Der SPD-Spitzenkandidat startet mit großformatigen Plakaten in die heiße Wahlkampfphase und gibt sich kämpferisch. Doch die Umfragen bleiben verheerend. Glaubt Krach noch an die Wende?
Es ist heiß an diesem Nachmittag im Hof des Kulturhauses Astra in Berlin. Gut 30 Grad, pralle Sonne. Steffen Krach steht mittendrin und spricht mit einer Inbrunst, die dem Wetter trotzt. Um ihn herum: Wahlplakate, Parteianhänger, Kameras. Und hinter ihm, zunächst noch mit weißen Planen verhüllt, die neuen Großplakate der Berliner SPD – bereit für ihren großen Auftritt in der Stadt.
Krach trägt auf einem der Motive ein knallrotes Jogging-Shirt, darunter die Botschaft: „Berlin wieder nach vorn.“ Der Mann will Energie ausstrahlen. Dynamik. Lösungskompetenz. Irgendwo auch Trotz. Denn die Umfragewerte der SPD sind seit Monaten im Keller.