In der Fußball-Bezirksliga will die U23 von Ratingen 04/19 wieder weiter nach oben und empfängt am Sonntag den Aufsteiger aus Unterbach. Der SV Hösel will beim alten Rivalen DSC 99 seinen Vorsprung halten.
16.10.2026 · 11:30 Uhr
Maximilian Kronauer (am Ball) studiert in Aachen, reist aber zu den Spielen der U23 von Ratingen 04/19 an.
Foto: Achim Blazy (abz)Ratingen/Hösel · In der Fußball-Bezirksliga will die U23 von Ratingen 04/19 wieder weiter nach oben und empfängt am Sonntag den Aufsteiger aus Unterbach. Der SV Hösel will beim alten Rivalen DSC 99 seinen Vorsprung halten.
Bis zum Ende der Bezirksliga-Hinrunde will Andreas Voss, der Fußballtrainer der U23 von Ratingen 04/19, unbedingt wieder unter den ersten Fünf stehen. Nach den beiden Niederlagen zuletzt, den ersten überhaupt in diesem Spieljahr, ist sein Team auf Platz neun abgerutscht. „Dort wollen wir nicht länger bleiben, das habe ich der Mannschaft auch gesagt“, so der 47-jährige Moerser. „Auch die Spieler wollen wieder in eine bessere Position kommen.“
Am Sonntag, 13.30 Uhr Götschenbeck, ist der Aufsteiger SC Unterbach zu Gast. Der hat sich mit zwei Siegen zuletzt aus dem Tabellenkeller befreit und strebt nun das sichere Mittelfeld an. „Aber wir schauen nur auf uns“, betont der U23-Coach. „Wir wollen den vierten Saisonsieg erreichen.“ Geklärt ist nun die nahe Zukunft von Maxi Kronauer. Der aus der eigenen Jugend kommende Mittelfeldspieler ist zum Studium nach Aachen umgezogen und wird sich dort auch fit halten. Zu den Spielen reist er aber stets an. Mit den zahlreichen Akteuren, die inzwischen im Oberliga-Kader stehen, wird dagegen nicht gerechnet.
Der SV Hösel ist auch nach acht Spieltagen als einzige Mannschaft dieser Bezirksliga unbesiegt. Wer hätte das dem Vorjahres-Aufsteiger beim Ligastart zugetraut? Sicherlich niemand. Nun geht es zum alten Rivalen DSC 99. (Sonntag 14 Uhr, Windscheidstraße). Drei Punkte stehen die Höseler von Platz fünf aus besser. „Der Vorsprung soll natürlich verteidigt werden“, sagt dazu der Sportliche Leiter Mark Rueber.
Mit dem zum Abwehrspezialisten umgeschulten Marzio Menzler ist vorerst nicht zu rechnen (Knöchel dick), und Florian Stoll weilt im Urlaub. Sonst geht es in Bestbesetzung nach Derendorf. An der Seitenlinie steht weiter vorerst Ben Domat, den Chef Mesut Güngör plagen gesundheitliche Probleme. Güngör ist aber überzeugt, bald wieder dabei zu sein.
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