WAZ-Experten ordnen Entwicklungen von Thyssenkrupp ein

Podcast
Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story
Thyssenkrupp ist der größte Stahlhersteller in Deutschland. Doch seit Jahren produziert der Konzern schlechte Nachrichten. Was passiert hinter den Kulissen?
Wenn es dem Konzern Thyssenkrupp schlecht geht, dann hat das Folgen: nicht nur für das Ruhrgebiet, wo sich viele der Stahlwerke befinden, sondern für die ganze deutsche Industrie. In der neuen Staffel des Podcasts „Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story“ werfen die WAZ-Wirtschaftsjournalisten Ulf Meinke und Oliver Hollenstein einen genauen Blick auf die Herausforderungen des Traditionsunternehmens.
Was bleibt, wenn die Hochöfen von Thyssenkrupp verschwinden? Welche Bedeutung hat der Stahl für die Rüstungsindustrie und Deutschlands Autobauer wie Volkswagen und Mercedes? Rettet ausgerechnet ein indischer Konzern Deutschlands größten Stahlhersteller? Welche Strategie verfolgt Thyssenkrupp-Chef Miguel López? Gelingt der Thyssenkrupp-Führung der Umbau des Konzerns, nachdem die maritime Rüstungssparte TKMS schon an die Börse gegangen ist? Warum erschüttern immer wieder Machtkämpfe das Unternehmen?
„Am Abgrund“ ist ein Podcast der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf www.waz.de/wirtschaft
89 Folgen

Wie viel Macht hat die IG Metall bei Thyssenkrupp? (S2, F9)
Knut Giesler, Chef der IG Metall NRW, gibt einen seltenen Einblick in die Machtdynamik von Thyssenkrupp Steel. Er spricht von einem „Dauerkonflikt“ und erzählt über eine ungewöhnliche Begegnung mit dem indischen Milliardär Jindal.

Der Wüst-Faktor – so politisch ist Thyssenkrupp (S2, F8)
Für Hendrik Wüst geht es bei Thyssenkrupp um mehr als nur einen Konzern. Korrespondent Tobias Blasius erklärt, warum das Unternehmen Einfluss darauf haben kann, welches Bild die Menschen im Land vom potenziellen Kanzler Wüst bekommen.

Jindal weg, Probleme beim Grünstahl: So geht es jetzt bei Thyssenkrupp weiter (S2, F7)
Alles auf Anfang bei Thyssenkrupp: Konzernchef López braucht einen neuen Stahl-Plan. Bei der DRI-Anlage in Duisburg hakt es.

Zeitenwende: Warum Thyssenkrupp wieder mit Rüstung Geld verdient (S2, F6)
Die von Thyssenkrupp ausgegliederte Rüstungssparte TKMS verzeichnet einen Boom. Ein Profiteur: die gemeinnützige Essener Krupp-Stiftung.

Stahl, Stellenabbau, Streit: Darum zeigt sich López jetzt von einer neuen Seite (S2, F5)
Die Pläne von Thyssenkrupp-Chef Miguel López sorgen im Ruhrgebiet für Diskussionen. Wie reagiert er auf die Kritik der Bevölkerung?

„Es geht an die Existenz“ – was der Umbau der Thyssenkrupp-Zentrale auslöst (S2, F4)
Die Auflösung der Thyssenkrupp-Tochter TKIM zeigt, was anderen Abteilungen noch bevorstehen könnte. Mitarbeiter berichtet über schwierige Lage.

Kampf um den Stahl: So geht es jetzt bei Thyssenkrupp und HKM weiter (S2, F3)
Aktionäre jubeln, Stahlarbeiter bangen: Ein Podcast erklärt die tiefen Gräben bei Thyssenkrupp – und analysiert, warum der Druck bei HKM steigt.

Thyssenkrupp-Chef López treibt Umbau voran: Was dem Konzern 2026 bevorsteht (S2, F2)
Thyssenkrupp soll eine „Finanz-Holding“ werden. So plant es der Vorstand um Miguel López. Ein Betriebsrat warnt: „Es wird schrecklich.“




Das hat Jindal mit der Stahlsparte von Thyssenkrupp vor (Staffel 2, Folge 1)
Der indische Milliardär Naveen Jindal greift nach Thyssenkrupp Steel. Podcast „Am Abgrund“ widmet sich Jindals Plan – und erklärt Hintergründe.

Die Thyssenkrupp-Krise beim Grünen Stahl (Staffel 1, Update 3)
Probleme beim Grünen Stahl: Verzögerungen, gestiegene Kosten und Wasserstoffmangel bringen Thyssenkrupps Mammutprojekt ins Wanken.


Finanzholding Thyssenkrupp - Lopéz' Plan für die Zukunft (Staffel 1, Update 2)
Der Konzern Thyssenkrupp wird zerlegt, in Zukunft soll es kleinere, eigenverantwortliche Unternehmen geben. Wie das genau aussehen soll.

So sieht der Kahlschlag von Thyssenkrupp aus (Staffel 1, Update 1)
Jetzt steht fest, wie tief der Einschnitt bei Thyssenkrupp Steel sein wird. Tausende Jobs fallen weg, Gehälter werden gekürzt.

Blick in die Zukunft: Die vielen Baustellen von Thyssenkrupp (Staffel 1, Folge 10)
Bei Thyssenkrupp ist der Aktienkurs zuletzt zwar stark gestiegen, doch viele Probleme sind weiterhin ungelöst. Wie geht es nun weiter?


Der Umbau-Plan für Thyssenkrupp: López setzt auf die Börse (Staffel 1, Folge 9)
Thyssenkrupp ist ein Gemischtwarenladen, der viel mehr als nur Stahl produziert. Konzernchef López will den Konzern massiv umbauen.



Stahlkrise: Darum will Thyssenkrupp HKM loswerden (Staffel 1, Folge 8)
Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) stehen am Scheideweg: Thyssenkrupp will HKM verkaufen oder schließen. Das hat Gründe.


Thyssenkrupp-Chef López im Interview: „Will Mission erfüllen“ (Staffel 1, Folge 7)
Der umstrittene Thyssenkrupp-Chef Miguel López im Podcast: Das sind seine Pläne für den Konzern.


Grüner Stahl bei Thyssenkrupp: Zukunft oder Milliardengrab? (Staffel 1, Folge 6)
Thyssenkrupp setzt in Duisburg auf klimaneutralen Stahl. Doch Wasserstoff fehlt, es hakt an vielen Stellen. Gelingt die grüne Wende?


Thyssenkrupp: So mischt die Politik in der Stahlkrise mit (Staffel 1, Folge 5)
Thyssenkrupp braucht Geld, um in Zukunft grünen Stahl herzustellen. Scholz, Merz, Wüst und Habeck geben Rückendeckung. Was steckt dahinter?

Kampferprobt: Warum die Arbeiter von Thyssenkrupp so viel Macht haben (Staffel 1, Folge 4)
Bei Thyssenkrupp kam es 1987 zum längsten Arbeitskampf der deutschen Geschichte: Ein Stahlwerk sollte schließen. Das könnte auch 2025 passieren. Wiederholt sich die Geschichte?

Die Macht vom Hügel: Was die Eigner von Thyssenkrupp wollen (Staffel 1, Folge 3)
Thyssenkrupp macht Milliardenverluste. Trotzdem bekommen die Anleger Geld, die mächtige Krupp-Stiftung mehrere Millionen. Wie kann das sein?


Das toxische Erbe der Thyssenkrupp-Chefs (Staffel 1, Folge 2)
„So wie bisher kann es nicht weitergehen”, sagte die ehemalige Thyssenkrupp-Chefin Merz vor fünf Jahren. Der heutige Chef kämpft mit den gleichen Problemen.

Brodelnder Machtkampf: Was ist los bei Thyssenkrupp? (Staffel 1, Folge 1)
Die Lage bei Thyssenkrupp spitzt sich zu: 11.000 Stahlarbeitsplätze sollen abgebaut werden, Manager kündigen oder werden gefeuert. Was passiert dort?


Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story ab dem 28.01.
Thyssenkrupp ist der größte Stahlhersteller in Deutschland. Doch seit Jahren produziert der Konzern schlechte Nachrichten. Wie konnte es dazu kommen?

In wenigen Tagen ist es soweit. Die WAZ-Wirtschaftsreporter melden sich mit neuen Podcast-Folgen zurück! Aber es wird anders als bisher: Ein Thema steht im Mittelpunkt.

Wir gehen in eine Kreativpause!
Dabei freuen wir uns auf Eure Unterstützung. Wir möchten Euch herzlich einladen, mit uns gemeinsam unserem Wirtschafts-Podcast einen neuen Anstrich zu verpassen.

LEG: „Dürfen uns die Welt nicht schön lügen“
„Wärmepumpe ist aus heutiger Sicht die einzig sinnvolle Maßnahme, wenn Fernwärme nicht möglich ist“, sagt LEG-Chef Lars von Lackum über die Zukunft des Heizens.

No-Go im Büro: Emojis sollte man sich verkneifen
„Hat in der geschäftlichen Kommunikation nichts zu suchen“, so Knigge-Business-Trainerin Birte Steinkamp. „Herzchen im Sinne von ‚Danke‘ gehen über einen beruflichen Kontext hinaus.“

Qualifiziertes Personal? „Nicht zum Nulltarif!“
Ver.di-Vorständin Silke Zimmer: „Wenn man wettbewerbsfähig bleiben will, wird man etwas für die Beschäftigten tun müssen.“

NRW-Unternehmer zur Europawahl: „Dexit“ wäre der Exitus
Am 09. Juni wählen die Europäer das EU-Parlament. Populistische Entscheidungen würden Arbeitsplätze gefährden, finden NRW-Unternehmen.

1499 € für Thermomix: „Eine sehr preiswürdige Investition“
Für eine „typisch deutsche Denke“ hält Vorwerk-Chef Thomas Stoffmehl die Kritik am Thermomix-Preis und verrät, warum seine Frau auch erst keinen Thermomix wollte.



Dosenbier von Stauder: „Nicht auf Umsatz verzichten“
„Wir wollen damit nicht die Flasche ersetzen“, sagt Brauerei-Unternehmer Thomas Stauder. Im Podcast spricht er über die Herausforderungen auf dem Biermarkt.


Schulverpflegung: „Nicht Ziel, Kinder nur satt zu kriegen"
Ausgewogen, am besten bio, günstig und lecker soll Essen in Kitas und Schulen sein. Ein Schulcaterer über Anspruch und Wirklichkeit.


Wie IT-Spezialisten in Bochum Hackern die Stirn bieten
In Bochum wird Software für Cybersicherheit entwickelt. Im Podcast erklärt IT-Spezialist Thomas Wollinger, warum Bochum weltweit führend ist.


BEST-OF: Deka-Manager: Thyssenkrupp braucht „eine Story“
Deka-Manager Speich geht hart mit der Thyssenkrupp-Spitze ins Gericht. In der Best-of-Folge erklärt der Investor, was er vom Unternehmen erwartet.


Digitales Auto - Volkswagen hat große Pläne für Bochum
Die Bochumer VW-Tochter Volkswagen Infotainment will Autos intelligent machen. Im Podcast erklärt Geschäftsführer Tobias Nadjib, was digitalisierte Autos uns abnehmen können.


Mediamarkt und Saturn: Flagship-Store in NRW geplant
Bei den Elektronikfachmarkt-Ketten Mediamarkt und Saturn soll sich in Zukunft einiges verändern. Was die Kunden in den Geschäften erwarten soll.


Pottsalat in Sorge: Shitstorm nach AfD-Geheimtreffen
Nach der Trennung vom Investor Hans-Christian Limmer bemüht sich Pottsalat um eine klare Positionierung gegen Rechts. Doch Kritik kommt offenbar von mehreren Seiten.


Start-ups in NRW: Für Frauen gibt es kaum Geld von Investoren
Nur zwei Prozent aller Investitionen in Start-ups werden in Firmen von Frauen gesteckt. Der Initiativkreis Ruhr will Gründerinnen helfen.


Ruhr-Wirtschaftsförderer: „Brauchen Wasserstoff-Autobahn“
Um die Industrie im Ruhrgebiet mit grünem Wasserstoff zu versorgen, werden wir „diese Energie importieren müssen“, sagt die Business Metropole Ruhr. Noch fehlen Leitungen.


Investor kritisiert: „Thyssen ist Ankündigungsweltmeister“
Bei Thyssenkrupp „ist in den letzten zwei Jahren zu wenig passiert“, sagt Deka-Experte Speich. Der Vorstand habe eine klare Aufgabe.

Deutschlandticket: „Finanzierung noch nicht geklärt“
Tausende Menschen haben sich mit dem Deutschlandticket dieses Jahr zum ersten Mal für ein ÖPNV-Abo entschieden. Doch bundesweit fehlen für 2024 noch 400 Millionen Euro.



Bochumer Bankchefin will ihren eigenen Posten abschaffen
Die GLS Bank wirbt für sich als „nachhaltigste“ Bank Deutschlands. Statt Gewinnmaximierung steht etwas anderes im Vordergrund.

Richtig heizen - Tipps gegen Schimmel und für die richtige Heizung
Was tun, wenn die Heizung jetzt kaputtgeht? Wie viel Unterstützung kann ich vom Staat bekommen? Wie viel Geld wird mein Haus in Zukunft wert sein? Wie hoch werden die Nebenkosten? Diese Fragen beantwortet Kai Warnecke, Präsident des Eigentümerverbandes Haus und Grund, im Gespräch mit WAZ-Wirtschaftsredakteur Frank Meßing. Warnecke erklärt, für wen das neue Heizungsgesetz, welches 2024 in Kraft tritt, wichtig wird. Er fordert eine schnelle Klärung, wie neue Heizungen öffentlich gefördert werden. Dabei kritisiert er Wirtschaftsminister Robert Habeck: „Hier wurde einfach, das Wort ist, glaube ich, zutreffend, mit der Brechstange Politik gemacht, und jetzt stehen wir hier vor so einem Trümmerhaufen.“ Warnecke und Meßing sprechen außerdem darüber, welche Rolle das Heizen für die Höhe der Nebenkosten spielt. Gleichzeitig unterstreicht er, wie wichtig das korrekte Lüften ist, um Schimmelbildung zu vermeiden. Denn Schimmel in der Wohnung, so Warnecke, würde immer öfter zum Problem werden.

Baufirma warnt: Brücken erneuern – sonst ist Rahmede überall
„Wir haben einen enormen Sanierungsstau“, sagt Heitkamp-Chef Jörg Kranz. In den vergangenen Jahrzehnten sei Deutschlands Infrastruktur „kaputtgespart“ worden, kritisiert der Herner Bauunternehmer. Heitkamp hat im Mai 2023 die marode Rahmede-Talbrücke der A45 bei Lüdenscheid gesprengt. Kranz mahnt: Mehrere Dutzend Brücken müssten Jahr für Jahr allein in Nordrhein-Westfalen erneuert werden. „Das muss man auch schnell tun, sonst haben wir Rahmede überall.“ Heitkamp hat sich auch auf die Sanierung von ehemaligen Industrieflächen im Ruhrgebiet spezialisiert. „Wir haben das halbe Ruhrgebiet umgebuddelt“, erzählt Unternehmenschef Jörg Kranz und nennt als Beispiele das frühere Opel-Gelände in Bochum und den Phoenix-See in Dortmund. Auf alten Industrieflächen könne auch Platz für neue Wohnungen entstehen. Aber es müsse „effizienter“ gebaut werden in Deutschland. Es sei nicht hilfreich, die Häuser „immer dicker zu bauen, immer mehr zu dämmen“.

Cum-Ex, Loveparade, Kindesentführung: Anwalt Ingo Bott berichtet
Strafverteidiger Ingo Bott ist für große Fälle bekannt: Er hat im Loveparade-Prozess verteidigt. In einem Fall von doppelter Kindesentführung nach Paraguay ist er selbst ins Land gereist, um Verhandlungen mit den Kindesentziehern zu führen. Aktuell arbeitet er an einem Fall im Cum-Ex-Skandal. Gibt es für ihn Grenzen, ein Mandat anzunehmen? Sagen ihm seine Mandanten immer die Wahrheit? Was hätten passieren müssen, damit es zu einem Urteil im Loveparade-Prozess kommt? Wie ist Ingo Bott an den Fall der Essener Kindesentziehung gekommen? Darüber spricht Ingo Bott mit Wirtschaftsredakteur Frank Meßing in der neuen Folge “Die Wirtschaftsreporter“. Viel Spaß beim Hören!

Teurer Hausbau durch viele Baunormen: "Brauchen wir das alles?"
In Deutschland fehlen 700.000 Wohnungen, doch viele Wohnungsunternehmen bauen keine neuen Häuser und viele Mieten werden immer teurer. “Was läuft hier schief?“, fragen wir in dieser Folge des WAZ-Podcasts “Die Wirtschaftsreporter“. Alexander Rychter ist Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, der Interessenvertretung der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in NRW und Rheinland-Pfalz. Er kritisiert, dass sich in den letzten zehn Jahren die Baunormen verdreifacht hätten. Die Baunormen hätten “in Summe eben dazu geführt, dass der Wohnungsneubau immer teurer geworden ist.“ Im Podcast fordert er deshalb, “viele Dinge mal kritisch auf den Prüfstand“ zu stellen. Welche Lösungen könnte es geben, um das Wohnen wieder bezahlbarer zu machen? Die Ideen von Alexander Rychter hören Sie in der aktuellen Folge.

Kein Kinderarzt, wenige Psychotherapeuten: Was sich ändern muss
Was muss sich am deutschen Gesundheitssystem ändern? Es gibt viel Änderungsbedarf: In Apotheken sind Medikamente nicht immer vorrätig, Kinderärzte fehlen in manchen Stadtteilen und für Psychotherapieplätze gibt es zum Teil lange Wartezeiten. Darüber diskutieren wir mit dem Chef der größten Krankenkasse in NRW: Wirtschaftsredakteur Stefan Schulte spricht mit dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland/Hamburg Günter Wältermann. Warum tut sich das Gesundheitssystem so schwer mit der Digitalisierung - dem E-Rezept oder der elektronischen Patientenakte? Wie stellen sich die Krankenhäuser neu auf? Und müssen wir bald wieder mehr Geld für unsere Krankenversicherungen zahlen? Jetzt in die neue Folge hören!

Grün statt grau – der Wasserstoff-Plan von Thyssenkrupp Steel
Thyssenkrupp Steel ist Deutschlands größter Stahlkonzern mit gewaltigen Umbauplänen. Aus dem grauen Stahl soll grüner Stahl werden, auf Kohle soll Wasserstoff folgen, dazu sollen neue Anlagen die Hochöfen ersetzen. Fast zwei Milliarden Euro gibt es dafür aus aus den Kassen von Bund und Land. „Im Grunde sind die zwei Milliarden dazu da, dass wir die Verantwortung dafür übernehmen, in Deutschland und damit auch zum Großteil in Europa, die Wasserstoffwirtschaft zu skalieren“, erklärt Bernhard Osburg, Thyssenkrupp-Stahlchef, im Podcast „Die Wirtschaftsreporter“. Mit Standorten in Duisburg, Bochum, Dortmund und Südwestfalen hat die Stahlproduktion von Thyssenkrupp Steel insbesondere für NRW eine große Bedeutung. Osburg unterstützt Pläne, Thyssenkrupp Steel aus dem Gesamtkonzern Thyssenkrupp herauszulösen und als reinen Stahlkonzern aufzustellen. Der tschechische Milliardär Daniel Křetínský hat ein Auge auf den deutschen Stahlkonzern geworfen. Willkommen sei jeder Investor, der in der Lage sei, als Ankeraktionär bei Thyssenkrupp Steel „Kraft mit reinzubringen“, so Unternehmenschef Osburg. Es sei besonders wertzuschätzen, wenn ein Investor Kompetenzen mitbringe, und zwar aus der Stahlindustrie oder – und das sei „sicherlich der Fall beim Herrn Křetínský“ – aus der Energiebranche. Wird Křetínský investieren?

Hauskauf in NRW: „Ich würde schon nochmal ein Jahr abwarten"
Die Zeiten, um sich günstig Geld für ein Haus zu leihen, sind vorbei. Lag der Zins für einen Baukredit in den letzten Jahren bei unter einem Prozent, liegt er jetzt bei 4,5%. Werden wir in Zukunft noch teurer oder günstiger Geld von der Bank bekommen? „Alle Banken, alle Profis aus unserer Branche sagen, wahrscheinlich wird es sogar im nächsten Jahr wieder weiter gehen. Aber mit Sicherheit nicht so wie diese Partystimmung der letzten zehn Jahre“, sagt Immobilienprofi Andreas Schulten in der neuen Podcastfolge „Die Wirtschaftsreporter“. Wie sieht der Immobilienmarkt in NRW aus? In welchen Städten und Stadtteilen wird der Wert von Häusern steigen? In welche Art von Immobilien könnte man gut investieren? Sollte man mit einem Hauskauf oder Hausverkauf lieber warten oder direkt loslegen? Und: Sollte man lieber ein bestehendes Haus oder Neubau kaufen? Antworten geben die Experten Andreas Schulten und Oliver Rohr vom Beratungs- und Analyseunternehmen BULWIENGESA für die Immobilienbranche. Viel Spaß beim Hören!

Windräder in NRW: Klimaschutz auf Kosten von Artenschutz?
1000 neue Windräder sollen in den nächsten vier Jahren in NRW gebaut werden. Doch bis zu diesem Ziel ist es noch weit: In den ersten sechs Monaten diesen Jahres sind nur 44 neue dazu gekommen. Das Gladbecker Windkraft-Unternehmen SL Naturenergie drängt in der neuen Folge „Die Wirtschaftsreporter“ zur Eile. „Wir brauchen hier im Land NRW schnellstmöglich mehr Strom“, sagt Milan Nitzschke, der Geschäftsführer des Unternehmens. Sieben bis acht Jahre dauere es aktuell von der Idee bis zu einem fertigen Windrad. „Das ist viel zu lang“, meint Nitzschke. Woran hakt es also beim Windkraft-Ausbau? Steht etwa der Artenschutz im Wege? „Die Arten sterben nicht, weil sie irgendwo gegen Windräder fliegen“, sagt Nitzschke. Im Podcast erklärt er, warum die Sorge um den Artenschutz aus seiner Sicht missbraucht werden. Wirtschaftsreporter Ulf Meinke spricht mit Nitzschke in dieser Podcastfolge über die Abstandsregelung von Windrädern zu Wohnhäusern, warum es so lange dauere, bis ein Windrad gebaut ist und welches Tempo eigentlich realistisch wäre. Viel Spaß beim Hören!

RE-RUN: E-Autos statt Verbrenner - Expertin erklärt, was sich noch tun muss
Im Juli geht der WAZ-Podcast “Die Wirtschaftsreporter“ in die Sommerpause. Um die Wartezeit zu verkürzen, haben wir für euch einen echten Evergreen herausgesucht. Viel Spaß mit der Folge! Die Autoindustrie verabschiedet sich vom Verbrennermotor. Stattdessen sollen E-Autos die Zukunft sein. Allerdings sind die Preise vergleichsweise noch sehr hoch. „Im Durchschnitt ist das meistverkaufteste Elektroauto rund 10.000 Euro teurer als der Durchschnitts-Verbrenner, der in Deutschland verkauft wird. Das ist zu viel“, sagt Helena Wisbert, BWL-Professorin mit dem Schwerpunkt Automobilwissenschaft, im Gespräch mit WAZ-Wirtschaftsreporter Stefan Schulte. Das werde sich aber schon bald ändern. „Die Elektroautos werden in naher Zukunft günstiger werden“, prognostiziert Helena Wisbert im Podcast „Die Wirtschaftsreporter“. Mit Stefan Schulte spricht die Automobil-Expertin zudem über das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen zu haben. Ist das realistisch? Was muss sich in Sachen Infrastruktur, etwa mit Blick auf Ladesäulen und auch die Ladedauer tun? Helena Wisbert gibt klare Antworten. Diese Folge ist erstmals am 5. Mai 2023 erschienen.

RE-RUN: Nachhaltiges Bier? Bochumer Fiege-Brauerei kritisiert "Flaschentourismus"
Im Juli geht der WAZ-Podcast “Die Wirtschaftsreporter“ in die Sommerpause. Um die Wartezeit zu verkürzen, haben wir für euch einen echten Evergreen herausgesucht. Viel Spaß mit der Folge! Die Brauerei Moritz Fiege – das ist ein Familienbetrieb aus Bochum. Mit Carla und Hubertus Fiege hat nun die nächste Generation die Privatbrauerei übernommen. In dieser Folge sprechen Cousin und Cousine über ihr Bier aus dem Ruhrgebiet, die Auswirkungen der Energiekrise und Nachhaltigkeit in der Bierproduktion. Eigentlich soll das Mehrweg-Prinzip im Getränkehandel dem Umweltschutz dienen. Doch das heute von Brauereien praktizierte Vorgehen ist nach Einschätzung der neuen Generation an der Spitze der Bochumer Privatbrauerei Moritz Fiege in ökologischer und ökonomischer Hinsicht zumindest verbesserungswürdig. Carla und Hubertus Fiege beklagen, dass derzeit regelmäßig im großen Stil leere Flaschen vom Ruhrgebiet an die Nordsee oder nach Bayern transportiert werden müssten. Was ist das Problem dieser Bierflaschen und wie ist es zu lösen? Die Antworten hört Ihr im Podcast! Diese Folge ist erstmals am 13. Januar 2023 erschienen.

Wärmepumpe, Fernwärme: Das Für und Wider der nachhaltigen Heizalternativen
„Wie sieht meine Heizung von morgen aus?“ Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden - und auf dem Weg dahin sei es sinnvoll, sich schon jetzt mit dieser Frage zu beschäftigen. Das sagt Carsten Petersdorff, Bereichsleiter Wärme und Gebäude bei NRW.Energy4Climate. Umweltfreundliche Alternativen zu Öl- und Gasheizungen reichen von Fernwärme über Wärmepumpen bis hin zu wasserstoffbetriebenen Heizungen. Doch für wen eignet sich eigentlich welches Modell? Und welche Heizalternativen sind überhaupt zukunftsfähig? Eine flächendeckende Lösung werde es nicht geben, prognostiziert Carsten Petersdorff im Gespräch mit WAZ-Wirtschaftsreporter Stefan Schulte. Hinzu kommt, dass einige Gebäude noch gar nicht für eine nachhaltigere Heizung geeignet sind, weil sie erst saniert werden müssten. Wie können Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer das angehen? Und was hätten sie davon? In der neuen Folge des Podcasts „Die Wirtschaftsreporter“ liefert Carsten Petersdorff Antworten und erörtert verschiedene Heiz-Möglichkeiten und Szenarien.

E-Autos statt Verbrenner - Expertin erklärt, was sich noch tun muss
Die Autoindustrie verabschiedet sich vom Verbrennermotor. Stattdessen sollen E-Autos die Zukunft sein. Allerdings sind die Preise vergleichsweise noch sehr hoch. „Im Durchschnitt ist das meistverkaufteste Elektroauto rund 10.000 Euro teurer als der Durchschnitts-Verbrenner, der in Deutschland verkauft wird. Das ist zu viel“, sagt Helena Wisbert, BWL-Professorin mit dem Schwerpunkt Automobilwissenschaft, im Gespräch mit WAZ-Wirtschaftsreporter Stefan Schulte. Das werde sich aber schon bald ändern. „Die Elektroautos werden in naher Zukunft günstiger werden“, prognostiziert Helena Wisbert im Podcast „Die Wirtschaftsreporter“. Mit Stefan Schulte spricht die Automobil-Expertin zudem über das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen zu haben. Ist das realistisch? Was muss sich in Sachen Infrastruktur, etwa mit Blick auf Ladesäulen und auch die Ladedauer tun? Helena Wisbert gibt klare Antworten.

Verbraucherzentrale NRW erklärt "normale" Energiepreise
Mit den Preisbremsen für Strom und Gas will die Bundesregierung die Menschen bei den stark gestiegenen Energiekosten entlasten. Doch trotz der staatlichen Hilfen überfordern viele Menschen die hohen Preise. In den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW gäbe es teils dramatische Szenen. Menschen seien „wirklich richtig verzweifelt, kurz vor dem Nervenzusammenbruch“, erzählt Energieexpertin Christina Wallraf in der aktuellen Podcastfolge. Worauf sollte man bei den Preisbremsen achten? Was sind die neuen „normalen“ Preise? Was tun, wenn man die Preise nicht mehr bezahlen kann? Wird sich Markt bis zum Ende der Preisbremse im nächsten Jahr beruhigt haben? Die Antworten hört Ihr im Podcast!

Fotostudiokette Picture People: Vor dem Durchbruch war das Kopfschütteln
Aus Bochum in die Welt: Angefangen als Start-up hat die Fotostudiokette Picture People mittlerweile 70 Filialen in Deutschland und im Ausland. Die Geschäftsidee von Picture People kommt ursprünglich aus den USA: Kunden sollen spontan für ein Shooting vorbeischauen und wenig später ihre Bilder bekommen. Der Sitz des Familienunternehmens liegt in Bochum, von dort steuern Christian und Ricarda Hamer die Geschicke ihrer rund 500 Mitarbeitenden. Im WAZ-Podcast „Die Wirtschaftsreporter“ spricht das Paar mit Redakteur Ulf Meinke über den Werdegang ihrer Firma, sorgenvolle Monate in der Corona-Zeit – und das eine oder andere graue Haare, das bei Christian Hamer dazugekommen ist. Wer selbst über einen Schritt in die Selbstständigkeit nachdenkt, erhält außerdem Tipps der erfahrenen Gründer. „Ich war damals in der Situation, dass fast niemand gesagt hat, das ist eine gute Idee, sich mit Fotostudios selbstständig zu machen. Da war nur kollektives Kopfschütteln“, erinnert sich Christian Hamer. Er glaubt, die Entscheidung zur Selbstständigkeit sei heute sehr viel akzeptierter. Diese Folge ist auch eine Premiere: Erstmals besucht ein Unternehmer-Paar die Wirtschaftsreporter. Gastgeber Meinke nutzt die Chance und fragt die Familienunternehmer: Lassen sich Familie und Unternehmen überhaupt trennen? Christian Hamer wählt eine - wie er es formuliert - diplomatische Antwort: „Wir bemühten uns sehr.“ +++ Fragen, Themenwünsche, Anregungen zum Podcast? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an wirtschaftsreporter@funkemedien.de Ein Podcast der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung - WAZ - www.waz.de „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf waz.de/wirtschaft. Moderation und Redaktion der aktuellen Folge: Ulf Meinke; Produktion: Martin Kels

Live vom Ruhrsummit mit Bastian Bärenfänger: Warum jetzt gründen?
Diese neue Folge von “Die Wirtschaftsreporter“ haben wir an einem besonderen Ort aufgenommen: nicht im Studio, sondern live auf dem Ruhrsummit in der Bochumer Jahrhunderthalle, der größten Start-up-Messe in Nordrhein-Westfalen. In den letzten beiden Pandemie-Jahren hat der Ruhrsummit einmal rein digital stattfinden müssen, im vergangenen Jahr dann als Hybridveranstaltung, jetzt wieder vor Ort. Gast unseres Gesprächs ist Bastian Bärenfänger. Er ist Gründer des Weiterbildungs-Startups Siomo. Als Gründer fängt er aber nicht bei Null an, er ist und bleibt Global Head of Business Education beim Düsseldorfer Dax-Konzern Henkel. Vorher war er einige Jahre als Fortbildungsexperte für L‘Oreal tätig. Stefan Schulte spricht mit Bastian Bärenfänger darüber, was er früher gemacht hat, was er heute bei Henkel macht und künftig mit seinem Startup Siomo machen will. Es geht aber vor allem auch darum, warum er diese Dauerkrise, in der wir uns seit 2020 befinden, für eine gute Zeit hält, ein neues Unternehmen zu gründen. +++ Fragen, Themenwünsche, Anregungen zum Podcast? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an wirtschaftsreporter@funkemedien.de Ein Podcast der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung - WAZ - www.waz.de „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf waz.de/wirtschaft. Moderation und Redaktion der aktuellen Folge: Stefan Schulte; Produktion: Martin Kels

Immobilienmakler Brockhoff: "Das ganze Ruhrgebiet ist overshopped"
In dieser neuen Folge von “Die Wirtschaftsreporter“ ist Immobilienmakler Eckhard Brockhoff zu Gast, der nach 35 Jahren im Geschäft wie kaum ein anderer den Ruhrgebietsmarkt für Bürogebäude, Produktionshallen, Ladenlokale und gastronomische Betriebe kennt und der zu den großen Gewerbemaklern in Deutschland gehört. Wirtschaftsredakteur Frank Meßing und Eckard Brockhoff sprechen über die Krise der Innenstädte und des Einzelhandels nach der Corona-Pandemie, wie sich steigende Baukosten und Zinsen auf das Immobilien-Geschäft auswirken und ob der Boom bald vorbei sein wird. Außerdem sprechen sie über die Sanierung des Rhein-Ruhr-Zentrums in Mülheim und die Einkaufszentren in der Region. Brockhoff sagt: “Das ganze Ruhrgebiet ist overshopped.“ Was bedeutet das für die Zukunft von Einkaufszentren? +++ Fragen, Themenwünsche, Anregungen zum Podcast? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an wirtschaftsreporter@funkemedien.de Ein Podcast der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung - WAZ - www.waz.de „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf waz.de/wirtschaft. Moderation und Redaktion der aktuellen Folge: Frank Meßing; Produktion: Martin Kels

Handwerkermangel: "Das Problem wird sich nicht so schnell lösen lassen."
Wie kommen mehr junge Menschen ins Handwerk? Die Lösung dieser Frage ist eine “Zukunftsaufgabe“, sagt Berthold Schröder, Spitzenvertreter des NRW-Handwerks. Denn schon heute fehlen Handwerker: “Ich glaube, man kann die Situation eigentlich nicht überzeichnen.“ Die Stelle eines Klempners neu zu besetzen, würde bis zu einem Jahr dauern. Wie kann diese Aufgabe gelingen? Welche Folgen hat die Pandemie und nun der Krieg in der Ukraine auf die Unternehmen und ihre Beschäftigten in NRW? Was muss in den kommenden Monaten angepackt werden? Darüber spricht WAZ-Wirtschaftsredakteur Stefan Schulte sowohl mit Berthold Schröder, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertags (HWKT) als auch Ralf Stoffels, den Präsidenten der Industrie- und Handelskammern in NRW (IHK-NRW). +++ Fragen, Themenwünsche, Anregungen zum Podcast? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an wirtschaftsreporter@funkemedien.de Ein Podcast der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung - WAZ - www.waz.de „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf waz.de/wirtschaft. Moderation und Redaktion der aktuellen Folge: Stefan Schulte; Produktion: Martin Kels

#31 Wie Mittelständler in NRW die Angst vor der KI verlieren sollen
Künstliche Intelligenz beantwortet Fragen an der Telefon-Hotline, steuert autonom fahrende Autos und wertet Röntgenbilder aus. Selbst lernende Software ist auf dem Vormarsch – auch in kleinen und mittleren Unternehmen. Das Zukunftszentrum Künstliche Intelligenz NRW will Mittelständler für den Einsatz von KI motivieren und zugleich Hilfestellung bieten. Mit drei der zahlreichen Macher sprachen wir im WAZ-Podcast „Die Wirtschaftsreporter“. Jürgen Schnitzmeier geht es vor allem darum, Chefs und Beschäftigten die Angst vor Künstlicher Intelligenz (KI) zu nehmen. Für den Geschäftsführer des Unternehmensnetzwerks Zenit in Mülheim, unter dessen Dach das Zukunftszentrum angesiedelt ist, stehen drei Voraussetzungen im Vordergrund: KI müsse „menschenzentriert“ sein, „gute Arbeitsbedingungen“ ermöglichen. Und bei allen Veränderungen durch ihre Einführung sollen die Mitarbeitenden unterstützt und geschult werden. Dafür steht Peter Janßen. „Digitale Themen sind bereits ein großer Posten in unserem Seminarangebot“, sagt der Geschäftsführer des Bildungswerks der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft. Janßen ist überzeugt, dass Künstliche Intelligenz für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen eine „Win-Win-Situation“ sein könne. Das Bildungswerk der Wirtschaft arbeitet eng mit den Gewerkschaften in NRW zusammen. In der IG-Metall-Bezirksleitung in Düsseldorf beschäftigt sich Gabi Schilling seit Jahren mit der Zukunft der Arbeit. Auch die Gewerkschaftssekretärin ist davon überzeugt, dass Beschäftigte von der Digitalisierung profitieren können. „Langweilige Aufgaben kann die KI übernehmen“, sagt Schilling frei heraus und nennt als Beispiele die Sprach- und Bilderkennung, aber auch die Übersetzung von Texten. „Technik sollte dem Menschen dienen“, formuliert Schilling eine Grundbedingung. Es ist ein Balanceakt: KI soll die Produktivität und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken, zugleich aber auch Beschäftigung sichern und Mitarbeitende mitnehmen. Warum das Land NRW am ehesten Zenit in Mülheim zutraute, diesen Ausgleich im Mittelstand organisieren, erläutert Geschäftsführer Schnitzmeier im Podcast. Weitere Aspekte des Gesprächs mit WAZ-Wirtschaftsreporter Frank Meßing: der Grad an Digitalisierung im NRW-Mittelstand, die Ängste von Arbeitnehmern und die Hintergründe einer optimistischen Prognose, die Jürgen Schnitzmeier im Podcast so formuliert: „Die Betriebe werden am Ende wettbewerbsfähiger. KI sichert Arbeitsplätze und schafft neue.“ +++ Fragen, Themenwünsche, Anregungen zum Podcast? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an wirtschaftsreporter@funkemedien.de +++ Ein Podcast der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung - WAZ - www.waz.de „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der WAZ. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf www.waz.de/wirtschaft. Moderation und Redaktion: Frank Meßing; Produktion: Martin Kels

#12 Zu wenig Wertschätzung für Beschäftigte im Einzelhandel?
Pöbelnde Kundschaft, psychischer Druck und die Angst, sich das Coronavirus einzufangen: Wie wirken sich die Belastungen der Corona-Pandemie auf Beschäftigte im Einzelhandel aus? Wir haben darüber in unserer neuen Podcast-Folge von “Die Wirtschaftsreporter“ mit Silke Zimmer, Leiterin des Landesfachbereichs Handel bei der Gewerkschaft Verdi, und Maurike Maaßen, Verkäuferin bei Netto und Betriebsrätin, gesprochen. Es sind vor allem Frauen, die im Einzelhandel arbeiten, oftmals in Teilzeitmodellen, teils alleinerziehend. Sie seien durch die Krise besonders benachteiligt. Silke Zimmer berichtet zudem von den schwierigen Beschäftigungsverhältnissen im Einzelhandel, den hohen Gewinnen trotz Corona und fordert Respekt den Beschäftigten gegenüber. Beide sind sich einig: Es braucht bessere Arbeitsbedingungen für die Angestellten, mehr Lohn und auch mehr Respekt gegenüber Menschen, die in der Krise mehrfach als “systemrelevant“ bezeichnet wurden. _+++ Fragen, Themenwünsche, Anregungen zum Podcast? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an wirtschaftsreporter@funkemedien.de +++_ Ein Podcast der **Westdeutschen Allgemeinen Zeitung** - [WAZ](https://www.waz.de/) „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der WAZ. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf [www.waz.de/wirtschaft](https://waz.de/wirtschaft). Moderation: Theresa Langwald und Frank Meßing; Redaktion und Produktion: Theresa Langwald und Florian Langhoff

#3 mit P. Achten und F. Göbel: Shutdown-Shock | Digitalisierung im Handel | unattraktive Innenstädte
„Wer Lockdown fordert, muss auch Lockdown bezahlen“ – klare Worte, die der Vorsitzende des Handelsverbands NRW Peter Achten an die Verantwortlichen richtet. Denn auf einmal ging dann doch alles ganz schnell: Seit Mittwoch, 16. Dezember, sind die Geschäfte dicht, Deutschland ist im Shutdown. Für den Handel kam das überraschend. Mit einer vorübergehenden Schließung ab Weihnachten hatte man gerechnet, aber jetzt doch eine gute Woche früher? Und das mitten im traditionell umsatzstarken Weihnachtsgeschäft. Die Gäste unserer dritten Podcast-Folge Peter Achten und Friedrich Göbel (Geschäftsführer der Modekette Sinn) hatten das nicht kommen sehen. „Das ist eine dramatische Belastung für den gesamten Handel, die für viele kaum verkraftbar ist“, so Göbel. „Ich gehe übrigens davon aus, dass wir frühestens am 24. Januar wieder öffnen.“ Und danach? Achten fordert eine langfristige Strategie von der Politik: „Zu schließen ist einfach. Zu öffnen, ohne klare Kriterien, ist viel, viel schwieriger.“ Auch die Digitalisierung und unattraktive Innenstädte machen dem Handel in NRW zu schaffen. Verstärkt die Corona-Krise diese Probleme zusätzlich? Ein Podcast der **Westdeutschen Allgemeinen Zeitung** (WAZ) „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der WAZ. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf [www.waz.de/wirtschaft](https://waz.de/wirtschaft). Moderation: Theresa Langwald und Frank Meßing; Redaktion und Produktion: Theresa Langwald

#2 mit Andreas Pinkwart: Verschuldete NRW-Kommunen | Hilfen für den Handel | Verkaufsoffene Sonntage
November-Hilfen, Überbrückungs- und Soforthilfen - der Staat überschlägt sich momentan geradezu mit Unterstützungen für die Wirtschaft in der Corona-Krise. Doch was ist eigentlich mit dem Einzelhandel? Geschäfte dürfen zwar geöffnet haben, durch die - zurecht gebotene - Vorsicht der Kundinnen und Kunden sind viele kaum ausgelastet. Das wirkt sich auf den Umsatz aus. In dieser Podcast-Folge von “Die Wirtschaftsreporter” steht NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart Rede und Antwort: Wäre es nicht fair, den Ausfall des Umsatzes im Einzelhandel ebenfalls von staatlicher Seite zu kompensieren? Warum kriegen die hochverschuldeten NRW-Kommunen nichts von dem Geldsegen ab? Wäre es nicht spätestens jetzt an der Zeit, einen Schuldenschnitt zu machen? Und was ist eigentlich mit der langfristigen Planung im NRW-Wirtschaftsministerium? Baustellen gibt es viele: Klimawandel, Digitalisierung der Schulen und des Gesundheitssystems, Breitband-Ausbau, … Ein Podcast der **Westdeutschen Allgemeinen Zeitung** (WAZ) „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der WAZ. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf [www.waz.de/wirtschaft](https://waz.de/wirtschaft). Moderation: Theresa Langwald und Stefan Schulte; Redaktion und Produktion: Theresa Langwald

#1 mit Achim Truger: Staatshilfe für Thyssenkrupp | Corona-Maßnahmen | Pandemie-Verlierer
Die Corona-Pandemie rüttelt die NRW-Wirtschaft heftig durcheinander. Die Regierung hat die Bazooka angesetzt und gibt Hilfen in Milliardenhöhe für die Wirtschaft aus. Bei einigen Unternehmen ist der Staat anteilig sogar selbst mit eingestiegen, um diese durch die Krise zu bringen. Doch sind diese Maßnahmen und Hilfspakete überhaupt zielgerichtet? Wer soll den Schuldenberg einmal zurückzahlen? Und ist ein Staatseinstieg bei Unternehmen, die auch vor Corona schon im Krisenmodus waren, überhaupt richtig? Stichwort: Thyssenkrupp. Das sind die Themen, über die WAZ-Wirtschaftsredakteur Stefan Schulte in dieser Podcast-Folge mit dem Sozioökonom und “Wirtschaftsweisen” Achim Truger spricht. Außerdem gibt Wirtschaftsreporter Ulf Meinke einen kurzen Überblick über die aktuelle Lage beim Stahlkonzern Thyssenkrupp. Ein Podcast der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) „Die Wirtschaftsreporter“, das sind Stefan Schulte, Ulf Meinke und Frank Meßing aus dem Wirtschaftsressort der WAZ. Mehr Wirtschaftsnachrichten aus NRW gibt es auf [www.waz.de/wirtschaft](https://waz.de/wirtschaft). Moderation: Theresa Langwald und Stefan Schulte; Redaktion und Produktion: Theresa Langwald
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