erfahrungen zu übersetzen. Neben der bildenden Kunst gehört Musik zum Programm: Am Donnerstag tritt Krysl auf, am Freitag folgt Ginny Loon und am Samstag Sven Amadeus. Die drei Winterthurer Acts spielen jeweils um 20.30 Uhr. (pd/lgr)

10:25 UhrDienstag, 6. OktoberDrei Bands bringen Pop-Punk und Alternative Rock nach Wil

Diesen Freitag findet im Gare de Lion ein Alternative Rock Konzert statt.Diesen Freitag findet im Gare de Lion ein Alternative Rock Konzert statt.

Bild: Elena Leumann

Die deutsche Band Tripkid trifft am Freitag, 9. Oktober, im Gare de Lion in Wil auf die beiden Ostschweizer Bands All To Get Her und Running With Zombie Kids. Tripkid verbindet auf ihrem gleichnamigen, 2025 erschienenen Debütalbum Pop-Punk und Alternative Rock mit Rap, Synthie-Sounds und akustischen Balladen. In ihren Texten geht es laut Vorschau um Themen wie Tabu-Brüche, Romantik oder den dystopischen Hang zur Selbstzerstörung. All To Get Her setzen auf Pop-Punk mit eingängigen Melodien und druckvollen Gitarren, während Running With Zombie Kids Alternative Rock spielen, der von Bands wie Blink-182 und Bring Me The Horizon beeinflusst ist.

Die Konzerte beginnen um 20.30 Uhr, Bar und Abendkasse öffnen um 20 Uhr. Tickets kosten im Vorverkauf auf www.eventfrog.ch 25 Franken und an der Abendkasse 28 Franken. (pd/lgr)

17:00 UhrMontag, 5. OktoberBodensee Philharmonie bringt Stimme der Jugendlichen auf die Bühne

Gabriel Venzago ist Chefdirigent der Bodensee Philharmonie.Gabriel Venzago ist Chefdirigent der Bodensee Philharmonie.

Bild: Nikolaj Lund

Die Bodensee Philharmonie bringt am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr das Bühnenprojekt «wir_jetzt_hier» ins Bodenseeforum Konstanz. Gemeinsam mit Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren entstand unter der künstlerischen Leitung des Autors und Schauspielers Oliver Wnuk und des Chefdirigenten Gabriel Venzago sowie in Kooperation mit dem Chor der Geschwister-Scholl-Schule ein Programm über Themen, die junge Menschen heute beschäftigen.

Das Projekt ist Teil der neuen Spielzeit unter dem Motto «Mittendrin»: Mit der Reihe «Zukunftsmusik» will die Bodensee Philharmonie klassische Musik aus dem Konzertsaal herausholen und näher an Stadt und Gesellschaft bringen. Dafür spielt sie in dieser Saison unter anderem in einer Therme, einem Bunker und einem Museum und setzt auf neue Kooperationen und experimentelle Formate. Tickets für «wir_jetzt_hier» sind online erhältlich . (pd/lgr)

14:30 UhrMontag, 5. OktoberEhemaliger Fernsehmoderator Stephan Klapproth startet Podcast

Stephan Klapproth war über 20 Jahre lang als Fernsehmoderator beim SRF tätig.Stephan Klapproth war über 20 Jahre lang als Fernsehmoderator beim SRF tätig.

Bild: zvg

Der ehemalige «10vor10»-Moderator Stephan Klapproth startet am Dienstag, 6. Oktober, um 19 Uhr seine neue Gesprächsreihe «Weiss der Teufel – Himmlisch philosophische Gespräche» im Restaurant From Heaven in Bad Ragaz. Zum Auftakt ist die ehemalige Bundesrätin Doris Leuthard zu Gast.

Wie das From Heaven in einer Medienmitteilung schreibt, stehen Lebenserfahrungen und Fragen nach Verantwortung, Glück, Erfolg und Zweifeln jeweils im Zentrum der rund einstündigen Gespräche. Diese werden aufgezeichnet und später als Video und Podcast veröffentlicht. Der Eintritt ist frei, aufgrund der beschränkten Platzzahl ist eine Tischreservation erforderlich. Am 29. Oktober folgt als zweiter Gast der ehemalige Einsiedler Abt Martin Werlen. (pd/lgr)

12:00 UhrMontag, 5. OktoberFünf Tage «Einsamsein» in St.Gallen

Daniel Haas ist freiberuflicher Journalist und Autor und lebt in Hamburg.Daniel Haas ist freiberuflicher Journalist und Autor und lebt in Hamburg.

Bild: Lea Sofia Fichtner

Von heute, Montag, bis Freitag, 9. Oktober, ist die fünfteilige Lesung des Buchs «Einsamsein» von Daniel Haas zu hören. An jedem Morgen liest Matthias Albold von 9 bis 11 Uhr in St.Gallen einen Teil des Textes. Begleitet werden die Lesungen von wechselnden Musikerinnen und Musikern; im Anschluss gibt es jeweils eine Diskussionsrunde.

Der Auftakt geht im Klang und Kleid über die Bühne, am Dienstag zieht die Lesung in die Bibliothek Hauptpost. Teil drei findet am Mittwoch bei «Nanna bunte Küche» am Burggraben 27 statt, mit Musik von Gabriel Jetter und einem Podium mit Daniel Haas. Am Donnerstag ist die Veranstaltungsreihe im Theater Trouvaille zu Gast. Zum Abschluss kehrt die Reihe am Freitag ins Klang und Kleid zurück. Der Eintritt zu allen Lesungen ist frei. (pd/arc)

09:35 UhrMontag, 5. OktoberEinst Lehrer und Schüler, nun Akkordeonduo

Raphael Brunner lernte in der Förderklasse für musikalisch Hochbegabte einst bei Goran Kovacevic.Raphael Brunner lernte in der Förderklasse für musikalisch Hochbegabte einst bei Goran Kovacevic.

Bild: zvg

Aus Lehrer und Schüler werden Duopartner: Goran Kovacevic und Raphael Brunner treten heute, 5. Oktober, erstmals gemeinsam als neu gegründetes Duo Accordeonissimo auf. Das Konzert findet im Konzept- und Kulturraum Ink an der Engelgasse 3 in Appenzell statt.

Kennengelernt haben sich die beiden 2007 am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch, wie es in der Ankündigung heisst. Brunner wurde damals in die Förderklasse für musikalisch Hochbegabte aufgenommen und studierte bei Kovacevic. Inzwischen ist er selbst international als Solist und Kammermusiker tätig. Als Accordeonissimo verbinden die beiden Akkordeonisten Balkanrhythmen, klassische Einflüsse und Weltmusik mit eigenen Kompositionen. Kovacevic ist derzeit Artist in Residence im Ink.

Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Türöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte für die Musiker. (red)

16:30 UhrFreitag, 2. OktoberWürth Haus Rorschach ehrt drei Pionierinnen des Motorsports

Die tschechische Rennfahrerin Eliška Junková.Die tschechische Rennfahrerin Eliška Junková.

Bild: zvg

Das Forum Würth Rorschach widmet am Sonntag, 11. Oktober, drei Frauen einen Vortrag, die sich in der lange von Männern dominierten Welt des Motorsports behaupteten. Im Zentrum stehen die Tschechin Eliška Junková – sie war die erste Rennfahrerin Europas –, die deutsche Rennfahrerin und Unternehmerin Clärenore Stinnes sowie die französische Rennfahrerin Christine Dacremont.

Wie das Forum Würth in einer Medienmitteilung schreibt, zeichnet die multimediale Aufführung mit dem Titel «Trilogie der rasanten Frauen» ihren Mut, ihre Ausdauer und ihre Erfolge nach. Friederike Pöhlmann-Griessinger und Roland Eugen Beiküfner führen mit Vortrag und Lesung durch die Veranstaltung, begleitet von Perkussionist Alfred Achberger. Beginn ist um 11 Uhr, der Eintritt kostet 15 Franken. Eine online Anmeldung ist bis zwei Tage vor der Veranstaltung erforderlich. (pd/lgr)

14:00 UhrFreitag, 2. OktoberBlechbläserensemble «Unglaublech» spielt in Herisau

Die Formation Unglaublech tritt in Herisau auf.Die Formation Unglaublech tritt in Herisau auf.

Bild: zvg

Acht Musiker und ein Programm zwischen Soul, Folk und Filmmusik: Das Blechbläserensemble «Unglaublech» gastiert am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr mit seinem neuen Programm «Helden der Lüfte» im Casino Herisau. Mit Sepp Zürcher und Markus Graf gehören zwei Musiker aus Appenzell Innerrhoden zur Formation, wie es in der Ankündigung heisst.

Mit «Helden der Lüfte» verbindet «Unglaublech» unterschiedliche musikalische Welten mit Humor und Spielfreude, wie es in der Ankündigung heisst. Für Zürcher und Graf wird der Auftritt in Herisau zugleich zu einem Konzert nahe ihrer Innerrhoder Heimat. (pd/red)

10:30 UhrFreitag, 2. OktoberEin Sonntag voller Geschichten im Theaterhaus Thurgau

An der Premiere des Stücks «Sophie & Ich» des Theater Bilitz im März.An der Premiere des Stücks «Sophie & Ich» des Theater Bilitz im März.

Bild: Lukas Fleischer

Das Theater Bilitz lädt am Sonntag, 4. Oktober, um 10.15 Uhr zum «Geschichten-Sonntag» ins Theaterhaus Thurgau ein. Schauspielerinnen und Schauspieler erzählen Kindern ab vier Jahren und ihren Begleitpersonen eine Geschichte, begleitet von Musik, Requisiten und schauspielerischen Elementen.

Welche Geschichte auf dem Programm steht, bleibt für das Publikum eine Überraschung, heisst es in der Vorschau des Theaterhauses Thurgau. Erzählt wird von Christina Benz, Agnes Caduff, Sonia Diaz oder Roland Lötscher, für die Musik ist Daniel R. Schneider zuständig. Kasse und Kaffee sind ab 9.15 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Franken. Tickets gibt es online. (pd/lgr)

08:00 UhrFreitag, 2. OktoberAmber Rae veröffentlicht neue Single «Love Stop»

Amber Rae veröffentlicht heute ihre neue Single «Love Stop».Amber Rae veröffentlicht heute ihre neue Single «Love Stop».

Bild: Marius Eckert

Die Rheintaler Sängerin und Songwriterin Amber Rae veröffentlicht heute, Freitag, ihre neue Single «Love Stop». Der Song handelt von einer Beziehung, von der beide Beteiligten wissen, dass sie keine Zukunft hat – und die sie dennoch nicht loslassen können.

Nach ihrem Debütalbum «Cowgirl Goodbye» und der Bluegrass-inspirierten EP «Dream The Size Of Texas» schlägt Amber Rae mit «Love Stop» ein neues Kapitel auf. Die Single bietet einen ersten Vorgeschmack auf ihre kommende EP, in der ihre amerikanischen Wurzeln zwar hörbar bleiben, doch deren Sound sich nicht nur für Country-Fans eignet.

In der Ostschweiz ist Amber Rae demnächst auch live zu hören: am 24. Oktober an der Nacht des Ostschweizer Fussballs in St.Gallen, am 31. Oktober in Amlikon-Bissegg und am 12. Dezember in Siegershausen. (pd/lgr)

15:38 UhrDonnerstag, 1. OktoberZwei Ostschweizer erhalten IBK-Förderpreis

Hanes Sturzengger setzt sich in seiner Kunst mit Kulinarik auseinander. Auf einer Tessiner Alp hat er Sojasaucen entwickelt, die den Geruch und Geschmack der Landschaft in sich tragen.Hanes Sturzengger setzt sich in seiner Kunst mit Kulinarik auseinander. Auf einer Tessiner Alp hat er Sojasaucen entwickelt, die den Geruch und Geschmack der Landschaft in sich tragen.

Bild: Andrea Tina Stalder

Gleich zwei Kunstschaffende mit Ostschweizer Bezug werden mit einem Förderpreis der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) ausgezeichnet: die in Berg SG aufgewachsene Künstlerin Monica Ursina Jäger, gemeinsam mit der Geobiologin Lena Bakker, sowie der in Lichtensteig lebende Künstler Hanes Sturzenegger. Die mit je 10'000 Franken dotierten Preise werden am 21. Oktober im Papiersaal Zürich verliehen.

Der 1992 geborene Hanes Sturzenegger lebt und arbeitet in Lichtensteig. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit Natur, Umwelt und Ressourcennutzung sowie mit der Herstellung und kulturellen Bedeutung von Nahrungsmitteln. Sturzenegger ist Gründungsmitglied und Co-Leiter der Dogo Residenz für Neue Kunst in Lichtensteig und wirkt als beratende Stimme in den Vorständen des Rathauses für Kultur und von Kultur Toggenburg mit. 2022 und 2026 erhielt er einen Werkbeitrag des Kantons St.Gallen.

Monica Ursina Jäger stellte 2023 in der Kunsthalle Wil aus.Monica Ursina Jäger stellte 2023 in der Kunsthalle Wil aus.

Bild: Ralph Ribi

Die heute in Zürich lebende Künstlerin Monica Ursina Jäger wurde zusammen mit der Geobiologin Lena Bakker ausgezeichnet. Die beiden arbeiten seit 2022 zusammen und verbinden künstlerische und wissenschaftliche Forschung. Sie beschäftigen sich mit der Frage, wie Landschaften und Ökosysteme auf den Klimawandel reagieren und welche neuen Lebensgemeinschaften dabei entstehen.

Insgesamt vergibt die IBK in diesem Jahr sieben Förderpreise an Künstlerinnen, Künstler und Kollektive aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Im Zentrum stehen 2026 transdisziplinäre Projekte, die Kunst mit anderen Bereichen verbinden. Neben Jäger und Bakker sowie Sturzenegger werden Linda Weiss, Bernhard Garnicnig, Anna Steward, die Study Group on Relational Ecologies und der Verein ELF ausgezeichnet. (pd/gen)

14:45 UhrDonnerstag, 1. OktoberHundertwasser und die Kunst der Druckgrafik

Die Hundertwasser-Markthalle in Altenrhein.Die Hundertwasser-Markthalle in Altenrhein.

Bild: Michel Canonica

Das Kunstforum Hundertwasser in Lindau widmet am Freitag, 2. Oktober, einen Abend der Druckgrafik von Friedensreich Hundertwasser. Der österreichische Künstler ist vor allem für seine farbenfrohen Gemälde, organischen Formen und seine aussergewöhnliche Architektur bekannt. Einen wichtigen Teil seines Schaffens bilden jedoch auch seine Druckgrafiken, wie es in der Vorschau zur Veranstaltung heisst.

Petra Rossner-Dietz berichtet ab 19 Uhr über die Zusammenarbeit ihres Vaters, des Druckers Günter Dietz, mit Hundertwasser. Dabei gibt sie persönliche Einblicke in die gemeinsame Arbeit und zeigt auf, wie Hundertwassers Bildideen druckgrafisch umgesetzt wurden und welche Rolle der Austausch zwischen Künstler und Drucker spielte. Die Veranstaltung findet im Cavazzen Keller in Lindau statt. Der Eintritt kostet 5 Euro, Tickets sind an der Abendkasse oder online unter www.kultur.lindau.de erhältlich. (pd/lgr)

11:10 UhrDonnerstag, 1. OktoberKonzert zu Ehren der heiligen Wiborada

Im März führte die Dommusik St.Gallen Bachs «Matthäus-Passion» in der Kathedrale St.Gallen auf.Im März führte die Dommusik St.Gallen Bachs «Matthäus-Passion» in der Kathedrale St.Gallen auf.

Bild: zvg

Die Cappella Choralis St.Gallen widmet ihr diesjähriges Konzert der heiligen Wiborada. Es findet am Sonntag, 4. Oktober, um 16.30 Uhr im Chor der Kathedrale St.Gallen statt. Anlass ist der 1100. Todestag der Heiligen.

Wiborada hatte 926 vor dem Ungarneinfall gewarnt und damit zur Rettung wichtiger Dokumente der Klosterbibliothek beigetragen, bevor sie als Inklusin in der Kirche St.Mangen gewaltsam ums Leben kam. Beim Konzert erklingen Teile des Wiborada-Offiziums sowie die Notker-Sequenz «Scalam ad caelos subrectam», die «Missa de virginibus» von Ludwig Daser und Falsobordoni von Orlando di Lasso. (pd/lgr)

09:15 UhrDonnerstag, 1. OktoberWie Modefotografie unser Verhalten vor der Kamera prägt

Warum posieren Menschen vor einer Kamera so, wie sie posieren? Und welchen Einfluss hat die Modefotografie darauf, wie wir uns selbst auf Bildern darstellen? Diesen Fragen widmet sich heute, Donnerstag, eine Veranstaltung im Textilmuseum St.Gallen .

Die Ausstellung im Textilmuseum zeigt Modefotografien aus 120 Jahren.Die Ausstellung im Textilmuseum zeigt Modefotografien aus 120 Jahren.

Bild: Jürg Zürcher

Zu Gast ist Martin Lilkendey, künstlerischer Fotograf und Kunstwissenschaftler an der Universität Koblenz. Er beschäftigt sich mit der Geschichte und Funktion der Porträt- und insbesondere der Modefotografie. Im Rahmen der Ausstellung «Mise en Scène» zeigt Lilkendey anhand von Beispielen, wie die Modefotografie über Jahrzehnte bestimmte Vorstellungen davon geprägt hat, wie Menschen vor der Kamera auftreten und dargestellt werden. Denn wer fotografiert oder selbst fotografiert wird, orientiert sich bewusst oder unbewusst auch an Bildern, die er bereits gesehen hat.

Das Gespräch beginnt um 18 Uhr und dauert rund eine Stunde. Anschliessend lädt das Textilmuseum zu Apéro und Austausch ein. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos, bezahlt werden muss lediglich der Museumseintritt. Eine Anmeldung ist erwünscht. (pd/arc)

17:12 UhrMittwoch, 30. SeptemberSarah Lüthy verlässt thurgaukultur.ch nach 14 Jahren

Sarah Lüthy als Geschäftsführerin und Michael Lünstroth als Redaktionsleiter waren für die Onlineplattform Thurgaukultur ein Dreamteam.Sarah Lüthy als Geschäftsführerin und Michael Lünstroth als Redaktionsleiter waren für die Onlineplattform Thurgaukultur ein Dreamteam.

Bild: Donato Caspari

Bei der Thurgauer Kulturplattform thurgaukultur.ch steht ein Wechsel in der Geschäftsführung an. Sarah Lüthy verlässt das Onlineportal per Ende Februar 2027 nach 14 Jahren. In dieser Zeit habe sie die Plattform mit «Engagement, Aufbauarbeit und vielen Impulsen» geprägt, schreibt thurgaukultur.ch.

Nun sucht die Kulturplattform eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für die Geschäftsführung mit einem 60-Prozent-Pensum. Zu den Aufgaben gehören die strategische und operative Führung, Finanzen und Personal sowie die digitale Weiterentwicklung und die Pflege von Partnerschaften und Netzwerken. Zur Geschäftsführung gehört auch die Weiterentwicklung von Minasa, dem gemeinsam mit dem Ostschweizer Kulturmagazin «Saiten» betriebenen Veranstaltungskalender. Michael Lünstroth bleibt als Co-Leiter und Redaktionsleiter des Magazins bei thurgaukultur.ch.

Einen weiteren personellen Wechsel gibt es in der Agenda-Redaktion: Anja Mosima gibt ihr dortiges Teilpensum nach acht Jahren per Ende September ab, bleibt der Plattform aber im Bereich Finanzen erhalten. Die Agenda-Redaktion übernimmt ab 1. Oktober Daniela Thielecke. (pd/gen)

14:00 UhrMittwoch, 30. SeptemberJamsession und brasilianische Klänge in Herisau

Die Band Glue Trip tritt am 3. Oktober in Herisau auf.Die Band Glue Trip tritt am 3. Oktober in Herisau auf.

Bild: zvg

Zwei Musikabende stehen am ersten Oktoberwochenende im «Dä 3. Stock» in Herisau an. Am Freitag, 2. Oktober, lädt der JAMfreeday zum gemeinsamen Musizieren ein, am Samstag, 3. Oktober, gastiert die brasilianische Band Glue Trip, wie die Veranstalter schreiben.

Beim JAMfreeday können sich Musikerinnen und Musiker gemäss Ankündigung spontan zum gemeinsamen Spielen zusammenfinden. Instrumente und Equipment stehen bereit. Türöffnung ist um 19 Uhr.

Glue Trip aus João Pessoa verbindet am Samstag Psychedelic Rock und Dream Pop mit Bossa Nova und Tropicália. Die Türen öffnen um 19 Uhr, Konzertbeginn ist um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei, freiwillige Beiträge sind möglich. (pd/red)

12:00 UhrMittwoch, 30. SeptemberSchweizer Schlössertag auf Schloss Frauenfeld

Der Schweizer Schlössertag findet beim Schloss Frauenfeld statt.Der Schweizer Schlössertag findet beim Schloss Frauenfeld statt.

Bild: Historisches Museum Thurgau

Das Schloss Frauenfeld öffnet am Sonntag, 4. Oktober, von 13 bis 17 Uhr seine Tore zum elften Schweizer Schlössertag. Wie das Historische Museum Thurgau mitteilt, dreht sich das Programm unter dem Motto «Reisen» um die Mobilität im Mittelalter. Gemeinsam mit dem Verein «Die Schweizer Schlösser» macht das Museum das Thema mit unterschiedlichen Programmpunkten erlebbar.

Kurzführungen erzählen unter anderem von historischen Verkehrs- und Pilgerwegen im Thurgau. Bei einem Live-Interview berichtet ein voll ausgerüsteter Söldner über das Leben in fremden Diensten. Für Kinder gibt es ein Märchen, einen Rätselparcours und die Möglichkeit, Glücksarmbänder zu flechten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd/lgr)

09:30 UhrMittwoch, 30. September«Emotionen in Rosa» im St.Galler Open Art Museum

Die Ausstellung zeigt Porträts von Frauen, die Brustkrebserkrankung sichtbar machen wollen.Die Ausstellung zeigt Porträts von Frauen, die Brustkrebserkrankung sichtbar machen wollen.

Bild: zvg

Der Club Soroptimist International St.Gallen/Appenzell zeigt ab diesem Donnerstag, dem 1. Oktober, die Wanderausstellung der Schweizer Union zum Thema Brustkrebs im Open Art Museum in St.Gallen. Die Vernissage beginnt um 18 Uhr. «Emotionen in Rosa» wird bis zum 18. Oktober gezeigt.

Die Ausstellung zeigt Porträts von Frauen, die Brustkrebserkrankung sichtbar machen wollen. Denn hinter jeder Erkrankung stehen ein Mensch und ein Leben mit Familie, Freundinnen und Freunden, Leidenschaften, Beruf und Berufungen. Die Krankheit trifft nicht nur den Körper, sondern das ganze Leben und das soziale Umfeld. Die Bilder der Frauen erzählen von Angst und Ungewissheit, aber ebenso von Mut, Hoffnung und der Kraft menschlicher Verbundenheit.

Eine von acht Frauen sieht sich während ihres Lebens mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. «Emotionen in Rosa» möchte ein Zeichen der Solidarität mit diesen Frauen setzen. Die Ausstellung sensibilisiert für die Bedeutung der Früherkennung und für einen gleichberechtigten Zugang zur Brustkrebsvorsorge, die bis heute nicht in allen Schweizer Kantonen selbstverständlich ist. «Emotionen in Rosa» lädt dazu ein, hinzusehen, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten des Open Art Museum im Open-Space im Foyer zu sehen. Der Eintritt ist frei. (pd/arc)

16:30 UhrDienstag, 29. SeptemberNissa Renzo liest bei Bücher Lüthy in St.Gallen

Nissa Renzos Debütroman «Close to You» wurde zu einem riesen Erfolg.Nissa Renzos Debütroman «Close to You» wurde zu einem riesen Erfolg.

Bild: zvg

Die Schweizer Autorin Nissa Renzo ist diesen Freitag zu Gast bei Bücher Lüthy. Im Gepäck hat sie ihren neuen Roman «Close to you». Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, Türöffnung ist um 19.15 Uhr. Durch den Abend führt Heike Kramer.

«Close to You» erzählt von Milow, die nach einer traumatischen Kindheit bei der Familie Statler ein neues Zuhause findet. Dort lernt sie Ashby kennen, ihren Adoptivbruder, der selbst mit schwierigen Erfahrungen zu kämpfen hat. Zwischen den beiden entsteht eine enge Verbindung: Ashby versteht Milow auch ohne Worte und wird zu ihrem wichtigsten Vertrauten.

Der erste Band der «Through the Years»-Reihe ist eine Coming-of-Age- und Liebesgeschichte über zwei verletzte junge Menschen, die einander Halt geben und herausfinden müssen, was sie füreinander bedeuten. Als Nissa Renzo ihren Debütroman «Close to You» diesen März auf Englisch im Selfpublishing veröffentlichte, rechnete sie nicht damit, dass er über Nacht zu einem Riesenerfolg werden würde: Der Reihenauftakt der Romance-Reihe «Through The Years» begeisterte zahlreiche Leserinnen und Leser weltweit. Der Roman ist nun auf Deutsch erschienen und seit wenigen Tagen im Buchhandel erhältlich. Der zweite Teil der Reihe ist für kommendes Jahr angekündigt. (pd/arc)

Eintritt: 20 Fr., mit Kundenkarte 15 Fr. Bring a friend: je 15 Fr. (Kauf von zwei Tickets nötig). Um Reservationen per Mail oder Telefon wird gebeten.

15:30 UhrDienstag, 29. September«Der Prozess Pelicot» kommt ins Theater St.Gallen

Gisèle Pelicot 2024 nach dem Prozess in Avignon.Gisèle Pelicot 2024 nach dem Prozess in Avignon.

Bild: Lewis Joly/Keystone

Der Schweizer Theatermacher Milo Rau und die Dramaturgin Servane Dècle bringen am Sonntag, 4. Oktober, um 17 Uhr den Prozess um Gisèle Pelicot als Reenactment auf die Bühne des Theaters St.Gallen. Nach Aufführungen an den Wiener Festwochen und am Festival d’Avignon wird die Produktion nun erstmals in der Schweiz aufgeführt.

2024 hatte die Französin Gisèle Pelicot entschieden, den Vergewaltigungsprozess gegen ihren damaligen Ehemann und fünfzig Mitangeklagte öffentlich führen zu lassen. Für «Der Prozess Pelicot» verdichteten Rau und Dècle Aussagen, Plädoyers, Interviews und Gutachten aus dem Verfahren zu einem Oratorium über sexualisierte Gewalt und patriarchale Strukturen.

Hinweis des Theaters: «Die Lesung behandelt sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, chemische Unterwerfung, patriarchale Gewaltstrukturen und enthält detaillierte Schilderungen von Zeugen und Zeuginnenaussagen aus dem Pelicot-Prozess.»

Tickets kosten 25 Franken und sind unter www.konzertundtheater.ch erhältlich.

11:15 UhrDienstag, 29. SeptemberBundesamt für Kultur unterstützt St.Galler Kunstmuseum

An der 20. Museumsnacht im September besuchten viele Personen das St.Galler Kunstmuseum.An der 20. Museumsnacht im September besuchten viele Personen das St.Galler Kunstmuseum.

Bild: Michel Canonica

Die Stiftung Kunstmuseum St.Gallen erhält vom Bund Unterstützung für ihre Provenienzforschung. Diese hat unter anderem zum Ziel, zu klären, woher Kulturgüter stammen und unter welchen Umständen sie in eine Sammlung gelangten. Das Kunstmuseum St.Gallen ist das einzige Ostschweizer Museum unter den 26 Museen und Sammlungen, die das Bundesamt für Kultur (BAK) 2027 und 2028 fördert. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung wurden insgesamt 30 Gesuche eingereicht.

Für die ausgewählten Projekte stellt der Bund insgesamt rund 1,95 Millionen Franken zur Verfügung. Wie das BAK mitteilt, reichen die geförderten Vorhaben von der Untersuchung menschlicher Überreste aus kolonialen Kontexten über die Erschliessung und Digitalisierung von Archiven bis zur vertieften Untersuchung ungeklärter oder problematischer Herkunftsgeschichten von Sammlungsobjekten. (pd/lgr)

10:10 UhrDienstag, 29. SeptemberVier junge Autorinnen und Autoren für Thurgauer Literaturförderprogramm ausgewählt

Die St.Galler Autorin Laura Vogt ist eine Mentorin im Literaturförderprogramm «passage;».Die St.Galler Autorin Laura Vogt ist eine Mentorin im Literaturförderprogramm «passage;».

Bild: Andrea Tina Stalder

Die Kulturstiftung Thurgau hat vier junge Autorinnen und Autoren für ihr neues Literaturförderprogramm «passage;» ausgewählt. Ab November nehmen Rahel Haag, Flora Hausammann, David Doogue und Mia Nägeli daran teil. Wie die Stiftung mitteilt, wurden sie aus insgesamt 28 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt.

Im Rahmen des Programms arbeiten sie während eines Jahres mit den etablierten Autorinnen und Autoren Regina Dürig, Simon Froehling, Laura Vogt und Levin Westermann zusammen und entwickeln ihre eigenen literarischen Projekte. Zusätzlich erhalten sie ein Stipendium sowie die Möglichkeit, ihre Texte im «Textfenster» auf www.thurgaukultur.ch zu veröffentlichen und im Herbst 2027 bei einer Abschlusslesung zu präsentieren.

«Passage;» bildet die erste Stufe eines neuen Fördermodells für literarischen Nachwuchs im Kanton Thurgau und wird durch den Nachlass von Renate und Peter Nagel ermöglicht. (pd/lgr)

16:50 UhrMontag, 28. SeptemberNeue künstlerische Leitung für Klangwelt Toggenburg

Die Wiener Künstlerin Julia Lacherstorfer übernimmt Verantwortung im Toggenburg.Die Wiener Künstlerin Julia Lacherstorfer übernimmt Verantwortung im Toggenburg.

Bild: zvg

Die Klangwelt Toggenburg erhält eine neue künstlerische Leiterin. Die österreichische Musikerin, Komponistin und Kulturmacherin Julia Lacherstorfer übernimmt die Aufgabe per 1. Oktober im Mandat. Der Stiftungsrat hat sich nach einem Auswahlverfahren für die in Wien lebende Künstlerin entschieden.

Lacherstorfer ist unter anderem Intendantin des Festivals «wellenklænge» im österreichischen Lunz am See und prägt mit Formationen und Projekten wie ALMA sowie Ramsch & Rosen die zeitgenössische Volksmusikszene. Ihre Arbeit bewegt sich laut Klangwelt an der Schnittstelle von Tradition und Innovation.

Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Toggenburg soll auf der Verbindung von Tradition und Gegenwart sowie dem Ausbau internationaler Netzwerke liegen. Gemeinsam mit Geschäftsleitung, einer künftigen Programmgruppe und weiteren Partnern soll Lacherstorfer bestehende Angebote weiterentwickeln und neue künstlerische Formate anstossen.

Stiftungsratspräsident Mathias Müller sieht in der Verpflichtung eine Chance, die alpine Klangkultur weiterzuentwickeln und die Klangwelt national und international stärker zu profilieren. (pd/red)

14:00 UhrMontag, 28. SeptemberStreet Art Festival Frauenfeld geht in die nächste Runde

Die ISAFF Gründer Monika Marco Niedermann mit dem Festivalplakat 2027.Die ISAFF Gründer Monika Marco Niedermann mit dem Festivalplakat 2027.

Bild: zvg

Das International Street Art Festival Frauenfeld (ISAFF) geht am 5. und 6. Juni 2027 in die dritte Runde. Bereits jetzt läuft die Bewerbung für den International Jam: Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt können sich unter www.isaff.ch/jam2027 bis Ende Oktober 2026 für einen von 16 Plätzen bewerben. Am Festivalwochenende gestalten die ausgewählten Kunstschaffenden die Wände im Lindenpark live vor Publikum.

Wie der Verein Pro Streetart Frauenfeld mitteilt, wird Frauenfeld nach den Ausgaben 2023 und 2025 mit jeweils rund 25'000 Besucherinnen und Besuchern erneut zum Treffpunkt der nationalen und internationalen Street-Art-Szene. In den Wochen vor dem Festival gestalten Kunstschaffende aus der Schweiz und dem Ausland Fassaden, Wände und Plätze in der Stadt. Die Werke bleiben mindestens den ganzen Sommer über stehen, einige für immer.

Für das Key Visual der kommenden Ausgabe hat der schottische Street-Art-Verein KMG das Frauenfelder Stadtwappen neu interpretiert: Wie schon im vergangenen Jahr steht eine Frau im Zentrum, die einen Löwen an der Kette führt. Im Volksmund: «das Fräuli mit dem Leuli». (pd/lgr)

11:25 UhrMontag, 28. SeptemberTextilarbeiten aus griechischem Frauengefängnis in St.Gallen

Die Puppen, die die Insassinnen eines Frauengefängnisses in Griechenland hergestellt haben, werden in der Denkbar verkauft.Die Puppen, die die Insassinnen eines Frauengefängnisses in Griechenland hergestellt haben, werden in der Denkbar verkauft.

Bild: zvg

In der Denkbar St.Gallen sind vom 28. September bis 3. Oktober Arbeiten aus der Textilwerkstatt «Wort und Stoff» eines Frauengefängnisses in Theben in Griechenland zu sehen und zu kaufen. Seit 29 Jahren bietet die Textilkünstlerin Eva Chiladaki dort jeweils dienstagnachmittags eine Werkstatt an, in der die inhaftierten Frauen mit einfachen und gebrauchten Materialien kreativ arbeiten können.

Der Erlös aus dem Verkauf ihrer Arbeiten wird auf die Konten der jeweiligen Frauen eingezahlt und kann etwa für Telefonkarten, Hygieneartikel, Medikamente oder das Busbillett nach der Entlassung verwendet werden. Organisiert wird die Ausstellung von Ruth Rüfenacht aus St.Gallen und Esther Menet aus Zürich.

Im Rahmen der Ausstellung sind zudem kleine Engel von Eva Chiladaki zu sehen, die von Werken des griechischen Malers Yannis Tsarouchis inspiriert sind. Chiladaki ist Teil des griechischen Künstlerkollektivs AFI . (pd/lgr)

09:50 UhrMontag, 28. SeptemberSlam Gallen startet mit internationalem Line-up in die neue Saison

Kilian Ziegler ist dreifacher Schweizermeister im Poetry Slam und moderiert den Poetry Slam St.Gallen #92 in der Grabenhalle.Kilian Ziegler ist dreifacher Schweizermeister im Poetry Slam und moderiert den Poetry Slam St.Gallen #92 in der Grabenhalle.

Bild: Peter Hauser

Nach der Sommerpause startet die St.Galler Poetry-Slam-Community am Freitag, 2. Oktober, in die neue Saison. Der Eröffnungsabend in der Grabenhalle bietet ein internationales Line-up, heisst es in der Vorschau.

Auf der Bühne stehen der deutschsprachige Vizemeister 2019 Rainer Holl, die zweifache sächsische Meisterin Lina Klöpper, der zweifache Thüringer Meister Skog Ogvann, der österreichische Meister 2024 David Samhaber aus Wien und die Tagtraumphantastin aus Unterfranken. Dagegen halten die Halbfinalistin der Schweizermeisterschaften 2026 Bernadette Brusa aus Stäfa und Mia Luisa Glauser aus Bern. Als Moderator begleitet der dreifache Schweizermeister Kilian Ziegler durch den Abend.

Tickets für den Poetry Slam St.Gallen #92 es online unter eventfrog.ch . Türöffnung ist um 20 Uhr, der Anlass beginnt um 20.30 Uhr. (pd/lgr)

16:00 UhrFreitag, 25. SeptemberSizilianischer Sänger Pippo Pollina tritt in Rorschach auf

Der Singer-Songwriter Pippo Pollina und seine musikalische Begleitung.Der Singer-Songwriter Pippo Pollina und seine musikalische Begleitung.

Bild: zvg

Der sizilianische Singer-Songwriter Pippo Pollina tritt heute, Freitag, im Würth Haus Rorschach auf. Wie das Würth Haus in einer Medienmitteilung schreibt, steht bei seiner Tournee 2026 das Ende 2025 erschienene Album «La vita è bella così com’è» im Zentrum. Begleitet wird Pollina von der Cellistin Cecile Grüebler, der Pianistin Elisa Sandrini, dem Klarinettisten Roberto Petroli und dem Perkussionisten Gionata Colaprisca.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr und dauert bis etwa 22.15 Uhr. Tickets sind direkt im Würth Haus Rorschach sowie online über seetickets.ch erhältlich. (pd/lgr)

13:00 UhrFreitag, 25. SeptemberHerbstfest im Lattich-Garten mit St.Galler Mundartmusik

Der Lattich-Garten am St.Galler Güterbahnhof.Der Lattich-Garten am St.Galler Güterbahnhof.

Bild: Lorena La Spada

Der Lattich-Garten beim Güterbahnhof St.Gallen feiert am Samstag, 26. September, den Abschluss der Gartensaison. Von 15 bis 21 Uhr gibt es beim Herbstfest Essen, eine Bar und Live-Musik. Gleich zwei St.Galler Mundartmusiker treten auf: Um 16 Uhr weiht Kaufmann die Bühne ein, um 18 Uhr folgt Sebastian Bill.

Der Gemeinschaftsgarten bietet zudem jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr das Angebot «Deutsch sprechen zwischen Blumen und Gemüse» an, bei dem Migrantinnen und Migranten sowie Einheimische gemeinsam gärtnern und sich auf Deutsch austauschen. Am 21. Oktober, von 9.30 bis 10.30 Uhr, folgt eine weitere Saisonschlussfeier mit Geschichten, Musik, Marroni vom Feuer und warmen Getränken. (pd/lgr)

10:30 UhrFreitag, 25. SeptemberBregenzer Festspiele nominiert als «Festival of the Year»

Für das Bühnenbild zu Leoš Janáčeks Oper «Die Ausflüge des Herrn Brouček» wurde Jon Bausor für einen Preis nominiert.Für das Bühnenbild zu Leoš Janáčeks Oper «Die Ausflüge des Herrn Brouček» wurde Jon Bausor für einen Preis nominiert.

Bild: Daniel Ammann

Die Bregenzer Festspiele sind für die International Opera Awards 2026 in der Kategorie «Festival» nominiert. Laut einer Mitteilung der Veranstalter haben sie damit erneut die Chance auf die Auszeichnung «Festival of the Year», die sie bereits 2015 erhielten. Die Auszeichnungen werden am 21. November im MusikTheater an der Wien vergeben.

Die Nominierung folgt auf die 80. Saison und den ersten Festspielsommer unter der vollständigen Programmverantwortung von Intendantin Lilli Paasikivi. Rund 275'000 Menschen besuchten die Veranstaltungen, in deren Zentrum Verdis «La traviata» stand.

Lilli Paasikivi ist Intendantin Bregenzer Festspiele.Lilli Paasikivi ist Intendantin Bregenzer Festspiele.

Bild: Anja Koehler

Ebenfalls für einen Preis nominiert sind Bühnen- und Kostümbildner Jon Bausor sowie Regisseurin Netia Jones für ihre Arbeiten bei den Bregenzer Festspielen. Bausor gestaltete Bühne sowie Kostüme für Leoš Janáčeks Oper «Die Ausflüge des Herrn Brouček». Jones verantwortete die Regie der Bregenzer Uraufführung «Passion of the Common Man» von Daníel Bjarnason und Royce Vavrek. (pd/lgr)

08:50 UhrFreitag, 25. SeptemberNeue Single von «Phase Rot» feiert sommerliche Wärme und Geborgenheit

«Phase Rot» ist eine Mundartrock-Band aus Bürglen, Thurgau.«Phase Rot» ist eine Mundartrock-Band aus Bürglen, Thurgau.

Bild: zvg

Die Thurgauer Mundartrock-Band Phase Rot veröffentlicht heute, Freitag, ihre neue Single «Summerseel». Wie die Band in einer Mitteilung schreibt, beschäftigt sich der Song mit der Endlichkeit des Lebens und zwischenmenschlicher Nähe im Wandel der Jahreszeiten. Im Zentrum steht der Gedanke, die Wärme sonniger Tage für kalte und graue Zeiten zu bewahren. «Die Worte ‹Summerseel und Summergsell› fielen das erste Mal an einem Tisch voller Freunde, welche über das Leben, die Vergänglichkeit und die unbezahlbaren Momente dazwischen sinnierten.»

Musikalisch beginnt «Summerseel» reduziert und melancholisch und entwickelt sich mit verzerrten Gitarren, dezenten Streichern und mehrstimmigem Gesang zu einer Rockballade. Die Single erscheint bei Mostindien Records und ist auch in einer Akustikversion erhältlich. (pd/lgr)

16:30 UhrDonnerstag, 24. SeptemberRap-Battle im Gare de Lion in Wil: «Battle de Lion» geht in die siebte Runde

Am Samstag findet die siebte Ausgabe des Ostschweizer Battle-Rap Wettkampf «Battle de Lion».Am Samstag findet die siebte Ausgabe des Ostschweizer Battle-Rap Wettkampf «Battle de Lion».

Bild: Noemi Müller

Am Samstag, 26. September, wird Wil erneut zum Treffpunkt der Ostschweizer Freestyle-Rap-Szene. Bei der siebten Ausgabe des «Battle de Lion» treten Rapperinnen und Rapper in direkten Wortduellen gegeneinander an und messen sich mit improvisierten Reimen. Ab 20 Uhr stehen Bar und Warm-up auf dem Programm, um 21 Uhr beginnt die Qualifikationsrunde. Danach folgen die K.-o.-Runden sowie eine Afterparty mit DJ Larcenist. Der Eintritt kostet 15 Franken. (pd/sej)

13:43 UhrDonnerstag, 24. SeptemberMeraki Sextett gastiert mit neuer Musik im Phönix Theater Steckborn

Im Rahmen der Sinoatrial Tour 2026 präsentiert sich das Meraki Sextett, welchem auch der gebürtige Steckborner Saxofonist Marius Hösli zugehörig ist, mit brandneuen Kompositionen.Im Rahmen der Sinoatrial Tour 2026 präsentiert sich das Meraki Sextett, welchem auch der gebürtige Steckborner Saxofonist Marius Hösli zugehörig ist, mit brandneuen Kompositionen.

Bild: zvg

Das Meraki Sextett macht im Rahmen seiner «Sinotrail Tour 2026» am Freitag, 25. September, um 19.30 Uhr Halt im Phönix Theater Steckborn. Die Formation um den Steckborner Saxofonisten Marius Hösli präsentiert Eigenkompositionen, die später in ein neues Albumprojekt einfliessen sollen.

Die Stücke verbinden laut Veranstaltern Neugier, Verspieltheit und Energie mit ruhigen und kraftvollen Passagen. Das Konzert bildet einen weiteren Programmpunkt der neuen Saison des Phönix Theaters. (pd/sej)

11:30 UhrDonnerstag, 24. SeptemberTheatersport im Eisenwerk Frauenfeld eröffnet die neue Saison

Die neue Impro-Theater-Saison im Eisenwerk Frauenfeld startet diesen Sonntag.Die neue Impro-Theater-Saison im Eisenwerk Frauenfeld startet diesen Sonntag.

Bild: Andrea Stalder

Mit der Saisonstart-Show der hauseigenen Impro-Gruppe «Öpfel mit Stil» beginnt am Sonntag, 27. September, um 19 Uhr die neue Theatersport-Saison im Eisenwerk Frauenfeld.

Die Improshow entsteht jeweils spontan aus den Ideen des Publikums, das mit seinen Vorgaben Orte, Figuren und den Verlauf der Geschichten mitbestimmt. So können berührende, lustige oder überraschende Szenen entstehen. Zum Auftakt der neuen Saison kündigen die Veranstalter zudem neue Spielformen an. Insgesamt stehen in dieser Spielzeit drei Improtheater-Abende auf dem Programm. (pd/sej)

10:25 UhrDonnerstag, 24. SeptemberTropi-Punk-Konzert in der St.Galler Grabenhalle

Die Geschichte der Band Kumbia Queers reicht bis ins Jahr 2007 zurück.Die Geschichte der Band Kumbia Queers reicht bis ins Jahr 2007 zurück.

Bild: zvg

«Kumbia Queers» treten diesen Samstag in der Grabenhalle auf. Die Band beschreibt ihren Stil als 100 Prozent Tropi-Punk. Mit einer Mischung aus afro-kubanischen und lateinamerikanischen Cumbia-Einflüssen, Queerness und Punk-Spirit interpretiert die Band lateinamerikanischen Herzschmerz und Macho-Gehabe neu und verbindet Spass und Politik auf ihre Art. Türöffnung ist um 20.30 Uhr, das Konzert beginnt um 21 Uhr.

Die Geschichte von «Kumbia Queers» reicht ins Jahr 2007 zurück. Damals wurden die Bandmitglieder der Punkrock-Szene überdrüssig und beschlossen, etwas anderes zu machen: Cumbia. Was als reiner Spass begann, führte schliesslich zur Gründung der Band. (pd/arc)

13:10 UhrMittwoch, 23. SeptemberKunstmuseum St.Gallen zeigt internationale Ausstellung über Männlichkeit

Eines der gezeigten Werke ist «I'm Proud of Myself!» von Sands Murray-Wassink. Das aus dem Jahre 1996 stammende Werk gehört  zur Sammlung des Stedelijk Museums.Eines der gezeigten Werke ist «I'm Proud of Myself!» von Sands Murray-Wassink. Das aus dem Jahre 1996 stammende Werk gehört  zur Sammlung des Stedelijk Museums.

Bild: zvg/Stedelijk Museum Amsterdam

Das Kunstmuseum St.Gallen übernimmt im Herbst eine international beachtete Ausstellung des Stedelijk Museums in Amsterdam. «Beyond the Manosphere. Masculinities Today» ist vom 3. Oktober bis 24. Januar zu sehen und setzt sich mit zeitgenössischen Vorstellungen von Männlichkeit auseinander.

Ausgangspunkt ist der Begriff der «Manosphere» – ein Netzwerk von Online-Räumen, in denen ein dominantes und frauenfeindliches Männerbild propagiert wird. Die Ausstellung beschränkt sich jedoch nicht auf diese Perspektive. Vielmehr untersucht sie, wie vielfältig Männlichkeit heute gelebt und verstanden werden kann. Dabei thematisieren die gezeigten Werke sowohl Macht, Dominanz und Gewalt als auch Fürsorge, Verletzlichkeit, Liebe und Intimität.

Zu sehen sind Arbeiten aus der Sammlung des Stedelijk Museum und des Kunstmuseums St.Gallen sowie Leihgaben und eigens für die Ausstellung entstandene Werke. Insgesamt sind Arbeiten von 36 Künstlerinnen und Künstlern aus mehreren Generationen vertreten. Die Werke stammen aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart und greifen unterschiedliche Facetten von Männlichkeit auf – von gesellschaftlichen Rollenbildern über Sexualität und Einsamkeit bis hin zu sozialen Medien und familiären Prägungen.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Melanie Bühler, Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Stedelijk Museum Amsterdam. Bühler war bis 2025 Senior Curator am Kunstmuseum St.Gallen. Die Vernissage findet am 2. Oktober um 18 Uhr statt. (pd/arc/gen)

11:24 UhrMittwoch, 23. SeptemberStadtarchiv St.Gallen erhält Poetry-Slam-Sammlung

Poetry-Slammer Phibi Reichling bei einem Auftritt in der Grabenhalle St.Gallen.Poetry-Slammer Phibi Reichling bei einem Auftritt in der Grabenhalle St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

Der Verein Solarplexus hat sein Poetry-Slam-Archiv dem Stadtarchiv St.Gallen übergeben. Nach Angaben des Vereins umfasst die Sammlung mehr als 100 Plakate, rund 300 Flyer, ebenso viele Presseartikel sowie weitere Publikationen zur Geschichte des Poetry-Slams seit dem Jahr 2000.

Zum Bestand gehören zudem mehr als 160 Minidiscs mit Tonaufnahmen von Poetry-Slams seit 2001. Ergänzt wird das Archiv durch eine digitale Sammlung mit Fotografien, Filmaufnahmen und weiteren Dokumenten. Laut Verein handelt es sich um die grösste Poetry-Slam-Sammlung der Schweiz.

Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung der St.Galler und Schweizer Poetry-Slam-Szene während der vergangenen 25 Jahre. Zusammengetragen wurde sie von den Solarplexus-Gründern Simon B. Frei und Richi Küttel, die seit dem ersten Poetry-Slam in St.Gallen im Dezember 2000 Materialien zur Kunstform gesammelt haben.

Mit der Übergabe an das Stadtarchiv soll die Sammlung langfristig gesichert und für die Öffentlichkeit sowie für die Forschung zugänglich gemacht werden. Der Verein Solarplexus will sich nach eigenen Angaben weiterhin der Förderung des Poetry-Slam-Nachwuchses widmen. (pd/gen)

10:44 UhrMittwoch, 23. SeptemberAnja Soldat übernimmt Leitung des Museums Herisau

Thomas Fuchs geht in Ruhestand, Anja Soldat übernimmt die Leitung des Museums Herisau.Thomas Fuchs geht in Ruhestand, Anja Soldat übernimmt die Leitung des Museums Herisau.

Bild: zvg

Das Museum Herisau erhält Anfang 2027 eine neue Leitung. Die St.Galler Ethnologin und Germanistin Anja Soldat folgt auf den langjährigen Kurator Thomas Fuchs, der Ende 2026 in Pension geht, schreibt der Historische Verein Herisau und Umgebung in einer Mitteilung.

Soldat war von 2022 bis 2025 beim Kulturmuseum St.Gallen für die ethnologische Sammlung zuständig und kuratierte dort kulturhistorische Sonderausstellungen. Zuvor arbeitete sie am Museum Rietberg in Zürich, wo sie unter anderem das Fotoarchiv Hans Himmelheber aufbaute. Bis Sommer 2026 erforschte und archivierte sie zudem die ethnologische Afrika-Sammlung des Historischen Museums Thurgau. Gelegentlich unterrichtet sie zur Kolonial- und Museumsgeschichte an der Universität St.Gallen und der Universität Zürich.

Für die Stelle gingen laut Mitteilung mehr als 50 Bewerbungen ein. Soldat soll nun auch in den laufenden Strategieprozess «Museum Herisau 2030» einbezogen werden. Vorstand und neue Leiterin wollen dabei die Bevölkerung stärker am Museumsleben beteiligen. Das Haus soll weiterhin kulturhistorisches Museum für Appenzell Ausserrhoden und wissenschaftliches Kompetenzzentrum sein, zugleich aber verstärkt als Ort des Austauschs dienen.

Thomas Fuchs kuratiert das Museum seit 2006. Offiziell verabschiedet wird er an der Finissage der Sonderausstellung «Vom Tafelbild zum Touchscreen» am 22. November um 11 Uhr. Auch seine Nachfolgerin wird dort anwesend sein. (red)

17:41 UhrDienstag, 22. SeptemberRheintaler Kulturpreis «Goldiga Törgga» geht an den Musiker Crimer

Crimer im ausverkauften Palace am 13. Dezember 2025.Crimer im ausverkauften Palace am 13. Dezember 2025.

Bild: Annika Zehnder

Der Rheintaler Musiker Alexander Frei, besser bekannt als Crimer, erhält den diesjährigen Kulturpreis «Goldiga Törgga» der Rheintaler Kulturstiftung. Der mit 15'000 Franken dotierte Preis würdigt ausserordentliche kulturelle Leistungen und wird seit 2012 jährlich vergeben.

Der in Balgach aufgewachsene Musiker wurde 2018 mit dem Swiss Music Award als Best Talent ausgezeichnet. Sein Debütalbum «Leave Me Baby» brachte ihm nationale Bekanntheit und Auftritte an Festivals wie dem Open Air St.Gallen. Nach dem zweiten Album «Fake Nails» (2021) zog sich Crimer zeitweise aus der Öffentlichkeit zurück. Ende 2025 kehrte er mit einer selbst produzierten EP auf die Bühne zurück.

Die Rheintaler Kulturstiftung würdigt mit der Auszeichnung seinen «alles andere als geradlinigen Weg» als Musiker. Die Preisverleihung findet am Freitag, 6. November, um 18 Uhr im Kinotheater Madlen in Heerbrugg statt. Die Laudatio hält die Journalistin und Kommunikationsfachfrau Corinne Riedener. Im Anschluss wird ein Apéro riche offeriert.

Ab 2027 vergibt die Rheintaler Kulturstiftung neben dem «Goldiga Törgga» auch den Nachwuchspreis «Grüana Törgga» jährlich statt wie bisher im Zweijahresrhythmus. (pd/gen)

19:58 UhrMontag, 21. SeptemberTheaterwerkstatt Gleis 5 in Frauenfeld lädt zur vierten «Nacht der Debüts»

Die St.Galler Autorin Julia Sutter liest am Samstag in der Theaterwerkstatt Gleis 5 aud ihrem Debütroman «Und das wäre erst der Anfang» vor.Die St.Galler Autorin Julia Sutter liest am Samstag in der Theaterwerkstatt Gleis 5 aud ihrem Debütroman «Und das wäre erst der Anfang» vor.

Bild: Michael Canonica

Die Theaterwerkstatt Gleis 5 veranstaltet am 27. September in Zusammenarbeit mit dem Verein Lesefeld zum vierten Mal die «Nacht der Debüts» . Durch den Literaturabend führt Judith Zwick. Besucherinnen und Besucher können einzelne Programmteile oder den gesamten Abend besuchen.

Von 18 bis 19.30 Uhr lesen Julia Sutter aus «Und das wäre erst der Anfang» und Yuko Kuhn aus «Onigiri». Nach einer Pause mit Barbetrieb und Büchertischen folgt von 20 bis 21.30 Uhr ein Gespräch von Judith Zwick mit Leon Engler und Anna Maschik über ihre Debütwerke «Botanik des Wahnsinns» sowie «Wenn du es heimlich machen willst, musst du Schafe töten». (pd/sej)

11:22 UhrMontag, 21. SeptemberJ. S. Bach-Stiftung lädt zum Kantatenkonzert in die evangelische Kirche Trogen ein

Die J. S. Bach-Stiftung lädt zum Kantatenkonzert am 25. September 2026 in die evangelische Kirche Trogen ein.Die J. S. Bach-Stiftung lädt zum Kantatenkonzert am 25. September 2026 in die evangelische Kirche Trogen ein.

Bild: Iris Müller

Die J. S. Bach-Stiftung veranstaltet am 25. September in der evangelischen Kirche Trogen ein Kantatenkonzert mit Johann Sebastian Bachs Kantate BWV 179 «Siehe zu, daß deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei».

Ergänzt wird das Konzert durch zwei Begleitveranstaltungen : Am 23. September trifft in der Stiftsbibliothek St.Gallen die Autorin Dana Grigorcea auf Bachs Musik, und am Morgen nach dem Konzert ist der Barockcellist Daniel Rosin im Artist Talk «Zu Gast bei Rudolf Lutz» zu Gast. (pd/sej)

18:34 UhrFreitag, 18. SeptemberHerisauer Rocknacht mit CoreLeoni, China und Rock-Out

Dreimal Hardrock gibt es am 25. September im Casino Herisau.Dreimal Hardrock gibt es am 25. September im Casino Herisau.

Bild: zvg

Am Freitag, 25. September, wird das Casino Herisau zum Treffpunkt für Rockfans: CoreLeoni, China und Rock-Out kommen an die Herisauer Rocknacht. Headliner CoreLeoni um Gotthard-Gitarrist Leo Leoni ist eine der passioniertesten Hommagen an den klassischen Hardrock. China, die wohl prägendste Schweizer Hardrock-Formation der späten 80er und frühen 90er, liefern als Special Guest eingängigen Hardrock.

Den Auftakt der Herisauer Rocknacht machen Rock-Out, die neue Rock-Urgewalt aus dem Emmental. Ein Muss für alle Rockfans. Konzertbeginn ist um 19.45 Uhr. Vorverkauf bei Ticketcorner. Mehr Informationen unter www.dominoevent.ch. (pd/gen)

10:55 UhrFreitag, 18. SeptemberNeues Kulturkonzept: Die Thurgauer Kultur erhält ab 2027  vier Millionen mehr

Das Kulturlokal Kaff in Frauenfeld erhält ab 2027 neu eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Thurgau.Das Kulturlokal Kaff in Frauenfeld erhält ab 2027 neu eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Thurgau.

Bild: Jessy Nzuki

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat das Kulturkonzept 2027 bis 2030 verabschiedet. Damit sollen der Kultur ab 2027 jährlich rund vier Millionen Franken zusätzlich aus dem Lotteriefonds zufliessen. Insgesamt steigen die Fördermittel von bisher 13,2 auf 17,2 Millionen Franken pro Jahr. Das neue Kulturkonzept setzt vier Schwerpunkte: die Förderung von Kulturprojekten und -strukturen, die Weiterentwicklung der kantonalen Museen und der Museumslandschaft, die kulturelle Teilhabe sowie die Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen und Verbänden.

Im Rahmen der Neuordnung werden sechs neue Leistungsvereinbarungen mit Kulturträgerschaften abgeschlossen, 37 bestehende erhöht und sieben bisherige Vereinbarungen nicht verlängert. Das Kulturkonzept gilt vom 1. Januar 2027 bis Ende 2030 und ist auf der Website des Kulturamts Thurgau abrufbar: www.kulturamt.tg.ch . (pd/gen)

17:30 UhrDonnerstag, 17. SeptemberVortrag zum Thurgauer Historiker Johann Adam Pupikofer

Eine Andachtsminiatur aus der Thurgauer Familie Pupikofer, gefertigt aus Haarstaub auf einem Elfenbeintäfelchen anfangs des 19. Jahrhunderts.Eine Andachtsminiatur aus der Thurgauer Familie Pupikofer, gefertigt aus Haarstaub auf einem Elfenbeintäfelchen anfangs des 19. Jahrhunderts.

Bild: Historisches Museum Thurgau

Das Historische Museum Thurgau widmet sein nächstes Museumshäppli dem Thurgauer Historiker Johann Adam Pupikofer (1797–1882). Wie das Museum mitteilt, beleuchtet der Historiker Dominik Streiff am Donnerstag, 24. September, anhand eines Haarbildchens aus der Familie Pupikofer die Erinnerungskultur des 19. Jahrhunderts.

Das Elfenbeintäfelchen tauchte bei der Objektauswahl für die aktuelle Ausstellung «Leben & Lassen. Spuren des Menschseins» auf. Darauf ist eine Totenlandschaft gemalt: Bäume, ein Grabmal und die Initialen «WP». Das Objekt aus Haarstaub bewahrt nicht nur ein Bild, sondern auch den körperlichen Rest eines Menschen.

Der Mittagsvortrag im Schloss Frauenfeld schlägt den Bogen zwischen dem Erinnerungsstück und Pupikofers Lebenswerk als Kantonsbibliothekar und Staatsarchivar, der die Geschichtsschreibung des Thurgaus bis heute prägt. Die Veranstaltung findet von 12.30 bis 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. (pd/lgr)

15:30 UhrDonnerstag, 17. SeptemberPowerpoint-Karaoke mit Comedian und Improvisationskünstler

Comedian Fabian Rütsche und Improvisationskünstler Benjamin Heutschi bringen am Mittwoch, 30. September, Powerpoint-Karaoke in die Stuhlfabrik Herisau. Dabei müssen sie spontan Vorträge zu Präsentationen halten, die sie zuvor noch nie gesehen haben, schreibt die Stuhlfabrik in einer Mitteilung.

Anders als beim klassischen Karaoke wird nicht gesungen. Stattdessen erhalten die Auftretenden zufällig ausgewählte Präsentationen und müssen daraus unmittelbar einen Kurzvortrag entwickeln. Versprecher, erfundene Fachbegriffe, Blackouts und überraschende Wendungen gehören zum Konzept.

Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr, Türöffnung und Abendkasse sind ab 19 Uhr. Tickets sind online bei der Stuhlfabrik sowie im Vorverkauf bei der Drogerie Walhalla in Herisau erhältlich. (red)

13:30 UhrDonnerstag, 17. SeptemberNeuer Chefdirigent des St.Galler Sinfonieorchester gibt Antrittskonzert

Pietro Rizzo, der neue Chefdirigent des Sinfonieorchesters St.Gallen, feiert am Donnerstag, 24. September, seinen Einstand in der Tonhalle. Zu Rizzos Antrittskonzert gibt es gemäss Communiqué gleich zwei Highlights: den Auftritt des brasilianischen Geigers Guido Sant’Anna und Modest Mussorgskys «Bilder einer Ausstellung». Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr.

Mit Chefdirigent Pietro Rizzo zieht italienisches Flair in Tonhalle und Theater ein.Mit Chefdirigent Pietro Rizzo zieht italienisches Flair in Tonhalle und Theater ein.

Bild: Benjamin Manser

Spätestens seit seinem ersten Preis beim Fritz-Kreisler-Wettbewerb 2022 in Wien zählt Guido Sant'Anna zu den Shooting-Stars der Klassikszene. Auf seiner Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù konzertiert er unterdessen auf den grossen Bühnen der Welt. Kommende Woche gastiert er nun erstmals in der Tonhalle mit Johannes Brahms’ weltberühmtem Violinkonzert in D-Dur, in dem er sein Können unter Beweis stellen wird.

In der zweiten Konzerthälfte erklingen Modest Mussorgskys «Bilder einer Ausstellung». Es ist Maurice Ravel zu verdanken, dass Mussorgskys ursprüngliches Klavierwerk heute zum Standardwerk der Orchesterliteratur zählt: Er orchestrierte die Komposition 1922, wodurch sie ihren weltweiten Siegeszug antreten konnte. (pd/arc)

11:30 UhrDonnerstag, 17. SeptemberSt.Galler Rock-Duo Catalyst veröffentlicht neue EP

Dominic Curseri (links) und Ramon Wehrle, bekannt als Rock-Duo Catalyst, haben heute eine Vier-Song-EP veröffentlicht.Dominic Curseri (links) und Ramon Wehrle, bekannt als Rock-Duo Catalyst, haben heute eine Vier-Song-EP veröffentlicht.

Bild: zvg

Das St.Galler Alternativ-Rock-Duo Catalyst veröffentlicht diesen Freitag die Vier-Song-EP «Steel Cap Slippers». Neben der anfangs 2026 veröffentlichten Single «CCTV» beinhaltet sie die Songs «AAA Battery», «Easy to say» sowie den namensgebenden Track «Steel Cap Slippers».

Zuletzt haben Dominic Curseri und Ramon Wehrle 2023 ihr zweites Album «Double Sky» veröffentlicht. Zu Beginn des laufenden Jahres meldeten sie sich mit «CCTV» zurück – «brachial mit riesigen Gitarren und knalligen Drums», wie es in der Medienmitteilung heisst. Auch auf der neuen EP bleiben sich die beiden treu, ohne sich zu wiederholen oder gar ins Beliebige abzudriften. Ein Gitarrenriff jagt das nächste und die Drums werden mit jedem Fill lauter. Das mache «Steel Cap Slippers» zu einem äusserst kurzweiligen, spassigen und wilden Hörerlebnis.

Live zu hören ist das Duo diesen Herbst in mehreren Schweizer Städten. Auch in der Stadt St.Gallen steht ein Konzert auf dem Programm: am 23. Oktober in der Grabenhalle. Türöffnung ist um 20.30 Uhr, Konzertbeginn um 21 Uhr. Tickets können online bezogen werden. (pd/arc)

10:35 UhrDonnerstag, 17. SeptemberTheater Konstanz startet mit Party in die neue Saison

Das Theaterfest des Theater Konstanz findet am Samstag, dem 19. September, statt.Das Theaterfest des Theater Konstanz findet am Samstag, dem 19. September, statt.

Bild: Achim Dietz

Das Theater Konstanz eröffnet am Samstag, 19. September, mit einem Theaterfest die Spielzeit 2026/27. Ab 15 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Münsterplatz, im Stadttheater und im Werkstattgebäude ein vielfältiges Programm mit Tanzperformances, musikalischen Einlagen, Lesungen und Gesprächsformaten.

Wie das Theater Konstanz mitteilt, gibt das Ensemble dabei einen Ausblick auf die Höhepunkte der neuen Saison und präsentiert erste Ausschnitte aus dem Münsterplatz-Open-Air «Die Zauberflöte. The Opera but not the Opera». Ergänzt wird das Fest durch Führungen hinter die Kulissen, eine Technikshow, Angebote für Familien sowie eine Abendgala mit anschliessender Aftershow-Party. (pd/lgr)

17:25 UhrMittwoch, 16. SeptemberChor Inscriptum tritt im Parkhaus Central in St.Gallen auf

Kristjan Döhring leitet den Chor Inscriptum.Kristjan Döhring leitet den Chor Inscriptum.

Bild: Niklas Thalmann

Der Chor Inscriptum bringt vom 18. bis 20. September das Musiktheater «Ich bin der Wind» des norwegischen Literaturnobelpreisträgers Jon Fosse ins Parkhaus Central in St.Gallen. Wie der Chor Inscriptum in einer Medienmitteilung schreibt, erzählt das Stück von zwei Männern auf einem Segelboot und kreist um Themen wie Freundschaft, Vergänglichkeit und den Tod. Regie führt Andreas Wiedermann, die musikalische Leitung hat Kristjan Döhring.

Die Schauspieler Jakob Tögel und Nick-Robin Dietrich stehen gemeinsam mit dem Chor auf der Bühne. Die Vorstellungen finden am Freitag und Samstag um 20 Uhr sowie am Sonntag um 17 Uhr statt. Tickets sind unter inscriptum.ch/tickets erhältlich. (pd/lgr)

13:30 UhrMittwoch, 16. SeptemberSt.Galler Mode auf der Bühne der Emmy Awards

Sally Field an der Emmy-Verleihung in einem dunkelblauen Paillettenkleid von Akris.Sally Field an der Emmy-Verleihung in einem dunkelblauen Paillettenkleid von Akris.

Bild: Richard Shotwell/Keystone

In der Nacht auf Dienstag Schweizer Zeit fand in Los Angeles die diesjährige Emmy-Verleihung statt. Auf dem roten – respektive blauen – Teppich war einmal mehr auch die Stadt St.Gallen vertreten. Gleich zwei Schauspielerinnen setzten an der Verleihung auf ein Outfit des St.Galler Modehauses Akris: Sally Field und Constance Zimmer.

Oscar-Preisträgerin Field erschien in einem dunkelblauen Paillettenkleid von Akris – und durfte sich später über ihren vierten Emmy freuen. Die 79-Jährige wurde für ihre Hauptrolle in «Remarkably Bright Creatures» ausgezeichnet. Bekannt ist Field unter anderem aus den Filmen Forrest Gump, Mrs. Doubtfire, Magnolien aus Stahl (Steel Magnolias), Lincoln sowie den beiden The Amazing Spider-Man-Filmen.

Constance Zimmer setzte gleich zweimal auf Akris: Bei der Primetime-Emmy-Gala trug sie eine schwarze, glitzernde Robe des St.Galler Modehauses. Bereits einige Tage zuvor, bei den Creative Arts Emmy Awards, war sie in einem Akris-Look aufgetreten – dort war ein Rock der Marke Teil ihres Outfits. Zimmer zählt seit Jahren zu den bekannten TV-Gesichtern Hollywoods und spielte unter anderem in den Erfolgsserien UnREAL, House of Cards, Boston Legal und Entourage. (arc)

11:00 UhrMittwoch, 16. SeptemberBirgit Birnbacher liest im Bodmanhaus Gottlieben

Birgit Birnbacher war diesen Mai mit ihrem Roman «Sie wollen uns erzählen» auf dem ersten Platz der ORF-Bestenliste.Birgit Birnbacher war diesen Mai mit ihrem Roman «Sie wollen uns erzählen» auf dem ersten Platz der ORF-Bestenliste.

Bild: ORF (30.6.19)

Die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher liest am Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr im Bodmanhaus in Gottlieben aus ihrem neuen Roman «Sie wollen uns erzählen». Im Zentrum des Familienromans steht eine Mutter, die ihr Kind gegen Zuschreibungen von aussen verteidigt. Das Buch fragt, ob «die, die sich nicht anpassen können, unserer überreizten Natur und Umwelt womöglich tatsächlich etwas entgegenzusetzen» haben. So lautet es in der Vorschau.

Birnbachers erster Roman «Wir ohne Wal» wurde mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung ausgezeichnet. 2019 erhielt die Autorin den Ingeborg-Bachmann-Preis für ihren Text «Der Schrank» und im Mai 2026 stand sie mit ihrem jüngsten Roman auf Platz 1 der ORF-Bestenliste. (pd/lgr)

08:50 UhrMittwoch, 16. SeptemberVorführung eines fast vergessenen Handwerks im Museum Appenzell

Susanne Meyer mit Pfeifengras.Susanne Meyer mit Pfeifengras.

Bild: Margrit Linder

Das Museum Appenzell lädt am Samstag, 19. September, von 14 bis 17 Uhr zu einer Vorführung des Flechtens von Halmbesen ein. Im Rahmen der Sonderausstellung «Gerda, Kernex, Sibir. Praktische Geräte im Haushalt» zeigen die Toggenburgerinnen Susanne und Regula Meyer, wie Handbesen aus Pfeifengras hergestellt werden.

Pfeifengras wächst in Feuchtgebieten und wurde traditionell von Frauen geerntet und verarbeitet. Laut Medienmitteilung erlernte Susanne Meyer die Bindetechnik als Mädchen von ihrer Grossmutter und gab sie später an ihre Tochter Regula weiter. Früher waren Handbesen in fast jeder Küche anzutreffen. Sie wurden etwa verwendet, um Asche vom Holzherd oder Krümel vom Tisch zu fegen.

Ein Handbesen von Susanne Meyer.Ein Handbesen von Susanne Meyer.

Bild: Museum Appenzell

Besucherinnen und Besucher der Vorführung können den beiden Handwerkerinnen bei der Arbeit über die Schulter schauen und Einblicke in die heute kaum noch ausgeübte Flechttechnik erhalten. Die Sonderausstellung im Museum Appenzell ist noch bis zum 14. Februar 2027 zu sehen. (pd/lgr)

18:00 UhrDienstag, 15. SeptemberSt.Gallerin Anita Zimmermann wird mit Kunstprojekt gewürdigt

Die St.Galler Künstlerin, Kuratorin und Kulturvermittlerin Anita Zimmermann steht im Zentrum des Kunstprojekts «A bis Z» . Mit einer Synopse, einer Plakataktion, einer Beflaggung sowie einer Publikation wird das vielschichtige Werk der seit den frühen 1990er-Jahren prägenden Kunstschaffenden neu beleuchtet. Zimmermann, auch bekannt als Leila Bock, hat seither über ihre Tätigkeit als Künstlerin hinaus rund 300 Kunstschaffenden aus der ganzen Schweiz eine Plattform geboten.

Anita Zimmermann ist in Schaffhausen geboren, in Bern aufgewachsen. Seit 1979 lebt sie in St.Gallen.Anita Zimmermann ist in Schaffhausen geboren, in Bern aufgewachsen. Seit 1979 lebt sie in St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

Ziel des Projekts ist es, Zimmermanns künstlerisches Schaffen und ihr Netzwerk sichtbar zu machen. Anlass ist ihr 70. Geburtstag. Den Auftakt bildete die Beflaggung der Engel- und Metzgergasse. In den vergangenen Wochen prägten grossformatige Fahnen mit Motiven aus Zimmermanns Werk das Bild der beiden Altstadtgassen. Sie basierten auf Gemälden, die sie für ihre Ausstellung «Der Himmel gehört mir» in der Remise Weinfelden geschaffen hat.

Seit heute Dienstag werden auf dem Kornhausplatz und an der Gutenbergstrasse Plakate gezeigt, die 19 Weggefährtinnen und Weggefährten Zimmermanns gestaltet haben. Sie zeigen, wie unterschiedlich die Künstlerin wahrgenommen wird. Die Plakataktion endet am 25. September.

Ueli Vogt und Denise Weder haben zudem eine «Vergleichende Auslegeordnung» entwickelt, die Zimmermanns Werk nicht chronologisch, sondern als lebendigen Prozess zeigt, in dem sich Kunst, Kommunikation und Vernetzung laufend gegenseitig beeinflussen. Zu sehen ist die Synopse vom 17. bis 19. sowie vom 24. bis 26. September im Wettbewerbsraum der Hauptpost, ergänzt durch einen Brunch, der diesen Sonntag stattfindet, und eine Finissage mit Konzert am 27. September. Anmeldungen für den Brunch nimmt Ueli Vogt per Mail entgegen .

Den Abschluss des Projekts bildet schliesslich eine Publikation, die im Dezember erscheint. Sie versammelt Texte verschiedener Autorinnen und Autoren und dokumentiert das Gesamtprojekt. Damit soll das künstlerische und kulturelle Wirken Zimmermanns langfristig festgehalten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (pd/arc)

15:40 UhrDienstag, 15. SeptemberSchweizer Filmpremiere im Naturmuseum St.Gallen

Der Anlass in St.Gallen beginnt mit dem Dokumentarfilm «How Deep Is Your Love» von Eleanor Mortimer.Der Anlass in St.Gallen beginnt mit dem Dokumentarfilm «How Deep Is Your Love» von Eleanor Mortimer.

Filmstill: zvg

Das Festival «Filme für die Erde» zeigt diesen Freitag zwei Umweltdokumentarfilme im St.Galler Naturmuseum . Das Motto lautet: «Welt im Wandel – von der Tiefsee bis in die Atmosphäre». Das Programm umfasst unter anderem eine Schweizer Filmpremiere.

Der Anlass beginnt um 18 Uhr mit dem Film «How Deep Is Your Love» der Filmemacherin Eleanor Mortimer. Der Film begleitet eine Gruppe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf einem Forschungsschiff bei ihrer Erkundung der Tiefsee, in der ein Grossteil unseres Planeten verborgen liegt. Dem Filmpublikum eröffnet sich eine unbekannte Welt mit wunderschönen, wenn auch skurrilen Kreaturen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Der Dokumentarfilm wurde letztes Jahr in der Kategorie «Best International Documentary Film» am Zürich Film Festival nominiert.

Ab 20 Uhr feiert «Fire, Water, Earth» von Ewa Cederstam, Janne Lindgren, Rógvi Rasmussen und Phie Ambo Schweizer Premiere. Der Film erzählt die Geschichte von vier nordischen Gemeinschaften, die sich zusammenschliessen, um gemeinsam Antworten auf bevorstehende Herausforderungen des Klimawandels zu finden. Der Film verbindet Alltag und Wissenschaft und zeigt, wie uralte Verbindungen zur Natur und zueinander uns durch eine sich wandelnde Welt führen können.

Für die Bezahlung der Festival-Tickets gilt das «bezahle, was du kannst»-Prinzip. Der Richtpreis liegt bei 18 Franken. Mit dem Kauf eines Solitickets für 28 Franken kann das Publikum hingegen einen Beitrag zur Arbeit des Vereins «Filme für die Erde» leisten und ermöglicht zudem Kindern sowie Menschen mit einem kleinen Budget den Besuch des Festivals. (pd/arc)

13:20 UhrDienstag, 15. SeptemberAutorin Melara Mvogdobo zu Besuch an der PHSG

Melara Mvogdobo war 2025 mit «Grossmütter» für den Schweizer Buchpreis nominiert.Melara Mvogdobo war 2025 mit «Grossmütter» für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Bild: zvg

Die Luzerner Autorin Melara Mvogdobo ist am Freitag, 18. September, mit ihrem Roman «Grossmütter» zu Gast an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen . Das kündigt die PHSG in einer Medienmitteilung an. Mvogdobos Buch erzählt von zwei Frauen aus unterschiedlichen Welten – einer Schweizer Bauernfamilie und einer wohlhabenden Familie in Kamerun –, die sich auf unterschiedliche Weise aus ihrem vorgezeichneten Lebensweg lösen.

«Grossmütter» war 2025 für den Schweizer Buchpreis nominiert. Die Autorin gibt Einblicke in die Entstehung ihres Werks und liest daraus. Die Veranstaltung findet von 17.30 bis 18.30 Uhr in der Aula des Hochschulgebäudes Hadwig statt. Der Eintritt ist frei, anschliessend wird ein Apéro angeboten. (pd/lgr)

10:50 UhrDienstag, 15. SeptemberNeue Gruppenausstellung im Haus zur Glocke

Judit Villiger und Andreas Schwarz leiten das Haus zur Glocke.Judit Villiger und Andreas Schwarz leiten das Haus zur Glocke.

Bild: Niklas Thalmann

Im Haus zur Glocke in Steckborn eröffnet am Samstag, 19. September, um 17 Uhr die Gruppenausstellung «Die leisen Unterschiede». Zu sehen sind Arbeiten von Flavio Hodel, Ruth Kunz, Selina Schlumpf, Thomas Kaiser und Samuel Schütz. Laut Mitteilung untersuchen sie in vier unterschiedlichen künstlerischen Positionen die Wirkkraft von Bildern sowie das Verhältnis zwischen Fragment, Rhythmus und Komposition. Die Ausstellung ist bis zum 24. Oktober anzusehen.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Sonntag, 20. September, zudem eine Lesung statt: Die Autorin Margit Koemeda liest im Turmhof aus ihrem Roman «Fliegen. Warum Anna log». (pd/lgr)

08:50 UhrDienstag, 15. SeptemberTrogner Hackbrettspieler erhält Musikpreis

Joshua Broger wird mit der Goldenen Lilie ausgezeichnet.Joshua Broger wird mit der Goldenen Lilie ausgezeichnet.

Bild: Niklas Thalmann

Der Hackbrettspieler Joshua Broger aus Trogen wird mit der Goldenen Lilie der Stiftung Schloss Wyher ausgezeichnet. Der 25-Jährige nimmt den Preis am Dienstag, 13. Oktober, bei der Verleihung entgegen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Goldene Lilie ist ein jährlicher Anerkennungs- und Musikförderpreis, der von der Stiftung Schloss Wyher im luzernischen Ettiswil verliehen wird.

Musikalisch bewegt sich Broger zwischen unterschiedlichen Welten. Mit der Band «Äädig» sowie dem Projekt «Beyond Borders» verbindet er Volksmusik mit Jazz, Pop und elektronischer Musik. Bei «Beyond Borders» treffen DJs und Livemusiker aufeinander. Zudem spielt Broger Hackbrett bei der Band «Aleachtung». Unter dem Namen BROG3R beschäftigt er sich unabhängig vom Hackbrett mit elektronischer Musik und Musikproduktion.

Daneben tritt Broger auch solo auf. Durch verschiedene Medienauftritte ist der Hackbrettspieler einem breiteren Publikum bekannt. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er selbst Hackbrett, unter anderem an den Musikschulen in Appenzell, Herisau, Schönengrund und Heiden. (pd/miz)

17:00 UhrMontag, 14. SeptemberGutes Bauen in der Ostschweiz: Buchvernissage

Der dritte Band der Anthologie zur Baukultur: Architekturforum Ostschweiz, Elias Baumgarten: Die Gemeinschaft spricht Architektur. Triest, 248 S., Fr. 39.–Der dritte Band der Anthologie zur Baukultur: Architekturforum Ostschweiz, Elias Baumgarten: Die Gemeinschaft spricht Architektur. Triest, 248 S., Fr. 39.–

Bild: Ladina Bischof

Im Forum Baukultur Thurgau wird am Donnerstag, 17. September, um 18.30 Uhr die Publikation «Die Gemeinschaft spricht Architektur – Gutes Bauen Ostschweiz» vorgestellt. Im Zentrum steht der dritte Band der Anthologie zur Baukultur, der 32 Beiträge aus den vergangenen fünf Jahren zur Ostschweizer Baukultur versammelt. Herausgeber Elias Baumgarten spricht mit der Buchgestalterin Nadia Bendinelli und weiteren Gästen mit Bezug zum Thurgau über die Publikation. Die Buchvernissage findet in der Stadtkaserne Frauenfeld statt. (pd/lgr)

14:30 UhrMontag, 14. SeptemberRock-Fans treffen sich am Samstag in Buchs

Die Ostschweizer Band Obsidian Black spielt dieses Wochenende bei «Rock in Town» in Buchs.Die Ostschweizer Band Obsidian Black spielt dieses Wochenende bei «Rock in Town» in Buchs.

Bild: zvg

Der Krempel in Buchs wird am Samstag, 19. September, zum Treffpunkt für Rock- und Metalfans aus der Ostschweiz und dem angrenzenden Ausland. Beim Konzertformat «Rock in Town» stehen laut Medienmitteilung Obsidian Black aus der Ostschweiz, die französisch-schweizerische Formation Trank sowie die Thurgauer Hardrockband Caballeros de la Muerte auf der Bühne. Der Anlass beginnt um 20.15 Uhr, Tickets kosten im Vorverkauf 15 Franken, an der Abendkasse 20 Franken. (pd/lgr)

Spielzeiten

  • 20.15 Uhr: Obsidian Black
  • 21.45 Uhr: Trank
  • 23.25 Uhr: Caballeros de la Muerte

Krempel, Wiedenstrasse 48, 9470 Buchs SG

12:00 UhrMontag, 14. SeptemberRigolo Tanztheater im Eisenwerk Frauenfeld

Das Wattwiler Tanztheater Rigolo hat «Samar» im September 2025 in  Wil uraufgeführt.Das Wattwiler Tanztheater Rigolo hat «Samar» im September 2025 in Wil uraufgeführt.

Bild: Raphael Rohner

Das Rigolo Tanztheater aus Wattwil gastiert vom 18. bis 20. September mit seinem Stück «Samar» im Eisenwerk Frauenfeld . Die Produktion verbindet Tanz, Musik und Bewegung zu einem poetischen Theatererlebnis mit eindrücklichen Bildern und kraftvoller Körperlichkeit, heisst es in der Vorschau.

Nach den Aufführungen im Kreuzlinger Seeburgpark ist Frauenfeld die letzte Station von «Samar» im Kanton Thurgau. Tickets sind unter ticketino.com erhältlich. (pd/lgr)

09:20 UhrMontag, 14. SeptemberLisa Elsässer liest in der «Denkbar» aus ihrem neusten Buch

Schriftstellerin Lisa Elsässer aus Walenstadt liest am Donnerstag, 17. September, in der «Denkbar» St.Gallen.Schriftstellerin Lisa Elsässer aus Walenstadt liest am Donnerstag, 17. September, in der «Denkbar» St.Gallen.

Bild: literaturblatt.ch

Der St.Galler Kulturveranstalter und -vermittler Richard Butz (Kuribu) startet sein Herbstprogramm mit einer Lesung der Walenstädter Schriftstellerin Lisa Elsässer. Am Donnerstag, 17. September, stellt die mehrfach ausgezeichnete Autorin ab 19 Uhr in der «Denkbar» St.Gallen ihr neustes Buch «Vögel beschriften die Luft» vor, kündigt Butz in einer Medienmitteilung an.

Der Band der Schriftstellerin besteht aus drei Teilen: Gedichte, konkrete Poesie und Kurzgeschichten. Elsässer studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und erhielt für ihr literarisches Schaffen mehrere Auszeichnungen, darunter 2018 den Hauptpreis der Zentralschweizer Literaturförderung. (pd/lgr)

15:00 UhrFreitag, 11. SeptemberDuo Two Dogs veröffentlicht zweites Album

Gitarrist Beat Keller (links) und Turntablist Joke Lanz bilden gemeinsam das Duo Two Dogs.Gitarrist Beat Keller (links) und Turntablist Joke Lanz bilden gemeinsam das Duo Two Dogs.

Bild: zvg

Das Duo Two Dogs hat heute sein zweites Album «People Do Strange Things» auf dem Label Boomslang Records veröffentlicht. Joke Lanz und der in Weinfelden aufgewachsene Musiker Beat Keller verbinden darauf Turntables, Gesang, Elektronik und E-Gitarre zu einem experimentellen Mix zwischen «MadHop, Hyper-Chanson, Death Jazz, Cyber Blues, Fluxus-Kitsch und radikalem Pop». Das schreiben sie in der Vorschau. Unter beatkeller.com können Musikfans das Album kaufen.

Im November und Dezember geht Two Dogs auf Tour und macht dabei auch in der Ostschweiz Halt: Am 15. November spielt das Duo im Perron Nord in St. Gallen, am 1. Dezember im Goldenen Dachs in Weinfelden. (pd/lgr)

13:00 UhrFreitag, 11. SeptemberStefan Inauen erhält Innerrhoder Werkbeitrag

Der Künstler Stefan Inauen erhält den Werkbeitrag der Innerrhoder Kunststiftung.Der Künstler Stefan Inauen erhält den Werkbeitrag der Innerrhoder Kunststiftung.

Bild: zvg

Der Künstler Stefan Inauen erhält den Werkbeitrag 2026 der Innerrhoder Kunststiftung. Der mit 10'000 Franken dotierte Beitrag ermöglicht ihm die Umsetzung seines Projekts «Pop-Up-Store», schreibt die Innerrhoder Kunststiftung in einer Mitteilung.

Inauen plant eine begehbare Skulptur in Form eines mobilen Ladens, in dem es nach seinen Angaben nichts zu kaufen gibt. Dafür soll ein Wohnwagen umgebaut werden und an verschiedenen Orten im Dorfkern von Appenzell Halt machen. Gezeigt werden Arbeiten aus mehr als 30 Jahren künstlerischer Tätigkeit, Nachbauten von Referenzwerken, gefundene Objekte und persönliche Materialien. Der Wohnwagen soll damit zu einer Art räumlichem Selbstporträt werden und zugleich als öffentlicher Begegnungsort dienen.

Die Jury würdigte insbesondere die eigenständige Form des Projekts sowie die Verbindung zwischen persönlicher Rückschau, Auseinandersetzung mit Appenzell und direktem Austausch mit der Bevölkerung. Der Stiftungsrat vergab den Werkbeitrag einstimmig. (rk/red)

12:25 UhrFreitag, 11. SeptemberValentin Magaro stellt in Winterthurer Villa Sträuli aus

Der Künstler Valentin Magaro ist im Thurgau aufgewachsen und lebt in Winterthur.Der Künstler Valentin Magaro ist im Thurgau aufgewachsen und lebt in Winterthur.

Bild: Niklas Thalmann

Der im Thurgau aufgewachsene Maler Valentin Magaro zeigt ab Samstag, 12. September, in der Villa Sträuli in Winterthur seine neue Ausstellung «Denkräume». Im Zentrum steht der Setzkasten. «Einst ein unverzichtbares Werkzeug des Buchdrucks, ordnete Buchstaben, Zeichen und Abstände in klar strukturierte Fächer», heisst es in der Vorschau.

Der Setzkasten dient als Metapher für Erinnerungen, Gedanken und Erfahrungen. Das Motiv erforscht er in Studien, Zeichnungen und Kompositionsentwürfen, welche er am Ende in einem grossformatigen Gemälde zusammenführt.

Die Vernissage am Samstag findet von 16 bis 18 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis 29. Oktober jeweils von Mittwoch bis Freitag, 12 bis 17 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei. (pd/lgr)

09:25 UhrFreitag, 11. SeptemberNeues St.Galler Modehaus zeigt erste Modenschau

Das St.Galler Modehaus Maison Dietrich mit Sitz an der Lessingstrasse zeigt am Donnerstag, 17. September, sein erstes Défilé in der Lokremise. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Showbeginn um 19 Uhr.

Maison Dietrich wurde Anfang 2026 von Julian Dietrich mit der Überzeugung gegründet, dass Understatement Macht ist.Maison Dietrich wurde Anfang 2026 von Julian Dietrich mit der Überzeugung gegründet, dass Understatement Macht ist.

Bild: zvg

An der Modenschau wird die Collection Côte d'Azur (Frühjahr/Sommer 2027) präsentiert. Sie ist inspiriert von der französischen Riviera vergangener Zeiten: ihrem Licht, ihrer Haltung, ihrer stillen Zuversicht. In der Medienmitteilung wird sie zudem als «maritim ohne Kitsch» und «elegant ohne Anstrengung» bezeichnet.

Maison Dietrich wurde Anfang 2026 von Julian Dietrich mit der Überzeugung gegründet, dass Understatement Macht ist. Die Prêt-à-porter-Kollektionen verzichten auf Logos und Trendzyklen. Die Stücke werden aktuell in Österreich produziert. Im kommenden Jahr soll allerdings die erste Musterkollektion in St.Gallen gefertigt werden. Sämtliche Kleidungsstücke bestehen aus natürlichen Materialien. (pd/arc)

16:00 UhrDonnerstag, 10. SeptemberBandxost-Acts stehen fest: Bald starten die Qualifikationskonzerte

Die Band Reviväl hat den Nachwuchswettbewerb Bandxost im vergangenen Jahr gewonnen.Die Band Reviväl hat den Nachwuchswettbewerb Bandxost im vergangenen Jahr gewonnen.

Bild: Noemi Müller

Die 54 Acts, die dieses Jahr beim Ostschweizer Nachwuchswettbewerb Bandxost antreten, stehen fest und sind ab sofort auf der Website des Wettbewerbs zu finden. Insgesamt nehmen 153 Musikschaffende an den neun Qualifikationen teil. Rund die Hälfte der Acts ist erstmals bei Bandxost dabei. Das Interesse an der 21. Ausgabe war gross: Bereits vor dem offiziellen Anmeldeschluss waren alle 54 Startplätze vergeben. Am 19. September startet der Wettbewerb mit den ersten Qualifikationskonzerten im Gare de Lion in Wil. (pd/lgr)

12:35 UhrDonnerstag, 10. SeptemberKonstanz: KULA, Contrast und Zebra Kino eröffnen die neue Saison

The Deadnotes treten am 11. September um 23 Uhr im KULA in Konstanz auf.The Deadnotes treten am 11. September um 23 Uhr im KULA in Konstanz auf.

Bild: Paul Ambrusch

Die drei Konstanzer Kulturorte KULA, Contrast und Zebra Kino starten am Freitag, 11. September, gemeinsam in die neue Saison. Auf dem Programm stehen ab 18.30 Uhr Filme, Live-Musik, elektronische Musik und eine Tauschbörse.

Den Auftakt macht das Zebra Kino um 18.30 Uhr mit den «Sundance Shorts 2026». Im Contrast können Besucherinnen und Besucher von 20 bis 22 Uhr Kleider und DVDs tauschen, ab 22 Uhr folgt eine Party mit elektronischer Musik im Labor.

Im KULA spielen ab 19 Uhr Janayna und João auf der Terrasse Jazz, World und Latin. Ab 22 Uhr legen Forelle und Rose gemeinsam Funk, House und Techno auf. Um 23 Uhr folgt ein Konzert der Band The Deadnotes, die Indie, Punk und Pop verbindet. Anschliessend übernehmen Forelle und Rose wieder die Musik. (pd/sej)

10:20 UhrDonnerstag, 10. SeptemberZwei Ostschweizerinnen sind für den Schweizer Buchpreis nominiert

Die Autorinnen Sarah Elena Müller (links) und Sonja Sophie Kreis sind für den Schweizer Buchpreis 2026 nominiert.Die Autorinnen Sarah Elena Müller (links) und Sonja Sophie Kreis sind für den Schweizer Buchpreis 2026 nominiert.

Bilder: zvg/Henry Muchenberger

Die Bischofszeller Autorin Sonja Sophie Kreis und die in Amden aufgewachsene Sarah Elena Müller sind für den Schweizer Buchpreis 2026 nominiert. Kreis geht mit ihrem Debütroman «Das grosse Eis» ins Rennen. Darin erzählt sie die Geschichte ihrer eigenen Familie. Müller ist mit «Unwucht» nominiert. Ihr Roman handelt von einer von Abhängigkeit geprägten Liebesbeziehung und der Frage, wie sich die gemeinsame Vergangenheit erzählen lässt.

Ebenfalls für den Preis nominiert sind Lukas Bärfuss, Hayat Erdoğan und Yael Inokai. Der Schweizer Buchpreis ist mit insgesamt 42'000 Franken dotiert. (pd/lgr)

09:30 UhrDonnerstag, 10. SeptemberFilmemacher Beat Oswald erhält Thurgauer Kulturpreis

Regierungsrätin Denise Neuweiler überreicht Beat Oswald den diesjährigen Thurgauer Kulturpreis.Regierungsrätin Denise Neuweiler überreicht Beat Oswald den diesjährigen Thurgauer Kulturpreis.

Bild: zvg

Der Filmemacher Beat Oswald hat am Mittwochabend in Kreuzlingen den mit 20'000 Franken dotierten Thurgauer Kulturpreis 2026 erhalten. Das teilt das Departement für Erziehung und Kultur des Kantons Thurgau mit. Regierungsrätin Denise Neuweiler würdigte Oswalds Dokumentarfilme, die zum genauen Hinsehen, Nachdenken und Fragenstellen anregten. Weiter lobte sie sein Engagement für die Filmvermittlung und das Kino als Ort des gemeinsamen Erlebnisses.

Auch Laudator Alex Bänninger hob Oswalds Fähigkeit hervor, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und neue Zusammenhänge sichtbar zu machen. Der Thurgauer Kulturpreis wird seit 1986 für ausserordentliche kulturelle Leistungen vergeben. (pd/lgr)

16:05 UhrMittwoch, 9. SeptemberKunst am Wasserfall in der Mülenenschlucht St.Gallen

Das Festival für audiovisuelle Kunst Susurrus findet in der Mülenenschlucht in St.Gallen statt.Das Festival für audiovisuelle Kunst Susurrus findet in der Mülenenschlucht in St.Gallen statt.

Bild: Benjamin Manser

Von Freitag, 11. September, bis Sonntag, 13. September, wird die St.Galler Mülenenschlucht zum Schauplatz für audiovisuelle Kunst. Unter dem Titel Susurrus  setzen sich Kunstschaffende aus Performance, Videokunst, Sound, Tanz und Bodywork mit der Schlucht und dem Wasserfall auseinander. Auf dem Programm stehen ortsspezifische Performances und partizipative Formate wie ein Soundwalk und ein experimentelles Flussritual. Den Auftakt macht am Freitag um 20 Uhr die Performance «cross the humidity threshold» von Neyen Pailamilla. Treffpunkt ist beim Bernegg Stollen am Mülenenschluchtweg. Tickets gibt es bei eventfrog.ch .

Von der Talstation der Mühleggbahn ist die Mülenenschlucht in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar. Der Weg führt über Treppen steil bergauf. Alternativ fährt der Bus 6 Richtung «Bach, St.Georgen» vom Bahnhof St.Gallen bis zur Haltestelle «Mühlegg». Von dort führt der Weg rund 240 Meter bergab zum Veranstaltungsort. (pd/lgr)

13:30 UhrMittwoch, 9. SeptemberTschüss St.Gallen: Liedermacher Simon Hotz verabschiedet sich

Der St.Galler Liedermacher Simon Hotz.Der St.Galler Liedermacher Simon Hotz.

Bild: Donato Caspari

Am Freitag, 11. September, um 20 Uhr gibt der St.Galler Liedermacher Simon Hotz im Theater Trouvaille sein Abschiedskonzert «Und tschüss…». Bevor er für ein Studium für längere Zeit in den Norden zieht, präsentiert er seine mal irrwitzigen, mal traurig-schönen Texte. Laut Vorschau erzählt Hotz vom Menschsein, begleitet von Klavier, Gitarre und Akkordeon – satirisch-kritisch und mit einer Portion Selbstironie. Teilweise wird er dabei von seiner Band «Das grössere Übel» unterstützt. Tickets gibt es unter eventfrog.ch . (pd/lgr)

10:00 UhrMittwoch, 9. SeptemberSlam Poet testet sein neues Programm in Herisau

Kilian Ziegler Slam PoetKilian Ziegler Slam Poet

Bild: Peter Hauser

Am Samstag, 12. September, um 20 Uhr präsentiert der Schweizer Slam Poet Kilian Ziegler sein neues Programm «Morn» bei einer Testaufführung in der Stuhlfabrik Herisau . Der Oltner, der für seine Wortspiele und seinen intelligenten Humor bekannt ist, beschäftigt sich im Programm mit Zeit, Zukunft und Fragen, die uns gestern, heute und morgen beschäftigen. So lautet es in einer Medienmitteilung der Stuhlfabrik.

«Morn» ist Zieglers neues Soloprogramm nach «99 °C – Wortspiele am Siedepunkt», welches er gemeinsam mit dem Musiker Samuel Blatter auf die Bühne brachte, und bildet den Auftakt zu seiner Tournee durch die Deutschschweiz. Tickets kosten 25 Franken und können unter eventfrog.ch gekauft werden. Türöffnung ist um 19 Uhr. (pd/lgr)

16:40 UhrDienstag, 8. SeptemberHochzeitsbräuche im Schaudepot St.Katharinental

Ein Hochzeitspaar um 1933: Die Braut trägt ein schwarzes Kleid.Ein Hochzeitspaar um 1933: Die Braut trägt ein schwarzes Kleid.

Bild: zvg

Am Sonntag, 13. September, von 14 bis 15 Uhr dreht sich im Schaudepot St.Katharinental in Diessenhofen alles um Liebe und Hochzeit. Kulturvermittlerin Sabrina Buzzi führt durch historische Traditionen rund um Partnersuche und Heirat. Dabei geht es gemäss Mitteilung des Historischen Museums Thurgau etwa um «Spinnstubeten», geworfene Apfelschalen, Brautschränke und ungewöhnliche Hochzeitsgeschenke. Eine fiktive Mutter namens «Berta Schmid» zeigt zudem, mit welchen Mitteln einst versucht wurde, die eigene Tochter unter die Haube zu bringen.

Die Führung findet im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich und kann unter historisches-museum.tg.ch getätigt werden. Die freie Besichtigung ist von 13 Uhr bis 16 Uhr. (pd/lgr)

12:40 UhrDienstag, 8. SeptemberAusstellung im St.Galler Lagerhaus und Auftritt mit Avatar-Band

Der St.Galler Künstler Nicolaj Ésteban zeigt seine Arbeiten im Lagerhaus des Architektur Forums Ostschweiz.Der St.Galler Künstler Nicolaj Ésteban zeigt seine Arbeiten im Lagerhaus des Architektur Forums Ostschweiz.

Bild: zvg

Am Donnerstag, 10. September, um 18.30 Uhr eröffnet das Architektur Forum Ostschweiz im Lagerhaus die Ausstellung «Get lost!» von Nicolaj Ésteban . Der St.Galler Künstler, Musiker und Filmemacher erhielt 2025 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen und zeigt nun seine aktuellen Arbeiten. Laut Medienmitteilung verbindet er darin Musik, Animation, Storytelling und immersive Technologien. Inhaltlich beschäftigt er sich unter anderem mit mentaler Gesundheit und der Auseinandersetzung mit dem Ich. Die Ausstellung im Lagerhaus dauert bis 4. Oktober.

Nicolaj Ésteban hat mit seinen imaginären Kindheitsfreunden eine Band gegründet. Von links: der Kaktus Hugtus Rock Hard (Bass), die Wildkatze Lampard (Drums) und der tote Delfin Beefynn McDoll (Keys).Nicolaj Ésteban hat mit seinen imaginären Kindheitsfreunden eine Band gegründet. Von links: der Kaktus Hugtus Rock Hard (Bass), die Wildkatze Lampard (Drums) und der tote Delfin Beefynn McDoll (Keys).

Bild: zvg

Im Rahmen der Museumsnacht, die am Samstag, 12. September, stattfindet, wird Ésteban mit seiner Band «Loveboy And His Imaginary Friends» im Ausstellungsraum auftreten. Die Band besteht aus Ésteban und drei digital erzeugten Avataren, die auf ehemaligen Kindheitszeichnungen basieren. (pd/lgr)

11:00 UhrDienstag, 8. SeptemberWiler Stadtmusikanten starten mit Rave in die Saison

Die Stadtmusikanten starten im Wiler Gare de Lion in die neue Saison.Die Stadtmusikanten starten im Wiler Gare de Lion in die neue Saison.

Bild: Niklas Thalmann

Am Samstag, 12. September, ab 22 Uhr starten die Stadtmusikanten im Gare de Lion in Wil mit Techno und House in die neue Saison. Als Special Guest reist gemäss Vorschau Solvane aus Berlin an. Der DJ und Produzent ist Resident im Berliner Club Ritter Butzke und veröffentlicht beim Label Katermukke. Im Gare de Lion spielt er ein Live-Set.

Für weitere Beats sorgen Phil B. und T-Gee von den Stadtmusikanten. Tickets sind im Vorverkauf günstiger und unter eventfrog.ch  erhältlich. Es gibt eine Abendkasse. Alle, die vor 23.30 Uhr eintreffen, erhalten ein gratis Getränk. (pd/lgr)

08:35 UhrDienstag, 8. SeptemberUS-Ensemble Tak gastiert im Kultbau St.Gallen

Das Tak-Ensemble mit Charlotte Mundy, Ellery Trafford, Madison Greenstone, Laura Cocks, Marina Kifferstein.Das Tak-Ensemble mit Charlotte Mundy, Ellery Trafford, Madison Greenstone, Laura Cocks, Marina Kifferstein.

Bild: zvg

Heute, Dienstag, um 20 Uhr ist das US-amerikanische Ensemble Tak im Kultbau St.Gallen zu Gast. Das Quintett widmet sich experimenteller zeitgenössischer Musik und verbindet dabei Flöte, Klarinette, Violine, Perkussion und Stimme.

Unter dem Titel «Love, Crystal and Stone» erklingen Auszüge aus dem gleichnamigen Liederzyklus von Ashkan Behzadi sowie aus Eric Wubbels' modularem Werk «interbeing», das laut Vorschau für und mit Tak geschrieben wurde. Das Konzert findet im Rahmen von Contrapunkt statt. Es gibt keinen Vorverkauf, die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. (pd/lgr)

16:45 UhrMontag, 7. September«Die Riesinnen»-Lesung bei Saxbooks Frauenfeld

Rémy Sax, Inhaber der Frauenfelder Buchhandlung Saxbooks.Rémy Sax, Inhaber der Frauenfelder Buchhandlung Saxbooks.

Bild: Benjamin Manser

Am Donnerstag, 10. September, um 19.30 Uhr ist die Autorin Hannah Häffner bei Saxbooks in Frauenfeld zu Gast. Sie stellt ihren Roman «Die Riesinnen» vor, der von drei Generationen aussergewöhnlich grosser Frauen im Schwarzwalddorf Wittenmoos erzählt. Liese, ihre Tochter Cora und ihre Enkelin Eva müssen ihren eigenen Weg innerhalb der engen Grenzen der Dorfgemeinschaft finden. Moderiert wird die Lesung gemäss Vorschau von Luzia Stettler. Tickets gibt es unter lesefeld.ch . (pd/lgr)

13:30 UhrMontag, 7. SeptemberStadt St.Gallen eröffnet Street-Art-Fläche

Im Neudorf entsteht eine neue öffentlich zugängliche Fläche für Street-Art und Graffiti. Jugendliche und junge Erwachsene weihen die «Hall of Fame» am Samstag, 12. September, mit einem Live-Painting ein, teilt die Stadt St.Gallen mit. Auf dem Programm stehen ausserdem eine Willkommensrede vom Stadtrat Markus Buschor, ein Breaking-Battle, sowie eine musikalische Begleitung durch einen DJ. Weiter gibt es Häppchen und Getränke.

Künstlerinnen und Künstler können sich künftig legal im Neudorf austoben.Künstlerinnen und Künstler können sich künftig legal im Neudorf austoben.

Bild: zvg

Die Eröffnung der «Hall of Fame Neudorf» findet bei der Bushaltestelle Neudorf / Rorschacher Strasse statt und dauert von 13.30 bis 17.30 Uhr. Bei Schlechtwetter findet der Anlass gemäss Mitteilung im Jugendtreff Looping an der Brauerstrasse 60a statt.

Die Eröffnung ist Teil des Jubiläumsjahres zum 50-jährigen Bestehen der Dienststelle Kinder, Jugend und Familie. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gestalten anlässlich des Jubiläums öffentliche Flächen in der ganzen Stadt. Bereits im Juni wurde mit der ersten Vernissage durch die «Offene Arbeit mit Kindern» im Westen der Stadt sichtbar, wie Kinder öffentliche Räume gestalten und ihre Perspektive und Interessen einbringen. (sk/woo)

11:00 UhrMontag, 7. SeptemberSt.Galler Schauspielerin liest in der Bibliothek Hauptpost

Am Montag ist Katharina Marianne Schmidt in der Bibliothek Hauptpost zu Gast.Am Montag ist Katharina Marianne Schmidt in der Bibliothek Hauptpost zu Gast.

Bild: zvg

Die St.Galler Schauspielerin Katharina Marianne Schmidt eröffnet am Montag die neue Saison der Veranstaltungsreihe «Montagslesen». Ab 18.30 Uhr liest sie im Café St.Gall in der Bibliothek Hauptpost aus ihrem Lieblingsbuch «Dame zu Fuchs» von David Garnett. Die Geschichte handelt von der frisch verheirateten Silvia Tebrick, die sich unerwartet in eine Füchsin verwandelt. Ihr Ehemann Richard versucht fortan, sie vor den Gefahren ihres neuen Lebens zu schützen.

Schmidt ist in St.Gallen aufgewachsen und arbeitet unter anderem als Hörspielsprecherin für SRF. Seit 2025 ist sie zudem Mitglied der Improvisationstheatergruppe «NARA – Erzähl!». Das «Montagslesen» wird von der Stadtbibliothek und dem Verein Pro Stadtbibliothek organisiert. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (sk/arc)

08:45 UhrMontag, 7. SeptemberKubanische Rhythmen im Frauenfelder Eisenwerk

Die Saxophonistin Nicole Johänntgen kommt mit ihrem Projekt «Robin» ins Frauenfelder Eisenwerk.Die Saxophonistin Nicole Johänntgen kommt mit ihrem Projekt «Robin» ins Frauenfelder Eisenwerk.

Bild: Mathias Blattmann

Am Mittwoch, 9. September, um 20.15 Uhr kehrt die Saxofonistin Nicole Johänntgen mit ihrem Jazz-Quintett «Robin» ins Eisenwerk Frauenfeld zurück. Das Konzert «Groove and move» verbindet Einflüsse aus Europa, Südamerika und New Orleans. Kubanische Rhythmen treffen dabei auf Improvisation und einen ausgeprägten Groove, heisst es in der Vorschau.

Neben Johänntgen spielen Manon Mullener am Flügel, Sonja Bossart am Bass sowie die Perkussionisten David Stauffacher und Roberto Hacaturyan. Tickets gibt es unter ticketino.com . (pd/lgr)

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