In Neuseeland haben 13 Schulen die Nase voll von den Elterntaxis. Sie wollen Maßnahmen ergreifen, um Kinder stärker zum Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren zu ermutigen.
In Neuseeland haben 13 Schulen die Nase voll von den Elterntaxis. Sie wollen Maßnahmen ergreifen, um Kinder stärker zum Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren zu ermutigen.
Elterntaxis gibt es nicht nur hierzulande - laut einer Umfrage der ADAC-Stiftung werden 19 Prozent der Grundschüler von ihren Eltern mit dem Auto in die Schule gebracht - sondern auch in Auckland und anderen Regionen Neuseelands. Und auch dort gibt es zunehmend Probleme mit gefährlichem Verkehr vor Grundschulen, besonders während der Bring- und Abholzeiten.
Eltern berichten von riskanten Situationen direkt vor Schuleingängen. „Wir hatten einen Autounfall, weil hier oben jemand vor uns eine Kehrtwende gemacht hat und uns nicht gesehen hat“, erzählte ein Elternteil Radio New Zealand. „Ich habe Leute gesehen, die sich umdrehen, eine Kehrtwende machen, um von einer Seite zur anderen zu kommen, und auf der anderen Seite sind kleine Kinder, die herumrennen“, beschrieb ein anderer die Situation.
Das Programm „Safe School Streets“ von Auckland Transport testet daher nun an 13 Schulen verschiedene Maßnahmen, um die Sicherheit zu erhöhen, den Verkehr zu reduzieren und Kinder stärker zum Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren zu ermutigen.
Die Waimairi School in Christchurch hat beispielsweise mit Zustimmung des Stadtrats damit begonnen, die Straße vor der Schule zu Stoßzeiten zu sperren. Laut Schulleiter Chris Panther hat sich die Situation dadurch deutlich beruhigt: Der Verkehr sei nun „geordneter, sicherer und weniger chaotisch“, sagte er Radio Neuseeland. Die Maßnahme wird zunächst bis zum Jahresende getestet. Danach soll entschieden werden, ob sie dauerhaft eingeführt wird. Dabei wird auch beobachtet, ob sich die Verkehrsprobleme auf umliegende Straßen verlagern.
Straße sperren, um Kinder zu schützen: In der griechischen Ortschaft Chostia in der Gemeinde Theben hat Bürgermeister Serafim laut „Cyprus Times“ angeordnet, dass der zentrale Dorfweg jeden Abend für drei Stunden gesperrt wird. „Unser Dorf hat keinen Spielplatz. Seit 2017 ist ein Spielplatz geplant, der aus bürokratischen Gründen bisher nicht umgesetzt wurde“.
Täglich von 21:30 bis Mitternacht ist für Autos kein Durchkommen mehr in Chostia, denn dann gehört die Hauptstraße dem Nachwuchs.
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