Die Verwaltung erstellt für die Altsiedlung in Kamp-Lintfort einen Maßnahmenkatalog, angestoßen durch einen SPD-Antrag. Die Bewohner sind eingeladen, am 5. November mitzureden und ihre Wünsche einzubringen.
14.10.2026 · 11:09 Uhr
Die Stadt möchte einen Maßnahmenkatalog für die Altsiedlung erstellen.
Foto: Christoph Reichwein (crei)Kamp-Lintfort · Die Verwaltung erstellt für die Altsiedlung in Kamp-Lintfort einen Maßnahmenkatalog, angestoßen durch einen SPD-Antrag. Die Bewohner sind eingeladen, am 5. November mitzureden und ihre Wünsche einzubringen.
Die nach dem Vorbild englischer Gartensiedlungen für die Bergleute der Zeche Friedrich-Heinrich erbaute Altsiedlung steht vor wichtigen Weichenstellungen. Angestoßen durch einen Antrag der SPD-Fraktion aus dem Jahr 2025 und einen entsprechenden politischen Beschluss möchte die Verwaltung einen Maßnahmenkatalog für die Altsiedlung erstellen. Ziel ist es, die Lebensqualität vor Ort zu sichern, Infrastrukturen zu modernisieren und den städtebaulichen Charakter zukunftsfähig weiterzuentwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung. Um die Ideen und Anliegen der Bewohnerschaft einzubinden, lädt Bürgermeister Christoph Landscheidt alle Bürger für Donnerstag, 5. November, um 19 Uhr zu einer Bürgerinformation vor Ort in den Schirrhof ein. Nach einem kurzen Input ist ein Austausch an verschiedenen Thementischen geplant, an denen Fachkräfte der Verwaltung und der Stadtwerke für Gespräche bereitstehen. Hier können gemeinsam die Zukunftsfragen des Quartiers diskutiert werden: Wie gelingt der Umstieg auf Fernwärme oder Wärmepumpe in der Altsiedlung? Wie lässt sich die Gestaltungssatzung bei Vorgärten, Anbauten und Dachausbauten handhaben? Wo bestehen Engpässe oder Gefahrenstellen im Straßenverkehr? Und mit welchen Maßnahmen können Sauberkeit, Grünflächenpflege und bürgerschaftliche Patenschaften im Quartier gestärkt werden? „Die Altsiedlung ist das historische Herzstück unserer Stadt und Heimat für viele Bürger. Der Erhalt der besonderen Identität des Quartiers und die Anpassung an moderne Anforderungen sollten Hand in Hand gehen. Deshalb setzen wir auf das Wissen und die Mitgestaltung der Menschen“, so der Bürgermeister.
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