Marc Bator kehrt dem Fernsehen nach über einem Jahrzehnt vorerst den Rücken. Jetzt spricht der Sat.1-Moderator über seine Zeit beim Fernsehen – und schaut in die Zukunft.
Marc Bator kehrt dem Fernsehen nach über einem Jahrzehnt vorerst den Rücken. Jetzt spricht der Sat.1-Moderator über seine Zeit beim Fernsehen – und schaut in die Zukunft.
Er beschreibt es so: „Mit meinem Gesicht und mit meiner Stimme etwas zu präsentieren, was Teil des Lebens der Menschen ist, das macht diesen Job eines TV-Nachrichtenmoderators aus. Das hat eine Bedeutung, ohne sich selbst zu wichtig nehmen zu wollen.“
Dass er irgendwann nochmal ein Comeback im Fernsehen feiere, kann er sich gut vorstellen. „Aber der TV-Markt hat sich stark verändert zuletzt, und das Alter geht auch an mir nicht spurlos vorüber“, sagt er. Die Karriere von jungen Nachkömmlingen im TV „wird anders aussehen als meine“, meint Bator.
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Auch das Handwerk an sich habe sich verändert. Nachrichten würden heute immer und jederzeit stattfinden, „vor allem aber online und mit technischer Unterstützung, vor allem durch KI.“
Doch Bator spricht eine Warnung aus. Die künstliche Intelligenz dürfe den Menschen nie ersetzen. Er mein: „Ich bleibe fest dabei, dass Menschen im Fernsehen Menschen sehen wollen, menschliches Wissen und auch menschliche Wärme.“
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Trotz des aktuellen Abschieds schließt der Moderator ein Comeback vor der Kamera nicht gänzlich aus. Er strebe für die Zukunft ein weniger nachrichtenlastiges Format an, das abseits von täglichen Krisen angesiedelt ist. Jetzt möchte sich Bator allerdings erstmal voll und ganz seiner unternehmerischen Tätigkeit im Radsport widmen.