Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Fanxiang S880E 1 TB NVMe SSD im Test: Satte 7 GB/s, kleiner Preis, schneller pSLC-Cache und die Frage, was eigentlich darunter steckt

Дата публикации: 28-09-2026 03:30:44

Manchmal beginnt ein SSD-Test schon mit einer ziemlich simplen Frage. Nicht: Wie schnell ist das Laufwerk? Das steht schließlich mehr oder weniger groß auf jeder Produktseite. Interessanter ist vielmehr: Wie kommt diese Geschwindigkeit zustande, und was bleibt davon übrig, wenn der kurze Benchmark längst vorbei ist? Bei der Fanxiang S880E mit 1 TB ist genau […]

Основное содержимое страницы с новостью.

next.png

📖 Lesezeit: ca. 34 Minuten · 6.683 Wörter · 45.756 Zeichen

Inhaltsübersicht als Kurzfassung

Automatisch aus dem Artikelinhalt als redaktionelle, sichtbare Inhaltsübersicht erzeugt.

Der Test untersucht die Fanxiang S880E mit 1 TB nicht nur anhand kurzer Spitzenwerte, sondern bis zum Ende ihres dynamischen pSLC-Caches. Das Laufwerk erreicht beim Lesen mit 6.979,84 MB/s nahezu das für PCIe 4.0 übliche Maximum, fällt beim langfristigen Schreiben nach etwa 240 GB jedoch auf rund 150 MB/s zurück. Teardown und Controller-Auslesung liefern dafür eine schlüssige Erklärung: Die untersuchte SSD kombiniert einen Maxio MAP1602A-F3C, vier NAND-Packages, keinen sichtbaren externen DRAM und QLC-NAND.

Wichtigste Fakten
MerkmalErgebnis und Einordnung
Maximales sequenzielles Lesen6.979,84 MB/s; praktisch auf dem Niveau von rund 7.000 MB/s für PCIe 4.0
Maximales sequenzielles Schreiben4.287,28 MB/s im erweiterten Profil; 28,55 Prozent unter rund 6.000 MB/s
Schneller SchreibbereichBis etwa 240,128 GB überwiegend rund 4 GB/s
Schreiben nach dem CacheMedian 184,27 MB/s in der Übergangsphase, später etwa 153,66 MB/s
Maximale Temperatur54 °C im vollständigen Testlauf; kein thermisches Throttling
Gesamtergebnis399 Punkte, Overall Index 39,901; Bewertung mit dokumentierten Störfaktoren
SpeicherarchitekturQLC-NAND, vier NAND-Packages, kein sichtbares separates DRAM
Technische Eckdaten
MerkmalAngabe
Modell und KapazitätFanxiang S880E, 1 TB
Namespace1.000.204.886.016 Byte
FormfaktorM.2 2280
SchnittstellePCIe 4.0 x4, NVMe
ControllerMaxio MAP1602A-F3C
NANDQLC laut Maxio-Auslesung
Externer DRAMKein separates DRAM-Package auf der untersuchten Bestückungsseite
FirmwareGTc7740f
Messwerte und Beobachtungen
Test beziehungsweise ProfilMesswertKontext
Sequenzielles Lesen6.979,84 MB/s128-KB-Blöcke, QD32
Sequenzielles Schreiben4.202,51 MB/s4-MB-Blöcke, QD16, normales Spitzenprofil
Sequenzielles Lesen und Schreiben4.823,86 / 2.554,08 MB/sQD1
4K-Zufallszugriffe84,24 / 22,53 MB/sLesen / Schreiben bei Q1T1
4K-Zufallszugriffe1.484,68 / 471,50 MB/sLesen / Schreiben bei QD32
Schreiben nach pSLC-Übergang184,27 MB/sMedian in der 16,384 GB langen Bestätigungsstrecke
Stabile Schreibrate nach Cache-Ende153,66 MB/sLangfristiger Bereich nach dem Übergang
Temperatur54 °CHöchstwert im vollständigen Benchmarklauf

Die Abhängigkeit von der Transfergröße ist deutlich. Beim sequenziellen Schreiben werden mit 4 GB noch 4.249 MB/s erreicht, bei 16 GB sind es 3.116 MB/s. Ab 32 GB sinkt die Rate auf 2.296 MB/s und bleibt bei 64 beziehungsweise 128 GB mit 2.284 beziehungsweise 2.275 MB/s nahezu konstant. Beim Lesen fällt die Leistung im selben Scan deutlich moderater von 6.981 MB/s bei 4 GB auf 5.756 MB/s bei 128 GB.

Der vollständige pSLC-Test bestätigt den entscheidenden Leistungswechsel. Bis 240,128 GB bleibt die SSD überwiegend bei ungefähr 4 GB/s. Danach fällt die Schreibrate innerhalb des bestätigten Übergangs deutlich ab. Gegenüber der schnellen Baseline von 4.165,64 MB/s entspricht der Median von 184,27 MB/s einem Einbruch um 95,58 Prozent.

Im 330-GB-Videotest mit einem Apple-ProRes-4444-8K30-Profil liegt der Gesamtmedian beim Schreiben zwar bei 4.057,16 MB/s, doch der Cache reicht nicht für den gesamten Datenstrom. Die erste Perzentile fällt auf 117,54 MB/s. Von 14.000 Schreibframes verfehlen 3.823 die Deadline, zusätzlich werden 3.798 Schreibstillstände registriert. Der längste erreichte rund 266 ms. Die geforderte Mindestbandbreite von 707,125 MB/s wird nach dem Cache-Ende damit nicht mehr gehalten.

Teardown, Materialprüfung und Aufbau

Die S880E ist ein einseitig bestücktes M.2-2280-Laufwerk. Nach dem Entfernen des großflächigen Aufklebers sind der Controller nahe am Anschluss und vier identisch beschriftete NAND-Packages über den größten Teil der Platine sichtbar. Ein separates DRAM-Package fehlt. Der Controller arbeitet daher mit Host Memory Buffer. Die Platine ist kompakt ausgeführt und auf eine geringe Stücklistenkosten ausgelegt.

Der Maxio MAP1602A-F3C besitzt in dieser Konfiguration vier NAND-Kanäle. Die begrenzte Parallelität unterscheidet die Bestückung von aufwendigeren Acht-Kanal-Lösungen. Zusammen mit dem DRAM-losen Aufbau und dem QLC-NAND erklärt dies die starke Abhängigkeit von Cache, Transfergröße und Zugriffsmuster. Die direkte Auslesung von SSD Next identifiziert den Flash des Testmusters als QLC. Der pSLC-Bereich von rund 240 GB entspricht etwa 24 Prozent der physischen 1-TB-Kapazität und stützt diese Einordnung.

Die Spannungsversorgung ist entlang der oberen Platinenkante segmentiert. Direkt am Anschluss befindet sich keine vollständige Regelstufe, sondern eine einzelne Induktivität, vermutlich als Filterdrossel beziehungsweise Gleichtaktdrossel für die eingehende 3,3-Volt-Versorgung. Die einzelnen Bereiche der Platine verfügen über lokale Spannungsaufbereitungen. Neben dem Controller sitzt ein mit 25,000 MHz beschrifteter Taktgeber. Das Layout wird als sauber und unauffällig beschrieben; ein Versagen der Spannungsversorgung wurde nicht beobachtet.

Der Aufkleber ist kein massiver Aluminiumkühler und enthält auch kein dickes Wärmeleitpad. Auf der Klebeseite ist unter dem Mikroskop eine gewebte Struktur mit rechtwinklig gekreuzten Fasern oder Faserbündeln erkennbar. Messpunkte zeigen dort beispielsweise rund 66 Prozent Sauerstoff und 34 Prozent Silizium; lokal tritt Calcium mit mehr als 20 Prozent auf. Die Unterseite lässt sich deshalb nicht einfach als reines Polymergewebe einordnen.

Unter der bedruckten Oberseite liegt eine deutlich kohlenstoffreiche Schicht. Die Elementanalyse belegt das Vorhandensein von Kohlenstoff, erlaubt allein jedoch keine sichere Unterscheidung zwischen Graphen, Graphit, Kohlenstoffnanostrukturen oder anderen Kohlenstoffmodifikationen. Die Funktion des dünnen Verbunds liegt plausibel in der Verteilung von Hotspots und der thermischen Kopplung an einen darüberliegenden Mainboard-Kühler. Ein separater Vergleich mit und ohne Aufkleber ist nicht Bestandteil der Messung; unter dem verwendeten Mainboard-Kühler ergab das Entfernen des vollständigen Aufklebers rund 2 K Unterschied.

Testbedingungen und Grenzen

Zum Einsatz kamen igor'sLAB SSD Next 1.0.107 beziehungsweise 1.0.110 Beta, ein Intel Core Ultra 7 270K Plus auf einem MSI MEG Z890 ACE und Windows 11. Das Testvolume war NTFS-formatiert, unverschlüsselt und zu Beginn praktisch leer. Die synthetischen Tests nutzten inkompressible Daten. Zwischen großen Benchmarkblöcken erfolgten jeweils ein erneutes Trimmen und 45 Sekunden Leerlauf. Die Windows-Schreibcache-Einstellung war deaktiviert.

Der Link wurde mit PCIe 4.0 x4 ausgehandelt. Windows lief im ausgewogenen Energieschema, die PCIe-Energiesparverwaltung war aktiv, und durch die feste Testreihenfolge ergab sich zwischen synthetischen Profilen eine Starttemperaturspanne von 5 °C. SSD Next kennzeichnet den Gesamtlauf deshalb als „Complete with confounders“. Es gab keine Medienfehler und keine Veränderung des NVMe-Fehlerinformationsprotokolls. Der native Benchmarkpfad lief ohne Python-Ausweichverfahren.

Einordnung

Die Fanxiang S880E gehört zu den preisorientierten, DRAM-losen PCIe-4.0-SSDs, die einen großen Teil ihrer kurzfristigen Schreibleistung aus dynamischem pSLC beziehen. Konzeptionell liegt sie damit näher an günstigen QLC-Laufwerken wie der Crucial P3 Plus als an DRAM-losen TLC-Modellen wie verschiedenen Revisionen der Lexar NM790. Der Test zeigt zugleich, dass das Fehlen eines externen DRAM allein nicht die langfristige Schreibleistung bestimmt; entscheidend ist vor allem der eingesetzte NAND.

Für überwiegend lesende Nutzung kann die S880E ihren großen schnellen Bereich effektiv ausspielen. Große Spielebibliotheken, normale Desktop-Nutzung und sekundäre Datenspeicher profitieren davon, sofern die Laufwerksauslastung und Schreibmengen den Cache nicht regelmäßig überschreiten. Für große Projektdateien, Scratch-Daten, hochbitratige Aufnahmen oder häufige Transfers von mehreren hundert Gigabyte ist der Einbruch auf etwa 150 MB/s der zentrale Nachteil. Ein Vergleich mit anderen Modellen sollte sich auf tatsächlich getestete Revisionen beziehen, da Controller, NAND und Bestückung innerhalb einer Produktbezeichnung wechseln können.

StärkenSehr hohe Leserate von 6.979,84 MB/s bei PCIe 4.0 x4.Großer schneller pSLC-Bereich von etwa 240 GB bei praktisch leerem Laufwerk.Maximal 54 °C und kein thermisches Throttling im mehr als 300 GB langen Schreibtest.Sauber ausgeführte, kompakte Platine mit lokaler Spannungsaufbereitung.Keine auffällige Zero-Fill-Schreibsensitivität und keine bestätigte systematische Benchmarkoptimierung.EinschränkungenDie langfristige Schreibrate sinkt nach dem pSLC-Übergang auf etwa 150 MB/s.Der QLC-NAND und die geringe Kanalparallelität begrenzen die native Schreibleistung.Im 330-GB-Videostream traten 3.823 Deadline-Verfehlungen und 3.798 Schreibstillstände auf.Die Schreibleistung schwankt bei bestimmten Profilen deutlich; ein Profil zeigte einen Variationskoeffizienten von 22 Prozent.Der Gesamtscore ist wegen dokumentierter Testbedingungen als „Complete with confounders“ ausgewiesen.Fragen und AntwortenWie schnell liest die Fanxiang S880E? Sie erreicht im sequenziellen Peak-Test 6.979,84 MB/s und nutzt PCIe 4.0 damit nahezu vollständig aus.Wie lange bleibt die hohe Schreibrate erhalten? Bei praktisch leerem Laufwerk bleibt sie bis ungefähr 240,128 GB überwiegend im Bereich von rund 4 GB/s.Warum fällt die Schreibrate danach so stark ab? Die direkte Controller-Auslesung weist QLC-NAND aus; nach dem dynamischen pSLC-Cache muss der langsamere native Speicher beschrieben werden.Ist die SSD zu heiß geworden? Nein. Der Höchstwert lag bei 54 °C, und es wurde kein thermisches Throttling festgestellt.Für welche Nutzung ist die S880E geeignet? Der Test weist sie vor allem als lesestarkes, preisorientiertes Laufwerk für überwiegend lesende Nutzung aus; lange, kontinuierliche Schreibvorgänge sind ihr klarer Schwachpunkt.

Manchmal beginnt ein SSD-Test schon mit einer ziemlich simplen Frage. Nicht: Wie schnell ist das Laufwerk? Das steht schließlich mehr oder weniger groß auf jeder Produktseite. Interessanter ist vielmehr: Wie kommt diese Geschwindigkeit zustande, und was bleibt davon übrig, wenn der kurze Benchmark längst vorbei ist? Bei der Fanxiang S880E mit 1 TB ist genau das der Punkt, an dem aus einem zunächst unscheinbaren PCIe-4.0-Laufwerk ein erstaunlich aufschlussreiches Testobjekt wird. Fanxiang selbst ist auf der Verpackung sehr eindeutig als Markeninhaber ausgewiesen. Genannt wird die Shenzhen Fanxiang Information Technology Co., Ltd. aus Shenzhen. Interessanterweise steht daneben noch ein zweiter Firmenname: Als eigentlicher Hersteller wird Shenzhen Lingdechuang Technology Co., Ltd. angegeben. Diese Trennung zwischen Markeninhaber und Fertiger ist gerade bei günstigeren SSDs nichts Ungewöhnliches, sie ist aber erwähnenswert, weil der Name auf der Verpackung eben nicht zwangsläufig verrät, wer das konkrete Laufwerk produziert und welche Komponenten letztlich auf dem PCB landen. Da muss man eben einmal Detektiv spielen, denn der Preis ist wirklich ok.

Auf der Vorderseite verspricht die Verpackung zunächst nur PCIe 4.0 und M.2 NVMe. Die Rückseite wird etwas konkreter. Dort ist von „3D NAND“ und einem „Original Chip“ die Rede, außerdem von PCIe Gen4 x4, einem Arbeitsbereich zwischen 0 und 70 °C sowie Kompatibilität zu Notebooks, Desktop-PCs, All-in-One-Systemen und der PlayStation 5. Die Formulierung „Original Chip“ ist dabei eher Vertrauenswerbung als technische Information. Welcher NAND tatsächlich verbaut ist, wie viele Bits pro Zelle gespeichert werden und wie schnell dieser Flash arbeitet, beantwortet die Verpackung nicht. Und genau an dieser Stelle wird die S880E interessant. Als für PCIe 4.0 maximal übliche Lese- und Schreibraten kann man bis zu etwa 7.000 MB/s beim Lesen und 6.000 MB/s beim Schreiben ansetzen. Das ist für ein PCIe-4.0-Laufwerk ambitioniert, aber keineswegs außergewöhnlich. Nur beantwortet die Zahl eben noch nicht die spannendere Frage: Sitzt darunter schneller TLC, der auch nach einem längeren Schreibvorgang noch halbwegs bei Laune bleibt, oder wird ein großer Cache vorgeschaltet, um preiswerteren Flash für kurze Zeit deutlich schneller aussehen zu lassen?

Ich lasse die Antwort darauf zunächst bewusst offen. Denn wenn man bei einer SSD gleich zu Beginn verrät, was für NAND unter dem Etikett steckt, kann man sich den halben Test eigentlich sparen. Viel interessanter ist es, zunächst die Indizien zu betrachten. Und die Fanxiang S880E legt davon später einige auf den Tisch, manche ausgesprochen subtil, andere ungefähr mit der Eleganz eines Ambosses.

Unboxing und Zubehör

Die Verpackung selbst ist sachlich gehalten. Schwarzer Karton, blaue grafische Elemente, vorne Modellname und Schnittstelle, hinten technische Eckdaten und ein Sichtfenster auf das Laufwerk. Innen sitzt die SSD in einem transparenten Kunststoffträger. Das ist weder besonders luxuriös noch unnötig aufwendig, erfüllt aber seinen Zweck. Das Zubehör fällt sogar positiver aus, als ich es bei einem Laufwerk dieser Preisklasse erwartet hätte. Neben der S880E liegt nicht nur die kleine M.2-Befestigungsschraube bei, sondern auch ein einfacher Schraubendreher. Das ist keine Anschaffung fürs Leben, erspart aber gerade bei einem Upgrade den klassischen Moment, in dem die SSD bereits ausgepackt auf dem Tisch liegt und ausgerechnet der winzige Kreuzschlitzschraubendreher irgendwo zwischen Keller und Paralleluniversum verschwunden ist.

Die SSD selbst ist im üblichen M.2-2280-Format aufgebaut. Auf der Vorderseite liegt ein über nahezu die gesamte Länge reichender bedruckter Aufkleber mit Fanxiang-Schriftzug sowie den NVMe- und PCI-Express-Logos. Auf den ersten Blick sieht das aus wie ein reines Dekorelement, tatsächlich wird uns genau dieser Aufkleber später noch beschäftigen.

Die Rückseite trägt ein separates Typenschild. Dort stehen unter anderem die Modellbezeichnung S880E, 1 TB Kapazität, M.2 2280 NVMe, eine Nennversorgung von 3,3 Volt bei bis zu 2,0 Ampere sowie die Teilenummer IP480C01TBM6MSNQS. Auf unserem Testmuster befindet sich außerdem der wenig charmante Hinweis „Warranty Void If Removed“. Für die Analyse musste natürlich trotzdem geschraubt und entklebt werden. Ein Teardown mit geschlossenem Deckel wäre schließlich ein recht übersichtliches Kapitel geworden.

Technische Daten der Fanxiang S880E 1 TB
Merkmal Daten
Markeninhaber Shenzhen Fanxiang Information Technology Co., Ltd.
Auf Verpackung genannter Hersteller Shenzhen Lingdechuang Technology Co., Ltd.
Modell S880E
Kapazität 1 TB
NVMe-Namespace 1.000.204.886.016 Byte
Formfaktor M.2 2280
Schnittstelle PCIe 4.0 x4, NVMe
Im Test ausgehandelter Link PCIe 4.0 x4
Controller Maxio MAP1602A-F3C
NAND-Packages 4 × LC0M256G5NBB5B1, Kennung P2632AL00
NAND-Typ laut Maxio-Auslesung QLC
Externes DRAM Kein separates DRAM-Package auf der untersuchten Bestückungsseite
Firmware GTc7740f
Für PCIe 4.0 maximal übliche Leserate 7.000 MB/s
Für PCIe 4.0 maximal übliche Schreibrate 6.000 MB/s
Gemessener maximaler Lese-Peak 6.979,84 MB/s
Bester Wert der erweiterten Schreib-Verifikation 4.287,28 MB/s
Gemessener pSLC-Übergang, Beginn 240,128 GB
pSLC-Übergang bestätigt bei 256,512 GB
Maximale Temperatur im vollständigen Testlauf 54 °C
Nennversorgung laut Label 3,3 V / 2,0 A
Arbeitsbereich laut Verpackung 0 bis 70 °C
Testumgebung und SSD Next

Für den vollständigen Durchlauf kam igor’sLAB SSD Next 1.0.107 bzw. 1.0.110 beta zum Einsatz. Das Laufwerk arbeitete mit Firmware GTc7740f an einem ausgehandelten PCIe-4.0-x4-Link. Als Plattform diente ein Intel Core Ultra 7 270K Plus auf einem MSI MEG Z890 ACE unter Windows 11. Das Testvolume war NTFS-formatiert, nicht verschlüsselt und zum Beginn des Durchlaufs praktisch vollständig leer. Die synthetischen Tests liefen mit inkompressiblen Daten. Zwischen den großen Benchmarkblöcken wurde jeweils ein ReTRIM durchgeführt, gefolgt von 45 Sekunden Leerlauf. Die Windows-Schreibcache-Einstellung war für den Test deaktiviert. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil damit möglichst wenig Betriebssystemkosmetik zwischen Laufwerk und Messung liegt.

SSD Next meldete für den vollständigen Lauf eine Spitzentemperatur von 54 °C. Gleichzeitig gab es keine Media Errors und keine Veränderung des NVMe Error Information Logs. Der native Benchmarkpfad lief ohne methodischen Python-Fallback. Die Messdaten decken alle vorgesehenen Benchmarkgruppen vollständig ab. Es gibt allerdings drei dokumentierte Randbedingungen. Windows lief im Balanced-Energieschema, PCIe Link State Power Management war aktiv, und zwischen den synthetischen Profilen ergab sich durch die feste Testreihenfolge eine Starttemperaturspanne von fünf Grad. SSD Next markiert diese Punkte ausdrücklich als mögliche Confounder, insbesondere für niedrige Queue Depths. Der Gesamtscore wird deshalb als „Complete with confounders“ ausgegeben und nicht als vollkommen randbedingungsfreier Laborwert.

Das ist wichtig, weil ein guter Benchmark nicht dadurch besser wird, dass man Warnhinweise versteckt. Er wird besser, wenn er sie ausgibt und auch unter den Bedingungen misst, wie sie der Anwender im Alltag vorfindet.

 Horizontal.jpg

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Samsung 990 SSD Review: A Low-Power, Mainstream QLC SSD In The AI Era014.8114-07-2026
2Get the 1TB SanDisk Optimus GX 7100 NVMe SSD for $199 and boost your gaming experience today019.1626-09-2026
3Samsung Galaxy Tab S12 Ultra im Test: Riesiges Tablet mit Top-Leistung014.0701-10-2026
4Thermalright Phantom Spirit 120 SE Black und ARGB im Test: Warum diese Preisbrecher so oft nachgefragt werden013.1430-09-2026
5PNY 1TB NVMe, 500GB SATA SSD are deals worth buying on Amazon Prime Day 2026013.1606-10-2026
6Smartmontools: Kritische SSD-Temperatur ermitteln09.6802-10-2026
7Mini-PCs mit Win 11 Pro um 149 Euro: Drei Ryzen, drei Konzepte020.0225-09-2026
8SSD Next 1.0.105 wird zugänglicher: Neuer Consumer-Modus kommt nächste Woche, Advanced bleibt trotzdem vollständig erhalten09.0604-09-2026
9How To Build The Ultimate External SSD: With Biwin & Orico012.4728-05-2026

Классификация: Пресс-релизы. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 13.04. Источник: www.igorslab.de.