Langjährige Darsteller verlassen die „Rosenheim-Cops“, darunter Marisa Burger nach 25 Jahren. Nun spricht Produzentin Marlis Moosauer über die Gründe für den Umbau – und weist einen Zusammenhang mit finanziellen Vorgaben zurück.
Langjährige Darsteller verlassen die „Rosenheim-Cops“, darunter Marisa Burger nach 25 Jahren. Nun spricht Produzentin Marlis Moosauer über die Gründe für den Umbau – und weist einen Zusammenhang mit finanziellen Vorgaben zurück.
Dass die Produktion der „Rosenheim-Cops“ unter Kostendruck steht, hatte Marisa Burger bereits vor ihrem Ausstieg öffentlich kritisiert. Ende 2025 sprach die Schauspielerin von deutlich weniger Drehtagen und einem sinkenden Budget. Während zu Beginn der Serie zwölf Drehtage pro Folge üblich gewesen seien, seien es zuletzt nur noch 6,3 gewesen. Auch bei den Gagen kritisierte Burger über Jahre einen fehlenden Inflationsausgleich.
Produzentin Marlis Moosauer weist einen Zusammenhang mit Spar- oder Kostendruck zurück. „Nein. Die aktuellen Veränderungen haben persönliche beziehungsweise dramaturgische Gründe“, sagt sie im Gespräch mit „Digital Fernsehen“.
Bei einer Serie, die seit mehr als zwei Jahrzehnten produziert wird, veränderten sich auch Lebenswege und Planungen. Für die Produktion gehe es darum, daraus neue Konstellationen für die Geschichten entstehen zu lassen.
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Mit Marisa Burger, Christian K. Schaeffer und Isabel Mergl verliert die ZDF-Serie gleich mehrere langjährige Darsteller. Burger spielte seit 2000 Miriam Stockl, Schaeffer war mehr als zwei Jahrzehnte als Wirt Jo Caspar zu sehen, Mergl verkörperte Hilde Stadler. Die Veränderungen sind damit erheblich – einen kompletten Neustart plant die Produktion dennoch nicht.
Für Moosauer gehe es darum, Vertrautes und Neues miteinander zu verbinden. „Kontinuität bewahren, Raum für Neues schaffen“, lautet ihre Leitidee. Die Serie solle sich weiterentwickeln, ohne ihren Kern zu verlieren.
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Sarah Thonig bleibt dem Format erhalten: Sie übernimmt als Christin Lange künftig die Aufgaben im Sekretariat der „Rosenheim-Cops“. Dabei soll die Figur ausdrücklich nicht zur Ersatz-Stockl werden: „Christin Lange soll aber keine Kopie von Frau Stockl werden“, sagt Moosauer im Interview mit „Digital Fernsehen“.
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Auch der Weggang von „Rosenheim-Cops“-Star Christian K. Schaeffer wird nicht einfach durch einen neuen Wirt kompensiert: Mit Maya Haddad als Yasmin Rabe und der Tagesbar „Das Rosi“ entsteht eine neue Figur mit einem eigenen Umfeld.
Für die Produzentin ist genau das Teil der Weiterentwicklung. Neue Darsteller sollen nicht lediglich die Funktionen ihrer Vorgänger übernehmen, sondern eigene Geschichten mitbringen.
Dabei setzt die Serie auch inhaltlich auf aktuelle Themen. In der neuen Staffel geht es unter anderem um Künstliche Intelligenz, ein Tiny House und Online-Dating. Die Themen sollen allerdings in die bekannte Mischung aus Kriminalfällen, privaten Geschichten und Humor eingebettet bleiben.
Die 26. Staffel der „Rosenheim-Cops“ startet am 6. Oktober 2026 um 19.25 Uhr im ZDF. Die neuen Folgen sind jeweils sieben Tage vorher in der ZDF-Mediathek verfügbar. Marisa Burger ist noch bis zur Folge „Es gabat an Abschied“ zu sehen, diese wird am 24. November ausgestrahlt.