Nach dem Abgang von Dmytro Bogdanov zu Energie Cottbus hat sich der 1. FC Union Berlin am Mittwoch auch einen neuen Spieler geangelt.
In der vergangenen Woche waren die Gespräche schon weit fortgeschritten, am Mittwoch hat der 1. FC Union Berlin nun den Transfer von Michel Aebischer offiziell bestätigt. Der 29-Jährige kommt vom italienischen Zweitligisten Pisa SC nach Köpenick und hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Vor allem Trainer Mauro Lustrinelli hatte sich für den Neuzugang starkgemacht. Aebischer hatte er einst als Trainer der Schweizer U21-Nationalmannschaft unter seinen Fittichen.
Aebischer bringt die Erfahrung von 44 Länderspielen mit in die Bundesliga. Darüber hinaus gewann er zwischen 2018 und 2021 mit YB Bern viermal in Folge die Meisterschaft in seinem Heimatland. „Michel ist ein sehr intelligenter und vielseitiger Mittelfeldspieler, der auf hohem Niveau über viele Jahre konstant seine Leistungen gezeigt hat. Er bringt internationale Erfahrung, Führungsqualitäten und eine hohe taktische Disziplin mit. Mit seiner Art, Fußball zu spielen, verleiht er einer Mannschaft Balance und Stabilität, gleichzeitig verfügt er aber auch über die Qualität, selbst Akzente nach vorne zu setzen. Wir freuen uns sehr, dass er zu uns kommt“, sagte Manager Horst Heldt zum Transfer.
Nach Marvin Friedrich (Borussia Mönchengladbach), Zeno Van Den Bosch (Royal Antwerpen), Emmanuel Latte Lath (Atalanta United FC, Leihe) und Stanley Nsoki (nach Leihe fest aus Hoffenheim verpflichtet) ist Aebischer der fünfte Neuzugang bei Union.
„Union ist ein Verein mit einer klaren Identität und besonderen Werten. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen habe ich schnell gespürt, welchen Stellenwert Zusammenhalt und Teamgeist hier haben. Nach den Stationen in der Schweiz und Italien freue ich mich nun auf die Bundesliga und darauf, meine Erfahrungen hier einzubringen. Ich möchte auf und neben dem Platz Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit der Mannschaft eine erfolgreiche Zeit erleben“, freute sich Aebischer in der Mitteilung der Eisernen über seine neue sportliche Herausforderung.
Die Dienste des neuen Mittelfeldregisseurs lässt sich Union 3,5 Millionen Euro kosten. Ein klares Signal, dass Aebischer direkt ein Kandidat für die Startformation ist. Ob er schon am Sonntag (15.30 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Eintracht Braunschweig für Union auf dem Platz stehen wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen.
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