Für Pascal wird die finanzielle Lage immer ernster. Jetzt wurden seine Bürgergeldzahlungen eingestellt. Das trifft nicht nur Pascal selbst, sondern auch seine Mutter Beate.
Für Pascal wird die finanzielle Lage immer ernster. Jetzt wurden seine Bürgergeldzahlungen eingestellt. Das trifft nicht nur Pascal selbst, sondern auch seine Mutter Beate.
Die beiden leben gemeinsam in einer Bedarfsgemeinschaft. Fällt Pascals Anteil weg, entsteht damit auch bei den gemeinsamen Kosten ein Problem. Besonders die Miete wird zum Thema: Rund 400 Euro, die eigentlich auf ihren Sohn entfallen, müsste Beate nun zusätzlich stemmen. Das Jobcenter hat alle Zahlungen gestrichen – Pascal steht demnach vor einem finanziellen Kollaps. Und seine Mutter muss das Drama (mal wieder) ausbaden.
Zunächst kann sich Pascal offenbar selbst nicht erklären, weshalb plötzlich kein Geld mehr kommt. Er vermutet sogar Ärger mit seiner Sachbearbeiterin. „Ich glaube schon, dass sie mich ein bisschen auf dem Kieker hat!“, meint der 24-Jährige.
Ein persönliches Gespräch beim Jobcenter bringt schließlich Klarheit – und Pascal, der nicht das erste Mal vor einem finanziellen Fiasko steht, muss einräumen, dass er selbst einen entscheidenden Anteil an der Situation hat. Das Amt hatte ihm zuvor einen Anhörungsbogen geschickt. Darin sollte er unter anderem seine Bewerbungsbemühungen nachweisen.
Doch dazu kam es nicht. „Den habe ich natürlich nicht ausgefüllt!“, gesteht Pascal. Über Wochen habe er sich zudem nicht beim Jobcenter gemeldet. Nach dem Termin fällt seine Einschätzung deshalb deutlich selbstkritischer aus: „Ich bin da eigentlich schon selbst schuld.“
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Bei dem Gespräch bekommt Pascal offenbar auch deutlich zu hören, weshalb das Jobcenter mit seinem Verhalten unzufrieden ist. Seine Sachbearbeiterin konfrontiert ihn laut seiner Schilderung sogar mit Aktivitäten in den sozialen Netzwerken.
„Sie sagen immer ‚Ich bin krank, ich bin krank‘. Aber gehen dann nach Frankfurt. Das sieht man auf Ihrem TikTok!“, soll sie ihm vorgehalten haben. Gleichzeitig habe die Sachbearbeiterin klargestellt, dass man ihn „nicht drangsalieren“ will.
Für Beate sind die Konsequenzen dennoch bitter. Sie muss schließlich schauen, wie die laufenden Kosten gedeckt werden. Ihre Begeisterung hält sich entsprechend in Grenzen: „Das macht mich mega sauer!“ Pascal, der auch von einem Freund eine Absage kassierte, selbst reagiert wesentlich gelassener auf die Situation. „Fehler sind dafür da, dass man sie ausbadet“, stellt er fest.
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Die Entwicklung kommt für Zuschauer von „Hartz und herzlich“ nicht völlig aus dem Nichts. In vorherigen Episoden war Pascals berufliche Situation immer wieder Thema. Nach einem Praktikum im Garten- und Landschaftsbau stand der 24-Jährige erneut ohne Beschäftigung da.
Dabei hatte es zunächst durchaus Hoffnung gegeben, dass Pascal die Maßnahme durchzieht. Doch auch dieses Kapitel endete schließlich. Nach dem Ende des Praktikums wurden ihm die Bürgergeldbezüge gestrichen.
Nun soll ausgerechnet ein neuer Termin beim Jobcenter den Weg aus der verfahrenen Situation weisen. Pascal muss sich wieder um eine Beschäftigung bemühen, damit Leistungen fließen und er seinen Anteil an den gemeinsamen Kosten mit Beate tragen kann. Damit steht der 24-Jährige einmal mehr vor der Frage, ob der nächste berufliche Anlauf diesmal länger hält.
RTLZWEI zeigt „Hartz und herzlich“ täglich um 18.05 Uhr.
Von KUKKSI REDAKTION