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Angriff auf Landesnetz: Daten werden möglicherweise veröffentlicht

Дата публикации: 04-09-2026 07:25:24

Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz könnten die mutmaßlichen Täter gestohlene Daten veröffentlichen. Dies kann auch persönliche Daten von Bürgerinnen und Bürgern betreffen. Das Land Berlin informiert, wie Betroffene reagieren können.

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Aktuelle Sprache: Deutsch

Hand tippt auf Laptop-Tastatur, Netzwerkanschluss mit Kabel im Vordergrund.

© dpa

Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz läuft die Frist im Erpressungsversuch der mutmaßlichen Täter ab. Es ist nicht auszuschließen, dass die gestohlenen Daten anschließend veröffentlicht werden, möglicherweise bereits am Freitag, dem 4. September.

Betroffen sein können persönliche Daten von Beschäftigten des Landes sowie von Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen. Dies teilte das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin mit.

Betroffene sollten Strafanzeige erstatten

Wer feststellt, dass eigene Daten veröffentlicht wurden, sollte Strafanzeige erstatten. Dies ist über die Internetwache der Polizei Berlin oder bei jeder örtlichen Polizeidienststelle möglich. Werden einzelne Betroffene identifiziert, werden sie gezielt von den zuständigen Senatsverwaltungen informiert. Dies erfolgt risikobasiert unter Wahrung des Datenschutzes. Die betroffenen Senatsverwaltungen haben zudem eine Ansprechstelle für ihre Bediensteten eingerichtet.

Untersuchungen dauern an

Eine Gruppe namens Rhysida hat sich zu dem Angriff bekannt und behauptet, 5,7 Terabyte an Daten gestohlen zu haben. Seit vergangenem Freitag versuchen die mutmaßlichen Täter, das Land Berlin zu erpressen, und bieten die Daten zur Versteigerung an. Das Mindestgebot lag bei 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Hinweise darauf, dass das Landesnetz weiterhin infiltriert ist, gibt es derzeit nicht. Die Untersuchungen dauern an. Dabei arbeiten Senat und Sicherheitsbehörden von Land und Bund zusammen, darunter das Landeskriminalamt, die Staatsanwaltschaft Berlin und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

"Das Land Berlin lässt sich nicht erpressen"

Florian Hauer, Chief Digital Officer des Landes Berlin, betonte: "Das Land Berlin lässt sich nicht erpressen. Die Sicherheit der Beschäftigten im Land Berlin und der Berlinerinnen und Berliner steht für uns im Vordergrund." Man arbeite mit Hochdruck daran, das Landesnetz weiter zu sichern.

Veröffentlichung: 3. September 2026

Letzte Aktualisierung: 4. September 2026

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