Bei der Bekanntgabe der deutschen Olympia-Bewerberstadt kommt es zu einem ungeplanten Vorfall auf der Bühne. Der DOSB-Präsident Weikert präsentiert das Ergebnis versehentlich zu früh vor laufenden Kameras.
Bei der Bekanntgabe der deutschen Olympia-Bewerberstadt kommt es zu einem ungeplanten Vorfall auf der Bühne. Der DOSB-Präsident Weikert präsentiert das Ergebnis versehentlich zu früh vor laufenden Kameras.
Eigentlich sollte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Sieger feierlich verkünden. Moderatorin Esther Sedlaczek, die sich kürzlich ganz privat mit ihrem Kind zeigte, rief dafür Weikert und das Staatsoberhaupt auf die Bühne. Als Weikert jedoch den Umschlag öffnete, drehte er die Karte unbemerkt mit der Vorderseite zu den Kameras und dem Publikum. Die Moderatorin bemerkte den Fehler sofort und kommentierte die Situation humorvoll: „Oh. Na ja, da hat der eine oder andere schon etwas gesehen.“
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Steinmeier übernahm daraufhin das Wort und verkündete das Ergebnis offiziell. „Wer es gerade noch nicht gesehen hat, dem sage ich: Sieger ist München“, scherzte der Bundespräsident. Nach der Enthüllung feierten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause den Erfolg. Krause meint zur Entscheidung: „Die Freude ist jetzt unendlich“.
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Die bayerische Landeshauptstadt setzte sich bei der geheimen Abstimmung des DOSB deutlich gegen die Bewerbung aus der Region Köln-Rhein-Ruhr durch. Am Ende stimmten 91 Delegierte für München, während die Konkurrenz 50 Stimmen erhielt. Damit folgte die Versammlung der Empfehlung einer Evaluierungskommission, die das Münchner Konzept bereits im Vorfeld leicht vorne gesehen hatte. Die geplanten Austragungsorte liegen fast vollständig in Bayern, lediglich für den Segelsport weicht man nach Kiel und für einige Fußballpartien nach Stuttgart aus.
Die Entscheidung bedeutet jedoch noch nicht, dass Deutschland tatsächlich Olympia ausrichtet. München muss sich nun im internationalen Bewerbungsverfahren des IOC behaupten. Für die Spiele 2036 soll die Vergabe 2029 erfolgen.
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