Das Handelsblatt hat die Wahlausgänge aller US-Primaries ausgewertet und mit den entsprechenden Prognosemarkt-Wetten abgeglichen. Sind die Plattformen ein guter Indikator?

Eine Polymarket-Werbung am Madison Square Garden in New York: Wie haben Prognosemärkte die stattgefundenen US-Vorwahlen vorhergesagt? Foto: AFP
Düsseldorf. „Vertrau nicht den Umfragen, vertrau den Märkten.“ Dieser von Polymarket benutzte Slogan verrät viel über das Selbstverständnis des Prognosemarkt-Anbieters. Das junge Technologieunternehmen versucht, sich mit solchen Aussagen nicht nur vom klassischen Glücksspiel abzugrenzen, sondern seiner Technologie politische und wirtschaftliche Relevanz zu verleihen.
Aber kann man dem Wettmarkt wirklich mehr als Umfragen vertrauen? Wird die Plattform ihrem Selbstanspruch als Prognosemarkt gerecht? Das Handelsblatt hat dies anhand vergangener Wetten auf US-Vorwahlen überprüft.
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