Roborock wagt den Sprung vom Wohnzimmer in den Garten. Der erste Mähroboter des Herstellers hört auf den Namen RockMow Z1 LiDAR. Dieser Test zeigt, ob der Newcomer mit den besten drahtlosen Mährobotern mithalten kann.

Roborock wagt mit dem RockMow Z1 LiDAR den Einstieg in den Mähroboter-Markt – und landet im COMPUTER BILD-Test direkt ganz vorn.
Foto: COMPUTER BILD/Alena Zielinski
Roborock wagt den Sprung vom Wohnzimmer in den Garten. Der erste Mähroboter des Herstellers hört auf den Namen RockMow Z1 LiDAR. Dieser Test zeigt, ob der Newcomer mit den besten drahtlosen Mährobotern mithalten kann.
Testnote
1,1
sehr gut
Roborock feiert 2026 sein Debüt im Garten und landet direkt auf einem Spitzenplatz im Testfeld. Der RockMow Z1 LiDAR navigiert komplett ohne Begrenzungsdraht und externe Antenne, mähte im Praxis-Test sehr gleichmäßig und blieb über vier Wochen hinweg störungsfrei. Zu den Stärken zählen die aktive Lenkung, die sehr zuverlässige Hinderniserkennung und die automatische Anpassung der Mährichtung für ein sauberes Schnittbild. Optional ist ein Kantenschneide-Modul erhältlich. Insgesamt liefert der RockMow Z1 LiDAR eine der besten Gesamtleistungen im Test.
Pro
Kontra
Inhaltsverzeichnis
Roborock baut erstmals einen
Mähroboter– und sorgt damit für Aufsehen. Mit dem RockMow Z1 LiDAR schickt der Hersteller einen drahtlosen Premium-Mäher ins Rennen, der im COMPUTER BILD-Test auf Anhieb überzeugte. Getestet wurde die LiDAR-Version für Rasenflächen bis 2.000 Quadratmeter. Anders als die übrigen Modelle der Z1-Serie kommt sie ohne RTK-Antenne aus und orientiert sich per Lasersensor, Kamera und KI im Garten.
Den Roborock RockMow Z1 LiDAR einzurichten ist erfreulich unkompliziert. Anders als viele klassische Mähroboter benötigt er weder einen Begrenzungsdraht noch eine RTK-Antenne im Garten. Stattdessen orientiert sich der Mäher per LiDAR-Sensor, Kamera und Satellitentechnik selbstständig auf der Fläche.

Gesteuert per Handy, erstellt der RockMow Z1 LiDAR beim ersten Einsatz eine Karte des Gartens. Begrenzungsdraht oder RTK-Antenne sind nicht nötig.
Foto: COMPUTER BILD/Alena Zielinski
Nach dem Aufstellen der Ladestation erstellt der RockMow eine digitale Karte des Gartens. Sperrzonen, Nebenflächen und Durchgänge lassen sich anschließend bequem in der App anpassen. Im Test funktionierte die Kartierung zuverlässig und präzise, die übersichtliche App erleichterte die Inbetriebnahme zusätzlich. Auffällig: Mitunter brach während der Kartierung die Verbindung zum Smartphone kurzzeitig ab. Das war allerdings kein großes Problem, denn die bereits erstellte Karte ließ sich anschließend weiternutzen und die Einrichtung problemlos fortsetzen.

Die aktive Lenkung sorgt für präzise Manöver und verbessert die Navigation auf verwinkelten Grundstücken.
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Bei der Navigation spielt der RockMow Z1 LiDAR seine größte Stärke aus. Der Mähroboter fährt die Fläche systematisch Bahn für Bahn ab, orientiert sich präzise im Garten und fand im Test jederzeit zur Ladestation zurück. Besonders positiv fiel die automatische Anpassung der Mährichtung auf, wodurch weniger sichtbare Fahrspuren im Rasen anfallen.

Der RockMow Z1 LiDAR setzt auf Allradantrieb und eine gefederte Radaufhängung – ideal für unebenes Gelände und schwierige Passagen.
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Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist die aktive Lenkung. Während viele Konkurrenten größere Wendemanöver benötigen, dreht der Roborock deutlich präziser ein und wechselt die Richtung kontrolliert. Zusammen mit dem kräftigen Allradantrieb verbessert das die Navigation auf verwinkelten Grundstücken spürbar und macht den RockMow zu einem der präzisesten Mähroboter im aktuellen Testfeld.

Der Roborock fährt systematisch Bahn für Bahn und hinterließ im Test ein besonders gleichmäßiges Schnittbild.
Foto: COMPUTER BILD/Alena Zielinski
Beim Mähen ist der Roborock RockMow Z1 LiDAR spitze. Auf der Fläche erlangte er im COMPUTER BILD-Test die Bewertung "sehr gut" und hinterließ einen gleichmäßigen Rasenteppich ohne auffällige Ausreißer. Die systematische Navigation und die automatische Anpassung der Mährichtung verhindern sichtbare Fahrspuren und sorgen für ein besonders homogenes Schnittbild. Auch höher gewachsenes Gras stellte im Praxiseinsatz kein grundsätzliches Problem dar.

Der RockMow Z1 LiDAR arbeitet auch entlang von Beeten und Rasenkanten präzise.
Foto: COMPUTER BILD/Alena Zielinski
Auch an Rasenkanten schlägt sich der RockMow überzeugend. Im Test erhielt er hier die Bewertung "gut" und kam näher an Beete, Wege und Mauern heran als viele Wettbewerber. Optional bietet Roborock das PreciEdge-Modul an. Dabei fahren zwei zusätzliche Klingen seitlich aus und verkleinern den verbleibenden Randstreifen deutlich. Ganz ohne Nacharbeit kommt aber auch der Testsieger nicht aus. Insgesamt zählt der RockMow Z1 LiDAR dennoch zu den stärksten Mähern im aktuellen Testfeld.

Optional lässt sich der RockMow mit dem PreciEdge-Modul ausstatten, um näher an Rasenkanten zu arbeiten.
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Die App gehört zu den Stärken des RockMow Z1 LiDAR. Mähpläne, Sperrzonen, Nebenflächen und individuelle Mähbereiche lassen sich übersichtlich verwalten. Praktisch: Der aktuelle Standort des Roboters wird jederzeit auf der Karte angezeigt. WLAN, Bluetooth und Mobilfunk ermöglichen zudem den Fernzugriff unterwegs.

Über die App lassen sich Mähpläne, Sperrzonen, Nebenflächen und Mährichtung bequem verwalten.
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Noch wichtiger ist die hohe Zuverlässigkeit. Über den gesamten vierwöchigen Testzeitraum arbeitete der RockMow störungsfrei. Er blieb nicht stecken, verlor nie die Orientierung und fand stets sicher zur Ladestation zurück. Gerade auf komplexeren Grundstücken mit vielen Teilflächen, Engstellen oder verwinkelten Passagen zeigte sich die Navigation besonders stabil. Orientierungsprobleme traten während des Tests nicht auf. Lediglich ein gezielter Spot-Mähmodus fehlt. Wer einzelne Bereiche nacharbeiten möchte, muss dafür vorübergehend eine entsprechende Zone in der App anlegen.
Sicherheitscheck: Erkennt Hindernisse zuverlässigIm Sicherheitscheck gehörte der RockMow Z1 LiDAR zu den besten Geräten im Test. Schuhe, Gartenschläuche, Äste, Steine, Schaufeln und sogar eine Kinderbein-Attrappe erkannte der Mähroboter zuverlässig und wich den Hindernissen kontrolliert aus. Die Kombination aus LiDAR-Sensor, Kamera und intelligenter Objekterkennung funktionierte dabei nahezu fehlerfrei.

Im Hindernistest erkannte der RockMow Schuhe, Schläuche und auch den Porzellan-Igel besonders zuverlässig.
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Zur Ausstattung gehören außerdem PIN-Schutz, Alarmfunktion, Standortbestimmung, Regen-, Frost-, Neigungs- und Stoßsensoren. Ganz ersetzen können moderne Sensoren die Aufmerksamkeit des Nutzers nicht. Im direkten Vergleich zählt der RockMow Z1 LiDAR aber zu den sichersten Mährobotern, die COMPUTER BILD bislang getestet hat.
Test-Fazit: Roborock gelingt der große WurfMit dem RockMow Z1 LiDAR liefert Roborock ein beeindruckendes Debüt für den Garten. Der Hersteller überträgt viele Stärken seiner Saugroboter auf den Mähroboter und landet damit auf Platz 1 im COMPUTER BILD-Test. Besonders überzeugen die präzise LiDAR-Navigation ohne Begrenzungsdraht oder Antenne, die aktive Lenkung, das sehr gleichmäßige Schnittbild und die hervorragende Hinderniserkennung.
Roborock
2.228,00 EUR
Der hohe Preis von rund 3.300 Euro macht den RockMow Z1 LiDAR zu einem Premium-Modell. Wer jedoch das derzeit stärkste Gesamtpaket unter den drahtlosen Mährobotern sucht und den Preis zahlen mag, bekommt einen verdienten Testsieger und einen der besten
Mähroboter des Jahres 2026.
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