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Mercedes waren Taxis nicht mehr fein genug – jetzt übernimmt BYD

Дата публикации: 25-07-2026 14:02:00

BYD steigt in das Taxi-Geschäft ein, das Mercedes nicht mehr fein genug ist.

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Jahrzehntelang war Mercedes nicht nur eine Premium-, sondern auch eine Taxi-Marke. Dann war den Schwaben das Geschäft nicht mehr fein genug. Glück für die Chinesen: Sie steigen jetzt groß ins Geschäft ein.

Mercedes und Taxi, das war seit Jahrzehnten und in vielen Teilen der Welt ein unzertrennliches Team. Ob Ponton-Benz, „Strich-Achter“, W123 oder C- und E-Klasse, fast immer schnitt sich Mercedes einen großen Teil vom Taxi-Kuchen ab. Doch seit die Marke unter dem jetzigen CEO Ola Källenius eine reine Luxusstrategie fährt, sind Taxen den Schwaben nicht mehr fein genug. Man vernachlässigte das Geschäft und hat auch im wachsenden Elektro-Segment kein speziell für diesen Zweck angepasstes Fahrzeug in petto. Dass der Taxi-Markt für Mercedes einbrach, störte in Stuttgarts Chefetagen offenbar niemanden.

Taxi: Mercedes geht, BYD kommt

Zwar gibt es die E-Klasse immer noch als Taxi-Umbau, doch längst haben chinesische Autohersteller das Segment für sich entdeckt. Der Autoriese BYD hat eine klare Strategie, um den Markt zu erobern: „BYD arbeitet mit vier erfahrenen Umbaupartnern zusammen, um eine überregionale Abdeckung für die branchenspezifische Fahrzeugumrüstung zu erreichen: DIE Transform aus der Lang Gruppe in Nümbrecht, INTAX in Oldenburg, Heedfeld in Berlin und Reuss in Hamburg.

Das Partnernetzwerk garantiert kurze Wege und eine effiziente Abwicklung – von der Fahrzeugbestellung über den professionellen Umbau bis hin zum einsatzbereiten Fahrzeug“, teilt der Hersteller mit. Zu den Leasing-Konditionen ist noch nichts bekannt, doch dürften diese analog zu den Preisen normaler BYD-PKW zumindest sehr konkurrenzfähig sein.

Günstig und hohe Reichweiten

BYD setzt zwar vorwiegend auf Elektroautos, gerade in Deutschland sind die Chinesen aber auch mit Hybridmodellen erfolgreich. Für den Taxi-Dienst hat BYD den Kombi 6 DM-i im Auge. Der Plug-In-Hybrid hat eine Reichweite von etwa 100 Kilometern rein elektrisch und 1350 km Gesamtreichweite. Er reduziert also die Betriebskosten im Vergleich zu einem im Taxi-Dienst üblichen Diesel-PKW deutlich, gerade bei den aktuellen Spritpreisen, und muss als Hybrid gleichzeitig während der Taxi-Schicht nicht notwendigerweise an die Steckdose. Dazu gibt es viel Platz im Fond und einen großen Kofferraum. Laut BYD gebe es bereits einen vorproduzierten und jederzeit verfügbaren Lagerbestand fertig umgebauter und lackierter Taxen. Zum 6 DM-i gesellen sich bald der vollelektrische Sealion-7 sowie der Atto 3.

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