Donald Trump sprach erneut über angebliche Vereinbarungen mit Südkorea während seiner ersten Amtszeit im Weißen Haus. Ein CNN-Reporter zerpflückte nun die erfundene Geschichte des US-Präsidenten: Kein Detail habe gestimmt.
Donald Trump nahm es in der Vergangenheit schon häufiger nicht so genau mit der Wahrheit. Nun hat der US-Präsident erneut mit falschen Tatsachenbehauptungen für Schlagzeilen gesorgt. Der CNN-Reporter Daniel Dale deckte die Lügen des 80-jährigen Republikaners zu angeblichen Vereinbarungen mit Südkorea in einem umfassenden Faktencheck auf.
Donald Trump verbreitet Lügen über Milliarden-Vereinbarung mit SüdkoreaTrump hatte am Montag behauptet, Südkorea habe vor seiner ersten Amtszeit praktisch nichts für die US-Militärpräsenz zum Schutz des ostasiatischen Staates bezahlt, er habe dann drei Milliarden Dollar jährlich ausgehandelt und Joe Biden habe diese Vereinbarung auf Drängen Seouls wieder kassiert.
"Ohne Übertreibung war jeder einzelne Teil der Geschichte des Präsidenten falsch", stellte Dale auch in der Sendung "The Lead" bei Moderator Jake Tapper fest.Gestützt auf offizielle Dokumente und Kongressunterlagen identifizierte er in seinem CNN-Faktencheck unter anderem folgende Lügen:
Faktencheck entlarvt falsche Tatsachenbehauptungen des US-PräsidentenToday President Trump told a story about South Korea. Every single part of it was wrong. https://t.co/fYjOlv2ERO
— Daniel Dale (@ddale8) August 17, 2026
Trump verbreitete fiktive Darstellungen über seine Vereinbarungen mit Südkorea laut CNN nicht zum ersten Mal. Die jüngste Wiederholung der Südkorea-Geschichte fiel auf einen bemerkenswerten Zeitpunkt: Einen Tag zuvor hatte Trump angekündigt, die Militärübungen mit Südkorea zu reduzieren – unter Verweis auf seine "sehr gute Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Als weiteren Grund nannte er Seouls Weigerung, sich am US-Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Laut "The Daily Beast" hat das Weiße Haus bislang nicht auf eine Bitte um Stellungnahme reagiert.
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