Nach dem Tod der Country-Ikone eskaliert ein Streit um ihr geschäftliches Vermächtnis. Gegen Bryan Seaver wurde inzwischen eine einstweilige Verfügung erlassen, nachdem er Mitarbeiter und Geschäftspartner bedroht haben soll.
Nach dem Tod der Country-Ikone eskaliert ein Streit um ihr geschäftliches Vermächtnis. Gegen Bryan Seaver wurde inzwischen eine einstweilige Verfügung erlassen, nachdem er Mitarbeiter und Geschäftspartner bedroht haben soll.
Bryan Seaver war mehr als 20 Jahre lang für die Sicherheit seiner Tante verantwortlich und verkündete am 25. August auch ihren Tod. Nun steht er selbst im Mittelpunkt eines Rechtsstreits. Wie die „New York Times“ berichtet, wurde gegen ihn eine einstweilige Verfügung beantragt.
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Die Klage wurde von „She's Alive LLC“ eingereicht, einem Unternehmen, das die geschäftlichen Interessen der im August gestorbenen Dolly Parton verwaltet und von ihrem langjährigen Manager Danny Nozell geführt wird. Seaver und seine Sicherheitsfirma Squadron Augmented Protection Services waren kurz zuvor gekündigt worden.
Laut den von der „New York Times“ ausgewerteten Gerichtsunterlagen soll Seaver danach zunehmend aggressiv aufgetreten sein. Ihm wird vorgeworfen, Mitarbeiter, Geschäftspartner und Anwälte eingeschüchtert und Geld gefordert zu haben. In einer Nachricht soll er angekündigt haben, einen Podcast zu starten, um Partons Geschäftspartner „zu ruinieren“.
Auch gegenüber einem Anwalt soll Seaver laut den Unterlagen eine drastische Formulierung verwendet haben: „Ich bin kein Unterhaltungsmensch. Ich bin ein Killer.“ Er habe sich außerdem auf seine Erfahrungen als Militärunternehmer und seine Kontakte zu Waffen bezogen.
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Ein Gericht in Tennessee hat inzwischen eine einstweilige Verfügung gegen Seaver und seine Sicherheitsfirma erlassen. Sie dürfen unter anderem keine Grundstücke von „She's Alive“ betreten und müssen einen Abstand von rund 305 Metern zu Mitarbeitern und Geschäftspartnern einhalten. Auch eine Einflussnahme auf die Geschäftsbeziehungen des Unternehmens ist ihnen untersagt. Eine weitere Anhörung ist für den 7. Oktober angesetzt.
Seaver bestreitet die Darstellung. Gegenüber der „New York Times“ erklärte er, die Bezeichnung „Killer“ sei ein Scherz gewesen, der in Partons Umfeld verwendet worden sei. Er habe sich selbst als ihren „Baby Boy Ninja“ bezeichnet. Die Nachrichten seien aus seiner Sicht Gespräche zwischen Freunden gewesen.
Auch gegenüber ABC News bezeichnete er die einstweilige Verfügung als „haltlos“ und als „reinen PR-Gag“.