Der Loewe Stellar dr+ (vi) ist der aktuell beste Fernseher des deutschen Traditionsherstellers. Wie gut der OLED-TV von Loewe ist? Der Test von COMPUTER BILD hat die Antwort.

Der Loewe Stellar 55 dr+ (vi) ist ein Luxus-Fernseher mit bester Bildschirmtechnik. Wie gut der Loewe brüllt, verrät COMPUTER BILD im Test.
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Der Loewe Stellar dr+ (vi) ist der aktuell beste Fernseher des deutschen Traditionsherstellers. Wie gut der OLED-TV von Loewe ist? Der Test von COMPUTER BILD hat die Antwort.
Testnote
1,4
sehr gut
Der Loewe Stellar 55 dr+ (vi) ist mehr als ein LG OLED G5 im Premium-Gewand. Statt mit webOS stattet Loewe den Stellar in der uns vorliegenden Variante mit einem Betriebssystem von Vidaa aus. Das präsentiert sich schlank, aufgeräumt und intuitiv bedienbar. Zwar bohrt Loewe das Tandem-OLED-Panel nicht ganz so stark auf wie die Konkurrenz, dafür sollen die OLED-Pixel länger strahlen, bevor sie an Leuchtkraft verlieren. Die dynamischen HDR-Modi Dolby Vision und HDR10+ beherrscht der Loewe beide, und Gamer dürfen sich über zwei HDMI-Buchsen mit 144 Hertz freuen.
Pro
Kontra
Inhaltsverzeichnis
Sie sind auf der Suche nach einem hochwertig verarbeiteten Fernseher, "made in Germany", der sich bei der Bildqualität nicht hinter den besten
OLED-TVsaus Japan und Korea verstecken muss? Dann lohnt der Blick auf den neuen Loewe Stellar 55 dr+ (vi). COMPUTER BILD hatte das Vergnügen, die 55-Zoll-Variante im Alu-Black-Lava-Look unter die Lupe zu nehmen. Wie sich der Luxus-Fernseher schlägt, klärt COMPUTER BILD im Test.
Bereits der gigantische Pappkarton des Loewe Stellar 55 dr+ verrät – drin steckt keine der üblichen Plastik-Glotzen aus China. Sicherheitshalber hoben wir den Fernseher zu zweit aus seiner Verpackung. Mit einer Rückseite aus gemahlener Vulkanasche setzt der Stellar Design-Akzente im heimischen Wohnzimmer. Eingefasst ist das Ganze in einen sehr wertig anmutenden Aluminiumrahmen. Dabei misst der eigentliche Bildschirm des Loewe-Fernsehers gerade mal 4 Millimeter. Erst der im zweiten Drittel der Rückseite ansetzende Technikrucksack ist etwas voluminöser.
Der Aufbau gelingt mit acht Schrauben: Vier fixieren die x-förmigen Standfüße aus Metall, vier weitere verbinden den ebenfalls silberfarbenen Metallständer mit dem Bildschirm. So stehen die Stellars sicher auf unserem Test-Sideboard. Praktisch ist der drehbare Standfuß, mit dem sich der Fernseher auch bei seitlicher Sitzposition flexibel ausrichten lässt. Alternativ zum mitgelieferten Standfuß gibt es drei weitere Aufstelllösungen, eine davon sogar motorisch betrieben. Zudem hat Loewe eine Boden-Decken-Stange für den Stellar im Angebot. Der TV lässt sich natürlich auch an die Wand hängen. Dafür stehen drei Wandhalterungen zur Auswahl.

Der Loewe Stellar Vidaa besitzt vier HDMI-Anschlüsse, zwei USB-A- und zwei USB-C-Ports. Dazu gesellen sich die Anschlüsse für Satellit, Antenne und Kabel sowie eine LAN-Buchse. Für alte Kopfhörer und AV-Receiver ist sogar ein optischer Digitalausgang vorhanden. Der Großteil der Anschlüsse ist im unteren Teil der Rückwand eingelassen.
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Bei der Inbetriebnahme sorgt der Loewe Stellar dr+ (vi) kurz für Verwirrung: Trotz in der Fernbedienung eingelegter Batterien bleibt der Bildschirm zunächst dunkel. Das Problem ist schnell gelöst – der Netzschalter am rechten unteren Rand erweckt den Fernseher zum Leben. Danach führt der Stellar durch die für Smart-TVs obligatorische Einrichtung. Dabei nutzt der Loewe-Fernseher die Vidaa-Plattform von Hisense, die sich bereits beim Einrichten schön schlank und übersichtlich anfühlt. Praktisch: Der Sendersuchlauf läuft im Hintergrund, sodass sich die Einrichtung ohne Wartezeit fortsetzen lässt. Ein Nutzerkonto ist optional, erleichtert aber die Personalisierung, die Smart-Home-Anbindung und das Sichern von Einstellungen in der Cloud. Zusätzlich lässt sich der Fernseher über die Vidaa-Smart-Remote-App per Smartphone steuern. Wer wissen möchte, wie sich die Einrichtung auf einem
Loewe Stellar mit Tizen-Betriebssystem anfühlt, klickt hier.

Ein Druck auf die Menütaste öffnet bei der Vidaa-Variante die Schnelleinstellungen. Für den Zugriff auf sämtliche Optionen führt der Weg ganz links über den Punkt Alle Einstellungen.
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Der Startbildschirm des Loewe Stellar dr+ (vi) präsentiert sich dank Vidaa-Oberfläche aufgeräumt und intuitiv bedienbar. Es gibt zwar eine Vielzahl von Optionen, die sind aber ausführlich auf dem Bildschirm erklärt, sodass selbst Vidaa-Neulinge schnell zurechtkommen. Wie mittlerweile bei fast jedem Betriebssystem üblich nimmt ein Werbebereich einen Großteil der oberen Bildschirmfläche ein, darunter finden Sie eine Kachel mit der zuletzt genutzten App oder Funktion und eine Leiste mit Empfehlungen. In der nächsten Zeile erscheinen die installierten Streaming-Apps inklusive einer Fläche für Live-TV. Die Bedienung reagiert zügig, sowohl beim Starten und Wechseln von Apps als auch beim Umschalten der Sender. Fernsehen empfängt der Stellar klassisch über Kabel, Satellit oder Antenne. Ein besonderes Merkmal ist der Doppeltuner, der paralleles Aufnehmen und Anschauen verschiedener Sendungen erlaubt. Ebenfalls verfügbar ist Timeshift, also das Anhalten und Zurückspulen laufender Programme. Für die nötige Speicherkapazität sorgt eine integrierte
Festplatte mit 1 Terabyte(das sind rund 1.000 Gigabyte), die Platz für etwa 200 bis 300 Stunden HD-Fernsehen bietet. Bei 4K-Inhalten von Streaming-Diensten spielt der Fernseher seine Stärken aus, denn das Panel arbeitet mit einer nativen Auflösung von 3840×2160 Pixeln.

Der Loewe Stellar (vi) zeigt bereits mit den Werkseinstellungen ein sehr brillantes und farbintensives Bild. Für Filme und Serien empfiehlt sich jedoch der Kino-Modus, weil er Inhalte deutlich authentischer darstellt.
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Auch sonst liefert der Loewe Stellar dr+ (vi) ein Bild der höchsten Güteklasse, denn beim Display setzt der Hersteller auf ein OLED-Display. Das ist von Haus aus extrem blickwinkelstabil, was bedeutet, dass Farben und Kontraste auch bei seitlicher Betrachtung erhalten bleiben. In der getesteten Vidaa-Version nutzt Loewe das aktuelle Tandem-OLED-Panel, das auch im
LG OLED G5aus dem Modelljahr 2025 zum Einsatz kommt. Typisch für OLED bietet der Fernseher perfektes Schwarz und eine sehr präzise Farbdarstellung. Beim Thema Helligkeit spielt der Stellar ebenfalls vorn mit: Im Kino-Modus erreicht er rund 1.600 Candela pro Quadratmeter. Damit treibt Loewe das Tandem-Panel zwar nicht an die Helligkeitsgrenzen der Konkurrenz, setzt dafür aber auf eine längere Haltbarkeit der OLED-Pixel. Doch auch mit der vorhandenen Strahlkraft liegt der Stellar deutlich über durchschnittlichen OLED-TVs und bietet mehr als genug Reserven, zumal aktuelle HDR-Inhalte meist mit etwa 1.000 Candela pro Quadratmeter gemastert sind.

Die Paradedisziplin des OLED-Fernsehers? Intensive, leuchtstarke Farben und direkt daneben tiefstes Schwarz. Die "magic.light"-Lichtleiste unterhalb des TVs lässt sich farblich frei konfigurieren und natürlich auch abschalten.
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Um das volle Potenzial des Panels auszuschöpfen, unterstützt der Loewe Stellar dr+ (vi)
sowohl HDR10+ als auch Dolby Vision, inklusive der Anpassung an die Umgebungshelligkeit über Dolby Vision IQ. Damit bietet das Modell beide dynamischen HDR-Standards, während das Konkurrenzmodell aus eigenem Hause auf HDR10+ beschränkt bleibt – der Stellar dr+ (ti) mit Tizen-Betriebssystem (Einzeltest folgt!). Der Vorteil dynamischer HDR-Formate liegt darin, dass Helligkeit, Farben und Kontrast Szene für Szene und teils sogar Bild für Bild angepasst werden statt nur einmal für den gesamten Film. So bleiben Details in sehr hellen ebenso wie in sehr dunklen Bildbereichen erhalten. Bei hochwertigen OLED-Fernsehern wie dem Loewe Stellar sorgt das für weniger drastische Unterschiede und verleiht dem Bild den letzten Feinschliff.

HDR-Fans kommen beim Stellar (vi) auf ihre Kosten, denn neben HDR10+ unterstützt der Fernseher auch Dolby Vision (samt Dolby Vision IQ).
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Was dem Loewe Stellar Vidaa im Test außergewöhnlich gut gelang, ist die Bewegungsglättung, im TV-Menü als Bewegungskompensation bezeichnet. Ab Werk arbeitet der Fernseher mit der Einstellung Klar, die schnelle Bewegungen sauber glättet, ohne Szenen unnatürlich flüssig wirken zu lassen und um damit den sogenannten
Soap-Opera-Effektzu vermeiden. Selbst auf den höheren Stufen Standard und Stark zeigt das Panel kaum Schlieren oder störende Artefakte. Dieses hohe Niveau erreichen sonst nur wenige Hersteller, allen voran Panasonic.

Überdurchschnittlich gut gelingt dem Loewe Stellar mit Vidaa-Plattform die Bewegungsglättung. Selbst bei hohen bis sehr hohen Einstellungen kam es im Test kaum zu Artefakten.
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Es lässt sich also festhalten: Der Loewe Stellar dr+ (vi) ist der perfekte Fernseher zur Wiedergabe von HDR-Inhalten und zeigt Filme und Serien selbst mit starker Bewegungsglättung nahezu artefaktfrei. Allerdings nützen diese Vorteile wenig, wenn gewünschte Apps fehlen: Auf der Vidaa-Plattform standen im Test weder der Sky-Ableger WOW noch der Musikdienst Spotify zur Verfügung. Laut Loewe soll WOW jedoch im Februar 2026 nachgereicht werden. Das ist durchaus glaubwürdig, denn das App-Angebot ist bei Vidaa in den vergangenen Monaten kontinuierlich gewachsen und umfasst neben großen Streaming-Diensten wie Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und Apple TV inzwischen auch Magenta TV und HBO Max.

Der Loewe Stellar 55 dr+ (vi) eignet sich auch perfekt für Gamer – dank Bildraten bis zu 144 Hertz und einer unkritischen Controller-Eingabeverzögerung von 13 Millisekunden.
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Auch beim Gaming liefert der Loewe Stellar dr+ (vi) eine überzeugende Vorstellung. Das OLED-Panel erreicht eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz und sorgte im Test für sehr flüssiges Gameplay. Zudem lag die Eingabeverzögerung mit rund 13 Millisekunden auf unkritischem Niveau. Einschränkungen gibt es allerdings bei den Anschlüssen: Von den vier HDMI-Schnittstellen unterstützen nur zwei HDMI 2.1 mit bis zu 144 Hertz, die beiden übrigen arbeiten mit maximal 60 Hertz. Wichtig dabei: Der HDMI-Port mit eARC-Funktion zählt ebenfalls zu den HDMI-2.1-Anschlüssen. Wer also eine
Soundbaranschließt, belegt einen der schnellen Ports. In der Praxis lassen sich am Stellar somit entweder ein Gaming-PC und eine Konsole oder eines von beiden plus Soundbar gleichzeitig mit voller Gaming-Leistung betreiben.

Ab Werk kommt der Stellar Vidaa im "ARC-Modus für Bild- und Klangverbesserung". Mithilfe von KI will der Fernseher Bild und Ton an die individuelle Nutzung anpassen. Wir empfehlen trotzdem, den Bildmodus Film und den Tonmodus Kino zu wählen.
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Zu einem guten Bild gehört guter Sound. Im Test überzeugte der Loewe Stellar Vidaa bereits ab Werk mit einem ausgewogenen und satten Klang. Besonders die Ton-Option Kino hinterließ einen raumfüllenden Eindruck; Dolby Atmos gibt es mangels weiterer Lautsprecher aber nur virtuell. Ein Pluspunkt ist die Unterstützung von DTS-Tonformaten: Wer Filme oder Serien über USB abspielt, erhält auf dem Stellar bei entsprechendem Material DTS-Raumklang, während andere Hersteller, etwa LG und Samsung, darauf verzichten. Für Streaming-Dienste und UHD-Blu-rays spielt das kaum eine Rolle, weil Inhalte dort meist in Dolby Digital oder Dolby Atmos vorliegen. Doch bei lokalen Videodateien kann DTS-Unterstützung weiterhin praktisch sein.
Loewe
4.299,00 EUR
Der Loewe Stellar 55 dr+ (vi) ist mehr als ein LG OLED G5 im Premium-Gewand. Statt mit webOS stattet Loewe den Stellar in der uns vorliegenden Variante mit einem Betriebssystem von Vidaa aus. Das präsentiert sich schlank, aufgeräumt und intuitiv bedienbar. Zwar bohrt Loewe das Tandem-OLED-Panel nicht ganz so stark auf wie die Konkurrenz, dafür sollen die OLED-Pixel länger strahlen, bevor sie an Leuchtkraft verlieren. Die dynamischen HDR-Modi Dolby Vision und HDR10+ beherrscht der Loewe beide, und Gamer dürfen sich über zwei HDMI-Buchsen mit 144 Hertz freuen. Preislich siedelt sich Loewes Oberklasse-OLED im Luxus-Segment an. Für die 55-Zoll-Variante waren zum Testzeitpunkt 4.299 Euro fällig. Außer in 55 Zoll gibt es den Loewe Stellar dr+ (vi) in folgenden Größen bei sonst identischer Technik:
Im Testlabor von COMPUTER BILD müssen Fernseher ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Bewertet wird unter anderem die Bildqualität, spezielle Sensoren messen dafür im Testlabor Farbraumabdeckung, Helligkeit, Kontrast und Bewegungsdarstellung. Auch der Ton, Anschlussvielfalt, Smart-TV-Funktionen wie Apps und der Bedienkomfort der Fernbedienung sind Teil der Testnote. Alle Einzelwertungen werden gebündelt, nach ihrer Bedeutung gewichtet und zur Gesamtnote zusammengeführt.
Wie wir Fernseher im Detail testen, lesen Sie hier| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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