NUSSBACH. Ines Salzberger und Katharina Lackinger beendeten mit der letzten Herbstpartie der Feld-Bundesliga und Rang drei ihre Karriere.
Es sind zwei Namen, die untrennbar mit dem Aufstieg des Damenfaustballsports im Kremstal, mit einer unheimlichen Serie an Staatsmeistertiteln und zahlreichen Erfolgen im Nationalteam verbunden sind: Ines Salzberger und Katharina Lackinger. Die beiden Stützen von Union Haidlmair Nußbach beendeten mit dem letzten Spiel des Herbstdurchganges der Frauen-Feld-Bundesliga ihre große Karriere. Das Duo hatte maßgeblichen Anteil an den mittlerweile zwölf Staatsmeistertiteln der Kremstaler Faustballerinnen – Salzberger verpasste einen aufgrund der Geburt ihres Sohnes – und zahlreichen Erfolgen auf internationaler Ebene. Lackinger, die bis 2024 auch Kapitänin des heimischen Nationalteams war, krönte sich 2013 zur Europameisterin und eroberte zudem zwei Vizeweltmeistertitel. Die größten Erfolge Salzbergers waren je ein Vize-Welt- und Europameistertitel. Gemeinsam eroberten sie zudem drei Mal Europacup-Silber.
"Der Rückzug ist mir anfangs schon schwergefallen. Aber es ist an der Zeit, dass unsere Jungen zum Zug kommen und Verantwortung übernehmen", sagt Lackinger, die als Verbandstrainerin des U18-Nationalteams sowie in der Aus- und Weiterbildung mit dem heimischen Faustballsport verbunden bleibt.
Stark ersatzgeschwächtBeim Herbstfinale konnte Kapitänin Lackinger allerdings ihre Mannschaft nicht unterstützen, sie fehlte ebenso wie Angreiferin Theresa Gsöllpointner. Die stark ersatzgeschwächten Nußbacherinnen ließen sich davon anfangs kaum beeindrucken. Angeführt von Neo-Kapitänin Iris Mayr, wurde Verfolger Union Arnreit deutlich mit 3:1 (8, 2, -9, 6) in die Schranken gewiesen. Im zweiten Spiel gegen die SPG Wolkersdorf/Neusiedl ließen beim Vizemeister der Vorsaison aber die Kräfte nach. Salzberger wurde im Angriff abwechselnd von Selina Kammerhuber und Lara Valtiner unterstützt, für beide war es jedoch eine Premiere in der Offensive der Bundesliga-Fünf. Letztlich verlor Nußbach das Spiel knapp mit 2:3 (-8, -6, 5, 10, -7) und rutschte dadurch noch punktegleich hinter Grieskirchen auf Rang drei ab. Ins Frühjahrs-Play-off starten die Kremstalerinnen nun hinter Titelverteidiger Freistadt und Grieskirchen mit einem Bonuspunkt.
"Wir können mit dem Herbst sehr zufrieden sein und haben eine gute Ausgangslage für das Frühjahr geschaffen", sagt Salzberger, "für mich persönlich war es ein besonderer Spieltag, weil damit meine aktive Zeit in Nußbach zu Ende geht."
Autor
Lokalredakteur Steyr
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