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Dell 14S im Test: Arbeitsnotebook mit langem Atem

Дата публикации: 02-10-2026 05:53:00

Das Dell 14S kombiniert kompakte Abmessungen mit OLED-Technik und aktuellem Intel-Prozessor. Im Test musste das Notebook zeigen, wie gut Display, Leistung und Akkulaufzeit wirklich sind.

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Intel Core Ultra an BordDell 14S im Test: Arbeitsnotebook mit langem Atem

Redakteur steht neben dem Dell 14S

Mit OLED-Bildschirm, Intel-Core-Ultra-Prozessor und großem Akku klingt das Dell 14S vielversprechend. Der Test verrät, wo es überzeugt.

Foto: COMPUTER BILD / Stefanie Herbst

Das Dell 14S kombiniert kompakte Abmessungen mit OLED-Technik und aktuellem Intel-Prozessor. Im Test musste das Notebook zeigen, wie gut Display, Leistung und Akkulaufzeit wirklich sind.

Testfazit

Testnote

1,7

gut

Das Dell 14S erwies sich im Test in der geprüften Variante DS14260 als überzeugendes Arbeitsnotebook mit klaren Prioritäten. Es punktete mit hohem Arbeitstempo, einem farbstarken OLED-Display, moderner Anschlussausstattung und vor allem einer außergewöhnlich langen Akkulaufzeit. Gleichzeitig blieb das Gerät im Alltag angenehm leise und bot einen hohen Bedienkomfort. Nicht alles gelang perfekt. Die Display-Helligkeit könnte höher ausfallen, die SSD ist etwas knapp bemessen und der fest verlötete Arbeitsspeicher schränkt die Zukunftssicherheit ein. Auch Gamer werden mit der integrierten Grafik kaum glücklich. Wer jedoch ein kompaktes Notebook für Office, Internet, Multimedia und produktives Arbeiten sucht, findet im Dell 14S einen zuverlässigen Begleiter.

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Pro

  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Hohes Arbeitstempo
  • Starkes OLED-Bild
  • Leiser Alltagsbetrieb

Kontra

  • Mäßige Helligkeit
  • Nicht aufrüstbar

Idealo Logo

Das Dell 14S setzt auf ein Konzept, das viele Nutzerinnen und Nutzer suchen: genug Leistung für anspruchsvolle Arbeitstage, ein kompaktes Format für unterwegs und eine Akkulaufzeit, die Steckdosen weitgehend zur Nebensache machen soll. Für 1.399 Euro (Preis zum Testzeitpunkt) kombiniert Dell dazu ein OLED-Display mit aktueller Intel-Technik. Klingt nach dem idealen Begleiter für Büro, Home-Office und Reisen. Ob die Rechnung aufgeht, musste das Dell 14S in der getesteten Variante DS14260 im COMPUTER BILD-Testlabor zeigen.

Form und DesignKompakt statt klobig

Während viele

Notebooks

inzwischen immer größere Displays verbauen, bleibt das Dell 14S bewusst handlich. Mit einer Breite von 31,3 Zentimetern und einer Tiefe von 22,4 Zentimetern nimmt es kaum mehr Platz ein als ein großer Schreibblock. Damit passt das Gerät problemlos in nahezu jeden Rucksack und macht auch auf kleinen Schreibtischen eine gute Figur.

Geschlossenes Dell 14S von vorne mit schlichtem Gehäusedeckel und zentral platziertem Dell-Logo.

Klare Linien statt Design-Show: Der Gehäusedeckel trägt lediglich das Dell-Logo als Blickfang.

Foto: COMPUTER BILD / Stefanie Herbst

Optisch gibt sich das Dell angenehm zurückhaltend. Statt auffälliger Designelemente setzt es auf einen sachlichen Auftritt, der eher an ein professionelles Arbeitsgerät als an ein Lifestyle-Notebook erinnert. Das Gehäuse wirkt dabei stabil und sauber verarbeitet. Nichts klappert oder verwindet sich unnötig.

Mit 1,49 Kilogramm zählt das 14S zwar nicht zu den absoluten Leichtgewichten seiner Klasse, doch bemerkbar macht sich das kaum. Wer regelmäßig zwischen Büro, Home-Office und Besprechungsraum unterwegs ist, kann das Dell problemlos mitnehmen. Der positive erste Eindruck des Dell 14S weckt die Hoffnung, dass das Innenleben hält, was die Außenhülle verspricht.

Dell 14S in leichter Schrägansicht mit geöffnetem Display, schlankem Gehäuse und kompakter Bauform.

Mit einer Bildschirmdiagonale von 14 Zoll und flacher Bauform eignet sich das Dell 14S gut für unterwegs.

Foto: COMPUTER BILD / Stefanie Herbst

DisplayOLED mit Haken

Nach dem Öffnen rückt sofort das OLED-Display in den Mittelpunkt. Der 14,1 Zoll große Bildschirm löst mit 1920x1200 Pixeln auf. Das klingt zunächst unspektakulär, reicht in der Praxis aber vollkommen aus, um Texte, Fotos und Webseiten scharf darzustellen. Die Pixeldichte von 161 Pixeln pro Zoll sorgt für ein sauberes Bild ohne störende Treppeneffekte.

Seine eigentlichen Stärken zeigt das Panel jedoch bei Bildqualität und Farbdarstellung. OLED-typisch stellt das Dell Schwarz absolut tief dar, da einzelne Pixel komplett abgeschaltet werden können. Das Ergebnis ist ein praktisch perfekter Schwarzwert und ein enormer Kontrast. Filme, Serien und Fotos profitieren davon sichtbar.

Geöffnetes Dell 14S mit 14,1 Zoll großem OLED-Display und schmalen Bildschirmrändern.

Bei Farben und Kontrast spielt das OLED-Display ganz vorne mit, bei der Helligkeit reicht es dagegen nicht für die Spitzengruppe.

Foto: COMPUTER BILD / Stefanie Herbst

Auch die Messwerte hinterlassen einen ausgezeichneten Eindruck. Das Panel deckt den sRGB- und den DCI-P3-Farbraum vollständig ab und arbeitet mit einer hohen Farbtreue von 96,7 Prozent. Damit stellt das Dell sowohl die im Web üblichen sRGB-Farben als auch die für Filme und moderne HDR-Inhalte wichtigen DCI-P3-Farben vollständig dar. Farbtöne wirken kräftig, gleichzeitig aber natürlich und ausgewogen. Dazu kommen sehr kurze Reaktionszeiten von durchschnittlich 2,8 Millisekunden. Das sorgt für eine saubere Darstellung schneller Bewegungen.

Ganz ohne Makel bleibt der Bildschirm dennoch nicht. Die maximale Helligkeit von 310 Candela pro Quadratmeter fällt für ein aktuelles

OLED-Notebook

eher bescheiden aus. In Innenräumen reicht das problemlos aus, auf der Terrasse oder neben großen Fensterflächen wird es jedoch schwieriger. Hinzu kommt die recht stark spiegelnde Oberfläche. Für die meisten Nutzerinnen und Nutzer dürfte das kein Ausschlusskriterium sein, die nächste Überraschung wartet ohnehin unter der Haube.

Tastatur des Dell 14S mit Hintergrundbeleuchtung, großem Tastenlayout und komfortabler Anordnung für längere Texte.

Produktivität steht im Fokus: Die Tastatur bietet ein komfortables Schreibgefühl für lange Arbeitstage.

Foto: COMPUTER BILD / Stefanie Herbst

GeschwindigkeitOffice kann das Dell 14S bestens

Im Innern arbeitet ein Intel Core Ultra 7 355 zusammen mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Bereits nach kurzer Zeit wird klar, wohin die Reise geht: Das Dell fühlt sich im klassischen Arbeitsalltag ausgesprochen wohl. Browser mit zahlreichen geöffneten Tabs, Office-Anwendungen, Videokonferenzen oder größere Tabellen erledigt das

14-Zoll-Notebook

mühelos und ohne spürbare Verzögerungen.

Auch bei Multimedia-Aufgaben setzte das Notebook starke Akzente. Bildbearbeitung oder Videoschnitt bringen das System kaum ins Schwitzen. Programme starten zügig, Daten liegen dank der schnellen SSD rasch bereit und insgesamt vermittelt das 14S ein angenehm flottes Arbeitsgefühl.

Weniger euphorisch fällt die Bilanz beim Spielen aus. Die integrierte Intel-Grafikeinheit eignet sich zwar für ältere oder wenig anspruchsvolle Titel, aktuelle Games verlangen jedoch nach deutlich leistungsfähigerer Hardware. Im Test erreichte das Dell in Full-HD-Auflösung lediglich 30 Bilder pro Sekunde, bei 4K-Auflösung waren es sogar nur 6 Bilder pro Sekunde. Das Dell 14S ist deshalb ein Arbeitsgerät mit Multimedia-Talent, aber kein Gaming-Notebook.

Großes Touchpad des Dell 14S unterhalb der Tastatur mit glatter Oberfläche und präziser Gestensteuerung.

Das Touchpad arbeitet präzise und setzt Gesten flüssig um, mechanische Klicks sind jedoch nur im unteren Bereich möglich.

Foto: COMPUTER BILD / Stefanie Herbst

AkkulaufzeitSteckdose? Kann warten

Dafür kontert das Notebook an anderer Stelle eindrucksvoll. Wer einen typischen Arbeitstag beschreibt, spricht meist von acht Stunden Laufzeit. Das Dell 14S denkt deutlich größer. Im Labortest hielt der Akku bei maximaler Display-Helligkeit starke 23 Stunden und 10 Minuten durch. Damit gehört das Gerät zu den ausdauerndsten Notebooks seiner Klasse.

In der Praxis bedeutet das enorme Freiheit. Einen Arbeitstag ohne Steckdose übersteht das Dell völlig problemlos, häufig sogar deutlich mehr. Wer oft unterwegs arbeitet, wird diesen Vorteil schnell schätzen lernen.

Geladen wird über USB-C. Eine vollständige Ladung dauerte im Test 2 Stunden und 18 Minuten. Das ist kein Rekordwert, geht aber angesichts der enormen Akkukapazität in Ordnung. Nach einer Stunde standen 51 Prozent Akkuladung zur Verfügung.

Ebenso positiv fiel die Geräuschentwicklung auf. Beim normalen Arbeiten blieb das Dell mit 0,1 Sone praktisch unhörbar. Erst unter Volllast drehen die Lüfter deutlich hörbar auf. Gleichzeitig hält sich die Wärmeentwicklung angenehm in Grenzen. Selbst bei hoher Belastung blieb das Gehäuse vergleichsweise kühl.

Dell

14S

Ausstattung Modern, aber nicht grenzenlos

Wer viele Anschlüsse benötigt, bekommt beim Dell eine solide Auswahl. Zweimal USB-C mit Thunderbolt 4, zweimal USB-A sowie HDMI decken die wichtigsten Anwendungsfälle ab. Hinzu kommen Wifi 7 und Bluetooth 6, sodass das Notebook technisch auf dem aktuellen Stand ist.

Linke Gehäuseseite des Dell 14S mit HDMI-Anschluss, USB-A-Port und zwei USB-C-Buchsen inklusive Thunderbolt 4.

Die linke Gehäuseseite beherbergt den Großteil der Anschlüsse: HDMI, USB-A- und zwei USB-C-Ports für Display, Daten und Strom.

Foto: COMPUTER BILD / Stefanie Herbst

Bei genauerem Hinsehen zeigen sich allerdings auch Einschränkungen. Auf einen Speicherkartenleser verzichtet der Hersteller ebenso wie auf einen Netzwerkanschluss. Für viele User spielt das keine große Rolle, Fotografen und einige Business-Anwenderinnen und -Anwender könnten entsprechende Adapter jedoch vermissen.

Weniger glücklich wirkt die Speicherkonfiguration. Von der verbauten SSD bleiben effektiv 477 Gigabyte nutzbar. Das genügt für Dokumente und Office-Dateien, bei größeren Foto- oder Videosammlungen wird der Platz aber schneller knapp als gewünscht. Zudem ist der Arbeitsspeicher fest verlötet und kann nicht erweitert werden. Gerade in dieser Preisklasse wäre etwas mehr Flexibilität wünschenswert gewesen.

Rechte Gehäuseseite des Dell 14S mit USB-A-Anschluss und kombinierter Kopfhörer- und Headsetbuchse.

Übersichtlich gehalten: Rechts bietet das Dell 14S einen USB-A-Port sowie einen Anschluss für Headsets und Kopfhörer.

Foto: COMPUTER BILD / Stefanie Herbst

BedienungKomfort mit kleinen Eigenheiten

Passend zum Produktivitätsanspruch hinterließ die Bedienung insgesamt einen gelungenen Eindruck. Die beleuchtete Tastatur bietet einen angenehmen Druckpunkt und ermöglicht auch längere Schreibsitzungen ohne Ermüdungserscheinungen. Wer täglich viele E-Mails, Berichte oder Tabellen erstellt, fühlt sich hier schnell zu Hause.

Das große Touchpad passt gut zum hochwertigen Gesamteindruck. Gesten werden präzise umgesetzt, die Oberfläche fühlt sich angenehm an und die Steuerung gelingt zuverlässig. Nur die mechanischen Klicks sind auf den unteren Bereich beschränkt – das kostet etwas Komfort.

Praktisch ist die integrierte Gesichtserkennung. Ein kurzer Blick genügt und Windows meldet den Anwender oder die Anwenderin automatisch an. Auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet Dell hingegen.

Dell

14S

  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Hohes Arbeitstempo
  • Starkes OLED-Bild
  • Leiser Alltagsbetrieb
  • Mäßige Helligkeit
  • Nicht aufrüstbar

1.551,03 EUR

Test-Fazit Dell 14S

Das Dell 14S erwies sich im Test in der geprüften Variante DS14260 als überzeugendes Arbeitsnotebook mit klaren Prioritäten. Es punktete mit hohem Arbeitstempo, einem farbstarken OLED-Display, moderner Anschlussausstattung und vor allem einer außergewöhnlich langen Akkulaufzeit. Gleichzeitig blieb das Gerät im Alltag angenehm leise und bot einen hohen Bedienkomfort. Nicht alles gelang perfekt. Die Display-Helligkeit könnte höher ausfallen, die SSD ist etwas knapp bemessen und der fest verlötete Arbeitsspeicher schränkt die Zukunftssicherheit ein. Auch Gamer werden mit der integrierten Grafik kaum glücklich. Wer jedoch ein kompaktes Notebook für Office, Internet, Multimedia und produktives Arbeiten sucht, findet im Dell 14S einen zuverlässigen Begleiter.

So testet COMPUTER BILD Laptops

Thomas Glenk

Für COMPUTER BILD testet

Thomas Glenk

, Stellvertretender Ressortleiter Hardware

Testmethodik

Notebooks, Chromebooks und MacBooks werden bei uns im Labortest besonders im Hinblick auf die Geschwindigkeit, die Display-Qualität, die Akkulaufzeitauf sowie die Verarbeitungsqualität bewertet. Die Leistungsfähigkeit der Geräte ermitteln wir mit automatisierten Benchmarktests nach Industriestandards, aber auch mit eigens programmierten Tests. Das Display wird mit speziellen Geräten auf Farbtreue und Kontrast bewertet, außerdem faltet eine kleine Maschine das Display Tausende Male, um die Scharniere herauszufordern.

Wie wir Laptops im Detail testen, lesen Sie hier 

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