Streng geheim und perfekt gelungen. Heidi Klum feierte am Gay Sunday mit den Gästen der Bräurosl. Das Wirtepaar, das die Veranstaltung ausrichtete, zeigt sich begeistert.
Streng geheim und perfekt gelungen. Heidi Klum feierte am Gay Sunday mit den Gästen der Bräurosl. Das Wirtepaar, das die Veranstaltung ausrichtete, zeigt sich begeistert.
„Das war ein Moment, wo man sich selbst kurz kneifen muss. Gänsehaut pur! Heidi hat die Bräurosl zum Beben gebracht“, freut sich das Wirtepaar Franziska und Peter Reichert nach Heidi Klums Oktoberfest-Auftritt im Gespräch mit der Abendzeitung.
Der Bass scheppert, Heidi Klum tanzt im rosa Dirndl und mit Sonnenbrille zu „Sunglasses at Night“. Rund 8000 Gäste flippen aus. „Die Königin ist da“, ruft ein Gast seinen Freunden am Tisch zu, als er das Topmodel am Sonntagabend gegen 20.15 Uhr in der Bräurosl entdeckt.
Am ersten Wiesn-Sonntag wird in der Bräurosl seit mehr als 40 Jahren traditionell der Gay-Sunday gefeiert. 2026 wurde das queere Treffen erstmals offiziell auf den Montag ausgeweitet. Der Gay-Sunday gilt als größtes queeres Treffen auf dem Oktoberfest.
„Bleibt laut, bleibt stark. Ich liebe euch alle. Be safe!“, ruft Heidi Klum, die kürzlich ihre Jugendliebe wiedertraf, am Ende ihres knapp fünfminütigen Auftritts von der Bühne. Die Botschaft kommt an. „Heidi, Heidi, Heidi“, schallt es ihr aus dem Publikum entgegen.
Doch wie kam es überhaupt zu dem geheimen Wiesn-Auftritt? Heidi Klum war Anfang der Woche in München gelandet, veranstaltete am Donnerstag (18. September) zum zweiten Mal ihr „HeidiFest“ im Hofbräuhaus und wohnt im Fünf-Sterne-Luxushotel Mandarin Oriental. Von dort aus plant und koordiniert sie ihre Wiesn-Auftritte.
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Am Sonntagabend (20. September) ging es gemeinsam mit der Kölner Dragqueen Catherrine Leclery, die 2019 an Klums TV-Show „Queen of Drags“ teilgenommen hatte, per Limousine zur Theresienwiese. Fröhlich stöckelte das farbenfrohe Duo, begleitet von mehreren Bodyguards, über das Festgelände.
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Die Abendzeitung beobachtete, wie das Bräurosl-Wirtepaar Franziska und Peter Reichert die beiden prominenten Gäste herzlich in Empfang nahm. Klum war bereits beim Betreten des Zeltes sichtlich euphorisch. Die Sonnenbrille steckte für den Auftritt griffbereit in ihrem Dekolleté. Gemeinsam mit Leclery wurde sie durch die Zeltküche zur Bühne geschleust. Nach einem kurzen Plausch ging es mit Security-Mitarbeitern zum großen Auftritt.
Zuvor hatte rund um das Projekt Heidi Klum, die beim „HeidiFest“ einen ihrer Gäste am Mikrofon abwürgte, die oberste Geheimhaltungsstufe gegolten. Ihr Auftritt und ihre Anwesenheit sollten eine absolute Oktoberfest-Überraschung bleiben. Selbst Instagram-Bilder, die unmittelbar vor Klums Auftritt im Auto und auf der Theresienwiese aufgenommen wurden, durften erst nach ihrem Bräurosl-Auftritt veröffentlicht werden.
Statt beim legendären Almauftrieb bei Käfer, wo unter anderem Bill Kaulitz feierte, entschied sich Klum für den Gay-Sunday in der Bräurosl. „Trinken wir gleich ein Bier?“, fragt sie Dragqueen Catherrine Leclery in einer Instagram-Story. Gesagt, getan. Mit einem Hacker-Pschorr in der Hand prostet Klum den begeisterten Bräurosl-Gästen zu.
Von Steffen Trunk