Die unglaubliche Aufholjagd von Kimi Antonelli, der überlegene Doppelsieg. Für Mercedes war die Welt am vergangenen Formel-1-Wochenende mehr als in Ordnung. Vor der anstehenden Premiere in Madrid warnt Teamchef Toto Wolff die Fans jedoch vor einer zu großen Erwartungshaltung.

Toto Wolff warnt vor dem Grand Prix in Spanien
Foto: © IMAGO/Riccardo Righetti
10. September 2026, 09:33

sport.de
Die unglaubliche Aufholjagd von Kimi Antonelli, der überlegene Doppelsieg. Für Mercedes war die Welt am vergangenen Formel-1-Wochenende mehr als in Ordnung. Vor der anstehenden Premiere in Madrid warnt Teamchef Toto Wolff die Fans jedoch vor einer zu großen Erwartungshaltung.
"Dieses Wochenende stellt uns vor eine ganz andere Herausforderung", betont Wolff allerdings vor dem Großen Preis von Spanien. "Die Streckencharakteristik ähnelt eher der von Budapest oder Zandvoort", erklärt der Österreicher.
Ein Blick auf die Ergebnisse auf den beiden genannten Strecken zeigt: Mercedes stand weder in Ungarn noch in den Niederlanden an der Spitze. Vielmehr konnte sich Weltmeister Lando Norris beide Male zum Sieger küren.
Der Erfolg in Monza verdankte man laut Wolff "einem der stärksten Rennwochenenden der Saison", der Kurs in Italien sei jedoch eine "absolute Ausnahme" im Kalender, so Wolff.
Auf keiner anderen Strecke wird mit so wenig Abtrieb gefahren, weshalb Wolff betont: "Unser Auto verfügt für das nächste Rennen in Madrid nicht über das Leistungsniveau, das es in Monza hatte. Wir wissen, dass unsere Upgrades in Madrid sehr hilfreich wären, aber da wir sie noch nicht haben, müssen wir einfach unser Bestes geben."
Mercedes-Upgrades erst in BahrainMercedes plant mit den neuen Upgrades für den W17 erst für die Rennen in Bahrain oder Malaysia. Dementsprechend sei es durchaus möglich, dass es in Madrid um Schadensbegrenzung geht. "Es könnte bedeuten, dass es an diesem Rennwochenende nicht um den Sieg geht, sondern lediglich darum, Punkte zu holen", so Wolff.
Um das Rennen mit dieser Einstellung anzugehen, hat Mercedes in Sachen Punkte die richtige Grundlage. Schließlich führt Kimi Antonelli die Fahrerwertung mit einem souveränen Vorsprung von 66 Punkten auf Teamkollege George Russell an, der wiederum zehn Punkte vor Lewis Hamilton (Ferrari) liegt.
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