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Hisense M2 Pro im Test: Irres Preis-Leistungs-Verhältnis – aber bald weg?

Дата публикации: 01-10-2026 15:59:00

Viele Beamer-Angebote scheinen zu gut, um wahr zu sein: Der Hisense M2 Pro zeigt im Test tatsächlich 4K-Laser-Power zum kleinen Preis – wir verraten, warum Heimkino-Sparfüchse gerade jetzt ein Auge auf ihn haben sollten.

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Der beste 4K-Laser-Beamer unter 1.000 EuroHisense M2 Pro im Test: Irres Preis-Leistungs-Verhältnis – aber bald weg?

Test-Redakteur Richard W. Schaber zeigt den 4K-Laser-Beamer Hisense M2 Pro.

Der Hisense M2 Pro tritt als 4K-Laser-Beamer zum Sparpreis an. Wie gut er wirklich ist, zeigt unser Test.

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Viele Beamer-Angebote scheinen zu gut, um wahr zu sein: Der Hisense M2 Pro zeigt im Test tatsächlich 4K-Laser-Power zum kleinen Preis – wir verraten, warum Heimkino-Sparfüchse gerade jetzt ein Auge auf ihn haben sollten.

Testfazit

Testnote

1,7

gut

Ein Laser-Beamer, der sich weit unter Wert verkauft: Der Hisense M2 Pro bietet 4K-Auflösung, Zoom-Objektiv sowie doppelt bis dreifach so viel Helligkeit wie Mini-Beamer – und spielt preislich mit unter 1.000 Euro im völlig falschen Film. Dass Filme in Kino-Dimension aus so einer kleinen Kiste kommen, ist nicht neu. Doch die Bildqualität liegt hier sichtbar über dem, was die Konkurrenz in dieser Preisklasse zu bieten hat. Die Bedienung ist sehr nutzerfreundlich, dafür fallen Ton und Anschlussleiste etwas schmaler aus. Trotzdem gibt es derzeit keinen besseren Günstig-Einstieg ins 4K-Laser-Heimkino – und es ist fraglich, ob es in absehbarer Zeit noch mal vergleichbare Leistung zu einem solchen Preis gibt.

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Pro

  • Farbstarkes 4K-Bild
  • Top-Ausstattung (Zoom und HDMI 2.1)
  • Nutzerfreundlich dank VIDAA-System

Kontra

  • Klang etwas schwach im Bass
  • Wenige Anschluss-Optionen

Idealo Logo

Gibt es einen echten 4K-Laser-Beamer unter 1.000 Euro? Ja – die Frage ist nur: Wie lange noch? Der wegen seines irrwitzigen Preis-Leistungs-Verhältnisses gefragte Hisense M2 Pro aus dem Vorjahr ist so günstig, dass er rasend über die Ladentheke geht – und so manchen doch das Misstrauen packt. Ob der trendige Schnäppchen-Beamer wirklich so gut ist, haben wir im Test herausgefunden.

Laser-beamer im Test Hisense M2 Pro

Laser-Beamer fallen 2026 weiter im Preis – aber nicht, weil sie Ladenhüter sind: Der neue Heimkino-Massenmarkt ist hart umkämpft: Hisense,

Xgimi

,

Jmgo

und weitere chinesische Hersteller verkaufen potente Laser-Beamer unter Wert. Sparfüchse bleiben in Lauerstellung, warten auf weiteren Preisverfall – und könnten ohne Beute ausgehen.

Der Hisense M2 Pro verkauft sich klar unter Wert – die Frage ist lediglich: wie lange noch?

Der Hisense M2 Pro verkauft sich klar unter Wert. Die Frage ist lediglich: Wie lange noch?

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Warum die Ausverkaufs-Stimmung bei Beamern dem Ende entgegenrauscht? Elektronik-Hersteller leiden unter massiv gestiegenen Produktionskosten. Chinesische

TV-Hersteller

haben das Problem längst eingeräumt und Preiserhöhungen angekündigt. Gleiches trifft für die Beamer zu – wann die Preisblase platzt, weiß keiner genau. Wie schnell Dauer-Tiefpreise dann branchenweit explodieren, hat der Streaming-Markt

vorgemacht

. Bevor es zu spät ist, haben wir den Hisense M2 Pro zum Test geladen, ein Paradebeispiel für den irren Beamer-Preisverfall.

Design und verarbeitungLeichtbau, aber kein Billig-Beamer!

Beamer deutlich unter 1.000 Euro sind inzwischen nicht mehr selten – nur sind diese Budget-Modelle technisch schlechter ausgestattet als hochpreisigere Heimkino-Modelle. Nun darf man den Hisense M2 Pro nicht wegen seines geringen Preises mit den günstigen

LED-Funzeln

in eine Schublade stecken. Das kompakte Gerät hat skalierte 4K-Auflösung, Triple-Laser und ein

Zoom-Objektiv

– eindeutige Merkmale der vierstelligen Preisklasse.

Eine Handvoll Heimkino? Ob das Beamer-Leichtgewicht Hisense M2 Pro mit den Großen mithalten kann, haben wir im Test geprüft.

Eine Handvoll Heimkino? Ob das Beamer-Leichtgewicht Hisense M2 Pro mit den Großen mithalten kann, haben wir im Test geprüft.

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Auffällig ist: Der M2 Pro ist als kleinster Hisense-Laser des Jahrgangs 2025 deutlich kompakter als seine großen Geschwister, der

C2 Pro

ist dagegen ein regelrechter Brocken. Leicht ist der M2 auch, weil er trotz Metallic-Look fast komplett in Plastik gekleidet ist. Nur fast, weil anfällige Teile wie das verbaute Drehstativ schwerer verarbeitet sind. Deshalb macht der M2 Pro trotz Leichtbau-Chassis keinen wackeligen oder minderwertigen Eindruck.

Aufbau und Anschlüsse Kein Aufbau, kein Aufwand

Beamer fummelig aufbauen oder mühsam unter die Decke schrauben? Muss längst nicht mehr sein. Dass der Hisense M2 Pro keinerlei Aufbau- und Aufstellaufwand mitbringt, ist keine Überraschung – fast alle aktuellen Smart-Beamer liefern das Heimkino quasi schlüsselfertig aus der Kiste.

Der Hisense M2 Pro dreht sich an seinem Stativ und ist damit sehr flexibel aufstellbar. Trotzdem gilt: Schräge Projektionswinkel meidet, wer das Maximum an Bildgröße und Qualität sehen will.

Der Hisense M2 Pro dreht sich an seinem Stativ und ist damit sehr flexibel aufstellbar. Trotzdem gilt: Wer das Maximum an Bildgröße und Qualität sehen will, meidet sehr schräge Projektionswinkel nach Möglichkeit.

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Die Projektor-Positionierung treibt keinem den Schweiß auf die Stirn, weil der M2 Pro in seinem Drehstativ leicht auszurichten ist wie ein Suchscheinwerfer. Einfach auf die gewünschte Projektionsfläche richten, den Rest erledigt der clevere Hisense mit smarter

Trapezkorrektur

und

Autofokus

– ist ein Kerzenständer im Weg, erkennt der Beamer das Hindernis und zirkelt das Bild daran vorbei. Aber Vorsicht: Zu viel Bequemlichkeit bei der Aufstellung bereitet dem Gerät digitalen Korrekturaufwand, was zu einem verkleinerten Bild oder Darstellungsfehlern führen kann.

Kompakter Beamer, schmale Anschlussleiste: Mit HDMI 2.1 und USB 3.0 (Typ A) in einfacher Ausführung sind zwar gute Anschluss-Standards verbaut, aber kaum Steckplätze.

Kompakter Beamer, schmale Anschlussleiste: Mit HDMI 2.1 und USB 3.0 (Typ A) in einfacher Ausführung sind zwar gute Anschluss-Standards verbaut, aber kaum Steckplätze.

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Damit man das Bild des Hisense M2 Pro vernünftig ausrichten kann, muss der Projektor eingeschaltet sein: Einmal Netzteil verbinden, schon lasert der Kleine los. Weitere Anschlüsse bietet er kaum an, zwei Eingänge sind für einen Heimkino-Beamer echt überschaubar – zum Glück sind aber selbst die nicht zwingend nötig.

Einrichtung und Bedienung"Vidaaholungstäter" Hisense

Sprichwörtlich ungezwungen geht es bei der Ersteinrichtung des M2 Pro weiter: Wie alle Hisense-Fernseher und -Beamer hat auch der kleine Triple-Laser das benutzerfreundliche Betriebssystem Vidaa. Das bedeutet: Es bedarf keiner Anmeldung mit Nutzerkonten, die man im Zweifelsfall noch online anlegen muss – an dieser Stelle hofiert Hisense die User und führt die Konkurrenz vor. Dafür gibt es in unserem Beamer-Test ordentlich Pluspunkte!

Auch wenn hier und da etwas beworben wird, ist Vidaa von Hisense die derzeit benutzerfreundlichste Smart-TV- und Beamer-Oberfläche.

Auch wenn hier und da etwas beworben wird, ist Vidaa von Hisense die derzeit benutzerfreundlichste Smart-TV- und Beamer-Oberfläche.

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Die Vidaa-Oberfläche trieft weitaus weniger vor Werbung

als die von Fire TV

und ist weniger verschachtelt als die von Google TV. Für die Navigation durch Menü und App-Store gibt es eine schicke Leichtmetallfernbedienung mit Tastenbeleuchtung – und hier lässt Hisense doch ein paar Punkte liegen: Der Fernseher- und

Laser-TV

-Kundschaft liefert der Hersteller eine deutlich bessere Fernbedienung aus – der Beamer-Remote fehlen Zahlenblock und frei belegbare Schnellwahltasten. Dafür ist die M2-Bedienung handlich und leicht zu bedienen. Das trifft auch auf die Einstellungen zu.

Handlicher, aber deutlich abgespeckt: Die Beamer-Fernbedienung von Hisense – da gefällt uns die Ausstattung der schwarzen Laser-TV-Fernbedienung im Hintergrund besser.

Handlicher, aber deutlich abgespeckt: Die Beamer-Fernbedienung von Hisense – da gefällt uns die Ausstattung der schwarzen TV-Fernbedienung im Hintergrund besser.

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Bildoptimierung und EinstellungenGut beschriftete Stellschrauben

Vidaa ist derzeit das beste TV-Betriebssystem – und sieht auf einem Beamer kaum anders aus. Nur ein paar Projektoreinstellungen unterscheiden das Beamer-Menü von dem der Smart-TVs. Diese Einstellungen sind allerdings logisch aufgereiht und werden alle erklärt – so trauen sich auch Einsteiger schneller ran.

Ist das Bild zu dunkel, helfen Einstellungen im Vidaa-Menü. Aber was genau hat die Fummelei hier zur Folge? Keine Sorge, die Erklärung liefert Vidaa gleich mit.

Ist das Bild zu dunkel, helfen Einstellungen im Vidaa-Menü. Aber was genau hat die Fummelei hier zur Folge? Keine Sorge, die Erklärung liefert Vidaa gleich mit.

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Im Regelfall sind nicht allzu viele Einstellungen nötig, wenn das Bild einmal am richtigen Platz ist. Wechselt der leichte Hisense M2 Pro gelegentlich den Raum, sind die Einstellungen aber Gold wert: Ist die Schlafzimmerwand anders gestrichen als das Wohnzimmer, lohnt sich eine Neukalibrierung der Farben – das ist übrigens in Sekunden passiert. Die beste Projektionsfläche für den M2 ist allerdings eine spezielle Leinwand, denn in einer Sache kann sich der "Pro" nicht mit den "

Ultra

"-, "

Ultimate

"- und "

Max

"-Modellen der gehobenen Heimkino-Klasse messen.

Bildqualität und HelligkeitLichtscheuer Laser-Künstler

Der kleinste Hisense-Laser bringt viele gehobene Ausstattungsmerkmale mit, liegt aber in Sachen Projektorhelligkeit zwischen den Welten: Mit rund

1.300 ANSI-Lumen

Spitzenleistung ist der Pro zwar heller als (

fast

) alle Mini-Beamer, qualifiziert sich aber nicht für den Schwergewichtswettbewerb, wo die Unterkante bei Bildhelligkeit fast doppelt so hoch liegt. Das stört im Dunkeln und Dämmerlicht überhaupt nicht. Wenn Tageslicht ins Spiel kommt, gibt der M2 Pro allerdings schneller auf als größere Laser-Beamer.

Optimierter Untergrund (Leinwand) und Dunkelheit machen zusammen mit dem Hisense M2 Pro ein verblüffend lebensechtes Bild möglich.

Optimierter Untergrund (Leinwand) und Dunkelheit machen zusammen mit dem Hisense M2 Pro ein verblüffend lebensechtes Bild möglich.

Foto: COMPUTER BILD / Richard W. Schaber

Ist die Helligkeit des Hisense M2 Pro also zu gering? Nicht wirklich, wenn man ihm das Leben nicht zu schwer macht: Direktes Tageslicht auf der Projektionsfläche killt auch das Bild des Hisense-Flaggschiffs

XR10

– was soll das Junior-Modell da ausrichten? Also Vorhänge zuziehen oder eben niemandem ein Kino-Matinee auf der Sonnenterrasse versprechen.

Stimmen die Bedingungen, ist das Bild wirklich herrlich – denn farblich sticht Triple-Laser-Projektion jeden Fernseher aus. Damit sehen nicht nur Naturszenen wirklich natürlich aus, auch Hauttöne und zarte Farbschattierungen bewältigt der M2 Pro bravourös. Dass der Schwarzwert nicht mit dem eines OLED-Fernsehers mithalten kann, stört eigentlich nicht – außer man achtet penibel darauf. Der sichtbare Kontrast steht und fällt mit Raumlicht und Projektionsfläche, auf einem matten Untergrund sieht das Bild auch aus spitzerem Blickwinkel unverfälscht aus.

Tonqualität und RaumklangGut, aber nicht gigantisch

Beamer haben immer bessere Soundsysteme und auch der günstige Hisense gibt in unserem Test absolut alltagstauglichen Ton aus. Nur sind mit der allgemeinen Lautsprecherleistung auch die Ansprüche gestiegen: Laute Lüfter und fistelige Klangausgabe à la Festnetztelefon? Schnee von gestern! Manche Beamer haben heute eingebaute Subwoofer und Raumklangtechnik.

Beim Klang versagt der Hisense M2 Pro absolut nicht, kann allein schon aufgrund seiner geringen Maße aber nicht mit größeren Beamer-Modellen mithalten. Wer wirklich wuchtigen Klang zum Heimkino-Bild will, bekommt mit dem

Hisense HT Saturn

eine Lösung präsentiert, die für einen Projektor deutlich mehr Sinn ergibt als das Anschließen einer Soundbar über HDMI.

Test-Fazit: Bessere Preis-Leistung bei 4K-Laser-Beamern? Gibt es nicht!

Ein Laser-Beamer, der sich weit unter Wert verkauft: Der Hisense M2 Pro bietet 4K-Auflösung, Zoom-Objektiv sowie doppelt bis dreifach so viel Helligkeit wie Mini-Beamer – und spielt preislich mit unter 1.000 Euro im völlig falschen Film. Dass Filme in Kino-Dimension aus so einer kleinen Kiste kommen, ist nicht neu. Doch die Bildqualität liegt hier sichtbar über dem, was die Konkurrenz in dieser Preisklasse zu bieten hat.

Hisense

M2 Pro

  • Farbstarkes 4K-Bild
  • Top-Ausstattung (Zoom und HDMI 2.1)
  • Nutzerfreundlich dank VIDAA-System
  • Klang etwas schwach im Bass
  • Wenige Anschluss-Optionen

851,88 EUR

Die Bedienung ist sehr nutzerfreundlich, dafür fallen Ton und Anschlussleiste etwas schmaler aus. Trotzdem gibt es derzeit keinen besseren Günstig-Einstieg ins 4K-Laser-Heimkino – und es ist fraglich, ob es in absehbarer Zeit noch mal vergleichbare Leistung zu einem solchen Preis gibt.

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