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Souverän, aber glanzlos: Werder zieht in zweite DFB-Pokalrunde ein

Дата публикации: 22-08-2026 15:28:48

Ein glanzloser 3:0-Sieg gegen Lüneburg bringt Werder Bremen in die zweite Runde des DFB-Pokals. Trotz des klaren Ergebnisses war das Spiel kein Selbstläufer. Lüneburg hielt tapfer dagegen.

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3:0-Sieg gegen Lüneburg Souverän, aber glanzlos: Werder zieht in zweite DFB-Pokalrunde ein

Ein glanzloser 3:0-Sieg gegen Lüneburg bringt Werder Bremen in die zweite Runde des DFB-Pokals. Trotz des klaren Ergebnisses war das Spiel kein Selbstläufer. Lüneburg hielt tapfer dagegen.

Niclas Füllkrug traf zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Lüneburg.

Niclas Füllkrug traf zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Lüneburg. Eibner/Imago

Pflichtaufgabe gelöst: Der SV Werder Bremen ist am Samstagnachmittag in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen, nachdem sich die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune mit 3:0 (1:0) gegen den Oberligisten Lüneburger SK Hansa durchgesetzt hat. Im Duell mit dem krassen Außenseiter ließen die Bremer zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen, taten sich im Spiel nach vorne aber über weite Strecken schwer, sodass sich der Vier-Klassen-Unterschied am Ende nicht überdeutlich im Ergebnis wiederspeigelte.

Zum Pflichtspielauftakt hatte Thioune drei der bisher zehn Sommer-Neuzugänge in die Startelf beordert: Neben Torhüter Alexander Schlager standen auch Ludovit Reis und Rückkehrer Niclas Füllkrug von Beginn an auf dem Platz. Für den ersten echten Höhepunkt des Spiels sorgten im mit 29.330 Zuschauern ausverkauften Millerntorstadion allerdings andere Namen. Nach einem Eckball von Linksverteidiger Olivier Deman war es Jens Stage, Werders bester Torschütze aus der vergangenen Saison, der direkt wieder zuschlug: Per Kopf brachte der Däne die Bremer früh in Führung – 1:0 (11.). Die Erstrundenpartie schien also einen standesgemäßen Verlauf zu nehmen. Bis zur Pause entwickelte sich allerdings ein Duell, in dem Werder zwar klar Oberwasser hatte und defensiv seriös agierte, offensiv dafür aber nur wenig Kreativität zeigte und nicht nachlegen konnte.

Zwar verbuchten Füllkrug (13.), Senne Lynen (31.), Justin Njinmah (38.) und Deman (45.+1) weitere Chancen, blieben dabei aber glücklos, ebenso wie Reis, der bereits nach 22 Sekunden für den ersten Abschluss des Nachmittags gesorgt hatte. Außenseiter Lüneburg, für den es das größte Spiel der 125-jährigen Vereinsgeschichte war, stemmte sich wacker gegen die fußballerische Überlegenheit des Bundesligisten, blieb trotz ein, zwei guter Vorstöße in Durchgang eins aber ohne jeden Torschuss.

Einwechselspieler bringen Schwung in die Partie

Kurios: Der Anstoß zum zweiten Durchgang verzögerte sich um einige Minuten, weil zunächst ein Loch in einem der Tornetzte geflickt werden musste. Drei Helfer, eine Räuberleiter und etwas Klebeband später konnte das Spiel dann weitergehen. Die zur zweiten Hälfte eingewechselten Paul Erevbenagie (für Samuel Mbangula) und Chuki (für Lynen) brachten ordentlich Schwung in Werders Offensive und fabrizierten in Co-Produktionen eine gute Chance, die Chuki nicht nutzte (51.). Im Lüneburger Netz landete der Ball kurz darauf trotzdem: Nachdem Stage im Strafraum von Tom Muhlack gefoult worden war, erhöhte Füllkrug vom Punkt aus souverän auf 2:0 (53.). Kurz danach war Schluss für den Mittelstürmer. Cedric Itten kam für ihn in die Partie (60.), die in der Folge vor sich hinplätscherte, ehe Lüneburg plötzlich für ein Ausrufezeichen sorgte.

Nach Stockfehler von Amos Pieper besorgte Nevio Scheuer den ersten Torschuss des Oberligisten – und traf aus der Distanz den Außenpfosten (74.). Ehe beim Außenseiter aber so etwas wie neue Hoffnung aufkommen konnte, machte Reis den Deckel drauf: Per abgefälschtem Schuss traf der Neuzugang vom Club Brügge zum 3:0 (76.), was gleichzeitig den Endstand markierte. Auf wen der SV Werder Bremen in der zweiten DFB-Pokalrunde trifft, klärt sich am Samstag, 5. September, wenn im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die Auslosung ansteht. Bereits am kommenden Wochenende startet die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune nun in die Bundesligasaison 2026/27. Am Sonntag, 30. August, steht zum Auftakt ab 15.30 Uhr das Auswärtsspiel beim SC Freiburg an.

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