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+++ Iran-Krieg +++: Saudi-Arabien hat 82 Ziele der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen

Дата публикации: 07-10-2026 18:14:00

Bericht: Angriff auf Schiff mitten im Persischen Golf +++ Saudi-Arabien: Drei Tote bei Angriffen auf Flughäfen +++ Der Newsblog.

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Iran-Krieg: Saudi-Arabien hat 82 Ziele der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen Live-Blog Bericht: Angriff auf Schiff mitten im Persischen Golf +++ Saudi-Arabien: Drei Tote bei Angriffen auf Flughäfen +++ Der Newsblog.

Huthi-Miliz: Saudi-Arabien macht die Huthi-Miliz für Angriffe auf Flughäfen im Land verantwortlich. Foto: Osamah Yahya/dpa

Saudi-Arabien: 82 Ziele der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen

Saudi-Arabien hat die Huthi-Miliz für Angriffe auf Flughäfen im Land verantwortlich gemacht und Vergeltung geübt. Die Streitkräfte der Koalition hätten eine umfassende Operation gestartet und 82 militärische Ziele der Huthi-Miliz im Jemen in den Provinzen Saada, Marib, Al-Dschauf und Al-Hudaida zerstört, teilte der Sprecher des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses, Turki al-Maliki, mit. Zu den Zielen hätten Raketenstellungen, Kommandozentralen, Raketen- und Waffenlager gezählt. Der Sprecher machte keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten. Seine Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Zuvor hatte Saudi-Arabien mitgeteilt, drei Menschen seien bei Angriffen auf Flughäfen des Landes getötet worden. Demnach waren die Flughäfen Riad sowie Abha im Südwesten des Königreichs Ziel von zwei separaten Angriffen am Dienstag und Mittwoch. In der Mitteilung der saudi-arabischen Behörde gab es keine Angaben dazu, woher der Beschuss kam. Davor hatte die Huthi-Miliz im Jemen mehrfach Angriffe auf beide Flughäfen für sich reklamiert.

Bericht: Angriff auf Schiff mitten im Persischen Golf

Im Persischen Golf ist ein Tanker rund 90 Kilometer nördlich des Golfemirats Katar unter Beschuss geraten. Das berichtete die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) am Abend auf der Plattform X unter Berufung auf eine überprüfte Quelle. Das Schiff wurde demnach rund 90 Kilometer nördlich der Stadt Madinat asch-Schamal von mehreren Geschossen getroffen. Es seien Opfer gemeldet worden. Ob es sich bei ihnen um Tote oder Verletzte handelte, wurde nicht mitgeteilt. 

Zuletzt hatte UKMTO wieder vermehrt Beschuss auf Schiffe in der Straße von Hormus gemeldet, der Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet. Ein solcher Vorfall mitten im Persischen Golf gilt als ungewöhnlich. Das auf Handelsmarine spezialisierte Portal „Maritime Executive“ berichtete, es handele sich um den ersten gemeldeten Angriff auf einen Tanker in der westlichen Hälfte des Persischen Golfs seit Wochen.

Saudi-Arabien: Drei Tote bei Angriffen auf Flughäfen

Bei Angriffen auf saudiarabische Flughäfen sind drei Menschen ums Leben gekommen, wie die Zivilluftfahrtbehörde des Landes mitteilt. Bei einem Angriff auf den King-Chalid-International-Flughafen in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sei eine Person getötet und acht weitere verletzt worden, bei einem Angriff auf Einrichtungen am Flughafen Abha seien zwei Menschen getötet und 28 verletzt worden, heißt es in einer Erklärung. Einer der Vorfälle habe sich am Mittwoch ereignet, der andere am Dienstag. Welcher genau wann stattfand teilen die Behörden nicht mit.

Insider: Hisbollah erhält 200 Millionen Dollar aus dem Iran

Die Hisbollah erhält Insidern zufolge 200 Millionen Dollar aus dem Iran zur Unterstützung von Vertriebenen des diesjährigen Krieges mit Israel. Dies sei die erste nennenswerte Hilfe der Miliz für ihre Unterstützer, wie zwei mit dem Vorgang vertraute Personen sagen. Die USA bestreiten den Geldfluss. Die Mittel seien nicht vorhanden, erklärt der Sprecher des US-Außenministeriums Tommy Pigott. Die Hisbollah versuche, mit erfundenen Geschichten über Geldflüsse aus dem Iran ihr Gesicht zu wahren. Dem Iran gingen das Geld und die Möglichkeiten für Überweisungen aus, teilt das US-Finanzministerium mit. Teheran habe keine Mittel, um seine Terrorkampagne zu finanzieren.

Der Geldtransfer an die Hisbollah erfolgte den Insidern zufolge im vergangenen Monat trotz der verschärften US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran und wachsender Schwierigkeiten bei der Finanzierung des libanesischen Verbündeten. Vermittler verlangen für den Transfer eine Gebühr von 20 Prozent, was die Risiken im Umgang mit der Gruppe widerspiegelt. Dies ist einem der Insider zufolge viermal so hoch wie üblich. Ein Hisbollah-Vertreter erklärt auf Anfrage, es sei ein Betrag gesichert worden. Ein Plan zur Verteilung werde in den kommenden Tagen bekanntgegeben. Zur Herkunft der Mittel äußert er sich nicht. Das iranische Außenministerium, die ständige Vertretung des Iran in Genf und die libanesische Regierung nehmen zunächst nicht Stellung.

Huthi-Rebellen greifen Flughafen Aden an – Kämpfe um Meerenge eskalieren

Die Huthi-Rebellen haben am Mittwoch den internationalen Flughafen der südjemenitischen Stadt Aden mit ballistischen Raketen und Drohnen angegriffen. Dem Verkehrsministerium zufolge schlug eine Rakete wenige Minuten vor der geplanten Landung einer Passagiermaschine aus Kairo nahe der Start- und Landebahn ein. Die Behörden leiteten die Maschine nach Dschidda in Saudi-Arabien um. 

Der Angriff erfolgte vor dem Hintergrund heftiger Kämpfe um die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer, die für den weltweiten Öltransport von zentraler Bedeutung ist. Der Flughafen in Aden gilt als das wichtigste Tor zur Außenwelt für die Regionen des Jemen, die nicht von den mit dem Iran verbündeten Huthis kontrolliert werden.

Iran droht mit Schließung weiterer Routen in Straße von Hormus 

Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit der Schließung weiterer Schifffahrtsrouten in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Bestimmte, vom Iran als illegal eingestufte Passagen nahe der Küste des Oman würden in Kürze gesperrt, erklärt ein Berater des Kommandeurs der Revolutionsgarden, Mohammad Resa Nakdi, laut der halboffiziellen Nachrichtenagentur Fars. 

Die Straße von Hormus werde abgeriegelt und stehe unter vollständiger Kontrolle der iranischen Streitkräfte, bis die Forderungen des Landes erfüllt seien. Nakdi widerspricht damit Berichten, wonach die Ölexporte aus der Golfregion fast wieder das Niveau von vor Beginn des Konflikts im Februar erreicht haben.

Israelis gedenken der Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren
Vance fordert vom Iran Zugeständnisse bei Urananreicherung

Die USA fordern vom Iran für ein Ende des seit sieben Monaten andauernden Krieges eine deutliche Reduzierung der Urananreicherung. Wenn der Iran keine Atomwaffe bauen wolle, benötige er auch keinen auf 60 Prozent angereicherten Brennstoff, sagte US-Vizepräsident JD Vance in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. 

Um die Ernsthaftigkeit in dieser Frage unter Beweis zu stellen, müsse Teheran konkrete Zugeständnisse bei seinen Anreicherungskapazitäten machen. „Wir werden Worte nicht als Ersatz für Taten akzeptieren“, erklärte Vance.

Militär: Huthi-Miliz greift Saudi-Arabien mit ballistischen Raketen an

Saudi-Arabien hat nach Militärangaben einen Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz abgewehrt. Nördlich der Hauptstadt Riad sei eine von den Huthi abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen und zerstört worden, teilte Turki al-Maliki mit, der Sprecher des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses, das im Jemen an der Seite der Regierung gegen die Huthi-Miliz kämpft. Die Koalition habe die Abschussplattform mit Hilfe ihrer Nachrichtendienste bei der jemenitischen Hauptstadt Sanaa entdeckt und werde sie zerstören. Der Sprecher machte keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten. Seine Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. 

Zuvor hatte er mitgeteilt, dass eine von der Huthi-Miliz in Richtung der im Süden des Landes gelegenen Stadt Chamis Muschait abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen und zerstört worden sei. Er fügte hinzu, in Sanaa sowie den Provinzen Saada und Amran befänden sich die Ausgangspunkte der Raketenbedrohungen durch die Huthi-Miliz. Die Koalition werde weiterhin Raketen unschädlich machen und deren Abschussstellen zerstören.

Huthi-Miliz greift nach eigenen Angaben Flughäfen in Saudi-Arabien an

Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben drei Flughäfen im benachbarten Saudi-Arabien mit Raketen angegriffen. Nach Darstellung eines Militärsprechers feuerte sie eine ballistische Rakete auf den internationalen Flughafen in Abha ab. Der Flugbetrieb soll daraufhin unterbrochen worden sein. Die saudischen Behörden haben den Angriff bislang nicht bestätigt.

Dagegen teilte die saudi-arabische Luftfahrbehörde mit, dass am Montag die beiden Flughäfen in Nadschran und Dschisan getroffen wurden. Drei Menschen seien leicht verletzt worden. Es sei Sachschaden entstanden. 

Erneut Angriffe auf Schiffe in Straße von Hormus

In der Straße von Hormus ist einem Bericht zufolge erneut ein Tanker unter Beschuss geraten. Das berichtete die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) auf der Plattform X unter Berufung auf den Kapitän. Das Schiff wurde demnach am Abend (MESZ) von einem unbekannten Projektil getroffen. In der Folge sei ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen. Informationen über Verletzte gab es laut der UKMTO-Meldung zunächst nicht.

UKMTO meldete am Montag zudem mehrere Vorfälle aus den Vortagen nach. Demnach wurde am Samstag ein Tanker mit Rohöl oberhalb der Wasserlinie von einem unbekannten Geschoss getroffen. Am Sonntag sei ebenfalls ein Öltanker von unbekannten Geschossen getroffen worden. Nur rund zwei Stunden davor sei ein Flüssiggastanker getroffen worden. 

Türkei und Pakistan wollen rasch Truppen in Saudi-Arabien stationieren

Pakistan, Saudi-Arabien und die Türkei haben vereinbart, rasch militärische Streitkräfte und Kapazitäten im Königreich zu stationieren. Das teilten die drei Länder nach einer Dringlichkeitssitzung in Riad im Rahmen des Mekka-Verteidigungspakts in einer gemeinsamen Erklärung mit. 

Man habe entschieden, sofort zur praktischen Umsetzung des gemeinsamen Verteidigungspakts überzugehen „und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die vereinbarten Militärkräfte und -kapazitäten bereitzustellen und deren rasche Stationierung im Königreich zu gewährleisten“, hieß es.

Die Dringlichkeitssitzung in Riad sei abgehalten worden, um auf die Bedrohungen einzugehen, denen Saudi-Arabien gegenüberstehe, hieß es in der Erklärung weiter. In der Mitteilung gab es keine Details, in welchem Umfang Truppen und Gerät nach Saudi-Arabien verlegt werden sollen. Unter einer langanhaltenden Militärpartnerschaft sind bereits pakistanische Einheiten in Saudi-Arabien stationiert. 

USA warnen ausländische Finanzinstitute vor Geschäften mit dem Iran

Das US-Finanzministerium kündigt an, ausländische Finanzinstitute, die weiterhin Geschäfte mit dem Iran oder dessen Finanzsektor tätigen, darauf hinzuweisen, dass sie ohne vorherige Ankündigung von Washington mit Sanktionen belegt werden könnten. „Ausländische Finanzinstitute, die weiterhin Transaktionen mit sanktionierten iranischen Finanzinstituten durchführen, könnten jederzeit ohne vorherige Ankündigung ins Visier genommen werden und sollten unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um solche Aktivitäten und Beziehungen zu beenden“, erklärt das Finanzministerium in seiner Warnung.

Merz „vorsichtig optimistisch“ nach Rückeroberung von Bab al-Mandab

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich vorsichtig optimistisch gezeigt, dass sich die Lage im Roten Meer entspannen könnte. Die vom saudiarabischen Militärbündnis unterstützten jemenitischen Regierungstruppen hatten nach eigenen Angaben zuvor die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab unter ihre Kontrolle gebracht. 

Dies sei „vielleicht ein Grund zu vorsichtigem Optimismus, aber mehr ist es auch nicht“, sagt Merz. Vor allem müsse die Straße von Hormus dauerhaft wieder geöffnet werden, auch ohne dass dort Zölle erhoben würden. „Wir tun alles auch von der deutschen Bundesregierung, der Außenminister, Verteidigungsminister, um diesen Konflikt so schnell wie möglich zu beenden, denn wir spüren die Auswirkungen massiv auch in den Energiepreisen.“

Israel tötet wichtigen Hamas-Kommandeur in Gaza

Fast genau drei Jahre nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel haben die Streitkräfte nach eigenen Angaben einen Hamas-Kommandeur im Gazastreifen getötet. Der Hamas-Kämpfer sei ein Kommandeur der Nukhba-Einheit gewesen, der am 7. Oktober nach Israel eingedrungen sei, teilte das israelische Militär auf der Plattform X mit. Die Nukhba-Einheit ist ein Elitekommando im militärischen Arm der Hamas und soll den Angriff in Israel angeführt haben. 

Der nun in Gaza getötete Kommandeur habe Attacken auf israelische Zivilisten und Soldaten vorbereitet und daran gearbeitet, die Fähigkeiten der Hamas wiederherzustellen, teilte das Militär. Dies sei ein Verstoß gegen die Waffenruhe.

Huthi-Rebellen warnen vor Flügen über Saudi-Arabien

Die Huthi-Rebellen im Jemen haben Fluggesellschaften vor der Nutzung des saudiarabischen Luftraums gewarnt. Dies berichteten Huthi-nahe Medien vor dem Hintergrund einer von Saudi-Arabien unterstützten Großoffensive der Regierungstruppen gegen die mit dem Iran verbündete Miliz. Der Luftraum des Königreichs sei nicht sicher, solange die saudiarabische „Aggression“ andauere, teilt demnach die von den Huthis kontrollierte Behörde für maritime Koordinierung mit.

Insider: Regierungstruppen im Jemen treiben Offensive gegen Huthi voran

Mit massiver militärischer Unterstützung aus Saudi-Arabien treiben die jemenitischen Regierungstruppen ihre Offensive gegen die Huthi-Rebellen voran. Sie griffen die mit dem Iran verbündete Miliz am Montag von drei Fronten aus im Norden, Westen und Süden an und nahmen strategisch wichtige Stellungen an der Meerenge Bab al-Mandab ein, wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Militärkreisen erfuhr. 

Zudem begannen die Streitkräfte nach eigenen Angaben mit einer „strategischen Offensive“ auf die Hauptstadt Sanaa, die von den Huthis 2014 erobert wurde. Von den Rebellen lag zunächst keine aktuelle Stellungnahme vor, nachdem von ihnen kontrollierte Medien zuvor Vorstöße der Regierungstruppen in der Gegend von Bab al-Mandab dementiert hatten.

Saudisches Militärbündnis greift Huthi-Ziele im Jemen an

Ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis hat nach eigenen Angaben Luftangriffe auf die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen begonnen. Die Angriffe richteten sich auf Huthi-Ziele entlang der Küste des Roten Meeres, teilte die Koalition am Montag mit. Kurz zuvor hatte die Miliz mitgeteilt, sie habe im Südwesten des Jemen weiteres Territorium eingenommen und eine Stadt unter ihre Kontrolle gebracht. 

Der Sprecher der von Saudi-Arabien geführten Koalition, Turki al-Maliki, erklärte, 100 Kampfflugzeuge unterstützten die Streitkräfte der international anerkannten jemenitischen Regierung im Kampf gegen die Huthi. Die Koalition habe den Luftschutz für die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab sichergestellt und im Rahmen der laufenden Offensive Hunderte Huthi-Ziele getroffen. Die Angaben zu der Offensive und deren Einzelheiten ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Huthi-Miliz im Jemen rückt auf Provinzhauptstadt Tais vor

Im wieder entflammten Bürgerkrieg im Jemen zeichnet sich eine erbitterte Schlacht um die strategisch wichtige Provinzhauptstadt Tais an. Nachdem die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz am Sonntag Turba an der wichtigen Route zwischen der Hafenstadt Aden und Tais erobert hatte, rückten ihre Kämpfer am Montag weiter vor. Sie dürften auf heftigen Widerstand stoßen, nachdem die Regierung eine Großoffensive gegen die Huthi mit Unterstützung eines von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses angekündigt hatte. 

Der Sprecher des Bündnisses sagte, man werde den Kampf gegen die Miliz unterstützen, bis die Huthi eliminiert seien. Zuvor hatten die Huthi bereits mehrere Orte rund um Tais unter ihre Kontrolle gebracht. Mit dem jüngsten Vormarsch könnten sie die drittgrößte Stadt des Landes umzingeln und auch die Nachschubrouten der Regierungstruppen behindern, wie die Denkfabrik Institute for the Study of War mitteilte.

Saudi-Arabiens Ost-West-Pipeline läuft offenbar normal

Die Ost-West-Ölpipeline Saudi-Arabiens ist nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen normal in Betrieb. Das berichtet die Finanznachrichtengentur Bloomberg. Zuvor hatte es Meldungen über einen möglichen weiteren Angriff auf die Pipeline gegeben.

Das Öl fließe weiterhin durch die Leitung, sagten die Informanten Bloomberg. Eine unabhängige Bestätigung der Berichte über einen Angriff oder weitere Details zum Vorfall lagen zunächst nicht vor.

Jemen: Regierungstruppen greifen Huthi-Stellungen an Meerenge Bab al-Mandab an

Im Jemen haben Regierungstruppen Stellungen der Huthi-Rebellen im Bezirk Dhubab nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab angegriffen. Dies teilen zwei Vertreter des Militärs mit. Die international anerkannte und vom benachbarten Saudi-Arabien unterstützte Regierung hatte am Sonntag eine Offensive zur Rückeroberung von Gebieten gestartet, die von den mit dem Iran verbündeten Huthis kontrolliert werden. Die den Regierungstruppen nahestehenden Giants-Brigaden teilen mit, erste Einheiten seien in die Region um Bab al-Mandab vorgerückt. 

Die Huthi-Miliz hatte zuletzt Gebietsgewinne errungen und im September die Kontrolle über Bab al-Mandab übernommen. Die Meerenge ist die südliche Zufahrt zum Roten Meer und damit eine entscheidende Route, die das Mittelmeer über den Suezkanal mit Asien verbindet. Sie hat seit der iranischen Blockade der Straße von Hormus am Persischen Golf zudem an Bedeutung für den Ölexport aus Saudi-Arabien gewonnen.

Tanker meldet Explosionen nahe der Meerenge Bab al-Mandab

Nach Angaben des britischen Militärs hat ein Tanker Explosionen „in unmittelbarer Nähe“ der Meerenge Bab al-Mandab vor der Küste des Jemen gemeldet. Die britische Seehandelsaufsicht (UKMTO) teilte mit, dass die Besatzung den Angaben zufolge in Sicherheit sei. Die Behörden ermittelten nach den Explosionen, die sich rund 60 Seemeilen südlich der jemenitischen Hafenstadt Mokka ereigneten. Der Name des Tankers wurde nicht bekannt gegeben.

Das unter Aufsicht der US-Marine stehende Gemeinsame Maritime Informationszentrum (JMIC) stuft die Bedrohungslage in der Region als erheblich ein. Hintergrund ist, dass die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im September Land in der Nähe der Meerenge besetzt haben. Die Rebellen erklären, dass sie Schiffe mit Bezug zu Saudi-Arabien ins Visier nehmen.

Nach Festnahmen an britischem Stützpunkt: USA ziehen B-1-Bomber aus Sicherheitsgründen ab

Die USA haben nach eigenen Angaben ihre zwölf B-1-Bomber von dem britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford abgezogen. Dies geschah eine Woche nach der Festnahme mehrerer Männer, die im Verdacht stehen, dort Terroranschläge vorbereitet zu haben, wie ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Ein Pentagon-Sprecher erklärte in einer E-Mail, aus Gründen der operativen Sicherheit habe man die Verlegung nicht in Echtzeit bestätigen können. Nun stehe jedoch fest, dass alle auf der Basis nordwestlich von London stationierten US-Bomber auf ihre Heimatstützpunkte in den USA zurückgekehrt seien. Zuvor hatte die Zeitung „Wall Street Journal“ über den Abzug aufgrund von Sicherheitsbedenken berichtet.

Der britische Premierminister Andy Burnham hatte am Mittwoch erklärt, es gebe „starke Anzeichen“ für eine Verwicklung des Iran in die mutmaßlichen Anschlagspläne. US-Außenminister Marco Rubio verwies zudem auf die „Hände eines ausländischen Akteurs“. Die Regierung in Teheran wies die Vorwürfe als unbegründet zurück und bestellte den britischen Botschafter ein. Die iranische Botschaft in London hatte entsprechende Spekulationen bereits zuvor als Propaganda verurteilt. Die britische Regierung hatte den USA erlaubt, die Bomber für Angriffe auf iranische Raketenstellungen zu nutzen, von denen aus Schiffe in der Straße von Hormus attackiert worden waren. Die iranischen Revolutionsgarden hatten den Stützpunkt im Juli deshalb als legitimes Ziel bezeichnet.

Staatsmedien: Irans Ölminister tritt aus persönlichen Gründen zurück

Der iranische Ölminister Mohsen Pakneschad ist Berichten staatlicher Medien zufolge aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Kommissarischer Minister werde der Chef der staatlichen Ölgesellschaft, Hamid Bovard, hieß es am Sonntag weiter.

Pakneschadad stand seit August 2024 an der Spitze des Ölministeriums des Opec-Landes. Der seit sieben Monaten andauernde Krieg zwischen den USA und dem Iran belastet dessen Wirtschaft stark. Ein Sprecher des Präsidialamtes erklärte im staatlichen Fernsehen, Paknejad habe sein Rücktrittsgesuch bereits vor langer Zeit eingereicht. Präsident Masud Peseschkian habe dieses Gesuch nun angenommen.

Jemens Regierung kündigt Großoffensive gegen Huthi-Miliz an

Die international anerkannte Regierung des Jemens beginnt eine umfassende Militäroperation gegen die Huthi-Miliz. Nach Angaben von Raschad al-Alimi, Mitglied des Präsidialen Führungsrats, erstrecken sich die geplanten Einsätze auf alle aktiven Frontlinien im Land. Ziel der Offensive sei die Rückeroberung sämtlicher Regionen, die sich derzeit unter der Kontrolle der Miliz befinden. Seine Ankündigung verbreitete der regierungsnahe Fernsehsender Yemen TV. 

Al-Alimi sagte weiter, er habe die Armee, die Sicherheitsbehörden und alle militärischen Verbände angewiesen, mit der Ausführung ihrer Missionen zu beginnen, „bis das Land aus dem Griff der Huthi-Miliz befreit ist“. Er warf den vom Iran unterstützten Huthi vor, auf Deeskalationsbemühungen mit weiterer Mobilisierung und Eskalation zu reagieren und gleichzeitig ihre Angriffe und Drohungen gegen Zivilisten, nationale Einrichtungen, Nachbarländer und globale Schifffahrtsrouten auszuweiten.

Huthi-Rebellen berichten über nächtliche Angriffe auf Sanaa

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen haben feindliche Angriffe auf die Hauptstadt Sanaa gemeldet. Die Angriffe seien gegen Mitternacht erfolgt, teilte das Medienbüro der Huthi am Sonntag mit. Es nannte keine Einzelheiten und machte Saudi-Arabien für die Attacke verantwortlich. Beweise führten die Huthi nicht an. 

Saudi-Arabien äußerte sich nicht. Zu den Angriffen bekannte sich indessen das von Saudi-Arabien unterstützte Militär der jemenitischen Regierung. Sein Sprecher Madsched al-Nasili sagte, die Streitkräfte hätten „wichtige Ziele“ in Sanaa sowie in der Provinz Saada nahe der Grenze zu Saudi-Arabien angegriffen.

HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

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