Am kommenden Samstagnachmittag (ab 15:30 Uhr) tritt der 1. FC Union Berlin auswärts beim FC Bayern an. Im Vorfeld des 27. Bundesliga-Spieltags hat sich dessen Geschäftsführer Horst Heldt kritisch über die öffentliche Schiedsrichter-Debatte geäußert, die die Münchner am vergangenen Wochenende vom Zaun gebrochen haben.

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Am kommenden Samstagnachmittag (ab 15:30 Uhr) tritt der 1. FC Union Berlin auswärts beim FC Bayern an. Im Vorfeld des 27. Bundesliga-Spieltags hat sich dessen Geschäftsführer Horst Heldt kritisch über die öffentliche Schiedsrichter-Debatte geäußert, die die Münchner am vergangenen Wochenende vom Zaun gebrochen haben.
Der FC Bayern hatte sich unter anderem in Person von Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen lautstark über die Schiedsrichterleistung von Christian Dingert im Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (1:1) echauffiert, als der Referee zwei Platzverweise gegen den Tabellenführer aussprach und einen FCB-Treffer zurücknahm.
Hoeneß hatte unter anderem von der schlechtesten Schiedsrichterleistung gesprochen, die er jemals in der Bundesliga gesehen habe.
Union-Geschäftsführer Horst Heldt befürchtet nun, dass dieser öffentliche Tadel der Bayern-Granden Auswirkungen auf die kommenden Schiedsrichterleistungen in den Partien der Münchner haben könnte.
"Wir spielen nächste Woche gegen die Bayern. Das hat ein anderes Ausmaß, wenn sich die Bayern öffentlich zu solchen Themen äußern", meinte der 56-Jährige gegenüber "Triple – der Hagedorn-Fussballtalk" bei "Sky Sport News".
Heldt befürchtet: "Wir werden die Leidtragenden sein"Heldt legte sich fest, dass die derzeitige Debatte auch direkte Folgen für das Berliner Auswärtsspiel in der Allianz Arena haben wird: "Es gibt immer Situationen, in denen sich Vereine über Entscheidungen aufregen. Da nehme ich mich gar nicht raus. Das ist aber kein Vergleich. Was da gerade stattfindet, hat auch Auswirkungen auf das Schiedsrichtergespann im nächsten Spiel. Da wird jede Situation genau beäugt."
Nach Ansicht des Geschäftsführers der Eisernen ist der FC Bayern mit seiner heftigen Wortwahl in der Schiedsrichter-Diskussion zu weit gegangen: "Das ist gegenüber den anderen Wettbewerbern nicht in Ordnung. Wir werden nächste Woche die Leidtragenden sein", so Heldt, der mit dem 1. FC Union Berlin aktuell Tabellenneunter ist.
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