Ralf Schumacher wollte mit seiner Hochzeit kein Zeichen setzen. Im Podcast „Frühstück bei Barbara“ erzählt er jetzt, warum die Trauung mit Étienne trotzdem für andere Menschen wichtig wurde.
Ralf Schumacher wollte mit seiner Hochzeit kein Zeichen setzen. Im Podcast „Frühstück bei Barbara“ erzählt er jetzt, warum die Trauung mit Étienne trotzdem für andere Menschen wichtig wurde.
Auf die Frage, ob die Hochzeit mit Étienne Bousquet-Cassagne auch eine „politische Entscheidung“ gewesen sei, antwortet Schumacher: „Nicht wirklich“. Er habe die Hochzeit vor allem für sich und seinen Partner gefeiert: „Wir haben das ja für uns gemacht und nicht, um irgendwas zu sein oder irgendwie ein Vorbild oder was auch immer.“
Viele Promi-Hochzeiten seien öffentlich ausgetragen worden, weshalb sich für Ralf Schumacher die Frage stellt: „Warum sollen wir das nicht auch mal machen? Und warum ist das eben nicht normal? Auch wenn zwei Männer heiraten.“
Trotzdem erlebt Schumacher während der Dreharbeiten zur Sky-Doku „Ralf & Étienne: Wir sagen Ja“ einen Moment, der ihm die mögliche Bedeutung ihrer öffentlichen Hochzeit vor Augen führt. Das Paar ist dafür auch in dem Hotel, in dem es seine erste gemeinsame Nacht verbracht hat. Nach den Aufnahmen spricht ihn dort ein Kellner an.
Der Mann sei nach Schumachers Einschätzung Ende 20 oder Anfang 30 gewesen. Er bedankt sich bei ihm: „Herr Schumacher, vielen, vielen Dank, dass Sie das gemacht haben.“ Anschließend erklärt er, weshalb die Hochzeit für ihn eine Bedeutung hat: „Habe mich dann getraut, zu meiner Familie zu gehen und lebe das jetzt offen“, erzählt Schumacher bei „Frühstück bei Barbara“.
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Die Begegnung bringt den 51-Jährigen offenbar dazu, noch einmal über die öffentliche Hochzeit nachzudenken. Schließlich würden auch andere Prominente ihre Hochzeiten öffentlich feiern. Als Beispiel nennt er Boris Becker: „Man hat so viele Promihochzeiten. Ich meine, ein gutes Beispiel wird wahrscheinlich Boris Becker sein, der sehr oft geheiratet hat und das immer öffentlich gemacht hat.“
Bei ihnen sei die Dokumentation auch wegen „gewissen Gründen“ und „Vorurteilen“ wichtig gewesen. Gleichzeitig wollte Schumacher die Aufnahmen für sich und Étienne behalten. „Toller Nebeneffekt wir haben super Bilder und natürlich ein tolles Videomaterial, was man uns in 20 Jahren noch anschauen können.“
Ralf Schumacher, dessen Ex-Frau Cora Schumacher immer wieder gegen ihn schießt, und Étienne Bousquet-Cassagne heirateten am 30. Mai 2026 im Rathaus von Saint-Tropez. Die Hochzeit wurde von Sky für die vierteilige Doku „Ralf & Étienne: Wir sagen Ja“ begleitet. Bereits im April hatte Schumacher im Liebesinterview mit BUNTE über die bevorstehende Hochzeit gesprochen und erklärt: „Ich stelle ihn lieber als meinen Mann, als meinen Freund vor.“