Der Test untersucht die neuen Thermal-Putty-Rezepturen Halnziye HY2612 in Grau und HY2312 in Pink mit zwölf Bond-Line-Thickness-Stufen von etwa 3.000 bis 250 µm. Das graue HY2612 erreicht eine apparente Regressions-Wärmeleitfähigkeit von 24,496 W/mK und setzt sich bei jeder identisch geprüften Standard-Schichtdicke an die Spitze des Vergleichsfeldes. Die neue HY2312 ist ebenfalls deutlich leistungsfähiger als die ältere pinke Rezeptur, zeigt ihre Vorteile aber vor allem bei größeren Spaltmaßen.
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Der Test untersucht die neuen Thermal-Putty-Rezepturen Halnziye HY2612 in Grau und HY2312 in Pink mit zwölf Bond-Line-Thickness-Stufen von etwa 3.000 bis 250 µm. Das graue HY2612 erreicht eine apparente Regressions-Wärmeleitfähigkeit von 24,496 W/mK und setzt sich bei jeder identisch geprüften Standard-Schichtdicke an die Spitze des Vergleichsfeldes. Die neue HY2312 ist ebenfalls deutlich leistungsfähiger als die ältere pinke Rezeptur, zeigt ihre Vorteile aber vor allem bei größeren Spaltmaßen.
Wichtigste Fakten| Produkt | Messwert | Einordnung |
|---|---|---|
| Halnziye HY2612 | 21,559 W/mK bei etwa 2,75 mm | Höchster gemessener effektiver Wert |
| Halnziye HY2612 | 24,496 ± 1,902 W/mK | Höchste apparente Regressions-Wärmeleitfähigkeit |
| Halnziye HY2312 neu | 16,121 W/mK bei knapp 3 mm | Stark bei großen Spaltmaßen |
| HY2612 bei 1 mm | 15,078 W/mK | Deutlich vor der neuen HY2312 mit 10,072 W/mK |
| HY2612 bei 1 mm | 66,318 mm²K/W | Niedriger flächenspezifischer Wärmewiderstand |
| Praktische Mindest-BLT | 500 µm bei HY2612, 750 µm bei HY2312 neu | Thermisch bestimmte Untergrenze |
| Merkmal | HY2612 | HY2312 neu |
|---|---|---|
| Farbe | Grau | Pink |
| Packungsangabe | > 12 W/mK | > 12 W/mK |
| Messverfahren | Nanotest TIMA5 in ASTM-Konfiguration | Nanotest TIMA5 in ASTM-Konfiguration |
| Aktive Prüffläche | 100 mm² | 100 mm² |
| Messbereich | etwa 3.000 bis 250 µm BLT | etwa 3.000 bis 250 µm BLT |
| Probentemperatur | 60 °C | 60 °C |
| Bond-Line-Thickness | HY2612 | HY2312 neu |
|---|---|---|
| 3.000 µm | 20,523 W/mK | 16,121 W/mK |
| 2.000 µm | 19,138 W/mK | 13,509 W/mK |
| 1.000 µm | 15,078 W/mK | 10,072 W/mK |
| 500 µm | 12,784 W/mK | 8,053 W/mK |
| 250 µm | 10,565 W/mK | 6,167 W/mK |
| Maximalwert | 21,559 W/mK bei etwa 2,75 mm | 16,121 W/mK bei knapp 3 mm |
Beim HY2612 sinkt der flächenspezifische thermische Widerstand von 146,172 mm²K/W bei etwa 3 mm auf 66,318 mm²K/W bei 1 mm und 23,659 mm²K/W bei 250 µm. Der Restdruck bleibt von etwa 3 mm bis 500 µm mit ungefähr 16 bis 18 kPa sehr niedrig und steigt erst bei 250 µm auf etwa 44,9 kPa.
Die neue HY2312 erreicht eine apparente Regressions-Wärmeleitfähigkeit von 19,897 ± 2,102 W/mK. Der modellierte Null-BLT-Achsenabschnitt liegt bei 42,790 ± 9,769 mm²K/W, das Bestimmtheitsmaß bei R² = 0,971771. Beim HY2612 betragen diese Werte 21,566 ± 5,833 mm²K/W für den Achsenabschnitt und R² = 0,984545. Bei der neuen HY2312 liegt der konservativ bewertete Restdruck über weite Teile der Messreihe bei etwa 10 kPa.
Teardown, Materialprüfung und AufbauBeide Materialien werden in weißen Kunststoffdosen mit Schraubdeckel und zusätzlichem Innendeckel geliefert. Beim Öffnen waren weder freie Flüssigkeit noch erkennbare Ölseparation oder bereits sichtbare Entmischungsbereiche festzustellen. Das HY2312 wirkt hellrosa, glatt und weicher. Das HY2612 ist hellgrau bis beinahe weiß, makroskopisch etwas trockener und körniger, bleibt trotz seiner hohen Füllung jedoch gut formbar.
Die Mikroskopie mit dem Keyence VHX-X1 zeigt unterschiedliche Mikrostrukturen. Das HY2312 bildet eine relativ geschlossene, glatte und zusammenhängende Schicht. Das HY2612 besitzt eine stärker granulare Topografie mit einer ausgeprägten, fein verteilten Sekundärstruktur. Die sichtbaren Strukturen sind keine direkt aufgelösten Zinkoxid-Nanopartikel, sondern größere Agglomerate, Cluster oder reliefbedingte Strukturen.
| Material | Sichtbare Strukturen | Beobachtung |
|---|---|---|
| HY2612 | 1,64 bis 5,43 µm | Median 2,84 µm, Mittelwert etwa 3,21 µm |
| HY2312 neu | 1,81 bis 42,15 µm | Median 3,42 µm; 42,15 µm als einzelner Ausreißer |
| HY2312 neu ohne Ausreißer | acht markierte Strukturen | Mittelwert etwa 4,53 µm |
Die lokale Elementanalyse mit dem AE-300 stützt bei beiden Rezepturen ein oxidisches Füllstoffsystem. In einer repräsentativen HY2612-Messzone wurden 36,6 Gewichtsprozent Sauerstoff, 27,7 Prozent Zink, 17,1 Prozent Aluminium, 15,9 Prozent Silizium und 2,7 Prozent Wasserstoff erfasst. Bei einer zinkreichen HY2312-Messstelle entfielen 38,9 Gewichtsprozent auf Zink, 38,6 Prozent auf Sauerstoff, 14,8 Prozent auf Silizium, 5,2 Prozent auf Aluminium und 2,5 Prozent auf Wasserstoff.
Eine weitere HY2312-Messzone enthielt 40,7 Prozent Silizium, 30,3 Prozent Zink, 20,8 Prozent Aluminium und 8,2 Prozent Wasserstoff. Die Messungen zeigen damit eine lokale Heterogenität des hochgefüllten Verbundwerkstoffs. Sie belegen Elemente, aber keine chemischen Bindungen; aus einzelnen Messstellen lässt sich deshalb keine globale Rezeptur in Gewichtsprozent ableiten.
Testbedingungen und GrenzenDie Messungen erfolgten mit Kupfer-Testköpfen Cu-Q10-24A-008 und Cu-Q10-24A-007 bei einer vorgegebenen Materialtemperatur von 60 °C. Die BLT wurde in zwölf Stufen von ungefähr 3.000 µm bis 250 µm reduziert. Bewertet wurden unter anderem thermischer Widerstand, effektive Wärmeleitfähigkeit, Restdruck, Fließverhalten, Regression und erweiterte Putty-Kennzahlen.
Die ausgewiesene apparente Regressions-Wärmeleitfähigkeit ist eine Kennzahl aus dem BLT-Sweep und keine unveränderliche Materialkonstante. Auch die als „Aging Drift“ bezeichneten Verschiebungen sind kein Alterungstest: Sie vergleichen Anfang und Ende einer Messsequenz, in der die Schichtdicke gezielt verändert wurde. Aussagen zu Langzeitdegradation, Pump-out, Austrocknung oder Zyklenfestigkeit sind mit diesen Daten nicht möglich.
Die DRAM-Simulation ergab für das HY2612 Temperaturdifferenzen von etwa 10,26 bis 35,86 K mit einem Median von rund 26,61 K. Bei der neuen HY2312 lagen die Werte zwischen etwa 14,68 und 40,74 K, der Median betrug rund 33,08 K. In der VRM-Simulation stieg die Junction-Temperatur beim HY2612 von etwa 59,30 °C bei 250 µm auf rund 60,34 °C bei 3 mm. Die Putty-Schicht ist dabei nur ein Teil des gesamten thermischen Pfads, da Wärme auch über Package, Anschlüsse und Platine abgeführt wird.
EinordnungIm Vergleich mit Alphacool Apex X1, der älteren Halnziye HY2312, Honeywell HT10000 und Thermal Grizzly TP Pro liegt das neue HY2612 bei der apparenten Regressions-Wärmeleitfähigkeit mit 24,496 W/mK vorn. Danach folgen die neue HY2312 mit 19,897 W/mK, die alte HY2312 mit 13,483 W/mK, Honeywell HT10000 mit 13,409 W/mK, Thermal Grizzly TP Pro mit 11,554 W/mK und Alphacool Apex X1 mit 10,600 W/mK.
Die neue pinke HY2312 ist gegenüber der älteren 2026er Probe bei großen Schichtdicken deutlich stärker. Bei 3 mm erreicht sie 16,121 statt 12,104 W/mK. Bei 1 mm liegen beide Varianten mit 10,072 und 10,198 W/mK praktisch gleichauf. Bei 500 µm ist die alte Version mit 9,388 gegenüber 8,053 W/mK vorn, bei 250 µm mit 8,049 gegenüber 6,167 W/mK ebenfalls. Die Regressionsmodelle schneiden sich rechnerisch bei ungefähr 1.032 µm.
StärkenDas HY2612 führt bei allen betrachteten Standard-BLTs von 250 µm bis 3.000 µm.Die gemessene effektive Wärmeleitfähigkeit überschreitet beim HY2612 im Bereich oberhalb von 2,25 mm die Marke von 20 W/mK.Das HY2612 verbindet einen hohen Füllgrad mit niedrigen Restdrücken bis 500 µm.Die neue HY2312 erreicht bei großen Spaltmaßen deutlich höhere Werte als die ältere pinke Rezeptur.Beide Materialien zeigen eine fein aufbereitete, hochgefüllte Struktur ohne sichtbare Binderseen oder größere trockene Pulverinseln.EinschränkungenDas HY2612 wird wegen der thermischen Retention praktisch erst ab 500 µm eingeordnet.Die neue HY2312 besitzt einen hohen modellierten Interface-Anteil von 42,790 mm²K/W und ist bei kleinen BLTs nicht automatisch besser als die alte Version.Die sichtbaren Partikel- und Agglomeratgrößen stammen aus kleinen, exemplarisch ausgewählten Stichproben und sind keine statistisch belastbare Partikelgrößenverteilung.Die Produktdosen verwenden weiterhin ein generisches HY2012-Design; die konkrete Rezeptur ist seitlich über die jeweilige Bezeichnung markiert.Fragen und AntwortenWelche Rezeptur ist im Test thermisch am stärksten? Das graue Halnziye HY2612 erreicht im Vergleichsfeld die höchsten Werte.Bei welcher Schichtdicke ist das HY2612 praktisch vorgesehen? Die praktische Mindest-BLT wird mit 500 µm angegeben; besonders stark ist das Material bei größeren Spalten.Ist die neue HY2312 in jedem Bereich besser als die alte Version? Nein. Oberhalb von etwa 1 mm ist sie zunehmend stärker, unterhalb von 1 mm liegt die alte Rezeptur teilweise vorn.Sind die negativen Rohdruckwerte ein Unterdruck? Nein. Sie entstehen relativ zum Kraftnullpunkt durch Relaxation, Fließen, Zustandsänderungen und mögliche Adhäsion.Belegen die LIBS-Daten die vollständige chemische Rezeptur? Nein. LIBS weist Elemente in einzelnen Messzonen nach, aber keine chemischen Bindungen und keine globale Zusammensetzung.Automatisch aus dem Artikelinhalt als redaktionelle, sichtbare Inhaltsübersicht erzeugt.
Es gibt Produktkategorien, bei denen nach zwei oder drei guten Generationen erst einmal Ruhe einkehrt und dann gibt es Thermal Putty. Kaum glaubt man, die Rezepturen seien inzwischen so weit ausgereizt, dass der nächste Fortschritt zwangsläufig nur noch hinter dem Komma stattfinden könne, kommt der nächste Eimer Knetmasse um die Ecke und zwingt einen, die Maßstäbe neu zu sortieren. Halnziye trägt daran momentan einen nicht ganz unerheblichen Anteil, denn der Hersteller entwickelt seine Putty-Rezepturen offenbar mit einem Tempo weiter, das einem Tester wenig Freizeit und dem bisherigen Spitzenfeld zunehmend schlechte Laune beschert. Diesmal stehen gleich zwei neue Halnziye-Rezepturen auf dem TIMA5, das HY2312 in Pink und das HY2612 in Grau. Beide Datensätze werden in meinem Export ausdrücklich als „New“ geführt. Auf den Dosen selbst verwendet Halnziye weiterhin das generische HY2012-Design, während die konkrete Rezeptur seitlich über HY2212, HY2312, HY2512 oder HY2612 markiert wird. Verwirrend für den Kunden, aber dazu schreibe ich am Schluss noch etwas.
Das ist wichtiger, als es zunächst klingt, denn insbesondere bei der pinken HY2312 existiert bereits eine ältere 2026er Probe, die ich vermessen habe und die im großen Vergleich weiterhin als „Halnziye HY 2312 Pink“ auftaucht. Die neue Probe ist also keine Wiederholung derselben Messung, sondern eine weiterentwickelte Rezeptur und genau deshalb muss man künftig beim Kauf sehr genau darauf achten, welche Revision tatsächlich im Behälter steckt. Zwei optisch ähnliche pinke Putties mit derselben Grundbezeichnung und thermisch teilweise deutlich unterschiedlichem Verhalten wären sonst die perfekte Grundlage für das übliche Forenchaos aus „bei mir besser“, „bei mir schlechter“ und „mein Cousin hat drei Grad weniger“. Das lässt sich vermeiden, wenn Hersteller und Händler die neue Revision später eindeutig kennzeichnen.
Auf der Vorderseite verspricht Halnziye mehr als 12 W/mK. Normalerweise ist genau das der Moment, an dem ich innerlich schon einmal den Rotstift auspacke, denn Putty-Hersteller und Wärmeleitfähigkeitsangaben pflegen bisweilen eine ähnlich kreative Beziehung wie Autohersteller und Prospektverbrauch. Diesmal wird es allerdings unangenehm für den Zyniker in mir. Nicht nur, dass beide neuen Materialien diese Größenordnung in meinen Messungen erreichen beziehungsweise extrem übertreffen, die graue HY2612 verschiebt die thermische Messlatte sogar derart deutlich, dass ich die komplette Auswertung mehrfach kontrolliert habe, weil ich es nicht glauben wollte.
Und das ist keine Geschichte über einen einzelnen hübschen Messpunkt. Beide Putties wurden über zwölf reale Bond-Line-Thickness-Stufen von rund 3.000 bis 250 µm vermessen, bei praktisch konstanten 60 °C Probentemperatur (Median), inklusive thermischem Widerstand, effektiver Wärmeleitfähigkeit, Restdruck, Fließverhalten, Regressionsanalyse und den erweiterten Putty-Metriken meines TIMA5 Anaylzer NEXT. Dazu kommen Keyence VHX-X1-Mikroskopie, Partikel- beziehungsweise Agglomeratbetrachtung und lokale Elementanalyse mit dem AE-300.
UnboxingDie Verpackung bleibt angenehm unspektakulär. Beide Materialien kommen in denselben weißen Kunststoffdosen mit Schraubdeckel und zusätzlichem Innendeckel. Genau dieser zweite Abschluss ist bei Putty sinnvoll, weil er Binderverlust, Verschmutzung und längerfristige Veränderung während der Lagerung zumindest konstruktiv erschwert. An beiden Proben sehe ich beim Öffnen keine freie Flüssigkeitsschicht, keine erkennbare Ölseparation und keine Bereiche, die auf eine bereits in der Dose entmischte Rezeptur schließen lassen.
Das HY2312 präsentiert sich hellrosa, relativ glatt und beim ersten Anfassen fast harmlos. Das HY2612 ist hellgrau bis beinahe weiß und wirkt makroskopisch etwas trockener beziehungsweise körniger. Das darf man nicht mit schlechterer Homogenität verwechseln. Im Gegenteil, die spätere Mikroskopie zeigt bei der HY2612 eine ausgesprochen fein verteilte sichtbare Sekundärstruktur. Beide Materialien sind sehr hoch gefüllt, aber die Art, wie Füllstoff, Matrix und Agglomerate miteinander organisiert sind, unterscheidet sich sichtbar.
Bei der grauen HY2612 fällt schon beim Portionieren auf, dass sie trotz hoher Füllung sehr gut formbar bleibt. Sie ist keineswegs bröselig, besitzt aber mehr strukturellen „Körper“ als die pinke Variante. Das HY2312 wirkt weicher und relaxiert unter Belastung noch stärker. Genau diese Unterschiede tauchen später sowohl in der Compression Curve als auch beim Restdruck wieder auf.
Die beiden neuen Halnziye-Putties im ersten Zahlenvergleich| Produkt | Farbe | Packungsangabe | Max. λeff | λeff bei 1 mm | Apparente Regressions-λ | Rth,A bei 1 mm | Praktische Mindest-BLT | Fließfähigkeit | Usability |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Halnziye HY2612 (New) | Grau | > 12 W/mK | 21,559 W/mK | 15,078 W/mK | 24,496 ± 1,902 W/mK | 66,318 mm²K/W | 250 bis 500 µm | 93,7 / 100 | 81,0 / 100 |
| Halnziye HY2312 (New) | Pink | > 12 W/mK | 16,121 W/mK | 10,072 W/mK | 19,897 ± 2,102 W/mK | 99,291 mm²K/W | 500 bis 750 µm | 89,2 / 100 | 75,9 / 100 |
Die Tabelle verrät bereits, warum dieser Test spannender geworden ist als geplant. Das neue HY2312 ist thermisch stark, das HY2612 setzt sich aber noch einmal deutlich darüber. 15,078 W/mK effektive Wärmeleitfähigkeit bei einem Millimeter Bond Line Thickness sind für Putty außergewöhnlich und die 21,559 W/mK effektiv (!) bei rund 2,75 mm sind kein extrapolierter Fantasiewert, sondern ein tatsächlich gemessener Punkt der BLT-Reihe.
Gleichzeitig sieht man bereits, dass thermische Maximalleistung nicht automatisch die beste Gesamtnote bei den mechanischen Putty-Metriken bedeutet. Ein Putty muss fließen, Spalte tolerieren, Bauteile mechanisch schonen und seine thermische Leistung beim Zusammenpressen möglichst lange erhalten. das HY2612 gewinnt nicht jede dieser Disziplinen, sie verschiebt aber die thermische Oberkante des Vergleichsfeldes sehr deutlich. Und genau deshalb lohnt sich der Umweg über Mikroskopie und Materialanalyse, bevor wir uns in die Diagramme stürzen.