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Mittelstand: Kreislaufwirtschaft: Wie Plastikmüll zum Rohstoff wird

Дата публикации: 18-08-2026 10:44:02

Ab 2030 müssen Kunststoffverpackungen einen Mindestanteil an recyceltem Material enthalten. Noch ist unklar, wie das funktionieren soll. Zwei Mittelständler zeigen, wie es heute schon geht.

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Mittelstand: Wie Plastikmüll zum Rohstoff wird Ab 2030 müssen Kunststoffverpackungen einen Mindestanteil an recyceltem Material enthalten. Noch ist unklar, wie das funktionieren soll. Zwei Mittelständler zeigen, wie es heute schon geht.

Recycling bei dm: Es fehlt an geeigneten Rohstoffen aus Altplastik in ausreichender Qualität und Menge. Foto: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG

Hamburg. Knapp dreieinhalb Jahre haben sie noch Zeit, dann kommen die Quoten. Ab 2030 gelten für die Hersteller von Plastikverpackungen in der EU erstmals verbindliche Vorgaben für den Einsatz von recyceltem Kunststoff. So schreibt es die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR vor. Je nach Verpackungsart ist dann ein Rezyklatanteil von bis zu 35 Prozent Pflicht, der bis 2040 kontinuierlich steigt. Wer heute schon wiederverwertetes Plastik einsetzt, tut das überwiegend freiwillig.

Recycling gilt als wichtiges Element beim Klimaschutz. Um Ressourcen zu schonen und Emissionen zu senken, muss so viel Kunststoff wie möglich wiederverwendet oder wiederverwertet werden. Das Problem: Bislang gibt es keinen funktionierenden Kunststoffkreislauf. Von den etwa sechs Millionen Tonnen Plastikabfällen, die jedes Jahr in Deutschland anfallen, werden noch immer zwei Drittel verbrannt.

Zwar werde Kunststoffabfälle hierzulande gesammelt, sortiert und aufbereitet. Entscheidend ist jedoch, ob daraus wieder neue Produkte entstehen. Hier kommen sogenannte Rezyklate zum Einsatz: Kunststoffgranulate aus recycelten Abfällen, die wieder zu neuen Produkten verarbeitet werden. Ihr Marktanteil ist bislang jedoch gering. Von den 12,8 Millionen Tonnen Plastik, die jährlich in Deutschland verarbeitet wurden, stammen nur rund 18,9 Prozent aus recyceltem Material, heißt es in einem Bericht des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

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