Nach vielen Vorgesprächen stehen Linke, Grüne und SPD vor Sondierungsgesprächen über eine Koalition. Grundlage ist eine Vereinbarung gegen Antisemitismus. Der Zentralrat der Juden äußert Kritik.

Elif Eralp, Maximilian Schirmer, Kerstin Wolter und Tobias Schulze: Die Linke-Spitzen kommen zu Gesprächen über eine Regierungsbildung. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Grundlage dafür war eine Einigung der drei Parteien für den Umgang einer möglichen Regierung mit den Themen Antisemitismus und organisierte Kriminalität. „Damit sind die Grundvoraussetzungen für die Sondierungen erfüllt“, heißt es in einem Papier der Berliner Grünen. Sowohl dieses Papier als auch die Vereinbarungen liegen dem Handelsblatt vor.
Grüne und SPD hatten diese Vereinbarungen zur Voraussetzung für Sondierungsgespräche gemacht. Im Wahlkampf hatten einzelne Linken-Vertreter mehrfach Äußerungen getätigt, die Kritiker als eindeutig antisemitisch werteten. Zudem hatte eine Wahlparty der Linken im Berliner Bezirk Neukölln für Kontroversen gesorgt, bei der ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und teilweise kriminellen Clans sowie ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren.
Bekenntnis zu Israel und jüdischem LebenVereinbart wurden nun acht Punkte zum Schutz jüdischen Lebens in Deutschland. „Wir schützen jüdisches Leben, stärken das Miteinander und setzen uns für Frieden und Verständigung ein“, heißt es in der Vereinbarung. Berlin übernehme die Verantwortung für die von Deutschland begangene Verfolgung, Entrechtung und Ermordung von sechs Millionen europäischen Jüdinnen und Juden in der Shoah.
remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
AnzeigeImmobilienbewertung Wohnungssuche oder Eigentum? Diese Services helfen.
AnzeigeIT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
AnzeigePresseportal Direkt hier lesen!
AnzeigeSTELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
AnzeigeExpertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Sondierungen in Berlin: Wer nicht spurt, fliegt | 0 | 9.84 | 08-10-2026 |
| 2 | Berlin: SPD, Grüne und Linke nähern sich vorsichtig an | 0 | 10.87 | 01-10-2026 |
| 3 | Левые, "Зеленые" и СДПГ начнут переговоры о создании коалиции в Берлине | 0 | 9.37 | 08-10-2026 |
| 4 | Berlin: Nächster Schritt zur Regierung: Auch die SPD will mit der Linkspartei verhandeln | 0 | 8.8 | 27-09-2026 |
| 5 | Erste Vorgespräche in Berlin ohne Einigung: Grüne wollen Wahlergebnis und Sondierungen mit Basis diskutieren | 0 | 15.62 | 16-09-2026 |
| 6 | Berliner Linke wehrt sich gegen Vorwürfe | 0 | 7.51 | 25-09-2026 |
| 7 | Berlin-Wahl - Banaszak (Grüne): Koalition gibt es nicht zum Nulltarif | 0 | 8.79 | 28-09-2026 |
| 8 | Landespolitik | Linke in Berlin: Bloß nichts anbrennen lassen | 0 | 13.31 | 26-09-2026 |
| 9 | Nach der Berlin-Wahl: Warum wollten die Grünen in Berlin nicht gewinnen? | 0 | 10.39 | 26-09-2026 |
| 10 | Bundesregierung: Union und SPD geraten zwischen die Brandmauern – „So fragil war es noch nie“ | 0 | 12.55 | 07-10-2026 |