Einigung naht: Telefonat zwischen Carney und Trump bringt gewünschten Erfolg +++ Vereinbarung muss noch endgültig ausgearbeitet werden +++ Der Newsblog.

US-Präsident Donald Trump neben Kanadas Premierminister Mark Carney: Umfangreiche Verhandlungen. Foto: REUTERS
Die USA und Kanada haben sich kurz vor Inkrafttreten neuer US-Zölle auf eine Verschiebung der Maßnahmen geeinigt. US-Präsident Donald Trump erklärte am Dienstag (Ortszeit), die geplanten Zölle von 50 Prozent auf kanadische Importe würden für drei Tage vorerst ausgesetzt. Damit gewinnen beide Länder Zeit für weitere Verhandlungen.
Trump schrieb am Abend in sozialen Medien, er habe die Zölle ausgesetzt, da die USA und Kanada – vorbehaltlich der endgültigen Ausarbeitung der Vereinbarungen – eine Einigung erzielt hätten.
Die neuen Abgaben hätten kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar getroffen. Dazu gehören unter anderem Eishockeyschläger und medizinische Holzspatel. Die betroffenen Waren machen etwa fünf Prozent der jährlichen kanadischen Exporte in die USA aus.
Der kanadische Premierminister Mark Carney hat am Dienstag in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump in letzter Minute versucht, neue Strafzölle abzuwenden. Die Zölle in Höhe von 50 Prozent auf Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar sollen um Mitternacht in Kraft treten. Es war das zweite Gespräch der beiden Staats- und Regierungschefs in dieser Woche. Über den Stand der wochenlangen intensiven Verhandlungen herrschte jedoch Unklarheit. Carneys Büro bestätigte das Gespräch, ohne jedoch weitere Einzelheiten zu nennen. Eine Stellungnahme des Weißen Hauses und des US-Handelsbeauftragten lag zunächst nicht vor.
Zwei mit den Verhandlungen vertrauten Branchenvertretern zufolge sind die bestehenden US-Zölle auf kanadische Fahrzeuge einer der Hauptstreitpunkte. Die Seiten haben demnach eine Senkung der Zölle von 25 auf 15 Prozent erörtert. Ein Knackpunkt ist dabei die Berechnungsgrundlage für weitere Zollnachlässe. Die Regierung in Washington will, dass nur in den USA hergestellte Inhalte angerechnet werden. Kanada dringt jedoch darauf, alle nordamerikanischen Inhalte, einschließlich kanadischer und mexikanischer Teile, zu berücksichtigen.
Kurz vor dem angedrohten Inkrafttreten von Zöllen des US-Präsidenten Donald Trump gegen Kanada versuchen die beiden Nachbarländer zu einer Einigung zu finden. „Wir verhandeln“, sagte der kanadische Premierminister Mark Carney am Montag zu Reporterinnen und Reportern. „Die Verhandlungen sind sehr intensiv und heikel.“
Trump hat Zölle in Höhe von 50 Prozent auf kanadische Produkte im Umfang von 20 Milliarden Dollar angekündigt, die am (morgigen) Mittwoch in Kraft treten würden. Betroffen wären unter anderem Hockey-Stöcke.
US-Präsident Donald Trump hat Zölle auf den Import von Drohnen und deren Bauteilen verhängt. Er habe am Donnerstag (Ortszeit) eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Für Drohnen ab einer bestimmten Größe oder mit Fähigkeiten, die von besonderer Bedeutung für die nationale Sicherheit der USA sind, werde ein Wertzoll von 100 Prozent fällig. Auf kleinere Modelle ohne diese Eigenschaften werde ein Zoll von 25 Prozent erhoben, so das US-Präsidialamt. Drohnen und Bauteile aus der Europäischen Union (EU), Japan, Liechtenstein, Südkorea, der Schweiz und Taiwan würden mit 15 Prozent verzollt. Für Einfuhren aus Großbritannien liege dieser bei zehn Prozent. Die Zölle sollen den Angaben zufolge 21 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft treten. Für weniger sensible Drohnen-Bauteile gelte eine Frist von 180 Tagen.
US-Präsident Donald Trump hat zum Schutz der heimischen Industrie vor chinesischer Konkurrenz Mindestpreise und Zölle auf Polysilizium-Produkte verhängt. Das Präsidialamt teilte am Donnerstag mit, dass auf das Material ein Zoll von 15 Prozent erhoben werde. Zudem gelten ab dem 4. Dezember Mindestimportpreise. Diese liegen einem Dokument der US-Regierung zufolge bei 21 Dollar pro Kilogramm für Polysilizium, 100 Dollar pro Kilogramm für Blöcke und Wafer, 0,22 Dollar pro Watt für Solarzellen sowie 0,38 Dollar pro Watt für Solarmodule.
Polysilizium ist eine hochreine Form von Silizium und steht am Anfang der Lieferketten für die Chip- und Solarindustrie. Aus Siliziumwafern werden Solarzellen gefertigt, die anschließend zu Modulen verbaut werden. Die neuen Handelsbeschränkungen basieren auf einem US-Gesetz aus dem Jahr 1962.
Die US-Regierung bereitet Insidern zufolge die Einführung von Mindestpreisen und Zöllen auf Polysilizium und verwandte Produkte vor. Die Entscheidung werde noch in diesem Monat erwartet, sagten vier mit den Plänen vertraute Personen. Damit rücke ein für Solarmodule und Halbleiter wichtiges Material ins Zentrum der US-Bemühungen, in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Energie mit China zu konkurrieren. Ziel sei es, US-Fabriken von Hemlock Semiconductor und der deutschen Wacker Chemie vor den wachsenden Ambitionen der Volksrepublik in der Chip-Lieferkette zu schützen.
Geplant sei ein Mischsystem aus Mindestimportpreisen und Zöllen, hieß es weiter. Importeure, die in die US-Produktion von Wafern und Zellen investieren, sollen die durch die Handelsschutzmaßnahmen entstehenden Kosten ausgleichen können. Das Präsidialamt und das US-Handelsministerium äußerten sich zunächst nicht zu den Plänen.
Die chinesische Botschaft in Washington kritisierte die Pläne. Die US-Regierung solle die Zollmaßnahmen nach Abschnitt 232 des Trade Expansion Act so schnell wie möglich stoppen und die Bedenken aller Parteien durch einen Dialog auf Augenhöhe ausräumen, teilte die Vertretung mit. Die Vorschrift ermächtigt den Präsidenten, Importe zu beschränken, die als Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft werden. Donald Trump hat diese Befugnis genutzt, um Zölle auf Produkte wie Stahl, Autos und Halbleiter zu verhängen. China verfügt über rund 80 Prozent der weltweiten Produktionskapazitäten für Solaranlagen.
Eine Gruppe von 25 demokratisch geführten US-Bundesstaaten hat am Montag die Regierung von Präsident Donald Trump wegen der jüngsten Zölle verklagt. Die rechtlichen Schritte richten sich gegen die neuen Abgaben auf Waren von 60 Handelspartnern, teilte das Büro des Generalstaatsanwalts von Oregon, Dan Rayfield, mit. Die Trump-Regierung hatte am 24. Juli Zölle in Höhe von zehn und 12,5 Prozent gegen Länder und Bündnisse wie die Europäische Union verhängt. Zur Begründung hieß es, diese würden nicht genug gegen den Export von Waren vorgehen, die in Zwangsarbeit hergestellt wurden. Die neuen Abgaben traten genau zu dem Zeitpunkt in Kraft, als ein vorheriger weltweiter US-Zoll von zehn Prozent auslief.
Die beim US-Gericht für internationalen Handel in New York eingereichte Klage folgt auf ähnliche Schritte kleinerer US-Unternehmen. Diese hatten bereits am Tag des Inkrafttretens im Juli versucht, die Zölle juristisch zu stoppen.
Bundesstaaten und kleine Firmen sind bereits erfolgreich gegen frühere weltweite Zölle vorgegangen, die Trump in seiner zweiten Amtszeit verhängt hatte. Der Präsident hält jedoch trotz einer Reihe von juristischen Rückschlägen an neuen Zöllen fest. „Trotz ständiger Niederlagen versucht Trump erneut, mehr Chaos für arbeitende Familien und heimische Unternehmen in Oregon zu stiften“, erklärte Rayfield. „Wir alle zahlen den Preis für diese unrechtmäßigen Zölle, nicht ausländische Regierungen.“
Zwei US-Kleinunternehmen haben gegen die jüngsten Zölle von Präsident Donald Trump auf Waren aus 60 Partnerländern geklagt. Die neue Politik gehe wie die meisten früheren Zölle Trumps über die Befugnisse des Präsidenten zur Besteuerung von Importen hinaus, hieß es in der am Freitag beim US-Handelsgericht in New York eingereichten Klageschrift. Für eine rechtliche Rechtfertigung seien detailliertere, länderspezifische Feststellungen zum Thema „Zwangsarbeit“ erforderlich. Die Kläger werden von einer gemeinnützigen Rechtsgruppe unterstützt, die bereits erfolgreich gegen frühere Zollrunden geklagt hatte.
Noch bevor am Montag die ersten Fahrzeuge über die Gordie-Howe-International-Brücke rollen sollen, hat Kanada den milliardenschweren Grenzübergang mit einer Feier eingeweiht – ohne Vertreter der US-Regierung. „Kanada hat die Vereinigten Staaten von Amerika von der Eröffnung der Gordie-Howe-Brücke ausgeladen. Das ist in Ordnung, wenn man bedenkt, dass Kanada erhebliche Zölle an die Vereinigten Staaten zahlt“, schrieb US-Präsident Donald Trump und verwies damit direkt auf den Grund für die Ausladung.
Ursprünglich sollte die Brücke mit einer gemeinsamen Zeremonie eingeweiht werden. Trump kündigte zu Beginn der Woche dann neue Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Produkte an. Als Beispiele wurden Hockeyschläger, Wein und Zement genannt. Die Zölle sollen 30 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft treten, also am 19. August.
Nach der Milliardenstrafe der EU gegen Google droht US-Präsident Donald Trump der Staatengemeinschaft mit weitreichenden Konsequenzen: „Die Europäische Union wird für dieses rechtswidrige und zutiefst unethische Verhalten, vor dem ich sie immer wieder gewarnt habe, einen hohen Preis zahlen“,
schrieb Trump am Freitagabend auf seiner Plattform Truth Social.„Wir rechnen damit, dass zum frühestmöglichen Zeitpunkt ein erheblicher Zoll auf europäische Waren erhoben wird.“
Die USA seien kein „Sparschwein“ für Europa, „und wir werden es nicht dulden, dass man sie dazu macht“, schrieb Trump weiter. Seine Regierung werde sofort eine Untersuchung in die Wege leiten, die sich mit der Praxis des „Ausraubens“ amerikanischer Unternehmen und damit der US-Steuerzahler befasse.
Die EU-Kommission sieht in den neuen US-Zöllen keine Verschlechterung der Situation für Deutschland und andere Mitgliedsländer. Die Europäische Union bewerte es positiv, dass das Vorgehen im Einklang mit den vereinbarten Zollverpflichtungen der USA steht, teilte ein Sprecher der Brüsseler Behörde mit.
Konkret wird laut EU-Kommission ein pauschaler Zollsatz von zehn Prozent für die Europäische Union festgelegt. Zusätzlich würden die Zollbefreiungen für die Importe aus der EU - wie beispielsweise für Kork und Diamanten – wieder eingeführt, die zu den bereits bestehenden Befreiungen für Flugzeuge und Flugzeugteile, Generika und Wirkstoffe hinzukämen, fügte der Sprecher hinzu. Die Ankündigung liefere zudem positive Impulse, um an weiteren Zollbefreiungen zu arbeiten.
Die deutsche Wirtschaft reagiert mit Unverständnis auf die mit Zwangsarbeit begründeten neuen Zölle der US-Regierung gegen die Europäische Union. „Der Kampf gegen Zwangsarbeit darf nicht als Vorwand dienen, um längst geplanten Protektionismus nachträglich zu rechtfertigen“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Dirk Jandura, am Freitag. „Ausgerechnet der Europäischen Union Untätigkeit vorzuwerfen, ist unglaubwürdig.“ Die EU habe ein umfassendes Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit beschlossen und bereite dessen Umsetzung vor.
Der BGA geht davon aus, dass ein neuer Zwangsarbeitszoll auf reguläre EU-Waren nicht zusätzlich auf die im sogenannten Turnberry-Abkommen vereinbarte Zollobergrenze aufgeschlagen wird. „Die US-Regierung muss deshalb unmissverständlich offenlegen, wie die einzelnen Instrumente miteinander verrechnet werden – und sicherstellen, dass die vereinbarte Obergrenze nicht durch immer neue Rechtsgrundlagen ausgehöhlt wird“, forderte Jandura.
Großbritannien erwartet keine negativen Folgen durch die neuen US-Zölle wegen angeblich laxer Kontrollen von Zwangsarbeit. Ein Regierungssprecher erklärt, die USA hätten die Schritte Großbritanniens in diesem Bereich anerkannt. „Es gibt keine negative Veränderung des Zollsatzes für britische Unternehmen“, sagt er. Das bestehende Abkommen mit den USA bleibe in Kraft, zudem gebe es nun keine Zölle mehr auf Whisky und Medizintechnik.
Die EU-Kommission erwartet trotz neuer US-Zölle, dass sich die Vereinigten Staaten an das im vergangenen Jahr geschlossene Handelsabkommen halten. „Die EU hat ihren Teil der Abmachung bereits erfüllt“, sagt ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Freitag. „Wir werden uns weiterhin mit der US-Regierung austauschen, um sicherzustellen, dass die USA ihre Verpflichtungen vollständig einhalten.“
Die Europäische Union hat die Begründung der USA für neue Zölle auf Waren aus der EU kritisiert und Aufklärung gefordert. Dies sei eine „negative Überraschung“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Freitag am Rande eines Asean-Treffens in Manila der Nachrichtenagentur Reuters. Die Vorwürfe, die EU gehe nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vor, seien unbegründet. „Das kann man für die Europäische Union nicht sagen“, erklärte Kallas.
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte zuvor neue Zölle von zehn und 12,5 Prozent auf Waren aus 60 Partnerländern verhängt, darunter auch für Güter aus der EU. Als Grund nannte sie eine laxe Durchsetzung von Verboten zur Zwangsarbeit. Dem widersprach Kallas entschieden. Ein Vergleich der Arbeitsgesetze zeige die Stärke der EU. „Wir haben bezahlten Urlaub, wir haben sehr gute Arbeitsbedingungen für unsere Arbeitnehmer, also ist das nicht wirklich begründet.“ Auf die Frage, ob die Europäische Union mit den neuen Zöllen gerechnet habe, antwortete Kallas: „Nein, das haben wir nicht erwartet.“
Kanada will auf mögliche neue US-Zölle mit Gegenmaßnahmen reagieren. Der kanadische Premierminister Mark Carney erklärte, das Land sei bereit zu reagieren, sollten die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle von 50 Prozent auf kanadische Waren in Kraft treten – auch wenn Kanada die Verhandlungen mit den USA über ein umfassendes Handelsabkommen verstärken wolle. Die von Trump am Montag angekündigten neuen Zölle sollen am 19. August wirksam werden.
„Wenn diese Zölle oder andere Maßnahmen in Kraft treten, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie wir darauf reagieren können“, sagte Carney nach einem Treffen mit den Regierungschefs der kanadischen Provinzen und Territorien.
Die Schweiz hat Vorwürfe der USA im Zusammenhang mit Zwangsarbeit entschieden zurückgewiesen. Der Bundesrat weise die Anschuldigungen einer US-Untersuchung zurück, teilte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) in der Nacht auf Freitag mit. Das Departement nahm zudem die angekündigten US-Zusatzzölle von bis zu 12,5 Prozent auf Schweizer Importe zur Kenntnis, die am Freitag in Kraft treten. Die USA hielten damit weiterhin eine gemeinsame Absichtserklärung vom 14. November 2025 ein, hieß es weiter.
US-Präsident Donald Trump führt neue Zölle in Höhe von zehn bis 12,5 Prozent auf Importe aus 60 Ländern ein. Die Maßnahmen treten am Freitag um 0.01 Uhr (Ortszeit) mit dem Auslaufen der von ihm nach einer Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof eingeführten vorübergehenden weltweiten Zölle in Kraft.
Zur Begründung hieß es, die betroffenen Staaten, auf die 99 Prozent der US-Importe entfallen, hätten Verbote von Waren, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, nicht ausreichend durchgesetzt.
Trump stützt sich dabei auf Paragraf 301 des Handelsgesetzes von 1974. Das Gesetz erlaubt dem Präsidenten, Einfuhrzölle und andere Sanktionen gegen Länder zu verhängen, denen „ungerechtfertigte, unangemessene oder diskriminierende“ Handelspraktiken vorgeworfen werden.
Die US-Regierung hat die neue Milliardenstrafe der EU gegen Google als Quelle für Handelsunsicherheit kritisiert. Die EU behaupte zwar oft, sie strebe nach Stabilität und Vorhersehbarkeit in den Handelsbeziehungen. „Diese Maßnahmen schaffen jedoch massive Unsicherheit für US-Exporte von Waren und Dienstleistungen nach Europa“, sagte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Donnerstag laut einer Mitteilung. Das Vorgehen der EU gegen US-Technologiekonzerne sorgt immer wieder für Spannungen im transatlantischen Verhältnis.
Die EU-Kommission hatte am Donnerstag eine Strafe von insgesamt 890 Millionen Euro gegen die Google-Mutter Alphabet verhängt. Den Behörden zufolge hat Google in der Internetsuche eigene Dienste bevorzugt angezeigt. Zudem habe der Konzern es Drittanbietern von Apps für das Smartphone-Betriebssystem Android erschwert, Nutzer auf alternative App Stores und eigene Bezahlseiten hinzuweisen. Die Geldbußen sind die ersten, die die EU auf Basis des Gesetzes über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) gegen Google verhängt hat. Google kritisierte die Entscheidung und schloss eine Klage nicht aus.
Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius hat seine Kunden für unrechtmäßig gezahlte US-Zölle kompensiert, was das ausgewiesene Umsatzwachstum im ersten Halbjahr dämpfte. Der Dax-Konzern verbuchte in den ersten sechs Monaten ein nominales Umsatzplus von 2,5 Prozent auf 1,81 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ohne die Kompensationszahlungen und bereinigt um Wechselkurseffekte hätte das Plus bei 7,7 Prozent gelegen. „Mit Blick auf die US-Zollrückzahlungen, bei denen Zeitpunkt und Höhe lange ungewiss waren, ist es gut, nun mehr Klarheit zu haben – trotz des nicht operativen Effekts auf unsere berichteten Zahlen“, erläuterte Konzernchef Michael Grosse. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte den Großteil der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle für unzulässig erklärt.
Der kanadische Premierminister Mark Carney und US-Präsident Donald Trump wollen die Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen Kanada, den USA und Mexiko intensivieren. Zuvor hatte Trump Zölle in Höhe von 50 Prozent auf die meisten kanadischen Waren angekündigt. Sie sollen innerhalb von 30 Tagen in Kraft treten. Trump hatte Kanada vorgeworfen, US-Produkte wie Autos, Alkohol und Milchprodukte zu benachteiligen.
„Ich habe heute Morgen mit dem US-Präsidenten gesprochen, und wir haben vereinbart, unsere Verhandlungen in den nächsten Wochen zu vertiefen und zu beschleunigen“, sagte Carney am Dienstag in Ottawa. Kanada werde alles Notwendige tun, um Arbeitsplätze, Arbeitnehmer und Landwirte zu unterstützen und das Land stärker, unabhängiger und widerstandsfähiger zu machen.
US-Präsident Donald Trump hat die jüngst angekündigten höheren Zölle auf kanadische Waren mit einer aus seiner Sicht unfairen Behandlung der USA begründet. Kanada sei über viele Jahre „sehr, sehr hart“ gegenüber amerikanischen Landwirten und anderen Bürgern vorgegangen, sagte Trump bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus.
Er liebe Kanada und die Menschen dort, betonte Trump. Die kanadische Führung habe die USA jedoch seit Jahrzehnten schlecht behandelt. Zugleich behauptete er, Kanada sei wirtschaftlich auf die Vereinigten Staaten angewiesen. „Ohne uns gibt es keine Möglichkeit, dass sie überleben können“, sagte der Republikaner.
Trump wies zugleich die Darstellung zurück, die neuen Zölle stünden im Zusammenhang mit den kanadischen Waldbränden. Der Rauch der Brände zieht immer wieder bis in den Norden der USA und beeinträchtigt dort die Luftqualität. Trump hatte Kanada vorgeworfen, seine Wälder nicht richtig zu bewirtschaften – ein Vorwurf, den kanadische Politiker zurückgewiesen haben. Bei dem Treffen wiederholte er die Kritik, betonte jedoch, dies sei eine separate Angelegenheit. Der Rauch habe unter anderem New York und den US-Bundesstaat Michigan schwer beeinträchtigt, sagte Trump.
Die USA verschärfen den Handelsstreit mit ihrem Nachbarn Kanada und erheben einen Strafzoll von 50 Prozent auf eine breite Palette kanadischer Produkte. US-Präsident Donald Trump habe die Maßnahme am Montag unterzeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Als Begründung wurde die „diskriminierende Behandlung“ von US-Autos, Alkohol und Milchprodukten durch Kanada genannt. Die Zölle basieren auf einem fast hundert Jahre alten Handelsgesetz aus dem Jahr 1930 und sollen am 19. August in Kraft treten.
remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
AnzeigeImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
AnzeigeIT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
AnzeigePresseportal Direkt hier lesen!
AnzeigeSTELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
AnzeigeExpertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Трамп: США выиграют от введения пошлин на автомобили, если не заключат сделку с Канадой | 0 | 0 | 31-08-2018 |
| 2 | Трамп объявил о сделке США и Канады и приостановил 50%-ные пошлины | 0 | 9.28 | 19-08-2026 |
| 3 | Trump pauses 50% tariffs on Canadian imports as Carney says key work remains | 0 | 7.7 | 19-08-2026 |
| 4 | Трамп отложил введения пошлин США на канадские товары | 0 | 8.53 | 19-08-2026 |
| 5 | Трамп приостановил на три дня введение пошлин на канадские товары | 0 | 8.34 | 19-08-2026 |
| 6 | Трамп и Карни решили ускорить торговые переговоры до вступления в силу 50%-ных пошлин | 0 | 12.07 | 21-07-2026 |
| 7 | Премьер Канады и Трамп договорились активизировать торговые переговоры | 0 | 5 | 21-07-2026 |
| 8 | WSJ: США и Канада обсуждают снижение или отмену введенных Трампом пошлин | 0 | 0 | 05-03-2025 |
| 9 | Канада отменит налог на цифровые услуги для продвижения торговых переговоров с США | 0 | 0 | 30-06-2025 |