Die „größte Anti-Zoo-Demo aller Zeiten“ steht bevor. Sängerin Sarah Connor hat eine klare Meinung und kritisiert besonders eine Sache.
Stand: 04.10.2026, 09:49 Uhr
Die „größte Anti-Zoo-Demo aller Zeiten“ steht bevor. Sängerin Sarah Connor hat eine klare Meinung und kritisiert besonders eine Sache.
Berlin/Nürnberg – Am Sonntag, 4. Oktober, findet in Berlin ein Protest statt. Umweltschützer Robert Marc Lehmann hat zur „größten Anti-Zoo-Demo aller Zeiten“ aufgerufen – und erhält prominente Unterstützung. Dabei gerät auch der Nürnberger Tiergarten in den Fokus.

„Ich kann leider nicht persönlich bei der größten Demo aller Zeiten gegen Zoos aller Art anwesend sein. Umso mehr würde ich mich freuen, so viele wie möglich von euch dort zu sehen“, schreibt Sängerin Sarah Connor am Samstag in einer Instagram-Story. „Mein Herzensthema sind die Aquarien im Zoo Duisburg und Tiergarten Nürnberg (Pfui) !!! HÖRT ENDLICH AUF DAMIT“, zeigt sich die Musikerin wütend und spricht die Einrichtungen direkt an.
„Es gibt keine artgerechte Haltung für Delfine in Gefangenschaft“, schreibt Connor zu einem gebrochenen Herzen. Das Nürnberger Tiergarten sieht das anders: Dort leben sieben Große Tümmler. Diese sind normal in den Weltmeeren zuhause, vom gemäßigt kalten bis zu den tropischen Gewässern. Die Art passe sich demnach problemlos an verschiedene Lebensräume an „und ist daher für die Haltung in Delfinarien gut geeignet“, heißt es auf der Website des Tiergartens.
Delfinarium im Nürnberger Tiergarten in der Kritik – Einrichtung erklärt HintergrundDer Große Tümmerler sei im Gegensatz zu anderen Arten nicht vom Aussterben bedroht, ähnele ihnen aber. „Deswegen kann man Erkenntnisse, die man bei ihm gewinnt auf andere Arten übertragen und sie zu deren Schutz nutzen“, schreibt der Tiergarten. Eine Sicht, die Sängerin Sarah Connor wohl eher nicht teilt. (Quelle: Instagram/Sarah Connor, Website Tiergarten Nürnberg) (kam)