Alena Leeb berührt bei „Die Höhle der Löwen“ mit ihrer Geschichte und persönlichen Worten an Judith Williams und Frank Thelen. Doch zunächst sieht es nach einem Abschied ohne Investment aus.
Alena Leeb berührt bei „Die Höhle der Löwen“ mit ihrer Geschichte und persönlichen Worten an Judith Williams und Frank Thelen. Doch zunächst sieht es nach einem Abschied ohne Investment aus.
„Ich mache alles für meine Kinder“, macht Alena Leeb gleich zu Beginn der neuen „Die Höhle der Löwen“-Folge, in der auch ein selbsternannter „Penis Prinz“ auftrat, (am 21.9. bei VOX und schon jetzt bei RTL+), wie viel für sie von ihrem Pitch abhängt. „Für mich ist das die Chance meines Lebens.“ Mit ihrem Unternehmen „Poppy's Eis“ möchte die Gründerin eine Alternative zu herkömmlichem Speiseeis anbieten.
Ihr Produkt besteht aus Frucht und Gemüse und verzichtet auf Industriezucker. Zudem ist das Eis glutenfrei, laktosefrei und vegan. Erste Verkaufserfolge kann Leeb bereits vorweisen: Innerhalb von vier Monaten verkaufte sie 10.000 Stück und erzielte damit einen Umsatz von 14.000 Euro.
Auch geschmacklich kann die Gründerin vor allem bei einem der Investoren punkten. „Die Höhle der Löwen“-Neuzugang und Snocks-Gründer Johannes Kliesch zeigt sich nach der Kostprobe ausgesprochen angetan. „Ich finde das überragend“, lautet sein Urteil.
Dennoch gestaltet sich die Suche nach einem Investor schwierig. Die Löwen schreckt vor allem die anspruchsvolle Tiefkühlbranche ab. Einer nach dem anderen steigt aus. Auch zwei Investoren, zu denen Leeb eine ganz persönliche Verbindung hat ...
Gegenüber Judith Williams gesteht die Gründerin: „Für mich ist das gerade voll der Fan-Moment.“ Sie bewundere Williams bereits seit der ersten Staffel. Noch persönlicher wird es bei Frank Thelen, der wegen politischer Äußerungen Millionen verlor. „Ohne dich würde ich heute hier nicht stehen“, sagt Leeb zu ihm. Sein Buch „Startup-DNA“ habe ihr aus der Privatinsolvenz geholfen, erzählt die Unternehmerin.
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Die Worte lassen auch Williams nicht kalt. „Ich habe Gänsehaut“, sagt sie. Sowohl Williams als auch Thelen sind von Leebs Geschichte gerührt. Für ein Investment reicht es bei beiden dennoch nicht.
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Damit scheint der Traum vom Deal schon fast geplatzt zu sein. Doch Johannes Kliesch will die Gründerin nicht ohne Unterstützung nach Hause schicken. „Ich denke auch immer, wenn ich 'Höhle der Löwen' geguckt habe: So Leute kann man doch nicht ohne Deal gehen lassen.“
Kliesch sucht daraufhin die Zusammenarbeit mit Carsten Maschmeyer, obwohl dieser zuvor bereits ausgestiegen war. Gemeinsam unterbreiten sie Alena Leeb schließlich doch noch ein Angebot. Unter Freudentränen nimmt die Gründerin an: Johannes Kliesch und Carsten Maschmeyer, der kürzlich mit seinem Liebes-Aus überraschte, investieren 40.000 Euro in „Poppy's Eis“ und erhalten dafür 40 Prozent des Unternehmens.
Von Gianluca Reucher