Im Juni stürzte der schwedische Biathlet Viktor Brandt bei einer Radtour so schwer, dass er sich eine Gehirnerschütterung zuzog. Jetzt hat der 27-Jährige über den schwierigen Weg zurück gesprochen.

Biathlet Viktor Brandt kämpft sich nach seinem Unfall zurück
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
09. September 2026, 07:14

sport.de
Im Juni stürzte der schwedische Biathlet Viktor Brandt bei einer Radtour so schwer, dass er sich eine Gehirnerschütterung zuzog. Jetzt hat der 27-Jährige über den schwierigen Weg zurück gesprochen.
Während eines Trainingslagers im französischen Pyrenäen-Ort Font-Romeu war es zu dem folgenschweren Crash gekommen, bei dem Viktor Brandt und seine Kollegen zu Fall kamen und sich teils ernsthaft verletzten.
"Es war eigentlich wie jeder andere Radunfall auch. Wir lagen wohl zu viert oder fünft im Graben, und ich habe es irgendwie geschafft, einen Rückwärtssalto zu machen und auf dem Hinterkopf zu landen", berichtete der Schwede dem Sender "SVT".
Mit den Spätfolgen des Sturzes hatte Brandt laut eigener Aussage noch längere Zeit zu kämpfen, seine Vorbereitung auf die kommende Biathlon-Saison war dadurch extrem beeinträchtigt.
"Es war eine schwierige Zeit, denn ich war ziemlich unsicher, wie das Training laufen würde, was ich erreichen könnte und vor allem, wie lange es dauern würde. Das war das Schwierigste", gestand der Skijäger.
Mittlerweile trainiert Brandt wieder voll und gibt hinsichtlich der weiteren Vorbereitung Entwarnung. Mit einem Augenzwinkern sagte der 27-Jährige: "Das Wichtigste ist, dass das Rad gehalten hat. Ein Schädel heilt immer wieder, aber die Carbon-Laufräder - die haben gehalten."
Kuriose Zwangspause vor einem JahrBitter: Schon im Mai 2025 hatte Brandt eine Zwangspause einlegen müssen, die einen alles andere als gewöhnlichen Hintergrund hatte.
Der Schwede wollte damals eigentlich nur den Müll rausbringen. In der anderen Hand hielt er gleichzeitig aber eine Basilikum-Pflanze. Brandt leistete sich auf der Treppe einen fatalen Fehltritt und riss sich zwei Bänder im Fuß. Die Folge: zehn Wochen Pause und zwei verpasste Trainingscamps.
Immerhin hat der Skandinavier auf diese Weise gelernt, die Geduld zu bewahren und sich Schritt für Schritt zurück auf die Skier zu arbeiten. Eigenschaften, die ihm geholfen haben, sich auch von seinem Radunfall in diesem Jahr wieder zu erholen.
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